Dell Vostro 1220

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Dell Vostro 1220 – Das kleine Allroundnotebook für unterwegs Bezugsquellenrecherche und Kaufentscheidung Auf der Suche nach einem kleinen, aber dennoch leistungsfähigen Notebook schweifte ich über das Produktportfolio diverser Anbieter, wie HP, Sony, Asus, Medion, Samsung, Dell und Toshiba. Mein ... Bericht lesen





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Dell Vostro 1220 - Das kleine Allroundnotebook für unterwegs
Erfahrungsbericht von fredbaer über Dell Vostro 1220
20.09.2010


Produktbewertung des Autors:   

Verarbeitung ausgezeichnet 
Akkulaufzeit sehr lang 
Kontraste ausgezeichnet 
Festplatten-Kapazität groß 
Bedienung/Ergonomie gut 
Software-Ausstattung gut 

Pro: Akkulaufzeit, Verarbeitung, Geschwindigkeit für Officeaufgaben
Kontra: Steckkarteneinschub, Mediensteuerungsleiste, Klavierlackoberfläche

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Dell Vostro 1220 – Das kleine Allroundnotebook für unterwegs

Bezugsquellenrecherche und Kaufentscheidung

Auf der Suche nach einem kleinen, aber dennoch leistungsfähigen Notebook schweifte ich über das Produktportfolio diverser Anbieter, wie HP, Sony, Asus, Medion, Samsung, Dell und Toshiba.
Mein Favorit sollte einen 12 – 13 Zoll Screen, eine Solid-State-Disk (eine Festplatte ohne rotierende Scheiben, ähnlich dem Speicher eines USB-Sticks oder einer Speicherkarte) eine megalange Akkulaufzeit eine benutzerfreundliche, leise Tastatur, WLAN, Bluetooth, Anschlüsse für Beamer und Fernsehgeräte bzw. einen externen Monitor, vier bis fünf USB-Anschlüsse, einen CD/DVD-Brenner, eine Webcam für Videotelefonie, Lautsprecher und eine schnelle Netzwerkarte für das Internet besitzen. Außerdem sollte es nicht mehr als 950,00 € kosten. Weiterhin legte ich Wert auf ein niedriges Gewicht und eine flache Bauweise, um das Notebook bequem in Aktentaschen und Rucksäcken transportieren zu können.

Meine Wünsche notierte ich in einer „So soll mein Notebook ausgestattet sein-Liste“ welche ich erwartungsvoll mit auf die Einkaufstour in die nahe gelegenen Elektronikmärkte nahm. Mit der „So soll mein Notebook ausgestattet sein-Liste“ unter dem Arm, trabte ich durch örtlichen Elektronikmärkte. Meine Wanderung führte mich auch in einen „Die Kunden sind ja alle blöd“-Markt, oder so ähnlich, wo ich aber nur vorgefertigte Notebooks vorfand, welche z.B. keine Solid-State-Disks als Festplatte besaßen. Der Verkäufer zuckte hilflos mit den Schultern, als ich ihm meinen Begehr schilderte.
„Hier gibt es bloß zwei Möglichkeiten, kaufen oder stehenlassen“ so seine Worte. „Die LKW-Fahrer kippen hier täglich die Ware ab und wir müssen alles einräumen. Und das jeden Tag, wobei wir nebenher auch noch verkaufen müssen und jede Menge Sonderaufgaben erfüllen sollen. Da gibt es keine Extrawünsche“ ergänzte er stöhnend.

Ich entschied mich für das „Stehenlassen“ und setzte meine Suche im Internet fort. Ein großer Teil der o.g. Hersteller bot vorgefertigte Notebooks, ebenfalls nach dem Motto „Kaufen oder stehenlassen“ an, so dass ich mich für letzteres entschied, da kaum ein Gerät meiner „So soll mein Notebook ausgestattet sein-Liste“ entsprach. Die Auswahl von 12 – 13 Zoll Geräten war ohnehin sehr schmal, so dass ich hier kaum passende Angebote vorfand.

Beim Anbieter Dell wurde ich letztendlich fündig. Dieser bot, je nach Modell, mehr oder minder reichhaltige Ausstattungsmöglichkeiten nach Kundenwünschen an. Mein Blick fiel auf diverse Netbooks, diese fand ich vom Bildschirm her, zu klein. Außerdem fehlte ihnen ein DVD-Brenner bzw. ein adäquates Laufwerk, womit man Programme installieren lassen kann. Bei anderen Geräten gab es beim Zusammenstellen der Komponenten Probleme. Einige boten keine Solid-State-Disks, andere verfügten über keine Webcam und die nächsten beanspruchten Preisregionen um die 1500 €.

Die Bestellung

Da sprang das Dell Vostro 1220 auf der Website des Herstellers Dell in mein Blickfeld, da es doch in einer Vielzahl Ausstattungsmöglichkeiten mit meiner „So soll mein Notebook ausgestattet sein-Liste“ harmonierte. Ich klickte frohgemut im Dell-Notebook-Komponenten-Bastel-Klick-Baukasten auf der Dell-Website mein Gerät zusammen, begab mich zur Kasse und erstarrte. Nicht wegen dem Preis, welchen ich in Höhe von 870,00 € ganz o.k. fand sondern wegen der stark eingeschränkten Bezahlmöglichkeiten. Es gab zwar die Möglichkeit der Ratenzahlung und die Möglichkeit der Bezahlung per Kredit- bzw. EC-Karte. Da ich das Notebook im Auftrag eines Unternehmens erwarb, wollte ich das Notebook nicht mit meiner privaten EC-Karte finanzieren. Eine Bezahlung per Vorkasse oder Rechnung war nicht möglich. Also brach ich den Bezahlvorgang ab und kontaktierte die Gratis-Bestell-Telefonnummer, um weitere Bezahlmöglichkeiten auszuloten.

