Bestseller-Autor Jostein Gaarder, dessen Bücher, u. a. "Sofies Welt", ein Millionenpublikum haben, erfreut seine Leser mit einem neuen Roman für Erwachsene. Er spielt in der Welt... mehr
Der Geschichtenverkäufer hat der Protagonist, Petter Spinnemann, schon von frühester Jugend an Angst vor der eigenen Fantasie. Bereits als Kindergartengänger hält...
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Pro: philosopisch, phantasiereich, zum Nachdenken Kontra: manche Dinge leicht vorhersehbar
Durch seinen Bestseller "Sofies Welt" ist Jostein Gaarder international bekannt geworden. Auch ich habe den Autor durch dieses Buch kennen gelernt. Dass ich gerne philosophische Bücher lese, habe ich schon öfters erwähnt, und dies hatte sich im Dezember l ...
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Pro: spannende Geschichte, verrückte Ideen, toll geschrieben Kontra: der letzte Clou fehlt mir irgendwie
...Ich möchte hier ein Buch vorstellen, das ich heute zu Ende gelesen habe und das ich irgendwie ein bisschen verrückt finde ... ECKDATEN - Titel: Der Geschichtenverkäufer - Autor: Jostein Gaarder - Verlag: dtv - Erscheinungsjahr: 2 ...
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Pro: Die innerhalb erzählten Geschichten sind großartig ... Kontra: ... leider ist die Rahmengeschichte etwas langatmig
"Über Jahre hinweg hat er sein Netz gesponnen - und nie damit gerechnet, dass er sicheinmal selbst darin verfangen könnte ..." so lautet es auf dem Einband von Jostein Gaarder's "Der Geschichtenverkäufer".
Nachdem ich als "Das Kartengeheimnis" von Jost ...
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Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die ...
sehr hilfreich
19.05.2005
was zählt ist Fantasie! Bewertung für Der Geschichtenverkäufer / Jostein Gaardervon
Linnie1978
Pro: sehr unterhaltsam und wunderschön geschrieben Kontra: zu kurz für den Preis (17 Euro)
Seit Sofie's Welt ist der Name Jostein Gaarder sicherlich den meisten literaturinteressierten Menschen ein Begriff. Oft schreibt der in Norwegen geborene Schriftsteller Romane für junge Erwachsene, aber schon wie Sofie's Welt ist auch "der Geschichtenerzä ...
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Trotz allem Uni-Stress – zugegeben, ich wollte meine freie Zeit auch lieber mit meinem Freund oder bei Ciao ;-) verbringen – habe ich es tatsächlich mal wieder geschafft, einen Roman komplett durchzulesen! So spannend, wie „Der Geschichtenverkäufer“ ist, ...
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Der Geschichtenverkäufer hat der Protagonist, Petter Spinnemann, schon von frühester Jugend an Angst vor der eigenen Fantasie. Bereits als Kindergartengänger hält er die Fäden seiner Umwelt -- besonders die der Kinder -- in der Hand, und ist doch nie ganz glücklich dabei: "Ich bestimmte, was sie machten und sagten. Sie wussten das nicht und die Kindergärtnerinnen auch nicht, aber wenn ich Fieber hatte und zu Hause bleiben musste, passierte im Kindergarten rein gar nichts. Die Kinder zogen ihre Overalls aus und an, an und aus. Ich beneidete sie kein bisschen. Ich glaube, sie aßen nicht einmal ihr Pausenbrot". Dabei droht die Einbildungskraft, die ein kleines, "Meter" genanntes Männchen mit Bambusstock streng überwacht, ihren Schöpfer beizeiten selbst zu überrollen: "Das Fantasieren war leicht, es war wie ein Tanz auf dünnem Eis. Ich drehte ausgefeilte Pirouetten auf einer schwachen Eishaut über vielen Tausend Faden Tiefe. Und unter der Oberfläche lag immer etwas Kaltes und Finstres auf der Lauer". Dieses "Finstre und Kalte" holt den Helden im Verlauf der Handlung schließlich ein. Inzwischen ist er ein gefragter Ideengeber geworden, ein "Geschichtenverkäufer", der weniger begnadete Autoren mit spannenden, interessanten oder auch anrührenden Plots versorgt. Nun aber scheint die Tätigkeit dieser "Spinne", die die klebrigen Fäden des Literaturbetriebs gezogen hat, durch journalistische Recherche endgültig aufzufliegen. Der Autor wird zum Opfer seiner eigenen Geschichten. Und sein Leben scheint ernsthaft in Gefahr. In Der Geschichtenverkäufer des 50-jährigen norwegischen Autors Gaarder (Sofies Welt) erzählt Petter endlich einmal seine eigene, "biografische" Geschichte. Aber auch da verwischen Dichtung und Wahrheit, "erinnerte Wirklichkeit" und "erinnerte Fantasie" immer wieder. Herausgekommen ist ein spannendes Buch, das sich nur oberflächlich als Kritik am Literaturbetrieb lesen lässt. Unter der Oberfläche des Eises aber ist Der Geschichtenverkäufer ein philosophisch tiefsinniger Roman auch über Identitätsstiftung und die Kraft der Imagination. --Stefan Kellerer
