... Nun nachdem ich ja mit einem ersten Beitrag hierzu (Die Söhne der Wölfin) ein Buch vorgestellt habe, das nicht so ganz meinem Geschmack entsprach kommt nun ein Buch, das mich doch deutlich mehr fasziniert hat - es geht um die Fortsetzung des Buchs "Der Wanderchirurg", nämlich um "Der Chirurg ... Bericht lesen
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
Vitus von Campodios, der Chirurg des Titels, hat alles erreicht: Er hat das Geheimnis um seine Herkunft gelöst und wird von seinem Onkel sogar als Erbe eingesetzt. Auch das Examen zum Schiffschirurg besteht er vorbildlich. Doch wirklich glücklich kann ihn allein die Liebe seiner Cousine Arlette machen, der er einst auf einer Schiffsreise begegnete. Arlette allerdings weilt weit entfernt auf Roanoke Island in der Neuen Welt auf der Plantage ihres Onkels. Darum heuert Vitus mit seinen zwei getreuen Freunden, dem Magister und dem Zwerg Enano, auf einer Galeone an. Wie zu erwarten wird aus der Schiffsreise eine Odyssee mit vielen Gefahren und Hindernissen. Sklavenhalterei, Seefahrerromantik samt Schiffbruch, Stämme entlaufener Sklaven in der kubanischen Wildnis, Indianerüberfälle und dergleichen mehr -- ein ganzes Arsenal abenteuerlicher Klischees und unwahrscheinlicher Zufälle wird von Wolf Serno aufgefahren, um seinen historischen Roman unterhaltsam zu machen. Der Unterhaltsamkeit ordnet sich auch die historische Recherche unter. Denn es wird kaum Wert darauf gelegt, die komplexen und mannigfaltigen Verhältnisse im ausgehenden 16. Jahrhundert realistisch darzustellen. Alle Details dienen als Hintergrund für eine meist mehr, manchmal etwas weniger rasante Abenteuerhandlung, in welcher der tadellose Held ein ums andere Mal brilliert. Bei Wolf Serno ist der Sklavenaufseher ein übler Sadist, die Kneipenwirtin und Exhure eine Frau mit großem Herz und der bescheidene katholische Geistliche hält Luthers Lehren für richtig, kritisiert aber dessen Antisemitismus. Durch ein 16. Jahrhundert, in dem das Klischee von Gut und Böse ebenso existiert wie das große Abenteuer, führt Serno seinen Leser mit flotter Feder. In der Studierstube ist Der Chirurg von Campodios sicher etwas fehl am Platz, aber am Badestrand oder auf dem Balkon wird er ein heilsames Mittelchen gegen Langeweile bieten. --Simon Weinert
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Erfahrungsbericht von roli-b über Der Chirurg von Campodios / Serno, Wolf 7. Mai 2007
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Aufmachung:
ok
Pro:
Gelungene Fortsetzung des Wanderchirurgen
Kontra:
Wenig medizinische Geschichten - viel Beiwerk aus der Seefahrt
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Da ich viel lese und auch schon so den ein oder anderen Buchbericht bei Ciao geposted hab, ist es für mich eigentlich nur natürlich, dass auch ich den ein oder anderen Betrag zum BüFrü abliefere. Nun nachdem ich ja mit einem ersten Beitrag hierzu (Die Söhne der Wölfin) ein Buch vorgestellt habe, das nicht so ganz meinem Geschmack entsprach kommt nun ein Buch, das mich doch deutlich mehr fasziniert hat - es geht um die Fortsetzung des Buchs "Der Wanderchirurg", nämlich um "Der Chirurg von Campodius".
Gliederung: - Vorbemerkung - Bezugsquellen/Daten - Der Autor - Inhalt - Meine Meinung - Fazit
***Vorbemerkung*** --------------------------
Das Buch "Der Chirurg von Campodius", ist wie ich schon sagte die Fortsetzung des Buchs "Der Wanderchirurg". Ich werde im Folgenden nicht weiter auf die Inhalte des Buchs "Der Wanderchirurg" eingehen - diese haben schon andere (und auch meine Wenigkeit) hier bei Ciao vorgestellt; mehr darüber zu schreiben halte ich für unnötig. Im Vorfeld will ich vielleicht noch darauf hinweisen, dass ich persönlich es für sinnvoll halte erst mal "Der Wanderchirurg" zu lesen - das Buch "Der Chirurg vom Campodius ist zwar ein eigenständiges Werk - viele Beziehungen und Hintergründe, auf die in diesem Buch Bezug genommen werden erschließen sich dem Leser jedoch deutlich leichter, wenn er das "Vorgängerwerk" bereits gelesen hat.