Ich drückte mich auf dem Telefon durch die Zahlenreihen der „Kundenanliegensortier-Einrichtung“ bis mich eine Frauenstimme mit erkennbar slawischer Sprachfärbung begrüßte. „Privat oder geschäftlich?“ fragt mich die Dame. „Was ist der Unterschied?“ fragte ich zurück. „Privat ist privat und geschäftlich ist geschäftlich“ erwiderte die Frauenstimme mit stoischem Gleichklang. „Das habe ich mir fast gedacht“ gab ich sarkastisch zurück und ergänzte: „Was sind denn die konkreten Unterschiede aus kaufvertraglicher Sicht?“ „Moment, ich verbinde“ sprach die Frauenstimme und verschwand mit einem Knacken aus der Leitung. Eine weitere Frauenstimme, mit erkennbarer slawischer Sprachfärbung leierte die Begrüßungsformel herunter und fragte mich: „„Privat oder geschäftlich?“ „Was sind denn die Unterschiede“ leierte ich zurück. „Bei privat gibt es ein zweiwöchiges Rückgaberecht und bei geschäftlich, da gibt es so etwas nicht. Da ist gekauft gleich gekauft. Wenn Sie das Gerät zurückschicken wollen, weil es ihnen nicht gefällt, dann haben Sie eben Pech gehabt.“ Da die Bestellung im Auftrag eines Unternehmens erfolgte, nannte ich als Bestellkundenauswahl „Geschäftlich“. Das Geschäftskunden nur ein Jahr Garantie geltend machen können nannte die Dame leider nicht. „Moment, ich verbinde“ sprach die Frauenstimme und verschwand mit einem weiteren Knacken aus der Leitung.

Kurz darauf erklang eine weitere Frauenstimme in meinem Ohr. Die Begrüßungsfloskel leierte sie etwas freundlicher als meine Vorgängerin herunter und war dann für mich ganz Ohr. Eine Bezahlung per Rechnung sei nicht möglich, aber Vorkasse würde Dell auch akzeptieren. Ich las meine Bestellkonfiguration von der Dell-Website auf, die Mitarbeiterin tippte sie klappernd am anderen Ende der Leitung in ihren PC. Bei der Wahl des WLAN-Adapters fiel mir auf, dass ich am Telefon eine ganz andere Konfiguration angeben konnte, als auf der Website angegeben. Nach Rückfrage mit meiner Gesprächspartnerin entschied ich mich für eine leistungsstärkere WLAN-Bluetooth-Lösung, welche beim Dell-Notebook-Komponenten-Bastel-Klick-Baukasten als Inkompatibilität dargestellt wurde. Die Mitarbeiterin bot mir als Option eine beleuchtete Tastatur an, welche ich aber ablehnte, da ich der Meinung war, die Akkulaufzeit könnte dadurch beeinträchtigt werden.
Leider vergaß ich nachzufragen, ob die Leuchttastatur auch abschaltbar sei. Weiterhin assoziierte ich beim Bestellen, infolge des Begriffes „optisches Laufwerk“ dass im Gerät ein CD/DVD-Brenner eingebaut sei. Das war leider nicht der Fall, so dass ich auch hier vergaß nachzufragen, ob die Auslieferung mit einem CD/DVD-Brenner möglich sei.

Den Bestellvorgang empfand ich aufgrund der eingeschränkten Zahlungsmöglichkeiten und den Abweichungen zwischen den Informationen im Dell-Notebook-Komponenten-Bastel-Klick-Baukasten und den tatsächlichen Möglichkeiten der Komponentenzusammenstellung sehr umständlich und nicht transparent.
Wäre die Information der beleuchteten Tastatur auf der Dell-Website vorhanden gewesen, hätte ich mich im Vorfeld über die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit informieren können.

Daher war ich über den Bestellvorgang nicht begeistert, nach etwa 10 Tagen lieferte dann eine Nachbarin das Dell Vostro 1220 bei mir aus. Ein UPS-Mitarbeiter hatte das per Vorkasse bezahlte Gerät bei ihr abgelegt.
Gerätebeschreibung und Erfahrungseindrücke

Optik

Das Gerät präsentiert sich auf der Bildschirmrückseite und an den Seitenrändern im Neukaufzustand in spiegelblanker Klavierlackoptik. Den Glanz habe ich in den Monaten der Benutzung inzwischen stark eingetrübt, Schmierspuren, markant-fettige Fingerabdrücke und kleine Kratzer verunzieren inzwischen die ehemals klavierlackaffenglänzende Oberfläche. Für den täglichen Gebrauch der Reinigung empfehle ich ein Microfaserstaub- bzw. eine größeres Brillenputztuch, alternativ auch Topflappen oder weiße Baumwollhandschuhe. Allerdings habe ich selten Lust, das Notebook nach Gebrauch stets von Fingerabdrücken zu befreien, auf Hochglanz zu polieren oder beim Aufklappen desselbigen mit Topflappen zu hantieren. Schließlich soll es ja als Arbeitsmittel dienen und nicht als klavierlackglänzendes Ausstellungsstück sein Dasein in einer hermetisch abgeschlossenen, staubfreien Ausstellungsvitrine fristen.

