Dell ist mir generell nicht unbekannt und über meinen Bruder bin ich auf die neue "Vostro" Serie aufmerksam geworden. Da ich vorher Benutzer eines Inspiron 9400 war, hat mich diese Serie sehr interessiert.
Die Vostro-Serie ist recht komplett, was die Ausstattung angeht, ohne in irgendein ... Bericht lesen
Speicherinformation Standard-Speicher: 1/2GB Maximaler Speicher: 4GB Steckpltze: 2 Anmerkungen: Modules must be installed in pairs to use DUAL-channel function.
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Dell ist mir generell nicht unbekannt und über meinen Bruder bin ich auf die neue "Vostro" Serie aufmerksam geworden. Da ich vorher Benutzer eines Inspiron 9400 war, hat mich diese Serie sehr interessiert.
Die Vostro-Serie ist recht komplett, was die Ausstattung angeht, ohne in irgendein Extrem zu fallen. Ein reiner Spiele-Laptop ist nichts für mich und einen für reine Business-Anwendungen brauche ich ebenfalls nicht. Eher ein Modell, welches das sinnvollste aus beiden Welten kombiniert. Und das ist Dell mit dem Vostro hervorragend gelungen.
Doch zunächst einmal zur Allgemeinen Ausstattung, damit dieser Bericht auch vergleichbar bleibt: - Prozessor: Intel Core 2 Duo mit 2,40 GHz - 4 GB Arbeitsspeicher (davon 3,50 unter Win32 nutzbar) - 17,2" Breitbild TrueLife Display mit 1920x1200 Pixel - 256MB nVidia GeForce 8600M GT Grafikkarte - 2 x 160GB Festplatte mit 7200 U/min - eingebaute 2 Megapixel Webcam mit Mikrofonarray - eingebaute (sehr gute) Lautsprecher - Tastatur mit Ziffernblock (!) - Windows Vista Ultimate 32-bit - Intel PROset Wireless Karte - 5 x USB 2.0 Prots - 1 x Firewire Port - Multi Cardreader - DVD-R/W Laufwerk - Diverse A/V Ausgänge sowie Multi-Display Fähigkeit - Standardsupport - 85 Wh Li/Ion Akku
[die übrigen Ausstattungsdetails bitte direkt bei Dell nachsehen, sind Standardfeatures]
1. OPTIK Da bei einem Laptop heutzutage auch ein gelungenes Design zu den Anforderungen gehört, muss der Dell sich auch in dieser Disziplin stellen. Und er schlägt sich nicht schlecht: ein deutlicher Fortschritt zur älteren Serie, alles wirkt sehr solide. Das Display verzieht sich beim öffnen kaum, die Haptik ist hervorragend. Ein matt-schwarz--metallisches Finish wirkt in Verbindung mit den blau illuminierten Betriebsanzeigen und verchromten Bedienelementen sehr elegant. Nichts klappert oder wölbt sich. Angenehmerweise hat Dell auf irgendwelche Kontraste verzichtet, so dass die Optik nicht verspielt oder kitschig wird wie bei anderen Modellen. Auch die Gehäusedicke hält sich in erträglichem Rahmen.
2. LEISTUNG Was natürlich ein wichtiger Punkt bei einem derartigen Laptop ist, der in der Regel als Desktopersatz verwendet wird, ist die Leistung. Und hier kann der Dell durchaus punkten. Mit einem unter Vista getesteten Systemleistungsindex von 4,5 gehört er zu den schnelleren Vertretern.
Insgesamt laufen alle Anwendungen flüssig und gut, so sie zu Vista kompatibel sind. Dann gefällt insbesondere bei Anwenderprogrammen die angenehme Animierung der Inhalte und Optionsfelder.
Obwohl es ein Gerät speziell für kleine und mittelgroße Unternehmen ist, lassen die Multimediafähigkeiten des Vostro nicht viele Wünsche offen, nur Highend-Puristen werden sicherlich nicht ihre Freude daran haben.
Command & Conquer 3 läuft genauso wie Flugsimulator X, Fussballmanager 2008 sowie einige ältere Spiele. Laut Berichten sollten aber sämtliche aktuellen Spielchen auf diesem Rechner laufen. Dank nVidia Grafik wird auch ein HDV Standard unterstützt, der das anschauen von DVDs zur Freude macht.
Aus diesem Grund ist der Vostro prädestiniert für Windows Vista in der Ultimate-Version, da nur diese sowohl die Business als auch die Multimedia-Fähigkeiten beinhaltet. Oder man bleibt bei XP, was aber nicht als Standardsystem angeboten wird.
Die allgemeinen Leistungsdaten sind sehr gut, das hochfahren geschieht zügig und unaufgeregt. Der Start von programmen geht recht schnell, auch wenn AutoCAD hier mal wieder ein wenig aus dem Rahmen fällt. Ist es aber erst einmal gestartet, läuft es ebenfalls flüssig.
