Dell Inspiron Mini 10v

Dell Inspiron Mini 10v

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... Über den kläglichen, für meinen Geschmack relativ frühen Ausfall meines Acer Travelmates war ich eigentlich noch nicht wirklich ganz weg (könnt ihr im alten Bericht nachlesen), als es im August bei einem uns allen bekannten Discounter unerwarteter Weise ein Dell Netbook im Angebot zu erstehen ... Bericht lesen





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...mein kleines edles Netbook...
Erfahrungsbericht von jjflash über Dell Inspiron Mini 10v
20.10.2009


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung sehr gut 
Kontraste ausgezeichnet 
Festplatten-Kapazität groß 
Gewicht sehr leicht 
Installation gut 
Software-Ausstattung gut 
Support/Service gut 

Pro: Sensationelle Akkulaufzeit
Kontra: keine Schutzhülle

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Liebe ciao Gemeinde,

nach geraumer Zeit in der es lediglich Updates zu meinen alten Berichten für Euch gab, ist es wieder mal an der Zeit über ein Produkt zu berichten, welches sich seit wenigen Monaten in meinem Besitz befindet.

Über den kläglichen, für meinen Geschmack relativ frühen Ausfall meines Acer Travelmates war ich eigentlich noch nicht wirklich ganz weg (könnt ihr im alten Bericht nachlesen), als es im August bei einem uns allen bekannten Discounter unerwarteter Weise ein Dell Netbook im Angebot zu erstehen gab.

Ich hatte mich schon längere Zeit mit dem Gedanken beschäftigt mir ein Netbook zuzulegen, bislang war jedoch aufgrund der nachfragebedingten hohen Preisstruktur kaum etwas unter 300,-- € aufzutreiben. Außerdem möchte man wenn schon dann auch die wichtigsten Features gleich mit an Bord haben und nicht erst wieder nachrüsten müssen.

Tja, was erzähl ich Euch lange - ich stand im 8:00 vor dem Laden und hab mir eines geschnappt: Ein Dell Inspiron Mini 10v, mit 10" WSVGA 16:9 Glare-Display, 1,6 GHz Intel Atom Prozessor und Intel Grafics Accellerator, 160 GB Festplatte, 1 GB Arbeitsspeicher und einem 6 Zellen Akku für rund 7 Stunden Laufzeit. Anschlüsse hat es auch die wichtigsten, 3 x USB 2.0, Netzwerk, SUB-D für einen externen Monitor, Mic-In und Kopfhörerausgang, außerdem gibts noch einen Cardreader für SD, HC-SD, MMC, Mediastick. Bluetooth 2.0 und W-LAN sind auch an Bord, bei letzterem allerdings leider nur die älteren b/g Standards. Zu erwähnen wäre dann noch die integrierte Web-Cam mit 1.3 M-Pixel Auflösung und das eingebaute Micro.

Zum recht überschaubaren Lieferumfang gehörte dann lediglich ein Netzadapter (ähnlich einem Handy-Steckernetzteil), 3 CD´s, einmal Betriebssystem, übrigens wie fast bei allen Netbooks derzeit üblich noch Windows XP SP3 und eine Treiber & Utility-CD von Dell, sowie MS-Works 9.0 und eine Art kleines Handbuch für das Gerät. Alles zusammen in einer etwa DIN A4 großen Kartonverpackung.

Was solls, der Preis war mit 289,-- € sogar deutlich unter dem gleich ausgestatteten Gerät auf der Dell homepage und dass obwohl bei meinem bereits 2 Jahre Garantie im Kaufpreis enthalten waren.

Irgendwie glaubt man eigentlich nicht, dass in dem kleinen Karton tatsächlich ein nahezu vollwertiges Notebook (pardon Netbook) stecken soll. Also raus damit.