Die Oberfläche bzw. Handballenauflage unterhalb der Tastatur besteht aus matten, schwarzen Kunststoff, welcher sich leicht reinigen lässt.
Die „Schmierstreifen-Leiste“

Nach dem Aufklappen des Netbooks gibt es oberhalb der Tastatur eine Art „Schmierstreifen-Leiste“ womit die Lautstärke und die Titelwahl von Songs und Filmen eingestellt werden soll. Manchmal gelingt mir dies auch. Mal klopfe ich mit dem Finger schnell auf das „Lautstärke verringern-Symbol“, manchmal rolle ich die Fingerkuppe von links nach rechts ab, ein anderes Mal trommle ich mit den Fingern auf die Symbole der „Schmierstreifen-Leiste“ oder schiebe, schnell trommelnd, die Fingerkuppen über die Symbole. Das Dell Vostro 1220 löst daraufhin manchmal eine Reaktion aus, manchmal aber auch nicht. Die „Schmierstreifen-Leiste“, welche ab Werk bereits einige Lackschäden an den Kanten aufwies, macht ihrem Namen mittlerweile alle Ehre. Fleckig verschmiert, mit einigen Kratzern versehen, zeigt sie sich im alltäglichen Gebrauch.

Auf der „Schmierstreifen-Leiste“ befinden sich einige Gerätestatusanzeigen, wie „Türmchen“ (zeigt den Betrieb der Festplatte an) , „Funkmast sowie senkrecht stehendes Dreieckduo mit Füßen“ (zeigt den WLAN- und Bluetooth-Betrieb an, beim Dell Vostro werden WLAN und Bluetooth stets zusammen eingeschaltet, ein separater Betrieb ist nicht möglich), „Vorhängeschloss mit einer 9“ (leuchtet auf, wenn die „NUM-Taste“ betätigt wird, wahrscheinlich für die Aktivierung eines externen Nummernblocks), „Vorhängeschloss mit einem A“ (zeigt die Aktivierung der Feststelltaste für die Großschreibung) und „Vorhängeschloss mit Pfeil nach unten“ (die Aktivierung dieser Anzeige ist mir bisher nicht gelungen, das Handbuch schweigt sich über dieses Symbol aus)

Weiter befinden sich die Symbole wie Lautstärke einstellen, Lautstärke aus und Titelauswahlsymbole auf der „Schmierstreifen-Leiste“. Wie oben beschrieben, bieten sie eine sporadische und eingeschränkte Funktionalität.
Meine Empfehlung für die Lautstärke- und Mediensteuerregelung lautet daher, den Schaltflächen der Abspielsoftware (Windows-Media-Player, VLC-Player, etc.) zu benutzen bzw. für die Lautstärkeregelung die Windows Lautstärkesteuerung. Da die Resultate beim „Schmieren“ und „Tippen“auf der „Schmierstreifen-Leiste“ fast wirkungslos sind, benutze ich selbige nicht.

Tastatur und Touchpad

Auf der Tastatur empfinde ich das Tippen sehr leichtgängig und bequem, die Tastenaschläge sind dabei sehr leise. Das Touchpad, unterhalb der Tastatur gelegen, brachte mich bei der ersten Benutzung fast um den Verstand. Bei Berühren der Mauszeigernavigationsfläche sprangen unter Windows 7 Fenster um Fenster auf, Software versuchte sich mehrfach hintereinander zu installieren und Programme öffneten sich wie von Geisterhand. Verzweifelt raufte ich mir die Haare, dabei hatte ich doch bloß das Touchpad berührt um ein Programmsymbol zu verschieben.
Die Ursache des Übels fand ich bald heraus, der Hersteller hatte die Werkseinstellungen des Touchpads auf einen „Doppelklick“ eingestellt. D.h. klopft man kurz hintereinander mit dem Finger auf das Touchpad, dann hier ein Klick mit der linken Maustaste (also Programme ausführen, wenn man das richtige Symbol trifft) simuliert. Ich änderte die Einstellungen des Touchpads und war von Stund an damit zufrieden. Mitunter habe ich den Eindruck, dass das Touchpad nach längerer Zeit der Benutzung sehr träge wird, der Mauszeiger lässt sich dann nicht verschieben und Programme lassen sich auch nur sehr zäh öffnen. Nehme ich die Finger von Touchpad, streife anschließend sanft mit den Handballen über das Touchpad und schon funktioniert es wieder. Für diese seltsame Reaktion habe ich bisher keine Erklärung gefunden. Eine bessere Lösung wäre ein Mousestick gewesen, diesen bot Dell im Notebook-Komponenten-Bastel-Klick-Baukasten leider nicht an.

Die beiden Tasten, unterhalb des Touchpads gelegen, simulieren die Funktionen von Maustasten und lassen sich sehr leicht und bequem bedienen, so meine Empfindungen. Um den Eingabekomfort zu erhöhen, habe ich mir eine Maus für ca. 30 € zugelegt, diese finde ich besser zu handzuhaben als das Touchpad.

Anschlüsse

An der Kante, in Richtung des Benutzers, findet sich der WLAN / Bluetooth-Schiebeschalter, die Anzeige ob Akkustrom bzw. Steckdosenstrom anliegt, eine Buchse mit einer Art Totenkopfsymbol und die Buchse für die Kopfhörer. An die Buchse mit dem Symbol ähnlich eines Totenkopfes, werden externe Mikrofone angeschlossen. Meine eigenen externen Mikrofone, welche ich dort hineinsteckte, erreichten bei weitem nicht die Empfindlichkeit und Qualität des eingebauten Vostromikrofons. Obwohl ich die externen Mikros dicht vor den Mund hielt und mit Donnerstimme hinein brüllte, hatte das eingebaute Dell-Mikrofon bei der Empfindlichkeit stets die Nase vorn. Die Einstellung der Mikrofonempfindlichkeit habe ich übrigens mit dem Windows7 Lautstärkeregelung Menüpunkt „Aufnahmegeräte“ vorgenommen. Ein weiterer wichtiger Ausstattungsgegenstand des Notebooks ist der Lautsprecherschlitz, welcher sich ebenfalls an der dem Benutzer zugewandten Vorderkante befindet. Auf den ersten Blick habe ich diesen gar nicht wahrgenommen, mir fiel dies bloß auf, weil ich eine SD-Speicherkarte in den Lautsprecherschlitz hineinstecken wollte, welche sich aber partout nicht einschieben lies. Aus meiner Sicht handelt sich dabei um einen Monolautsprecher, welcher in meinen Ohren mit gutem Klang punkten konnte. Die maximale Lautstärke aus dem Lautsprecherschlitzes entspricht Zimmerlautstärke, mehr gibt das Dell Vostro nicht her. Aus meiner Sicht reicht dies aber aus, um Filme und Songs gut zu hören. Ich habe das Notebook mit Hilfe eines Verbindungskabels über den Kopfhörerausgang (Klinkenbuchse) an verschiedene Hi-Fi-Anlagen angeschlossen und war mit dem Resultat stets sehr zufrieden. Dem Klang aus der Anlage war nicht anzuhören, ob er von CD oder vom Dell Vostro abgespielt wurde.
Den Fremdspannungsabstand (das ist das Brummen, wenn man den Lautstärkeregler einer HiFi-Anlage bis zum Anschlag aufdreht) des Dell Vostro präsentierte sich beim Test an verschiedenen Hi-Fi-Anlagen als leichtes Rauschen. Das Hören einer CD mit klassischer Musik über eine HiFi-Anlage geriet somit zum Hörgenuss, so mein Empfinden.