Wol f Serno Der Chirurg vom Campodius Erscheinungsdatum 2004 Verlag: Drömer/Knaur-Verlag Seitenzahl: 590 ISBN: 3-4266-2661-6 Preis: Im Internet ist das Buch (nicht als gebundene Ausgabe, sondern als Taschenbuch) für 9,95 € zu haben.
Auch dieses Buch hab ich mir natürlich in der Bücherei meines Vertrauens ausgeliehen!
***Der Autor*** --------------------
FAKEHINWEIS: Ich habe diese Zeilen aus meinem eigenen Bericht zum "Wanderchirurg" übernommen!!!
Wolf Serno wurde 1944 geboren und lebt mit seiner Familie in Hamburg. Bevor er mit dem Schreiben von historischen Romanen begann arbeitete Wolf Serno als Werbetexter und Creativ Director in großen Werbeagenturen.
Der Wanderchirurg war sein "Erstlingswerk", das prompt zum Bestseller wurde und…wie kann es in so einem Fall auch anders sein es gibt hierzu mit "Der Chirurg von Campodius" und "Die Mission des Wanderchirurgen" zwei Fortsetzungen - über die erste davon geht es im folgenden Bericht!.
***Inhalt*** ---------------
Auch wenns langweilig wird - wie immer die obligatorische Eoinleitung von Roland: Ich bin ein ganz böser Mensch und gönn euch somit hier nur Teile der Geschichte - ich will und werde nur Teile des Inhalts verraten!
Die Geschichte spielt im späten 16. Jahrhundert in England und in der Karibik bzw. auf den Weiten des Ozeans zwischen England und der Neuen Welt.
Vitus von Campodius, das Findelkind, ist in Englang angekommen und so wie es aussieht ist er vom blauem Blute abstammend aus dem Hause des Lords Collincourt. Solange seine Abstammung aber nicht endgültig bewiesen ist will sich Vitus nicht mit dem Adelstitel anreden lassen. Vielmehr verspricht er seinem Großonkel, dem alten Lord Odo Collincourt, dass er sich auf die Suche nach Arlette machen will (eine sehr entfernte Verwandte von Vitus, in die sich Vitus auf der Überfahrt nach England verliebt hat und die aber inzwischen irgendwohin in die Karibik gereist sein soll) und er diese zurück nach England holen und heiraten wird. Um all dies zu bewerkstelligen unterzieht sich Vitus einer Prüfung zum Chirurgicus Galeonis um mit diesem Titel in der Tasche leichter auf einem Schiff nach Übersee als "Bordarzt" anheuern zu können und somit die Überfahrt in die Neue Welt leichter zu bekommen.
Trotz seiner Prüfung zum Chirurgicus Galeonis ist es für Vitus und seine Freunde (der Zwerg Enano und der Juristen Ramiro García, genannt Magister) sehr schwer überhaupt eine Überfahrt in die Neue Welt zu bekommen. Nach langer Scuhe gelingt es Vitus auf dem Schiff Gallant als Chirurgicus anzuheuern. Leider wird dieses Schiff vom extrem geizigen Archibald Stout kommandiert und ist (inklusve der Mannschaft) in einem sehr schlechten Zustand. Der Kapitän versucht zu sparen wo er nur kann - insbesondere bei der Verpflegung und bei vielen notwendigen Materialien für das Schiff und nicht zuletzt bei der Bewaffnung. Als die Gallant dann dem Piraten Jahn (Jawy) Cutter in die Arme segelt hat dieser ein leichtes Spiel die Gallant zu sturmreif zu schießen zu entern und große Teile der Mannschaft zu töten. Vitus, seine Freunde und noch wenige weitere Besatzungsmitglieder der Gallant überleben den Überfall auf dem Beiboot der Gallant; Vitus verliert dabei aber alle seine medizinischen Unterlagen, Instrumente und Medikamente. Nun sind die wenigen Schiffbrüchigen auf sich gestellt - mitten im Antlantik. Vitus schwört dem Piraten Rache und gibt so schnell nicht auf. Die Schiffbrüchigen versuchen mit der Jolle weiter über den Atlantik zu kommen, getrieben vom Überlebenswillen, vom Wunsch nach Rache am Piraten Jawy und nicht zuletzt von der Liebe zu Arlette, die irgendwo auf einer Insel der Collincourts in der Karibik sein soll…..