Der Geschichtenverkäufer hat der Protagonist, Petter Spinnemann, schon von frühester Jugend an Angst vor der eigenen Fantasie. Bereits als Kindergartengänger hält er die Fäden seiner Umwelt -- besonders die der Kinder -- in der Hand, und ist doch nie ganz glücklich dabei: "Ich bestimmte, was sie machten und sagten. Sie wussten das nicht und die Kindergärtnerinnen auch nicht, aber wenn ich Fieber hatte und zu Hause bleiben musste, passierte im Kindergarten rein gar nichts. Die Kinder zogen ihre Overalls aus und an, an und aus. Ich beneidete sie kein bisschen. Ich glaube, sie aßen nicht einmal ihr Pausenbrot". Dabei droht die Einbildungskraft, die ein kleines, "Meter" genanntes Männchen mit Bambusstock streng überwacht, ihren Schöpfer beizeiten selbst zu überrollen: "Das Fantasieren war leicht, es war wie ein Tanz auf dünnem Eis. Ich drehte ausgefeilte Pirouetten auf einer schwachen Eishaut über vielen Tausend Faden Tiefe. Und unter der Oberfläche lag immer etwas Kaltes und Finstres auf der Lauer". Dieses "Finstre und Kalte" holt den Helden im Verlauf der Handlung schließlich ein. Inzwischen ist er ein gefragter Ideengeber geworden, ein "Geschichtenverkäufer", der weniger begnadete Autoren mit spannenden, interessanten oder auch anrührenden Plots versorgt. Nun aber scheint die Tätigkeit dieser "Spinne", die die klebrigen Fäden des Literaturbetriebs gezogen hat, durch journalistische Recherche endgültig aufzufliegen. Der Autor wird zum Opfer seiner eigenen Geschichten. Und sein Leben scheint ernsthaft in Gefahr. In Der Geschichtenverkäufer des 50-jährigen norwegischen Autors Gaarder (Sofies Welt) erzählt Petter endlich einmal seine eigene, "biografische" Geschichte. Aber auch da verwischen Dichtung und Wahrheit, "erinnerte Wirklichkeit" und "erinnerte Fantasie" immer wieder. Herausgekommen ist ein spannendes Buch, das sich nur oberflächlich als Kritik am Literaturbetrieb lesen lässt. Unter der Oberfläche des Eises aber ist Der Geschichtenverkäufer ein philosophisch tiefsinniger Roman auch über Identitätsstiftung und die Kraft der Imagination. --Stefan Kellerer
Der Geschichtenverkäufer hat der Protagonist, Petter Spinnemann, schon von frühester Jugend an Angst vor der eigenen Fantasie. Bereits als Kindergartengänger hält er die Fäden seiner Umwelt -- besonders die der Kinder -- in der Hand, und ist doch nie ganz glücklich dabei: "Ich bestimmte, was sie machten und sagten. Sie wussten das nicht und die Kindergärtnerinnen auch nicht, aber wenn ich Fieber hatte und zu Hause bleiben musste, passierte im Kindergarten rein gar nichts. Die Kinder zogen ihre Overalls aus und an, an und aus. Ich beneidete sie kein bisschen. Ich glaube, sie aßen nicht einmal ihr Pausenbrot". Dabei droht die Einbildungskraft, die ein kleines, "Meter" genanntes Männchen mit Bambusstock streng überwacht, ihren Schöpfer beizeiten selbst zu überrollen: "Das Fantasieren war leicht, es war wie ein Tanz auf dünnem Eis. Ich drehte ausgefeilte Pirouetten auf einer schwachen Eishaut über vielen Tausend Faden Tiefe. Und unter der Oberfläche lag immer etwas Kaltes und Finstres auf der Lauer". Dieses "Finstre und Kalte" holt den Helden im Verlauf der Handlung schließlich ein. Inzwischen ist er ein gefragter Ideengeber geworden, ein "Geschichtenverkäufer", der weniger begnadete Autoren mit spannenden, interessanten oder auch anrührenden Plots versorgt. Nun aber scheint die Tätigkeit dieser "Spinne", die die klebrigen Fäden des Literaturbetriebs gezogen hat, durch journalistische Recherche endgültig aufzufliegen. Der Autor wird zum Opfer seiner eigenen Geschichten. Und sein Leben scheint ernsthaft in Gefahr. In Der Geschichtenverkäufer des 50-jährigen norwegischen Autors Gaarder (Sofies Welt) erzählt Petter endlich einmal seine eigene, "biografische" Geschichte. Aber auch da verwischen Dichtung und Wahrheit, "erinnerte Wirklichkeit" und "erinnerte Fantasie" immer wieder. Herausgekommen ist ein spannendes Buch, das sich nur oberflächlich als Kritik am Literaturbetrieb lesen lässt. Unter der Oberfläche des Eises aber ist Der Geschichtenverkäufer ein philosophisch tiefsinniger Roman auch über Identitätsstiftung und die Kraft der Imagination. --Stefan Kellerer
Pro: Philosophie und Gefühl vom Feinsten ... Kontra: ./.
...... widersprach sie. „Ist das nicht totaler Schwachsinn?“
Ich habe mich entschlossen, dass Quartett meiner Jostein-Gaarder-Reihe zu vervollständigen. Nach dem „Kartengeheimnis“, dem „Geschichtenverkäufer“ und dem „Orangenmädchen“ möchte ich heut Jostein Gaarders wohl traurigstes Werk wiedergeben: „Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort“.
Wie ich bereits in meinen vergangenen Berichten erwähnt habe, liebe ich Jostein Gaarders philosophische Art Geschichten zu schreiben. Er schafft es immer wieder, schmunzelnd oder melancholisch über die kleinen und großen Geheimnisse dieses Lebens und dieser Welt nachzudenken. So auch in diesem Werk. Pressen wir die Handflächen gegen das Glas und tauchen ein …
… Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort
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