An der rechten Geräteseite gibt es das DVD/CD Laufwerk, zwei USB-Anschlüsse und einen Sicherheitskabeleinschub zum „Anschließen“ des Gerätes. Als ich meine ersten CDs brennen wollte, bemerkte ich, dass es sich lediglich um ein DVD/CD-Abspiellaufwerk handelte, womit natürlich keine CD oder DVD gebrannt werden können. Bei der Bestellung auf der Dell-Website assoziierte ich beim Lesen der Selbigen, dass es sich um ein Combo-Laufwerk handeln würde, mit welchem man auch CDs bzw. DVDs brennen kann. Bei der telefonischen Bestellung habe ich darauf nicht achtgegeben, vielleicht kann man abweichend vom Dell-Webshop hier einen DVD/CD-Brenner ordern. Somit habe ich mir noch einen mobilen CD/DVD-Brenner zugelegt, welcher über einen USB-Anschluss am Netbook und ein separates Netzteil betrieben wird. Wieder ein Stück mehr, welches ich dann mit mir herumschleppen muss.

An der linken Geräteseite gibt es einen Speicherkarteneinschub (nur für SD-Karten), den Expresscard-Steckplatz, einen USB-Anschluss, eine VGA-Buchse für den Anschluss eines externen Monitors bzw. eines Beamers, den Netzwerkanschluss und die Telefonbuchse des Modems. Das interne Modem habe ich optional mit bestellt, der Grund für diese Entscheidung war Faxe zu versenden oder in internetfreien Gebieten über eine Telefonverbindung einen analogen Zugang zum Internet herzustellen. Fax und analoges Modem sind in Zeiten von mobilen Internet und E-Mail zwar Relikte aus längst vergangenen Epochen, aber vielleicht möchte der eine andere Kunde UNBEDINGT ein Fax erhalten, dann soll er es eben bekommen. Komplettiert wird die linke Geräteseite mit der Netzkabelbuchse und den Heißluftaustrittsgitter aus Kunststoff, wohinter sich der Lüfter verbirgt. Bei sehr rechenintensiven Programmen heult er schon mal vernehmlich mit dem Geräusch eines gedrosselten Föhnes aus dem Lüftungsschlitz.

Am Speicherkarteneinschub betreibe ich eine 32-Gbyte SD-Karte, die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Netbook und SD-Karte finde ich ausreichend. Die Karte stecke ich in den Einschub, wo sie mit einem Einrastgeräusch ihren festen Sitz signalisiert und etwas hervorschaut, so dass ich sie mit Daumen und Zeigefinger wieder entnehmen kann. Das Problem des Karteneinschubes ist der senkrechte Transport des Dell Vostro 1220 in einem Rucksack. Oftmals berührte die SD-Karte im Karteneinschub den Boden des Rucksackes, dann löste sie sich und rutschte aus dem Karteneinschub heraus. Mir ist es schon oft passiert, dass ich auf die Daten des Wechseldatenträgers, die SD-Karte zugreifen wollte, aber eine Fehlermeldung erhielt. Es sei kein Datenträger vorhanden. Dies jagte mir immer einen gehörigen Schreck ein, bis ich merkte dass die Karte im Einschub nicht eingerastet war Ich achte stets darauf, dass sich die SD-Karte in Rucksäcken stets oben befindet bzw. in anderen Transportbehältnissen nirgendwo anstößt. So bin ich stets in Sorge, dass aufgrund der Karteneinschubkonstrunktion die Karte beschädigt wird oder im schlimmsten Fall zerbricht. Aus meiner Sicht wäre der Karteneinschub an der Vorder- oder Rückseite des Gerätes besser aufgehoben. Für die Nutzung anderer Formate habe ich einen externen Kartenleser immer in meiner Notebooktasche dabei.

Eine Express-Card benutze ich nicht, daher kann ich hier keine Erfahrungen schildern.

Der Anschluss eines Beamers und eines externen Monitors gestaltete sich dank Windows 7 ganz einfach. Einfach Gerät verbinden und unter Win7 die Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Anzeige\Bildschirmauflösung anklicken und dort die „Weitere Monitore“ auswählen. Geht ganz einfach.

Die Internetverbindung mittels Netzwerkkabel war auch recht einfach, Kabel eingesteckt, Browser angeklickt und fertig.
Der Akku

Als Akku wählte ich bei der Bestellung den größeren Akku mit 48396 mWH, dieser erhöht das Notebook etwas, so dass es etwas schräg auf einer ebenen Oberfläche aufliegt. Zum Tippen mit den Fingern auf den Tasten finde ich dass sehr angenehm, da die leichte Neigung meinen Büroarbeiterfingern sehr entgegen kommt.