Zur Optik:
Das Gerät hat eine sehr edle hochglänzende Displayschale in schwarz mit einem runden mittig platzierten Dell-Logo in crom-silber. Nachteil, man sieht jeden Fingerabdruck auf der glänzenden Fläche, wenigstens sind die inneren Materialien matt gehalten, bzw. farblich heller und somit unempfindlicher.
Beim Öffnen fällt einem sofort die eigentlich für die Gerätegröße doch recht ordentliche Tastaturgröße auf. Nachgelesen handelt es sich tatsächlich um eine Tastatur die 96% der normalen Tastengröße aufweist, erfreulich für alle, die nicht mit kleinen Händen gesegnet sind.
Anders als bei einigen Internettests beschrieben hat das Display einen ca. 1,5 cm breiten Rand und kein "edge-to-edge" Display mit durchgehender hochglänzender Oberfläche. Trotzdem, das Display ist leider nicht matt, es bleiben daher trotz meiner Meinung nach entspiegelter Oberfläche Reflektionen nicht völlig aus. In geschlossenen Räumen ist die Darstellung jedoch ungetrübt und sehr gut. In der Mitte des unteren Displayrahmens prangt auch hier ein verchromtes Dell Logo, während am linken oberen Displayrand der Schriftzug "Inspiron mini" in silbernen Lettern aufgedruckt ist.
Der Einschaltknopf ist ebenfalls verchromt und befindet sich in der linken oberen Ecke über der Tastatur. Die Tasten selbst sind schwarz, matt und haben eine sehr geringe Bauhöhe. Dadurch hat man immer das Gefühl auf riesigen Tasten zu tippen, es kommt also weniger oft vor die Taste nicht zu treffen, als gleich zwei zu erwischen. Davon abgesetzt ist die Handballenauflage in Silber hochglänzend und das Touchpad in Mattsilber. Es gibt erstaunlicherweise keine üblichen Tasten neben dem Pad, diese sind direkt im Pad in der linken und rechten unteren Ecke integriert und mit kleinen Strichen gekennzeichnet. Es gibt nur eine Funktions-LED, am linken unteren Gehäuserand in der Farbe weiß.
Der große 6-Zellen Akku steht deutlich über die eigentlichen Gehäusemaße hinaus und läßt das ganze Gerät etwa so auf dem Tisch stehen, als würde man an einer herkömmlichen PC-Tastatur die "Schrägstell-Winkel" ausfahren um damit die Tastatur etwas tippfreundlicher zu positionieren. Dafür ist´s auch wirklich angenehm, lediglich beim Tragen oder auch Verstauen, stört der dicke Akkupack etwas und verdirbt auch die sonst sehr ansprechende Optik des Geräts.
Die Webcam ist in den oberen Displayrand mittig eingelassen daneben das Micro und eine kleine Funktions-LED für die Aktivität der Kamera.
Alle Anschlüsse befinden sich an den Gehäuseflanken, links 2 x USB, Cardreader und die Ladebuchse, sowie das Kensington Lock, rechts ein Power-USB für leistungshungrigere Peripherie und die ganzen Mediaanschlüsse, SUB-D, Line, Kopfhörer, sowie der Netzwerkanschluß.
Die Lautsprecher befinden sich übrigens vorne auf der Gehäuseunterseite. Ebenso die Windowslizenz und der Dell-eigene Service-Tag-Aufkleber.