Tja ich könnte jetzt noch soooooooooooooo viel über den Inhalt des Buchs schreiben, etwa wie es Vitus bei seiner Prüfung zum Chirurgicus Galeonis gegangen ist, wie die Zustände auf dem Schiff genau waren, wie es den Schiffbrüchigen ergangen ist und vor allem wie es dann weiter geht, aber…..hey das wär ja megagemein gegenüber allen denen, die dieses Buch noch lesen wollen - daher wie immer….hier ist Schluss aber……
Was ist auf der Gallant alles passiert? Was war bei dem Überfall durch die Piraten? Wie erging es den Schiffbrüchigen? Haben diese noch die Neue Welt erreicht? Und falls ja: Wie geht es dann dort weiter? Können sich die Schiffbrüchigen am Piraten Jawy rächen? Was wird aus der Liebe von Vitus zu Arlette? Wir Vitus doch noch zum rechtmäßigen Lord Collingcourt?
….Fragen über Fragen - diese und noch viele weitere Fragen beantwortet….na klar….ihr wisst es doch…Wolf Serno in "Der Chirurg von Campodius".
***Meine Meinung*** ---------------------------
Nun ich hatte es ja in der Einführung zu diesem Bericht angedeutet…meine Rezension wird nicht ganz so vernichtend ausfallen, wie noch bei meinem letzten Buchbericht.
Wolf Serno schafft es in meinen Augen die Geschichte des Chirurgicus Vitus von Campodius schlüssig und vor allem auch gut auf dem ersten Band (Der Wanderchirurg) aufbauend, zu erzählen. Die gesamte Geschichte ist gut in den historischen Background - insbesondere auch in die Rivalitäten der Engländer und der Spanier in der Karibik - eingeflochten. Dabei ist es aber keinesfalls so, dass das Buch zu politisch wird und nur von einem studierten Historiker verstanden werden kann - im Gegenteil; der historische Background bietet den Rahmen für die Geschichte, man lernt ein klein wenig über die Situation in Mittelamerika im späten 16. Jahrhundert bzw. über die Seefahrt zu dieser Zeit ohne dass das alles irgendwie aufdringlich oder gar belehrend wirkt. Schade ist nur, wie ich schon sagte, dass man sehr viel über die Seefahrt erfährt, aber nur wenig über den eigentlichen Buchtitel. Wie schon im ersten Buch (der Wanderchirurg) als ich bemängelte, dass der Autor einen viel zu breiten Teil der Geschichte nicht etwa der medizinischen Tätigkeit von Vitus sondern der heiligen Inquisition widmete, so ist es im zweiten Band nun so, dass ein überwiegender Teil der Geschichte sich mit den Abenteuern des Vitus von Campodius beschäftigt und dabei insbesondere die Seefahrt nach Amerika, die Piraterie und alles was hier so dazu gehört im Mittelpunkt steht. Vom Buchtitel - es heißt ja nun mal der Chirurg von Campodius und nicht "Der Seefahrer von…" hätte ich mir doch deutlich mehr an medizinischen Geschichten gewünscht - diese entfallen zwar nicht vollkommen, bilden aber in meinen Augen nur ein "nettes und schmückendes Beiwerk" aber keinesfalls den Schwerpunkt des Buches - schade eigentlich.
