Erfahrungsbericht über

Dell XPS 13

Gesamtbewertung (12): Gesamtbewertung Dell XPS 13

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Klein aber OHO!

4  13.05.2012

Pro:
Abmessungen, Akkulaufzeit, Verarbeitung, Design, Leistung

Kontra:
Stößt bei 3D Anwendungen und Videobearbeitung an seine Grenzen, Anschlüsse, Spiegelndes Display

Empfehlenswert: Ja  Der Autor besitzt das Produkt

Details:

Verarbeitung

Akkulaufzeit

Kontraste

Festplatten-Kapazität

Bedienung/Ergonomie

Software-Ausstattung

mehr


TC

Über sich:

Mitglied seit:17.11.1999

Erfahrungsberichte:74

Vertrauende:3

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Dieser Erfahrungsbericht wurde von 41 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute kommt nun nach längerer Zeit auch mal wieder ein Testbericht von mir. Mal sehen ob ich das mit dem Berichte schreiben überhaupt noch kann ;-)
Es geht bei mir diesmal um das Dell Ultrabook XPS 13.

Verpackung und Lieferumfang:

Als das Notebook von Dell bei mir mit der Post ankam, sah die Verpackung zunächst einmal aus, wie annähernd jede andere Notebookverpackung die ich bisher gesehen habe. Ein ca. 45x30x13cm großer, in schwarz gehaltener Karton mit Dell-Logos und einem Tragehenkel an der Oberseite. In diesem Karton befindet sich an einer Seite ein weiterer kleiner schwarzer Kasten aus Wellpappe, in dem man das relativ kleine Netzteil finden kann. Daneben befindet sich ein in sicher in Schaumstoff verpackter Kasten, in dem Sich das Ultrabook befindet.
Dieser Kasten wirkt sehr edel, ist bis auf ein Bild des Ultrabooks und ein Dell-Logo komplett in schwarz gehalten und lässt sich ähnlich aufklappen wie eine kleine Schatztruhe. Darin befindet sich, unter einem ebenfalls mit Schaumstoff gepolstertem Deckel, das Dell XPS 13. Wenn man das Ultrabook aus dieser Schatulle entnimmt, kann man unter einer schwarzen Stoffeinlage ein Päckchen mit einem Quick-Start-Guide, der Dell Software Licence Agreement und einem Informationsheft zu Sicherheit, Umwelt und Vorschirften finden. Darunter befinden sich noch 2 DVDs mit Treibern, Tools und natürlich dem installierten System. Dies ist das erste mal, an dem man etwas stutzt, denn das Ultrabook hat kein DVD-Laufwerk. An dieser Stelle wäre evtl. ein USB-Stick mit den Inhalten beider DVDs sinnvoller gewesen.
Technische Daten:

  • Prozessor: Intel Core i5-2467M Prozessor mit 3M Cache und 2Kernen zu je 1.60 GHz
  • Arbeitsspeicher: 4GB Dual-Channel DDR3
  • Festplatte: 128 GB SSD
  • Grafikkarte: Intel HD-Grafik 3000
  • Display: 13,3" (34cm) HD-WLED-Display (1366x768 Pixel) hinter Gorilla-Verbundglas
  • Tastatur: Spritzwassergeschützte Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung (QWERTZ)
  • Touchpad: integriertes Tasten-Touchpad mit Gestenerkennung
  • Audio: 2x 1,5 Watt
  • Akku: Lithium-Polymer Akku mit 6 Zellen (47 Wh)
  • Kamera: 1,3 MP Webcam (Skype zertifiziert) mit 2 digitalen Array-Mikrofonen
  • Wireless: integriertes WLAN 802.11 a/g/n und integriertes Bluetooth 3.0
  • Anschlüsse: 1x USB 2.0 / 1x USB 3.0 / 1x Anschluss fürs Netzteil / 1x Kopfhörerbuchse / 1x Mini Display Port
  • Betriebssystem: Windows Home Premium, 64 Bit - Deutsch
  • Gehäuse: Maschinengefrästes Aluminium / Unterseite aus Karbonfaserverbundstoff / Handauflage aus Magnesium mit Soft-Touch-Lackierung
  • Abmessungen: 31,6 cm breit /20,5 cm tief / 1,8cm hoch (an der höchsten Stelle)
  • Gewicht: ca. 1,36 kg
  • Leistung des Netzteils: 45 Watt

Das Gehäuse:

Wenn man sich das Ultrabook zum ersten Mal anschaut, fällt einem auf, dass es zwar um einiges kleiner ist als ein normales Notebook, aber am Ende doch nicht ganz so klein ist, dass es als Netbook durchgehen würde.
Der Deckel aus gefrästem Aluminium wirkt sehr edel und stabil. Die Unterseite ist komplett aus einem Kohlefaserverbundstoff gefertigt und wirkt ebenfalls sehr edel und ein wenig futuristisch. Neben dem Designaspekt haben aber beide Elemente auch einen weiteren Nutzen, nämlich die Wärmeableitung. Zwar sind in der Unterseite (etwas versteckt) auch 2 kleine, sehr leise Lüfter angebracht, doch habe ich die bei meinem Test bisher fast nie bei der Arbeit beobachten können, da die wenige entstehende Wärme durch das Gehäuse tatsächlich sehr gut abgeleitet wird. Das Öffnen und schließen des Ultrabooks funktioniert durch das sehr gut verarbeitete Scharnier geräusch- und nahezu reibungslos. Kleinere Ruckler, wie ich sie von anderen Notebooks kenne, traten hier nicht ein mal auf. Zusätzlich hält das Scharnier den Bildschirm exakt auf der gewählten Position, so dass es auch beim Tippen oder dem Arbeiten auf den Knien wenn überhaupt nur zu ganz kleinen Wacklern des Bildschirms kommt.
In das Gehäuse sind neben Gummipuffern auf der Unterseite (für einen sicheren Stand) auch die externen Anschlüsse eingelassen. Da finden sich auf der einen Seite des Ultrabooks der Anschluss für das Netzteil, ein USB 2.0 Port und der Kopfhöreranschluss. Auf der anderen Seite befinden sich der Mini Display Port und ein USB 3.0 Anschluss, sowie eine Akku-Ladeanzeige, die auf Knopfdruck mittels kleiner Leuchtpunkte die aktuelle Akkuladung anzeigt. An sich hat man damit (in Kombination mit dem WLAN / Bluetooth) so ziemlich alles, was man in der heutigen Zeit so braucht um Unterwegs überall arbeiten zu können. Das Einzige, was man da noch verbessern könnte wäre ein weiterer USB-Port an einer der Seiten um evtl. auch externe Festplatten mit Y-Kabel oder ähnliche Geräte daran ohne zusätzliche USB-Verlängerungskabel anschließen zu können.
Das Display:

Das Display nimmt bis auf einen kleinen Rand fast die komplette Innenseite des Deckels ein. Unterhalb des Displays ist der XPS Schiftzug angebracht und oberhalb finden sich die Webcam und die zugehörigen Mikrofone. Die komplette Innenseite des Deckels ist mit Gorilla-Glas verkleidet, was zum einen den Eindruck eines Randlosen Bildschirms verstärkt und zum anderen eine deutliche Verbesserung in Punkto Bruchsicherheit und Kratzfestigkeit im Vergleich zu normalem Glas bringen soll. Auch hier finde ich das Design sehr gelungen und Kratzer, bzw. sogar ein Bruch sind bei mir bisher auch nicht aufgetreten, wobei man das sicherlich erst nach mehreren Monaten, bzw. Jahren richtig beurteilen kann. Auch das Display hat eine sehr gute Qualität und die Farben kann man nur als brilliant bezeichnen, was sicherlich auch an dem kristallklaren Glas liegt. Leider hat dies auch einen Nachteil, denn in bestimmten Situationen spiegelt sich doch einiges in der Displayoberfläche was zu leichten Beeinträchtigungen beim Arbeiten führen kann.

Tastatur und Touchpad:

Tastatur und Touchpad sind beide in eine mit einer Soft-Touch-Lackierung überzogenen Magnesiumfläche eingelassen, wobei das Touchpad mittig unterhalb der Tastatur zu finden ist. Die Fläche des Touchpads ist fast eben in die Magnesiumfläche integriert und hat auch die gleiche Farbe. Neben der normalen Touchpad-Funktionalität hat das hier genutzte Touchpad allerdings auch eine Gestenerkennung, d.h. mit 2 Fingern lässt sich z.B. durch hoch und runter bewegen die Funktion eines Scrollrades bei einer Maus ersetzen oder mit 4 Fingern bekommt man alle offenen Fenster hintereinander angezeigt. Um diese Gestenerkennung so richtig nutzen zu können erfordert es allerdings etwas Übung und Gewöhnung. Die normalen Touchpad-Funktionen, die man auch von anderen Notebooks kennt, funktionieren wunderbar und sehr genau, so dass man sich eine externe USB-Maus an vielen Stellen sparen kann.
Die Tastatur liegt in einer kleinen Vertiefung in der Magnesiumfläche, so dass die nicht gedrückten Tasten die gleiche Höhe haben wie die übrige Fläche. Ein Nummernpad ist zwar nicht vorhanden, aber dafür finden sich sonst alle benötigten Tasten wie auf einer normalen Computertastatur, ohne dass man komplizierte Tastenkombinationen drücken muss. Je nach Umgebungslicht lässt sich die Tastatur von unten beleuchten, so dass man auch in der Dämmerung oder im Dunkeln sehr gut schreiben kann. Auch das dauerhafte schreiben von Texten (wie z.B. diesem Testbericht) ist auf der Tastatur sehr angenehm, so dass man das Ultrabook auch wirklich als vollwertiges Arbeitsgerät nutzen kann. Zusammen mit dem etwas futuristisch gehaltenen Beschriftungsstil der Tastatur ein weiterer Punkt bei diesem Ultrabook bei dem Design und Funktionalität sehr gut Hand in Hand gehen.

