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Bestellen bei Dell.de - ein Resümée

5  16.12.2003

Pro:
Sehr gutes Preis - Leistungsverhältnis

Kontra:
Nichts

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Navigation / Übersichtlichkeit:

Umfang des Angebots:

Aktualität der Website:

Produktbeschreibungen:

Strukturierung der Angebote:

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Norbertfish

Über sich:

Mitglied seit:24.07.2003

Erfahrungsberichte:3

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Dell-Online: Bestellvorgang, Service, Produktqualität - ein Resümée


I. Keine Masse, sondern (fast) Klasse – Bestellen auf der Website www.dell.de:

Schon am Anfang beim ersten Betreten der Website kann man wählen, in welchem Umfang man einkaufen will: Als Privatmann, Unternehmer oder Großunternehmer. Nachdem man sich für seine Sparte entschieden hat (meine Freundin und ich: Privatanwender), gelangt man auf eine übersichtliche Produktauswahlseite.

Ganz nach Lust und Laune kann man hier seine Systeme zusammenstellen und (fast) beliebig konfigurieren. Was einem sofort auffällt – es ist zwar nicht ganz so billig, aber dafür kann man stets unter dem Neuesten wählen, was die derzeitige Computertechnik so zu bieten hat. Kritisiert wird oft, dass Dell sehr teuer sei; dem kann ich nur in einem Punkt zustimmen – Versandkosten in Höhe von 75 EUR für einen Privatmann, der „nur“ ein einziges System bestellt, sind ziemlich hoch. Dafür erhält man aber auch eine zuverlässige und 100% versicherte Zustellung via UPS.

Nachdem man sich sein System zusammengestellt hat, kann man im Bestellvorgang weiter voranschreiten. Man überprüft seine Zusammenstellung in der Übersicht und wählt seine Zahlungsmethode aus: EC-Kartenzahlung via Abbuchung, Kreditkarte oder Finanzierung. Hierbei möchte ich allen Ciao – Lesern eine kleine Empfehlung meinerseits geben, da ich mit dem Thema studienbedingt bereits Erfahrung habe: Finger weg von sog. „Finanzierungshilfen für Verbraucher“ – juristendeutsch – will nichts anderes heißen als – Finger weg von der Finanzierung eines Computersystems. Zum einen fallen nicht unbedingt niedrige Zinsen an – zum anderen ist der Computer – wenn er denn einst abgezahlt ist – derart stark im Wert gefallen, dass man sich selber ärgert – hätte man bis zu diesem Zeitpunkt gewartet und eventuell gespart, dann würde man technisch betrachtet für den gleichen Betrag wesentlich mehr Leistung erwarten können. Obwohl der Partner von Dell, die CC-Bank AG eine strenge Bonitätsprüfung durchführt, kann es immer wieder passieren, dass einem plötzlich die Finanzierungsgrundlage „wegbricht“ und dann nimmt das Unheil seinen Lauf – bis im schlimmsten Fall der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.
Daher mein Tipp: Wenn es nicht unbedingt für Arbeit, Beruf, Studium, etc. unabdingbar ist, auf solche Finanzierungshilfen verzichten und lieber erst bestellen, wenn der gesamte Betrag vorhanden ist. Diesen kleinen „Exkurs“ nur am Rande, da ich ja einen Erfahrungsbericht für Privatanwender schreibe und das Angebot bei Dell für jeden von uns aufgrund der stets aktuellen High Tech Komponenten sehr verlockend ist.

Nun aber weiter zu meinen (unseren, jetzt wo meine Freundin auch ihr „Inspiron Notebook“ ihr eigen nennt) Erfahrungen mit Dell.

Wenn man sich für die Bezahlung entschieden hat (wir wählten Vorkasse: dazu muss man die Hotline anrufen, das Gerät mit einem Kundenbetreuer konfigurieren und erhält dann alle für die Überweisung notwendigen Daten per Email), schickt man seine Bestellung ab. Sowohl ich (bestellte Anfang 2003) wie auch meine Freundin konnten hier bislang nicht über den Service bei Dell klagen – wir kamen bei der Hotline ziemlich schnell durch (< 1 Min), und erhielten auch binnen weniger Stunden die versprochene Email. So dann überweist man das Geld und wartet :=).
Wenn die Überweisung getätigt ist, erhält man via telefonischem oder Email-Kontakt von Dell seine Auftragsdaten.
II. Nach der Bestellung & Bezahlung: Produktion, Versand und Lieferung:

Mit diesen Auftragsdaten kann man nun auf der Homepage unter „Bestellstatus“ den Stand seiner jeweiligen aktuellen Bestellung einsehen – von der „Freigabe nach Zahlungseingang“ über „Produktion“ bis hin zum „Versand“ (man erhält auf Wunsch eine Email, wenn die Ware versandt wird). Das ganze geht in der Regel recht schnell – wenn man für die Überweisung 2 Werktage einberechnet, benötigt Dell im Regelfall nur einige Tage (obwohl auf der Website 12 stehen, wurde für die Fertigung des Notebooks meiner Freundin nur 5 Werktage benötigt) – dann schließen sich im Regelfall noch 2 Werktage ab Versand an, bis der Spediteur UPS das Paket anliefert.
Diese Bestellverfolgung online ist sehr interessant und wird durch die Internetseite von UPS noch sinnvoll ergänzt – man kann sozusagen mit seiner „Track Number“, die man ebenfalls von Dell erhält – sein Paket vom Werk in Irland bis zu seiner Haustür „verfolgen“. Ich hatte im Januar 2003 eine größere Bestellung aufgegeben und die Sendungsverfolgung hat bestens geklappt, so dass ich am Anlieferungstag, an dem ich mir extra frei genommen hatte, die Sendung auch in Empfang nehmen konnte. Natürlich läuft nichts perfekt, und deshalb schildere ich der Fairness halber auch meinen kleinen „Wermutstropfen“ – ich hatte ein High-End-Gerät angefordert – einen Dimension 8250 und musste 4 Wochen auf die Lieferung warten, weil die DVD-Brenner „aus“ waren. Was ich aber Dell wieder zugute halten muss, ist, dass ich noch kurz vor Produktionsbeginn meine Konfiguration ändern durfte, obwohl ich eine andere bestellt habe – daher hatte sich auch die Fertigungsdauer verlängert – aber die Geduld lohnte sich – ich erhielt exzellente Hardware – doch zur Qualität der Produkte von Dell später mehr.

Rundum: Der Bestellvorgang ist übersichtlich, klar und verständlich strukturiert, eignet sich aber eher für Privatanwender mit bereits vorhandenem Internetanschluss und einigen Vorkenntnissen. Der „konventionelle“ Anwender hingegen, kann aber auch ganz „normal“ per Katalog und Telefon bestellen.

III. Produktqualität von Dell:

Da es (zusammen mit meiner Freundin) in meinem näheren Umkreis mittlerweile 3 Mitglieder aus der „Dell Produktfamilie“ gibt, möchte ich hier eine kleine Übersicht zur Qualität der Produkte liefern:

a) Notebooks:
Meine Freundin besitzt ein nun ein Inspiron 5150, ich ein Inspiron 8000. Zur Qualität meines Gerätes kann ich nur sagen: Es läuft und läuft… - hochwertige Komponenten und eine sehr gute Verarbeitung machen dieses Gerät robust und langlebig. Obwohl einmal ein ganzes Glas Wasser über dem Gerät verschüttet wurde (es wurde natürlich sorgfältig getrocknet) zeigten sich keine Fehlfunktionen. Das Gerät ist ansonsten sorgfältig verarbeitet, negativ fällt nur auf, dass manche Komponenten etwas „locker“ sitzen, als würden sie im Werk mit etwas Hektik angepasst worden sein – es ist aber ein kaum bemerkbarer bzw. die Qualität nicht beeinträchtigendes Manko. Das Gerät meiner Freundin (Inspiron 5150) hat zudem ein neues Silberdesign, das sich durchaus sehen lassen kann. Mit 2,6 GHz, 512 MB DDR RAM und 60 GB Festplatte, zudem Modem und LAN (DSL) und USB 2.0 und 15 Zoll mit einer Auflösung von 1600x1200 und vor allem einer ECHTEN QUALITÄTSGRAFIKKARTE mit 64 MB EIGENEM DDR RAM kann man bei einem Kaufpreis von unter 1.500 € nicht meckern. Man gehe nur einmal in diverse Elektronik Märkte und besuche die „Mutter aller Schnäppchen“: man erhält meistens scheinbar verlockende Angebote zum selben Preis, achte aber genauer auf die kleinen Vermerke, die da lauten: „Grafikkarte on board“ bzw. „shared memory 64 MB“ – was nicht mehr und weniger bedeutet – die Grafikkarte „klaut“ sich ihren Speicher aus dem im Notebook vorhandenen Arbeitsspeicher, was insbesondere bei leistungsintensiven Anwendungen und Computerspielen, z.B. „Gothic 2“ SEHR negativ auffallen kann (Ruckeln, Abstürze, usw.).
Kurz und gut: Dell ist nicht unbedingt billiger als andere, aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt in der Regel (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen, aber sie sind durchaus selten) und die Produkte haben eine wirklich gute und solide Qualität.