Soviel zur negativen Kritik. Positiv will ich herausstellen, dass Wolf Serno es in dem Buch geschafft hat mich total in seinen Bann zu ziehen und mich kurzweilig zu unterhalten. Er hat einen sehr flüssigen, aber nicht ganz einfachen Schreibstil. Insbesondere zahlreiche lateinische (die Sprache der Gelehrten) Sätze, Satzteil und Aussprüche, die zwar sofort erklärt werden (und mich dann immer wieder reizen mich selbst an deren Übersetzung zu wagen und so ein wenig Zeit und know how zu investieren..grins) heben das Niveau des Buchs erfolgreich vom trivialen ab. Schade ist nur der permanente Dialekt des Zwergs Enana, der sehr schwer zu lesen ist. Wie dem auch sei, ich habe das Buch innerhalb weniger Tage verschlungen und musste mich nicht quälen hier weiterzulesen. Es gelingt Wolf Serno sehr gut die jeweiligen Charaktere so darzustellen, dass man sich als Leser rasch ein Bild üpber die einzelnen Personen machen kann und…auch wenn sehr viele Figuren in dem Roman auftauchen so fand ich das keineswegs verwirrend, sondern diese vom Autor immer so beschreiben, dass man wusste mit wem man es hier zu tun hat und was man von dem oder jenen dann auch erwarten kann (auch wenn sich diese Erwartungen oft erst viele Seiten später erfüllen). Alles in allem kein ganz einfacher historischer Roman, der sicherlich mehr die Erwachsenen als die Jugendlichen anspricht, aber trotzdem ein durchaus gelungenes Werk.***Fazit*** --------------
Zusammenfassend kann ich festhalten, dass das Buch zwar streng genommen etwas am Thema (=Titel) vorbeigeht, da es sich nicht schwerpunktmäßig mit medizinischen Dingen des Mittelalters befasst, aber dafür sehr gut und unterhaltsam geschrieben ist.
Ich gebe Wolf Serno für den zweiten Teil seiner Triologie über den Chirurgicus Vitus gerne 4 Sterne, eine klare Leseempfehlung und…werde mir bei Gelegenheit sicherlich auch noch den dritten Teil aus unserer Bücherei holen und lesen und…euch dann auch darüber berichten (im Rahmen des BüFrüh 2015…oder vielleicht auch schon eher…aml sehen…grins).Ich wünsch euch wie immer viel Spaß beim Lesen meines Berichts und freue mich auf Anregungen, Ergänzungen, Kommentare und Bewertungen.
Eine gute Fortsetzung! Bewertung fürDer Chirurg von Campodios / Serno, Wolfvon
theSurgeon
Pro: siehe Bericht Kontra: siehe Bericht
...die Handlung **************************************
Der Aufbau
**********
Wie schon bei Teil eins, trägt jedes Kapitel den Namen eines Charakters. Dort kommt diejenige Person dann besonders in die Handlung, wird erst noch charakterisiert und trägt zu dem weiteren Verlauf entscheidend bei. Mich stört dieser Aufbau nun weniger, obwohl dies Vorher nicht so war. ( àsiehe mein Bericht über den Wanderchirurgen)
Die Charaktere
*************
Ich nenne ... ...dem Großonkel eingesetzt wurden.
Auf der Reise in die neue Welt, denn da ist Arlette nun angekommen, erlebt Vitus viele neue, noch spannendere Abenteuer.
Der Magister
**********
Der Magister ist Vitus bester Freund. Beide befreundeten sich im Kerker der Inquisition. (à siehe mein Bericht über den Wanderchirurgen)
Der Zwerg
**********
Auch der Zwerg ist ein Freund von Vitus und nicht mehr aus seinem Leben herauszudenken. (à siehe mein Bericht ...
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...in Campodios und unterwiesen in der Kunst der Chirurgie. Der band DER CHIRURG VON CAMPODIOS handelt es sich um den Fortsetzungsroman von DER WANDERCHIRURG, der als deutsche Erstveröffentlichung sein einigen Wochen erhältlich ist.
Vitus gilt mittlerweile als legitimer Lord von Collincourt, nachdem er nach mühevollen Nachforschungen endlich seine Abstammung hat herausfinden können. Überschattet wird die Freude über das wieder gefundene Leben von den ... ...haben wie dieser selbst, stirbt. Der zweite Schicksalsschlag ist der, dass er die Liebe seines Lebens, Arlette von Collincourt, wieder verloren hat. Nachdem er sie auf der Schiffspassage von Spanien nach England getroffen und lieben gelernt hatte, haben sich beide durch ein dummes Missverständnis zerstritten.