Der Hersteller DELL brüstet sich mit einer Akku-Laufzeit von neun Stunden. Diesen Wert möchte ich bestätigen, allerdings darf man das Notebook dabei NICHT benutzen. Das heißt also, vorher die Energieeinstellungen unter Windows7 für eine lange Akkulaufzeit einstellen, die Bildschirmhelligkeit so einstellen, dass man gerade noch etwas erkennt und dann das Gerät einschalten. Anschließend das Gerät stehen lassen und die Zeit messen. Nach etwas über neun Stunden, ohne jegliche weitere Aktivitäten ist der Akku dann erschöpft, das Dell Vostro schaltet sich dann automatisch ab. Für das praktische Arbeiten ist so eine Verfahrungsweise natürlich völlig sinn- und wertlos und verzerrt die Marketingaussage von Dell zur Groteske.

Bei hält mir hielt der Akku bei Arbeiten mit MS-Office bzw. Open Office (Verfassen von Texten, Erstellen von Formeln, Berechnungen und Bearbeiten von Präsentationen, Verschieben bzw. Sortieren von Dateien und Verzeichnissen) etwa 7,5 h aus. Für meine Zwecke ein brauchbarer Wert.
Beim Spielen, Brennen von CDs, Arbeiten mit rechenintensiven Programmen (das höre ich immer am Heulen des Lüfters, dieser schaltet sich automatisch ein) ist der Akku nach ca. 5,5 h ausgelaugt. Unter Vollast, WLAN und Bluetooth eingeschaltet, Surfen im Internet per WLAN mit gleichzeitigen Datentransfer per Bluetooth an andere Handys und PDAs, Sound dröhnt in voller Lautstärke aus dem Lautsprecherschlitz, untermalt vom Lüftergeräusch und Arbeiten mit rechenintensiven Anwendungen überschreitet der Akku knapp die 3 h-Grenze, dann schaltet sich das Gerät ab.
Zum vollständigen Aufladen (Akkuladung noch 3%, also fast leer) habe ich etwa 3,5 Stunden ermittelt. Mit der Akkulaufleistung bin ich zufrieden, für meine Zwecke und Anwendungen empfinde ich die Akkukapazität ausreichend. Im Zubehörhandel gibt es Dell-Originalakkus und adäquate Akkus für etwa 80 EUR.

Ein Problem des Akkus ist das Auswechseln. Die Akkuhalteklipps wirken auf mich sehr zerbrechlich und wacklig. Mit einer gehörigen Portion Ziehen, Zerren, Rütteln und Schütteln gelang es mir den Akku vom Notebook zu lösen. Ein häufiger Akkutausch kann auf Dauer ein Zerbrechen der Verschlüsse bewirken, so meine Ansicht dazu.

Einen Bezug beim Hersteller Dell empfehle ich nicht. Als ich auf der Dell Website nach einem weiteren Akku für das Vostro suchte, fand ich dort keine Informationen und auch keine Artikelnummer. Somit griff ich zum Telefonhörer und fragte nach einem Zweitakku für das Dell Vostro 1220. Auf meine Frage nach der Artikelnummer und den technischen Spezifikationen antwortete die Frauenstimme mit slawischer Sprachfärbung barsch: „Brauchen Sie alles nicht wissen. Unwichtig! Bestellen reicht aus. Los!!!“. „ Was kostet denn der Akku“ fragte ich die barsche Frauenstimme „119,99 EUR, so bestellen Sie schon!!!!!!!“ fuhr diese aus dem Hörer in mein Ohr. „Ich werde es mir noch einmal überlegen“ gab ich zurück und wich so einer Bestellung vorsichtig aus. „SIE SOLLEN JETZT BESTELLEN!!!“ fauchte die Stimme. Ich verabschiedete mich schnell und war froh als das Gespräch endlich vorbei war. Bisher aber war ich mit der Akkulaufzeit zufrieden und habe mich deshalb nicht sonderlich um den Erwerb eines Zweitakus bemüht.

Einen Check des Akkus führe ich mit der kostenfrei zu benutzenden Software „Notebook BatteryInfo“ durch. Diese zeigt Ladestatus, Kapazität, Hersteller, Abnutzungsgrad, sowie weitere aktuelle Akkuwerte an. Laut der „Notebook BatteryInfo“ hat der Akku bereits einen Abnutzungsgrad von 15%, (nach etwa 6 Monaten Gebrauch) bei der praktischen Arbeit habe ich aber keine Probleme bemerkt.
Das Display

Bei der Bestellung entschied ich mich für ein glänzendes Display, weil ich der Meinung war, dass Bilder und Filme damit brillanter anschauen wären. Damit sollte ich Recht behalten, die Brillanz von Bildern, Fotos, Filmen ist hervorragend. Nachteilig wirkt sich der Lichteinfall auf das Display aus, anstelle von Filmen und Bildern erblicke dann immer mein eigenes Spiegelbild, untermalt vom Desktophintergrund. In geschlossenen Räumen, den Sonneneinfall aus dem Fenster abgekehrt, finde ich die Bildwiedergabe gestochen scharf. Auf Parkbänken, Grünflächen, also unter freien Himmel, ist das Dell Vostro mit dem spiegelnden Display nur bedingt zu gebrauchen. Da ich aber meistens in geschlossenen Räumen damit arbeite, bin ich damit zufrieden.