Der Core-2-Duo mit 2,40GHz werkelt fleissig vor sich hin und ist - nicht zuletzt wegen dem grossen Cache - ein zuverlässiger und schneller Rechenknecht, der auch mit anspruchsvolleren Anwendungen klarkommt. Tests mit SETI@home liefern durchaus schnelle Resultate verglichen mit anderen Rechnern. Auch im System Performance Test schneidet das Gerät gut ab.
Für genaue Ergebnisse mag ich hier aber lieber auf standardisierte Tests der einschlägigen Fachpresse hinweisen.
Durch den grossen Arbeitsspeicher geht der Dell auch bei sehr vielen geöffneten Programmen niemals in die Knie. Zu mehr als 60% habe ich ihn bislang noch nicht ausnutzen müssen.
Durch die 2 separaten 160GB Platten läuft das System sehr luxuriös, da man nicht eine Platte komplett zumüllt. Um lange Freude an einem stabilen und schnellen System haben zu können, halte ich eine externe Platte für Archivdaten jedoch durchaus für sinnvoll.
Ein Punkt ist, dass die Datenübertragung recht zügig abläuft - trotz Konstant-Virenscanner Kaspersky. Von SD-Karten lassen sich etwa 8-9MB/sec erreichen, von externer USB-Platte zu USB-Stick etwa 10-15 MB/sec. Von interner Platte zu externer USB-Platte sind es dann sogar 16 MB/sec und von interner zu interner Platte 18-20 MB/sec. Nur von der DVD sind selten mehr als 1,5 MB/sec drin.
Die Wärmeentwicklung hält sich während des normalen Betriebs in Grenzen. Nutzt man die Leistung allerdings eine längere Zeit, so springt der Lüfter an und spült recht warme Luft aus dem Gehäuse. Ein Tipp: den Laptop ein wenig schräg stellen, damit eine freie Beatmung der Lüfter möglich ist. Dann laufen sie langsamer und seltener an.
Da ich zur Zeit auf etwa 1800 Metern Höhe arbeite und die Luft dünner ist, ist die Wärmeentwicklung noch ein wenig höher, aber nie über ein gewisses Mass hinaus. Schrägstellen hilft hier wirklich sehr, aufwändige Lüftungspanels kann man sich besser sparen.
Der mit 85Wh etwas grössere Akku als in der Standardausführung erlaubt eine Betriebszeit von etwa 5 Stunden bei leicht reduzierter Nutzung (geringere Helligkeit, keine Dauerlast, niedrigere Taktfrequenz). Bei normaler Nutzung sind es immer noch mehr als 2 Stunden.
3. DISPLAY Ein für mich sehr entscheidender Punkt war das Display. Ich hatte vorher ein mattes Display und war sowohl mit der Auflösung als auch der Farbdarstellung nicht zufrieden. Das UWXGA Display des Dell ist wirklich sehr gut gelungen. Brillante Schärfe, so dass auch die in hoher Auflösung recht kleinen Schriftarten gut gelesen werden können. Da ich sehr oft mit grossen Dokumenten und Expertensystemen arbeite, muss der Bildschirm soviel wie möglich darstellen können. Und das kann er.
Im AutoCAD ebenfalls: klare Farben und eine sehr präzise Steuerung, sofern man eine Lasermaus mit hoher DPI-Zahl verwendet. Schnelles und flüssiges ein- und auszoomen sind ebenfalls möglich.
Sehr angenehm auch die Darstellung von Digitalbildern: satte Farben und präzise Details machen das Anschauen zum Vergnügen.
4. BEDIENUNG Die Bedienung ist, wie von Dell gewohnt, wirklich einfach. Das System kommt als beinahe komplett sauberes vom Hersteller an. Lediglich MS Works muss man deinstallieren, genau wie diversen Windows-Kram, den man nicht braucht.
Das Dell-Supportcenter leistet sehr gute Dienste und liefert immer aktuelle Treiber, die zudem noch speziell auf das Modell zugeschnitten sind, was bei Grafiktreibern aufgrund der erweiterten Funktionen gegenüber Desktopgeräten wirklich praktisch ist.
Die als Hardcopy mitgelieferte Kurzanleitung brauchen wohl nur solche Menschen, die ein derartiges Gerät noch nie gesehen haben, da die Knöpfe beinahe selbsterklärend sind.
Die Tastatur hat einen angenehmen Anschlag, wegen der grossen Handballenauflage ist sie für Vielschreiber jedoch nicht zu empfehlen. Hier ist ein externes Keyboard definitiv anzuraten. Auch das Touchpad taugt nur für die Reise, auf Dauer will man damit nicht arbeiten - auch wenn es sehr gut und leicht funktioniert und frei einstellbar ist. Für die Reise gehen Tasten und Touchpad somit in Ordnung.
Was sehr positiv auffällt ist der eingebaute Nummernblock - ein Feature, das ich bislang bei nahezu allen Geräten vermisst habe.
