... Douglas Adams, was er auch wieder mit seiner Brentford Triologie, und insbesondere dem Roman "Der Antipapst" bewiesen hat.
In diesem ersten Roman der Triologie wird die Gegend um Brentford, den Ort des Geschehens, von einem Tramp unsicher gemacht. Anfangs stört das auch niemanden ernstlich, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von burny_ über Der Antipapst / Robert Rankin 04.10.2000
Produktbewertung des Autors:
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Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
Pro:
extrem lustig
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Robert Rankin ist einer der größten, wenn auch nicht umbedingt bekanntesten britischen Humorautoren. Er ist auf eine Stufe zu stellen mit z.B. Douglas Adams, was er auch wieder mit seiner Brentford Triologie, und insbesondere dem Roman "Der Antipapst" bewiesen hat.
In diesem ersten Roman der Triologie wird die Gegend um Brentford, den Ort des Geschehens, von einem Tramp unsicher gemacht. Anfangs stört das auch niemanden ernstlich, bist alle Leute im Dorf verrückt spielen, und fünf Bohnen in die Angelegenheit mit eingreifen. Die beiden arbeitsscheuen Hobbyalkoholiker Pooley und Omally werden unfreiwillig in die Sache verwickelt, und müssen letztendlich sogar mithelfen die Welt vor dem Tramp zu retten.
Die Story wirkt auf den ersten Blick zwar ziemlich einfallslos, aber das fällt schon beim zweiten Blick nicht mehr auf, da man lachend in der Ecke liegt. Das Hauptaugenmerk des Autors lag zumindest zu Beginn nicht auf der Story, sondern auf den skurilen Personen. Rankin beschreibt die merkwürdigsten Eigenschaften dieser, wobei die Story nur langsam vorrangetrieben wird. Pooley und Omally zechen von morgens bis abends, Neville, der Kellner der Stammkneipe der Beiden, hat ständig Probleme mit der Brauerei und Archroy, Omallys Schrebergartennachbar, wird mit der Zeit zum Kampfsportexperten. Ein weiteres Highlight des Romans sind Lektor und Übersetzer, die sich die ganze Zeit über in den Fußnoten annecken, allein dies ist schon für einige Lacher gut. Fazit: Freunde humoristischer Bücher (insbesondere britischen Humors) sollten zugreifen.