Zur Funktion:
Stille......mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, wenn man den Power-Taster zu ersten mal drückt. Nichts, kein lästiges Lüftergeräusch, keine kratzende Festplatte.....außer der weißen LED bemerkt man lediglich am kurzen Dell-Bootbildschirm den Betrieb des kleinen Mini 10v. Der Bootvorgang läuft ugf. auf dem Niveau meines alten Centrino Acers und kann durchaus als flott bezeichnet werden. Die Einrichtung ist schnell, weil gewohnt unter XP erledigt und in wenigen Schritten ist man mit dem kleinen Dell per WLAN online. Dell hat hier eine spezielle Benutzeroberfläche installiert um die nötigen Eingaben einfach und ohne große Vorkenntnis erledigen zu können. An und ausschalten kann man alle Funkübertragungen mittels Funktionstasten (F-Tasten) der Tastatur. Der Verbindungsaufbau klappt sehr schnell und ist selbst aus dem Hybernation-Modus sofort erledigt.
Die Darstellung des sehr brillianten Display ist außerordentlich gut, leider ist die Auflösung mit 1024 auf 600 pixel nicht gerade üppig, ein klein wenig mehr hätte es schon sein dürfen, ohne bei der Lesbarkeit zu sehr zu verlieren. Aber es geht auch so, Scrollbalken sei Dank. Genau an dieser Stelle freut man sich dann über die ins Touchpad integrierte Scrollfunktion am rechten Padrand (es gibt übrigens auch noch eine horizontale Scrollfunktion am unteren Rand, eine "Blätter"-Funktion rechts und unten über dem Scrollbereich und eine Zoom-Funktion am linken Rand). Ich habe allerdings die Helligkeit des Displays auf die niedrigste Einstellung reduziert, es reicht in dieser Einstellung, solange es nicht ins Freie geht, vollkommen aus. Außerdem tut es der Akkulaufzeit gut. Die liegt übrigens bei reinem WLAN-Betrieb mit og. Displayeinstellung bei knapp 8 (!) Stunden, also wirklich sensationell. Alle von mir installierten Standardanwendungen laufen flüssig
und lassen sich ohne große Wartezeiten starten. Im Netz vergißt man völlig dass man mit einem kleinen Netbook unterwegs ist. Auch das bei Netbooks überlicherweise fehlende optische Laufwerk habe ich bisher nicht wirklich vermißt. Ganz ohne müßte man ja auch hier nicht leben, USB sei Dank.
Die Darstellung der integrierten Webcam ist wirklich ordentlich und für Skype und Co. sicherlich eine feine Sache. Übrigens können damit auch Fotos und Videos aufgezeichnet werden.
Konnektivität via WLAN oder Bluetooth ist mit wirklich jedem Gerät auf Anhieb Klasse und die Bezeichnung "Netbook" macht jetzt erst wirklich Sinn. Ganz ehrlich, ich kenne kein Gerät bei dem dies besser und einfacher läuft.
Wiedergabe von Videos oder Musik ist Dank der wirklich guten Lautsprecher und des gestochen scharfen Displays ausgezeichnet möglich. Volle HD Auflösung
konnte ich bislang nicht testen, Mangels passendem Medium. Der Akku soll so laut diverser Tests (konnte dies selbst noch nicht ausreizen) bei Videobetrieb immer noch gute 5 Stunden durchhalten. Durch die völlig lüfterlose Bauweise erwärmt sich das Mini 10 an der Unterseite doch recht deutlich, es gibt aber keine Brandlöcher ;-).
Also viel mehr als ich mit diesem Gerät machen kann erwarte ich von meinem Notebook nicht, der kleine Inspiron macht wirklich täglich mehr Freude.

Zur Ausstattung und dem Lieferumfang:
Eigentlich ist alles dabei, wie schon oben erwähnt das Steckernetzteil mit einer kleinen weißen Betriebs-LED am Anschlußstecker, 19 V bei 1,58 A. Endlich hat Dell auch die Anschlußstecker auf allgemein übliches Normmaß angepaßt, also ein normaler runder Hohlstecker und keine absonderliche markenspezifische Speziallösung, für die man nirgends Ersatz bekommt.
Die mitgelieferte Software ist eher spärlich, aber immerhin sind kleine nützliche Utilities, wie die WEB-Cam Central oder das WLAN-Dienstprogramm mit installiert, toll auch das Dell Support Center mit der Möglichkeit zum direkten Kontakt zum Dell Support (Treiber downloads etc.). Auch die sehr belastende und ballastreiche Testversion von Nortons Security Suite wäre vorinstalliert, es ist jedoch jedem selbst überlassen ob man es sich wirklich auf diesem Gerät antun möchte. Es gibt schlankere und weniger leistungshungrige Sicherheitsprogramme. Ich habe darauf verzichtet, zumal eben die Laufzeitlizenz sehr kurz gehalten ist und danach entweder ein Voll-Lizenzkauf oder eben eine Neuinstallation von Alternativsoftware erforderlich wird.
Works 9.0 ist leider eine Billiglösung, aber immerhin hat man so wenigstens "etwas" zur tägliche Arbeit mit an Bord, auch wenn dauerhaft wenigstens OpenOffice in Betracht gezogen werden sollte.
Die Geräteausstattung ist eigentlich soweit vollständig, das Zubehör läßt mich lediglich sofort ein wesentliches Zubehörteil vermissen, eine passende Schutzhülle, oder Tasche. Dazu wäre kein großer Aufwand erforderlich gewesen, eine leichte Neoprenschützhülle, oder etwas ähnliches könnte man auch zu diesem Preis noch mit in den Lieferumfang packen. Es würde gleich zu Beginn Kratzer oder Beschädigungen am Gerät vermeiden helfen und es noch transportabler machen. Auch ein SIM-Kartenslot inkl. UMTS-Modem wäre schon schön, aber was solls ein Surfstick tuts im Fall der Fälle dann auch. Zu Bemängeln wäre jedoch wirklich, wozu legt man einem Netbook ohne optischem Laufwerk CD´s und DVD´s bei?! Ein bootfähig aufgesetzter USB-Stick mit allen Programmen wäre hier die einzig richtige und auch kaum teurere Lösung. Da hat wohl jemand bei Dell nicht mitgedacht....schade eigentlich.