Das Betriebssystem

Bei der Bestellung zwingt der Hersteller Dell jedem Kunden ein Betriebssystem auf. Ein Kauf ohne Betriebssystem ist leider nicht möglich, während meines Bestellzeitpunktes im März 2010 waren nur Microsoftbetriebssysteme vorrätig. Bei der telefonischen Zusammenstellung wollte mich meine Gesprächspartnerin auf die 64-bit Variante von Windows 7 lenken, welchen ich aber eine Absage erteilte. Bei einem Speicher von 3 Gbyte RAM macht dies keinen Sinn, da reicht die 32-Bit Variante von Windows 7 völlig aus. Zum Betriebssystem sollte ich noch einige „tolle und wichtige“ Programme erhalten, wie einen Virenscanner als Jahresversion und weitere Demo-Software, an die ich mich nicht mehr erinnere. Diese wählte ich bei der telefonischen Bestellung ab, das Notebook wurde somit ohne die „tollen und wichtigen“ Zusatzprogramme ausgeliefert. Das Betriebssystem hab ich noch einmal neu installiert, das ich eine andere Aufteilung der Festplatte vornahm, als wie vom Hersteller vorgegeben.

Das Betriebssystem Windows7 besticht durch Stabilität, „Abstürze“ und diverse „Bluescreens“ habe ich in der halbjährigen Nutzung noch nicht erlebt. Programme laufen darunter stabil, für ältere Software nutzte ich den Kompatiblitätsmodus, womit diese unter Windows 7 lauffähig wurden.
Ein großer Nachteil von Windows7 ist meiner Ansicht nach die verstreute Platzierung der Einstellmöglichkeiten. Einige finde ich im Auswahlpunkt „Einstellungen“, welcher bei Anwahl des „Start-Knopfes“ sichtbar wird. Andere Einstellungen sind nach dem Klicken des rechten Maustaste (Kontexmenü) auswählbar. Andere suche ich oft vergebens. Eine Möglichkeit der geordneten Sortierung ALLER Einstellungen bietet das Anlegen eines neuen Ordners mit anschließenden Umbenennen desselbigen in: WIN7-Einstellungen{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}. Diese Information gab es nicht von Microsoft, sondern ich habe sie aus dem Internet eruiert.

Bei der Neuinstallation war WIN7 ziemlich verstellt. Fenster sprangen stets in den Vollbildmodus, wenn ich diese an den rechten Bildschirmrand verschob, weiterhin fehlten die Klappmenüs im Dateiexplorer. Da hatte ich aber erwartet, denn die Firma Microsoft ist für die unintuitive Benutzerführung ihrer Software berüchtigt. Mit etwas Mühe habe ich Windows7 aber arbeitsfähig eingerichtet und bin jetzt recht zufrieden damit.

Ein weiteres Problem der Benutzerführung von WIN7 ist das Verschieben und Kopieren von Verzeichnissen, wenn dabei ein bestehendes Verzeichnis mit gleichen Namen überschrieben werden soll. Dann erscheint die Meldung „Möchten Sie den Ordner XYZ in den bestehen Ordner XYZ integrieren?“ Nein, denn eigentlich wollte ich den alten Ordner XYZ durch den neuen Ordner XYZ ersetzen. Bei der Integrationsfrage muss dann auf ein Dateisymbol geklickt werden, um den „Kopieren und Ersetzen-Vorgang“, welcher eigentlich Integrationsvorgang heißt, zu bestätigen. Enthält der neue Ordner XYZ weitere Unterordner, erscheint wieder die Integrationsfrage. Jetzt darf man aber nicht den zu kopierenden Ordner anwählen, sondern muss eine Schaltfläche mit der Entscheidung „Ja“ oder „Nein“anklicken. Sind mehrere Unterordner vorhanden, muss der Vorgang jedesmal wiederholt werden oder man setzt einen Haken in das Feld „Für alle (hier erscheint die Zahl der Unterordner) Vorgänge durchführen. Diese Vorgehensweise empfinde ich sehr umständlich.

Die Arbeitsgeschwindigkeit von WIN7 finde ich jedoch in Ordnung.
Die Festplatte (SSD)

Anstelle einer herkömmlichen Festplatte mit einer rotierenden Magnetscheibe habe ich mich für eine SSD (Solid State Disk) mit 128 Gbyte entschieden. Das ist ein Datenspeicher, ähnlich einem flotten USB-Stick oder einer schnellen Speicherkarte, welcher anstelle eine rotierenden Festplatte im Dell Vostro 1220 eingebaut ist. Bei einem Sturz des Notebooks gehen somit keine Daten verloren, ähnlich als wenn eine Speicherkarte zu Boden fällt. Somit kann das Dell Vostro 1220 auch aus dem Fenster geworfen werden, einzig das Gehäuse und das Display könnten dann Schaden nehmen, die Daten bleiben dann erhalten.

Der Datenzugriff von WIN7 auf die SSD erfolgt völlig geräuschlos (kein Summen, Surren, Klickern und Klappern wie bei herkömmlichen Festplatten) und blitzschnell. Das Starten von WIN7 benötigt etwa 35 Sekunden, trotz einer Vielzahl installierter Programme und Spiele. Das empfinde ich sehr schnell, zumal alles geräuschlos von statten geht.
Ein Nachteil der eingebauten SSD (SAMSUNG SSD PM800 2.5" 128GB ATA Device) ist, dass diese mitunter an Demenz leidet. Mir ist bisher zweimal aufgefallen, dass auf den Desktop kopierte Daten (jeweils ein Ordner mit dem Inhalt einer Daten-CD) nach dem Kopieren an schleichenden Datenschwund litten. Ich kopierte den CD-Inhalt in einem Ordner auf den Desktop (das Verzeichnis C:/Desktop) und arbeitete einige Male mit den Daten. Nachdem ich einige Monate nicht mit dem Ordner arbeitete, stellte ich sonderbare Zeichen in den Dateinamen fest. Die Daten ließen sich nicht mehr öffnen. Im Windows-Dateisystem wurde das Verzeichnis grün dargestellt, einige Unterordner waren plötzlich ohne Dateien.
Bei anderen Programmen waren über Nacht, wie von Geisterhand, plötzlich meine individuellen Einstellungen wieder in die Grundeinstellungen „verstellt“.
Aus meiner Sicht liegt hier ein eindeutiger Fall von „Daten-Demenz“ vor.