b) Die Desktops

Als stolzer Besitzer eines Dimension 8250 kann ich das Gerät eigentlich nur loben. Es funktioniert tadellos, ist geräuscharm und schnell. Es hat einige Besonderheiten, die ich im Folgenden anführen möchte: Wenn man Komponenten austauschen oder erweitern will, fällt der sehr praktische Klapp-Mechanismus auf. Man kann das Gehäuse, quasi wie ein Buch – auffalten und öffnen (am besten auf weicher Unterlage, um Krater zu vermeiden). Man kann dann an alle internen Teile bestens herankommen und Arbeitsspeicher, Festplatten, usw. beliebig und ohne größeren Aufwand und vor allem, ohne sich die Finger – wie an meinem alten Pentium III – blutig zu kratzen – auswechseln.
Das Design ist durchweg in elegantem „Midnight Gray“ gehalten, was ich nicht anders beschreiben würde, als ein elegantes und schönes Schwarz mit großem dekorativen Dell Logo (Eigenlob stinkt :=)). Die Tastatur und die optische Maus sind in elegantem Grau und Schwarz gehalten, die optionalen Lautsprecher in Grau und elegantem Dunkelblau.

c) Das 5.1 Sourround System “Altec Lansing ADA995 THX-Soundsystem”

Es handelt sich um einen großen Subwoofer und 5 Satelitten Lautsprecher die man für ca. 230 EUR dazu bestellen kann. Die Leistung dieser Geräte ist wirklich beachtlich – „Because i love you“ hört sich an, wie in der Disko! Gerade für Musik-Freaks und auch Game Freaks wie mich ist diese Erweiterung sehr zu empfehlen – aber auf die Nachbarn Rücksicht nehmen! Die Lautsprecher werden nach Anleitung um den Computer-Arbeitsplatz positioniert, um die optimale Abstimmung zu erzielen – wenn ihr euch dann eure Lieblings-DVDs reinzieht, dann fühlt man sich schon mal wie im Kino. Apropos Kino – was wäre der beste Computer ohne einen guten Monitor?

d) Der Flachbildschirm „Dell 2000 FP“

Es handelt sich um den größten Flachbildschirm von Dell, und was ich hier von Anfang an lobend hervorheben muss – ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Für 1.200 EUR erhält man einen Bildschirm der Extraklasse: In dieser Größe kosten vergleichbare Geräte leicht das Dreifache und mehr. Der Bildschirm hat eine super Helligkeit und optimale Bildqualität von allen Seiten her betrachtet und fügt sich zudem perfekt in das schwarze Design der gesamten Computeranlage ein. Kombiniert mit den bei Dell erhältlichen hochwertigen digitalen Grafikkarten erhält man ein wirklich „saustarkes“ Bild.

Aber auch in den besten Geräten geht auch hin und wieder mal das ein oder andere „kaputt“ (Hard oder Software oder Einstellungen werden durch Abstürze oder Bedienungsfehler schwer verstellt) – womit wir beim Thema „SERVICE“ wären, einem in aller Munde liegenden Thema, vor allem da uns allen beim Stichwort „Hotline“ eher der Angstschweiß ausbricht – nun hier kann ich über meine (positiven!) Erfahrungen mit Dell berichten.