Zur Haptik:
Wie schon beschrieben, die Tastatur ist wirklich kaum spürbar kleiner und erlaubt nach kurzer Eingewöhnung flüssiges, schnelles und fehlerfreies Schreiben.
Nach einiger Schreibarbeit, sind aber bereits nach rund zwei Monaten Abriebspuren auf den Tasten (speziell Spacetaste) zu finden.
Das Gerät ist unbeschreiblich leise und auch angenehm leicht, gerade mal 1,2 Kg´s (inkl. großem Akku mit dem kleinen sinds nur knapp 1 Kg) die Versuchung es überall mithinzunehmen ist ständig present. Alle Anschlüsse liegen so, dass man das Gerät dazu nicht von hinten oder unten bedienen muß....alles liegt seitlich und kann z.T. blind angeschlossen werden. Das Touchpad ist angenehm sensibel, hat aber etwas undefinierte Funktionsflächen (Scrollbereich) und mancher Klick geht auch mal daneben, speziell mit der rechten Tasten-Ecke.
Der Displaywinkel ist trotz des dicken Akkupacks ausreichend und man kann auch stehend gut lesen, um es jedoch weiter als ca. 120° öffen zu können benötigt man den kleineren und mit dem Gehäuse bündigen 3 Zellen Akku, leider eben auch dann mit deutlich niedrigerer Akkulaufzeit und eben nicht im Lieferumfang.

Zum Preis:
Nun, für ein Netbook dieser Ausstattung sind meist deutlich über 300 € fällig. Berücksichtigt man auch, dass Dell das Gerät mit der Basisausstattung sogar ab 249 € anbietet, kann man wirklich von einem fairen Preis sprechen. Alleine der Vergleich mit dem Preis meines alten Acers in Höhe von über 1000 € läßt heute wirklich die Aussage zu, ich könnte mir bei nahezu gleicher Leistung fast 4 Inspiron Mini dafür zulegen. Ich finde das schon bemerkenswert!

Fazit:
Ein wirklich gelungener kleiner Dell......ich vermisse mein großes Notebook eigentlich nicht. Der Preis ist mehr als ok und wer lieber XP als Vista mag, kommt praktisch bei einem Neugerät nicht an einem Netbook vorbei. Ich würde es wirklich wieder kaufen, nach meinem großen PC ist das nun mein zweiter Dell und mein erster Neugekaufter dieser Marke. Bislang gibts wenig Grund für Kritik....oder besser "ich liebe es" das kleine Inspiron mini 10v.
Wie´s weitergeht?!....es wird auch hier wie immer Updates geben. jj...

UPDATE:...das bereits für den Mini 10v seitens DELL angebotene Update zur Behebung des DPI-Fehlers in der Displayauflösung sollte man wirklich in Betracht ziehen, anderenfalls erreicht man teilweise wichtige Schaltflächen bestimmter Programmfenster auch durch Scrollen nicht.....leider verringert sich dadurch auch dauerhaft die Darstellungsgröße, d.h. man hat zwar mehr Platz auf dem Desktop, allerdings eben auch nach der Installation eine deutlich verkleinerte Schriftdarstellung......ab und an wirds dann schon wirklich winzig und ist recht schwer zu lesen.......Zoom sei Dank aber ein lösbares Problem......ansonsten läuft der kleine weiterhin Prima.