Die Tastatur an sich ist zusätzlich mit einer Mylar-Folie versiegelt und soll angeblich sogar verschüttetem Kaffee standhalten. Nun, getestet habe ich es noch nicht.
5. WINDOWS VISTA ULTIMATE Leider wurde nur die 32bit Version mitgeliefert, wohl aufgrund der aktuell noch nicht 100%igen Treiberstabilität. In der Tat laufen viele Programme nicht stabil unter Vista. Auch sind seltsame Ausfälle hin und wieder zu beklagen. Meiner Ansicht nach macht Vista dennoch Sinn, weil es einen sehr erweiterten Funktionsumfang bietet. Im März sollten mit dem SP1 die meisten Kinderkrankheiten ausgemerzt sein.
Aus diesem Grund laufen auch noch nicht alle Treiber wirklich stabil, ernstere Abstürze gibt es allerdings selten. Bislang ist es lediglich vorgekommen, dass einige ältere und nicht für Vista programmierte Software zu punktuellen Abstürzen der entsprechenden Programme geführt hat. Dies ist aber zu verschmerzen, man sollte sich lediglich zur Kompatibilität erkundigen.
Command & Conquer 3 hat des öfteren Probleme mit dem Grafiktreiber. Dies mag ein Bug im Programm sein oder im Treiber, genau weiss ich es nicht.
6. SOFTWARE Von Haus aus habe ich nur sehr wenig Software mitbestellt. Eigentlich wollte ich einen nackten Laptop mit Betriebssystem. MS Works wird jedoch standardmässig geliefert, kann sicherlich aber auch per Telefonanruf bei Dell abbestellt werden. Auch diverse Windowsfeatures (die sich aber abschalten lassen) sind dabei. Positiv fällt das Roxio Medienprogramm auf, das auch ein brennen von CDs und DVDs ermöglicht. Dies ist ebenfalls standardmässig installiert. Ansonsten wie gehabt: Treiber und Support CDs sowie eine Vista Ultimate CD sind im Lieferumfang enthalten.
7. HANDLING Ein Desktop-Ersatz ist nichts für Leute, die nur mal eben im Zug ein wenig surfen wollen sondern ein ernsthaftes Arbeitsgerät. Etwa 5kg bringt der Vostro auf die Waage, sicherlich nicht wenig wenn man sehr oft auf Reisen geht. Das Sortiment an geeigneten Taschen ist ob der Displaygröße eingeschränkt, dafür hat man immer einen nahezu vollwertigen Computer dabei, was viele Nutzer der Ultramobilen Subnotebooks sicher nicht von sich behaupten können.
8. FAZIT Abschließend läßt sich sagen, dass Dell mit dem Vostro 1700 in der benannten Ausstattung ein starkes Modell ohne nennenswerte Schwächen - allerdings auch ohne nennenswerte Stärken in einem speziellen Bereich - gelungen ist.
Alle Komponenten befinden sich auf etwa dem gleichen Leistungslevel, eine Aufrüstung ist demzufolge zunächst auch nicht erforderlich es sei denn, man möchte eine punktuelle Verstärkung erreichen. Doch dann sollte man vielleicht lieber zu einer anderen Serie greifen, die die eigenen Sonderwünsche besser berücksichtigt.
Wer einen Allround Desktopersatz sucht, sollte hier zugreifen. Auch CAD und Engineeringanwendungen (bis auf SolidWorks vielleicht) laufen flüssig und gut. Gelegenheitsspieler sind hier ebenfalls gut bedient, echte Zocker brauchen aber was anderes, so sie ihrem Hobby mobil nachgehen wollen.
Das Gewicht ist tragbar, die Ausstattung solide mit einem Anstrich des Unverwüstlichen. Geräuschentwicklung gering, Preis in Ordnung für die gewählte Ausstattung.
Mein Fazit: klare Kaufempfehlung. Preis in der gewählten Konfiguration war knapp 1900 € ohne MWSt, also deutlich mehr als die angegebenen Preise in der Kaufberatung.
Pro: solide Verarbeitung, guter Service Kontra: 17 Zoll sind eben doch grösser und schwerer als 15 Zoll
Die Vorgeschichte:
Ich benötigte dringend ein neues Laptop. Mein anfänglicher Optimismus beim Einkauf wurde aber jäh gebremst, als ich mit meinen genauen Vorstellungen auf das am Markt befindliche Angebot traf. Zu diesem Zeitpunkt erreichte mich ...
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Pro: Grafikauflösung, 3D-Unterstützung, schöne Transportkiste Kontra: Gerät gibt es nicht ohne Webcam und ohne Betriebssystem
Ich habe den VOSTRO jetzt genau 14 Tage. Mein Ziel war es, ein stabiles System für meine Entwicklungs- und Wartungsarbeiten zu beschaffen. Als Basis wählte ich ein OpenSuSE 10.3. Bei mir wurde jedes eingebaute Gerät erkannt. Selbst die eingebaute Web-Cam ...
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