Im laufenden Betrieb habe ich jedoch keine Auffälligkeiten bemerkt, das Betriebssystem und meine benutzten Programme arbeiten bisher keine Störmeldungen und Probleme.

Grafik

Als Grafiklösung werkelt ein Prozessor mit der Bezeichnung „Intel GL40/GM45/GS45 Chipset - Graphics Controller“ im Vostro 1220. Für meine Anwendungsmöglichkeiten, Schriftverkehr, Tabellenkalkulationen, kaufmännische und technische Branchenprogramme, bemerkte ich bisher keine grafischen Einschränkungen. Auch eine Vielzahl von Spielen, vorwiegend ältere Strategie- und Rollenspiele, Adventures sowie Logikspiele versehen ruckelfrei und flink ihren Dienst. Rennspiele neigen zu leichten Grafikrucklern, da ich aber kaum Rennspiele spiele, ist mir das eigentlich egal.
Bei Spielen mit sehr hohen Grafikanforderungen verweigerte die Installationsroutine mit der Meldung: “Grafikchips werden bei der Installation diese Programmes nicht unterstützt“ den Fortgang der Installation. Bei anderen Rollenspielen mit hohen Grafikanforderungen bewegten sie die Spielfiguren nur im Zeitlupentempo.
Kamera

Als Option wählte ich bei der Bestellung eine eingebaute Webcam im oberen Rand des Bildschirmdeckels. Dies ist mit 1,3 Megapixel angegeben und soll für die Videotelefonie sinnvoll sein. Die Bilder sind stark verpixelt, wenn ich mein Konterfei als Video aufnahm, sah ich mich, teilweise in Einzelschrittanimation, über den Bildschirm rucken. Mir fiel auf, dass die Kamera während des Internetbetriebes einige Male plötzlich aktiv wurde und aufleuchtete. Da ich selbst die Kamera nicht auslöste, war ich darüber beunruhigt und habe die Linse im Internetbetrieb abgedeckt. Für einfachste Anwendungen ist diese Kamera gerade noch ausreichend, so meine Ansicht dazu.

Handbuch

Anstelle eines Handbuches fand ich in der Verpackung lediglich einen mehrsprachigen Beipack-Faltzettel, auf welchen rudimentär die wichtigsten Anschlüsse erklärt waren. Auf der Dell-Website fand ich dagegen im HTML-Format eine sehr anschauliche Anleitung, welche für genauestens erklärt, wie man den RAM-Speicher erhöht, die Festplatte austauscht oder andere „Innereien“ auswechselt. Im Gegensatz zum Beipack-Faltzettel hat Dell hier eine Meisterleistung erzeugt.
Fazit

Aus meiner Sicht bin ich mit dem Dell Vostro 1220 sehr zufrieden. Das Schreiben auf der Tastatur geht leicht und recht fehlerfrei von den Händen, die Tastaturanschläge empfinde ich recht leise. Die Arbeitsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit des Betriebssystems WIN7, unter den geschilderten Hardwarevorraussetzungen empfinde ich sehr schnell und flüssig. Der Internetverkehr im WLAN kann ebenfalls überzeugen, im Vergleich zum DSL per Telefonleitung habe ich hier keine Geschwindigkeitseinbußen beobachtet. Das Gerät ist in meinen Augen gut verarbeitet, nichts quietscht, klappert oder scheint auseinanderzufallen.

Ärgerlich fand ich die wirkungslose und somit sinnlose „Schmierstreifen-Leiste“ zur Mediensteuerung, die herausspringende SD-Karte, wenn das Notebook im Rucksack „falsch“ gelagert wird und die hochglänzende Klavierlackoberfläche, welche jeden Fingerabdruck abbildet.
Ein weiterer Störfaktor ist das viel zu kurze Netzkabel. Es gibt ein ca. 70 cm kurzes Kabel, mit welchen die Steckdose und das Netzteil verbunden wird. Beim Steckdosenbetrieb hängt das Netzteil somit immer in der Luft (falls sich die Steckdose nicht in Bodennähe befindet), ein weiteres Kabel, welches das Netzteil mit dem Notebook verbindet, führt dann vom in der Luft hängenden Netzteil zum Dell Vostro 1220. Mitarbeiter, welche mich an meinem Arbeitsplatz sprechen möchten, bitte ich vorher über das Kabel zu springen bzw. selbiges weiträumig zu umgehen.
Wahrscheinlich waren hier wieder praxisferne Schreibtischtäter als Sparenthusiasten am Werke.

Die beobachtete Daten-Demenz der SSD werde ich im Auge behalten. Der umständliche Bestellvorgang bei der telefonischen Bestellung und die oft ahnungslosen oder Verkaufsdruck unterliegenden Mitarbeiter haben mir auch nicht gefallen.

Als leichtes, kleines Notebook für Dienstreisen und sonstige mobile Einsätze empfehle ich das Gerät weiter und vergebe trotz einiger Ärgernisse noch 4 Sterne.