UPDATE 2: ....so, etwas über zwei Jahre sind um und ich bin immer noch sehr zufrieden mit meinen kleinen. Leider hat sich eine mir schon beim Auspacken nach dem Kauf aufgefallene kleine Delle im Displaydeckel als doch nicht so harmlos erwiesen. Nach der Nutzungsdauer und einigen Urlaubsreisen ist mir plötzlich in exakter Verlängerung der Dellen ein kleiner Riss zum Rand des Deckels hin aufgefallen. Noch störte das in keinster Weise die Funktion, aber vermutlich war die Schale beim Guss zu früh aus der Form genommen worden und es kam dadurch zu dieser Materialverformung. Auch am Touchpad hab ich bemerkt, dass sich die rechte untere "Klick"-Ecke etwas angehoben hat. Bislang hatte auch das keine Auswirkung auf die Funktion. Jetzt aber zum positiven, der Dell Support meinte, ein derartiger Materialfehler (Displaydeckel) würde jederzeit auf Garantie behoben (!) und gesagt getan, der Abholauftrag für das Gerät wurde fertig gemacht, ohne jede Diskussion (lediglich einige Fotos per Email von der Stelle wurden angefordert). Ein trotz der eigentlich unschönen erforderlichen Reparatur für mich sehr positives Erlebnis. Leider muss ich hier noch anmerken kann man anders als bei den größeren Geräten der Inspiron Reihe die Displayschale nicht selbst wechseln und beispielsweise gegen eine Design-Schale austauschen. Tatsächlich ist die Schale wohl lt. Service-Manual das letzte Bauteil (bzw. beim Zusammenbau das erste) das abgebaut wird, also eine sehr aufwändige Geschichte.
Einzig negativer Aspekt bei der Sache war die Abholung durch DPD, erstens wurden zwei Fehlversuche ohne Terminabsprache durchgeführt, erst danach kontaktierte mich der Paketdienst per Telefon (wie sinnvoll!!). Als dann endlich die Abholung klappte, war der Fahrer wohl völlig überfordert und hatte wirklich absolut keinen Plan wie die Sache abläuft (ich musste ihm erklären was zu tun war!!!). Wollte mir erstens den Leerkarton und mit der Spezialverpackung und Rückholauftrag nicht öffnen lassen, dann meinte er er nimmt aber nichts mit weil er keinen Auftrag habe. Klar, der war ja im Karton......schließlich als er dann kapierte was zu tun war, wollte er den "Rücksende-Aufkleber" mit Paketband aufbringen....unterschrieben hat er auf der Quittung unter Versandhinweise. Schlicht "DAS LETZTE"......da fühlt man sein Notebook doch gleich in "guten Händen". Na ich hoffe mal durch die wirklich bombensichere Spezialverpackung (eine Art Rundum-Luftpolstertasche) wird mein kleiner den Transport schon überstehen. Dauern soll es übrigens 7-10 Tage. Na da kann man nicht meckern. Wie es weitergeht werde Ihr hier natürlich wieder lesen können.