IV: Service während und nach der Garantiezeit – Zuverlässigkeit und Zufriedenheit?
Mein erstes Problem stellte sich etwa 3 Monate nach Kauf meines Dimension Desktops ein – der Lüfter ging kaputt. Dies zeigte das System mit einer freundlichen Fehlermeldung beim Hochfahren an. Nun, es war erst 3 Monate alt – was tun? Da ich in meinem bisherigen Leben mit Hotlines aller Arten von allen Firmen eher schlechte Erfahrungen gemacht habe (Neckermann ist die absolute Katastrophe, wie auch die anderen Versandhäuser – vergesst da die Techniker!!), wagte ich mich also daran, meine Garantieansprüche geltend zu machen bzw. das Problem hoffentlich schnell zu beseitigen – und was mich dann erwartete, war zugegebenermaßen tatsächlich eine gewaltige Überraschung!
Ich rief um 8.30 Morgens bei Dell an, die Leitungen waren frei (hier möchte ich Bezug auf andere Berichte nehmen – wenn man zwischen 10 Uhr und 16 Uhr bei Hotlines anruft, sind eigentlich alle überlastet und man muss warten – gleich mein Tipp: wenn ihr ein Problem habt, versucht die entsprechende Hotline lieber früh morgens zu erreichen –spät abends wollen die Damen und Herren dann in den Feierabend und sind nicht mehr ganz so hilfsbereit). Ich wurde mit dem Techniker verbunden und was ich gleich lobend hervorheben möchte: Er nahm sich wirklich viel Zeit für mich – er wies mich telefonisch an, das System herunterzufahren und zu öffnen, ich musste einige Stecker überprüfen und dann stellten wir gemeinsam die Diagnose – das Ding, pardon: Der Lüfte ist kaputt. Er versprach mir, schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen und mir einen neuen Lüfter zukommen zu lassen, den ich dann einbauen könnte. Gesagt, getan und tatsächlich klingelte doch am nächsten (!) Tag um 8 Uhr ein UPS-Männlein bei mir und stellte mir eine Express-Sendung mit dem neuen Lüfter zu – 5 Minuten Einbau und es konnte weitergehen *freu*!
Natürlich steht auch weniger erfahrenen Anwendern ein guter Service zur Verfügung – 1 Jahr gibt es bei allen Geräten den Pick-Up Service, d.h. man kann das Gerät abholen und reparieren lassen.

Auch mein Notebook bereitete mir vor einiger Zeit Sorgen – nach einem spielbedingten Absturz – war die Auflösung irgendwie „dahin“ – auch hier erreichte ich schnell einen Techniker, der mir die zur Problemlösung notwendige Tastenkombination verraten hat.

Ich für meinen Fall muss also sagen, bin mit dem Service bei Dell rundum zufrieden und kann nicht meckern – ihr müsstet mal meine Erfahrungen (obwohl, es gibt bestimmt bald einen Bericht dazu) mit dem „super“ Kundendienst von QUELLE (ja, der Bericht kommt bestimmt!!!) oder von Neckermann kennen.

V. Schlussworte:

Dell empfehle ich Leuten, die stark Wert auf einen Computer legen, der exakt ihren individuellen Bedürfnissen entspricht. Während man bei anderen Anbietern eher wenig Einfluss auf die Ausstattung seines Gerätes nehmen kann, kann man bei Dell fast jede Komponente innerhalb seiner ausgewählten Produktserie (fast) beliebig konfigurien. Da Dell aber immer nur hochwertige und vor allem top aktuelle Technik anbietet, ist es nicht immer allzu billig, doch auch hier finden sich natürlich preisgünstige Einstiegsmodelle – mein Bericht spricht eher die „Maximalisten“ unter den PC-Usern an.
Wenn man ein wenig Ahnung von Computern hat, kann man die meisten Probleme mit der Hotline zusammen in der Regel schnell und unkompliziert lösen – im Notfall nimmt man den Pick-up Service in Anspruch oder sendet das Gerät ein – der Service ist nach meiner Erfahrung auf jeden Fall mehr als zufriedenstellend. Natürlich hat jeder andere Erfahrungen – ich schildere hier nur die meinen – und empfehle Euch Dell aufgrund meiner positiven Erfahrungen.
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
jaros

jaros

26.07.2008 00:15

klasse Bericht, Gruß!

Jorgo

Jorgo

03.02.2005 18:59

naja, viel produktinfos und familiäres, sonst aber wenig fleisch am knochen

I8mybike

I8mybike

04.02.2004 13:42

Super Bericht, vielen Dank. Hat mich in meinem Entschluss, bei Dell zu kaufen bestätigt.

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