Für die Freaks habe ich hier noch die technischen Details, von der Dell-Website, eingefügt:

Prozessoren

Prozessortyp Intel® Celeron®, Intel Celeron Dual Core oder Intel Core™2 Duo
Systeminformationen


Chipsatz Intel GM45

ExpressCard™: Der ExpressCard-Steckplatz ist ausschließlich für ExpressCards bestimmt. PC Cards werden daher NICHT unterstützt.
ExpressCard-Anschluss ExpressCard-Steckplatz (unterstützt USB- und PCIe-basierte Schnittstellen)
Unterstützte Karten 34-mm-ExpressCards

SD-Speicherkartenlesegerät (Secure Digital)
Unterstützte Karten 34-mm-ExpressCards
Speicher

Modulanschluss 2 DIMM-Steckplätze
Speichermodulgröße 1 GB, 2 GB oder 4 GB
Speichertyp DDR2 800 MHz
Speicher (Mindestwert) 1 GB
Speicher (Höchstwert) 8 GB

Kommunikation

Netzwerkadapter 10/100/1000-Ethernet-LAN auf der Systemplatine
Wireless WLAN (Mini-Card halbe Länge), Bluetooth® Wireless-Technologie
Anschlüsse

Audio Mikrofonanschluss, Anschluss für Monokopfhörer/-lautsprecher
Mini-Card Ein reservierter Mini-Card-Steckplatz (halbe Länge) für WLAN
Netzwerkadapter RJ-45-Anschluss
USB Zwei 4-polige USB-2.0-kompatible Anschlüsse
Video 15-poliger VGA-Anschluss

Audio


Typ Zweikanal-High-Definition-Audiocodec
Controller CONEXANT CX20583
Stereoumwandler 24 Bit (Analog-zu-Digital und Digital-zu-Analog)
Schnittstellen:
Intern Internes High-Definition-Audio
Extern Mikrofonbuchse, Anschluss für Stereokopfhörer/-Lautsprecher (jeweils Minianschluss)
Lautsprecher Zwei 2-W-Lautsprecher, 4 Ohm
Interner Verstärker 2-Watt-Kanal, 4 Ohm
Internes Mikrofon Einfaches digitales Mikrofon
Lautstärkeregler Tasten zur Lautstärkeregelung
Grafik


Integriert
Video-Controller Mobiler Intel GMA X4500 Grafikcontroller
Datenbus Integrierte Videokarte
Speicher bis zu 256 MB gemeinsamer Speicher
Bildschirmausgabe Bildschirmanschluss und multimodaler DisplayPort
Tastatur

Anzahl der Tasten 84 (USA und GB); 84 (Europa); 87 (Japan)
Layout QWERTZ/AZERTY/Kanji
Bildschirm


Typ (Aktivmatrix-TFT) WXGA
Aktiver Bereich X/Y 261,12 x 163,2
Abmessungen
Höhe 178,8 mm
Breite 289,7 mm
Diagonale 337,8 mm
Maximale Auflösung 1280 x 800 bei 262.000 Farben
Betriebswinkel 0° (geschlossen) bis 160°
Bildwiederholfrequenz 60 Hz (40 Hz im ADBL-Modus für maximale Akkubetriebsdauer)
Betrachtungswinkel
Horizontal 40/40°
Vertikal 15/30°
Bildpunktgröße 0,2235 mm
Stromverbrauch
(Bildschirm mit Hintergrundbeleuchtung, normal) 4,3 W (max.)

===Akku==

Typ mit 4 und 6 Zellen
Abmessungen:
Tiefe
4 Zellen 46,50 mm (1,83 Zoll)
mit 6 Zellen 46,50 mm (1,83 Zoll)
Höhe
4 Zellen 35,85 mm (1,41 Zoll)
mit 6 Zellen 40,64 mm (1,60 Zoll)
Spannung
4 Zellen 12 V (min.), 17,7 V (max.)
mit 6 Zellen 9 V (min.), 13,3 V (max.)
Temperaturbereich:
Betrieb 0 °C bis 50 °C
Lagerung –20 °C bis 65 °C
Knopfzellenbatterie CR2032

===Touchpad===

X/Y-Positionsauflösung
(Grafiktabellenmodus) 240 CPI
Größe
Breite 68 mm sensoraktiver Bereich
Höhe 37,63-mm-Rechteck

Fingerabdruck-Lesegerät (optional)
Typ Authentec
Netzadapter

Typ 65 Watt
Eingangsspannung 100–240 V Wechselspannung
Eingangsstrom (maximal) 1,5 A
Eingangsfrequenz 50–60 Hz
Ausgangsstrom
65 W 43,34 A (max. bei 4-Sekunden-Impulsen)
3,34 A (Dauerstrom)
Ausgangsnennspannung 19,5 V Gleichspannung
Temperaturbereich:
Betrieb 0 °C bis 40 °C
Lagerung –40 °C bis 70 °C

Abmessungen und Gewicht

Höhe:
mit CCFL-Panel 23,5 – 37,6 mm (0,9 – 1,48 Zoll)
mit WLED-Panel 23,5 – 36,6 mm (0,9 – 1,44 Zoll)
Breite 294,0 mm (11,57 Zoll)
Tiefe 228,7 mm (9,00 Zoll)
Gewicht
bei Akku mit 4 Zellen, 128 GB SSD, WLED-Panel und ohne optisches Laufwerk 1,52 kg
Umgebungsbedingungen


Temperaturbereich:
Betrieb 0 °C bis 35 °C
Lagerung –40 °C bis 65 °C
Relative Luftfeuchtigkeit (max.):
Betrieb 10 % bis 90 % (nicht-kondensierend)
Lagerung 5 % bis 95 % (nicht-kondensierend)

Video
Grafiktyp auf Systemplatine integriert
Datenbus Integrierte Videokarte
Controller Intel Extreme Graphics
Speicher Bis zu 256 MB (gemeinsamer Speicher)

   



Dell Vostro 1220

Haupteigenschaften

MPN: n0812201; n0812202; n0812203

Bereitgestelltes Betriebssystem / Typ: Microsoft Windows Vista Home Basic

Festplattenlaufwerk / Kapazität: 160 GB

Prozessor / Typ: Intel Celeron

Prozessor / Taktfrequenz: 2.2 GHz

RAM / Installierte Anzahl: 2048 MB

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