Allgemeiner Eindruck:

Ich habe das Ultrabook jetzt ca. 3 Wochen testen können und bin wirklich begeistert. Der erste Start des Ultrabooks und die Einrichtung ging sehr schnell, so dass ich nach kürzester Zeit mit der Nutzung loslegen konnte. Dazu kommt, dass alle Programme, die man am Anfang benötigt gleich schon mitinstalliert sind (z.B. Microsoft Office 2010 Starter Edition, Skype, Internet Explorer, uvm.). Natürlich hat jeder so seine eigenen Vorlieben was bestimmte Programme angeht, aber um erst einmal loszulegen reicht die Grundausstattung vollkommen aus. Zu den vorinstallierten Programmen gehören auch ein paar Tools von Intel und Dell, die die Funktionalität des Ultrabooks etwas erweitern. So gibt es z.B. ein Tool, dass auch im Standby-Betrieb in bestimmten Zeitabständen z.B. Facebook oder das Email-Postfach aktualisiert, solange ein WLAN verfügbar ist. Ein weiteres Tool ist die Anmeldung via Gesichtserkennung. Dabei braucht man kein Nutzerkonto mehr auswählen oder sein Passwort eingeben, denn das Ultrabook erkennt selbstständig das Gesicht der Person, die das Ultrabook nutzen will und aktiviert das entsprechende Nutzerkonto. Dieses Tool funktioniert nach ein paar Trainingsdurchgängen enorm gut und schnell, wobei ich sagen muss, dass es vielleicht eher eine Spielerei als ein wirklich enorm nützliches Tool ist.
Die Leistungsfähigkeit des Ultrabooks ist ebenfalls Bemerkenswert. So ziemlich alles was ich bisher darauf getestet habe funktioniert wunderbar. Nur so Dinge wie neue und sehr komplexe 3D-Spiele, Videobearbeitung und 3D-Modellierung bringen das Ultrabook an seine Grenzen. Um ehrlich zu sein sind das aber auch alles Dinge, die ich eigentlich viel lieber an meinem Desktoprechner mache, wo ich einfach sehr viel bessere Hardwarevorraussetzungen habe als bei weit über 90% aller Notebooks. Alle anderen Arbeiten können auch problemlos mit dem Ultrabook erledigt werden. Dabei beschränkt es sich nicht nur auf Dinge wie Fotos sortieren, Filme gucken, Briefe oder Emails schreiben und im Internet surfen im privaten Bereich. Auch Präsentationen, oder Vorträge für Uni oder Arbeit lassen sich damit leicht erstellen, genauso wie so ziemlich alles was mir in Arbeitsbereich bisher so untergekommen ist. Zusätzlich ist das Ultrabook noch ein echter Hingucker wenn man es z.B. bei Besprechungen nutzt.
Trotz dieser sehr guten Leistungen hat der Akku bisher bei allem was ich gemacht habe sehr lange gehalten. Nach ca. 4 Stunden HD-Film gucken war noch ein guter Rest im Akku, der mir sicherlich noch 30 Minuten surfen im Internet ermöglicht hätte. Auch bei allen anderen Anwendungen, die nicht ganz so Leistungsintensiv sind (z.B. Office Anwendungen) hat der Akku die 4 Stunden-Marke locker überschritten. Im Vergleich zu meinen bisherigen Notebooks ist das wirklich enorm. Bisher war ich immer nach spätestens 2-3 Stunden auf der Suche nach einer Steckdose. Mit diesem Ultrabook kann ich beruhigt 4 Stunden durcharbeiten und habe dann immer noch eine Reserve im Akku um z.B. noch einmal Emails zu checken. Für Leute, die oft privat oder beruflich auf Reisen sind also ein riesiger Pluspunkt. So kann z.B. die Zeit im Flieger ideal genutzt werden (wenn man sich nicht grad mit den Snacks oder dem Bordprogramm vergnügen will ;-) ). Dazu kommt, dass die kompakten Abmessungen es sehr gut transportierbar machen. Wenn ich mich daran erinnere, was ich bisher für einen Brocken in meinem Laptoprucksack mit mir herumgeschleppt habe, kommen mir fast die Tränen. Mit dem Ultrabook kann ich die gleiche Leistungsfähigkeit auf viel kleinerem Raum und mit maximal der Hälfte des Gewichtes mit mir tragen.
Fazit:


Das DELL XPS 13 Ultrabook ist ein sehr Leistungsfähiges, schönes und kompaktes Ultrabook, das sich durch hohe Akkulaufzeit und eine sehr gute Bedienbarkeit auszeichnet. Bis auf ein paar kleine "Schönheitsfehler" ein wirklich sehr durchdachtes und absolut geniales Produkt, das sich auf jeden Fall mit allen seinen Mitbewerbern messen kann und die meisten davon auch locker hinter sich lässt.
Ich befürchte mein alter Laptop wird ab jetzt ein sehr einsames Leben im Regal vor sich haben, denn das Ultrabook ist ihm in so ziemlich allen Punkten weit überlegen.

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
theich

theich

24.05.2012 14:22

topp

Didiana

Didiana

19.05.2012 16:15

BH :)

crocodile_71

crocodile_71

19.05.2012 16:11

Sehr schöner ausführlicher Bericht :)

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