Der letzte Wille seines gestobenen Großvaters ist auch gleichzeitig sein sehnlichster Wunsch, nämlich der, Arlette wieder zu finden und zu ...
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Pro: sehr informativ Kontra: teils schwer verständliche Begriffe
...aus Spanien, Virus von Campodios, der versucht seine Geliebte Arlette zu Emden, die er auf der Überfahrt nach England kennen gelernt hat Er stammt aus einem alten englischen Adelshaus dem auch, sehr entfernt, seine Geliebte entstammt. Da er ein Findelkind ist, gefunden und aufgewachsen in einem Kloster in Spanien, ist ihm diese Tatsache bis jetzt verborgen geblieben. Nachdem nun sein Großonkel der alte Lord Collincourt gestorben ist, macht er sich ... ...auf einer kleinen Insel in der Neuen Welt aufhält, die den Collincourts gehört, und beschließt sich die Überfahrt als Schiffsarzt zu verdienen. Um an Bord eines Schiffes anheuern zu können benötigt er eine schriftliche Bestätigung das er ein brauchbarer Chirurg ist, so macht er das Examen als Cirurgicus Galeonis. Er tritt die Reise, zunächst nach Kuba, nicht alleine an, denn er wird wie immer von seinen beiden besten Freunden dem Magister Garcia ...
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...Bei meiner Schwester im Regal fand ich ein Buch, das ich mir zum Lesen ausborgte, da sein kurzer Rückentext mich neugierig machte, obwohl ich eigentlich weniger gern Bücher, die im 18. Jahrhundert spielen, lese?
?Tod im Apothekerhaus?
von
WolfSerno
* * * * *
Der Autor
-------------
WolfSerno wurde 1944 in Hamburg geboren. Dort lebt er noch heute und geht seiner Tätigkeit als freier Autor nach. Zuvor arbeitete er unter anderem als Theaterbeleuchter, Elektriker und Messegestalter. Er studierte Kommunikation und wirkte daraufhin als Texter und Creative Director in Werbeagenturen. Seit 1997 schreibt er ausschließlich.
WolfSerno schrieb Krimis und Chirurgenromane:
Krimis:
Die Hitzkammer / Hexenkammer
Tod im Apothekenhaus
Der Balsamträger
Der Puppenkönig
Das Spiel des Puppenkönigs
Chirurgen-Romane:
Der Wanderchirurg
Der Chirurg...
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Pro: sauber erzählt, sehr gut recherchiert Kontra: nichts
...Erstlingswerk.
Und wen die Geschichte von Vitus von Campodios interessiert, wer wissen möchte, ob er seine Arlette wiederfindet und mit ihr glücklich wird, der sollte das zweite Buch von WolfSerno lesen: ?Der Chirurg von Campodios?. Das werde ich mir jetzt besorgen und in ein paar Wochen gibt?s dann den nächsten Bericht von mir. Bis dahin...
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.... Der Autor
*~*~*~*~*~*
WolfSerno ist 1944 in Hamburg geboren. Nach einem Kommunikationsstudium arbeitete er als Texter und Creative Director in großen Werbeagenturen und war Dozent an der Werbefachschule Hamburg. Sein Debüt ?Der Wanderchirurg?, sowie sein zweiter Roman ?Der Chirurg von Campodios?, der erste und zweite Teil einer Trilogie, waren große Erfolge. Mit ?Die Hitzekammer? legt der Autor seinen ersten historischen Kriminalroman vor. WolfSerno lebt mit seiner Frau in Hamburg.
4. Sonstiges
*~*~*~*~*~*
Das Buch selbst ist komplett schwarz. Auf dem Rücken steht weiß der Name des Autors und der Buchtitel. Der Schutzumschlag ist außen in rotbraun gehalten. Ein Bild ist zu sehen. Man erkennt sofort, dass es mittelalterlicher Herkunft sein muss.
Auf der Innenseite des Umschlages ist nochmals eine etwas längere Inhaltsangabe...
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hilfreich 27.01.2003
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