UPDATE 3:.....es hat nur 5 Tage gedauert und der kleine war wieder bei mir, soweit schon mal sehr erfreulich. Die Schale wurde erneuert und auch das Touchpad erscheint mir neu oder wieder gut befestigt, das ist auch sehr positiv. Allerdings habe ich festgestellt, dass sich am Tastaturrahmen seitlich die Spaltmaße zum Display hin verändert haben, ganz hinten ist es jetzt durch den Spalt etwas dicker, vermutlich aufgrund der Zerlegung etwas verzogen, hoffe nicht, dass irgendwelche Veränderungen im Inneren vorgenommen wurden, welche jetzt zu dieser Ungenauigkeit geführt haben. Folge daraus, bisher schnappte das Display sauber zu und wurde auch in dieser Position gehalten, jetzt schnappt es zwar immer noch zu, aufgrund der geänderten Bauhöhe (Spaltmaß) entsteht allerdings ein Druck durch die hinteren Auflagergummis und der Deckel hat nicht mehr die gewohnte Schließspannung, sondern ist auf den letzten paar Millimetern ziemlich locker/schlapp, der Deckel hält daher nicht mehr ordentlich. Ansonsten ist die Reparatur ordentlich durchgeführt worden. Jedoch solche Kleinigkeiten ärgern mich sehr. Den Grund für diesen Zustand konnte ich bislang nicht wirklich lokalisieren, aber die entstandenen Spalte würden sich z.T. auf durch ausüben von Druck nicht mehr wirklich voll schließen lassen. Entweder ist beim Zusammenbau irgend etwas anders gemacht worden, als es vorher war, oder aber es wurden hier ev. Teile falsch, oder neu eingebaut, die dann zu dieser Abweichung führen. Heute Abend werde ich nun erstmal einen Funktionstest durchführen und alle verbauten Komponenten überprüfen. Irritierend war auch der Vermerk auf dem Reparaturprotokoll, dass die installierte Version Windows 7 Home Premium 64 bit sei. Denn das Gerät wurde mit Windows XP Home ausgeliefert und auch damit eingeschickt, weiterhin verfügt es lediglich über eine XP Home Lizenz. Sollte hier ein Problem bestehen, behalte ich mir vor es nochmals einzusenden. Nebenbei bemerkt sind auf dem Display minimale Kratzer entstanden, welche vorher und da bin ich mir absolut sicher nicht vorhanden waren, nicht ein einziger, da ich das Display stets noch durch eine zusätzliche Hülle vor Kratzern schütze. Wie es weiter geht werdet Ihr hier lesen. So ganz glücklich bin ich in dem Moment mit der ausgeführten Reparatur jedenfalls gerade nicht......
TEIL 2 des Updates:....habe die Funktion des Geräts am Abend überprüft, offensichtlich war die Angabe über die falsche Windows-Version auf dem Protokoll nur ein Irrtum. Alles war wie ich es eingeschickt hatte, auch wurde keine Software verändert. Alles in allem bin ich mit der Reparatur nun doch zufrieden, schließlich ist nun mal durch die Bauform ein einfaches Öffnen des Gehäuses gar nicht so ohne.
Ich denke die leichte Aufbiegung des Tastaturrahmens ließ sich wohl nicht vermeiden (und dadurch auch die etwas größeren Spaltmaße). Immerhin ist der Displaydeckel jetzt trotz einiger Monate über der Garantie ohne ein Problem ausgetauscht worden und auch die Reparaturdauer war erstaunlich kurz. Ich denke mal mit dem Gerät kann ich noch weiter leben, ehrlich gesagt hat es mir die 5 Tage wirklich gefehlt. Fazit hierzu: der Service von Dell im Reparaturfall ist immer noch sensationell, nur über DPD als Paketdienst hierfür sollte man aber ernstlich nachdenken. Auch den Gerätezustand sollte vor der Rückgabe wirklich nochmals genau prüfen, es gibt Kunden die kennen Ihre Geräte in- und auswendig und bemerken eben auch kleinere Abweichungen. Zur Perfektion hat man es hier noch nicht gebracht, aber man ist immerhin nahe dran.

jj.....   

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...die Akkus haben die Untätigkeit gut überstanden. Durch einige wirklich üble Abstürze im Fehlerzustand waren einige Zuordnungseinheiten fehlerhaft, bzw. nicht mehr lesbar, aber ein Systemüberprüfung konnte alles wieder bereinigen und so blieb nur noch die Arbeit all die updates seit letztem August einzuspielen. Also, solltet Ihr mit Eurem TM 292 LMi M11 das gleiche Problem haben, nicht aufgeben, selbst eine Reparatur beim Fachhändler ist mit 40-120 Euro wohl noch lohnend, denn dafür gibts wohl auch heute kein neues Notebook. Die einzige Frage bleibt, was mach ich jetzt mit meinem kleinen, vor 6 Monaten gekauften Dell Inspiron Mini 10v Netbook......so sehr ich es mag, ganz ehrlich so ein großes Display ist schon was feines..... ....und wie immer an dieser Stelle, wir schreiben das Jahr 2010....unendliche Weiten......ähem.....und wie´s weitergeht... Bericht lesen

Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich

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