Der Gewohnheits-Fragebogen

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Der Gewohnheits-Fragebogen

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Hallo an alle Ciao-Autoren, ich hatte schon lange vor, auch mal einen Fragebogen zu entwerfen. Was lange währt, wird endlich gut (hoffe ich zumindest) - wenigstens hier schon einmal die Fragen und meine persönlichen Antworten dazu als mögliche Inspiration, die ihr natürlich gerne übernehmen ... Bericht lesen





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NEUE AKTION: DER GEWOHNHEITS-FRAGEBOGEN!
Erfahrungsbericht von Darkhound über Der Gewohnheits-Fragebogen
12.05.2005


Produktbewertung des Autors:   


Pro: No idea .  .  . sagt's mir .  Mir hat das Erstellen immerhin Spaß gemacht ;o)
Kontra: Hier habe ich auch keine Ahnung .  Nun gut, nicht jeder mag Fragebögen .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Hallo an alle Ciao-Autoren,
ich hatte schon lange vor, auch mal einen Fragebogen zu entwerfen. Was lange währt, wird endlich gut (hoffe ich zumindest) - wenigstens hier schon einmal die Fragen und meine persönlichen Antworten dazu als mögliche Inspiration, die ihr natürlich gerne übernehmen dürft. (Die Fragen, bitte nicht die Antworten! *g*).
Wenn/falls genügend Bögen zusammen kommen, bitte eine kurze Mitteilung in mein GB, denn ich möchte alle Schreiber in der möglichst chronologischen Reihenfolge notieren und als Liste unten anhängen. Danke, euer Darkhound.
*************************************************************** ************

1.) ***Nenne bitte Deinen Vornamen***

Seit 28 Jahren, einem Monat und 18 Tagen heiße ich Marcus, auch wenn ich mich bestimmt nie an den Namen gewöhnen werde. Ich mag den einfach nicht.

2.) ***Würdest Du sagen, dass es ein gewöhnlicher Name ist?***

Ja, das ist leider in der Tat der Allerweltsname, den Jungen in den 70/80'er Jahren oft aufgeschwatzt bekamen. Alle anderen (männlichen *g*) Namen hätten mir besser gefallen als mein jetziger Name. Andere Vertreter dieser geschichtlichen Epoche dürften "Tobias", "Thomas", "Michael", "Stefan", "Sven" und "Christian" sein. Bei den Mädchennamen waren "Julia", "Nicole", "Yvonne" und "Stefanie" sehr beliebt. …

3.) ***Nenne ein Wort, welches als Synonym für "gewöhnlich" stehen könnte. (--> Beschreibe bitte "gewöhnlich")***

Gewöhnlich ist etwas, was meist mit "handelsüblich" im Bezug auf Produkte gleichgesetzt wird. Ein gewöhnlicher Kugelschreiber ist also ein Otto-Normal Schreibgerät mit einer Miene drin. Irgendwas Gebräuchliches ist ebenfalls üblich, weil das Teil sowieso jeder kennt, der von sich behauptet, auf der Erde zu leben.

4.) ***Wer bestimmt eigentlich unsere Gewohnheiten?***

Ich hoffe doch mal, dass ich es selbst bin?!? Na ja, leider nicht ganz, so ein paar überaus nervige Dinge wie z.B. das Aufstehen zwecks Schule, Arbeit oder Terminen bestimmen meist eher die anderen für uns. Oder bei den lieben Kiddies bis 18 die Eltern…"Das musst Du aber so und so machen" und "Solange Du Deine Füße unter meinen Tisch"…ach - ich tippe hier besser nicht weiter, diese Zeit war schlimm genug *lol*.

5.) ***Was machst Du morgens als erstes gewöhnlich nach dem Aufstehen?***

Das allererste: Ich öffne die Augen - versuche es zumindest ;o). Ein paar Mal gereckt, nett gegähnt und einen Schluck Mineralwasser getrunken, fliegt auch schon die erste Zigarette in den Rachen. Danach geht es ins Bad, weil mich mein Hinterteil sicher schon wieder daran erinnert.

6.) ***Zu Frage 5.: Hat das einen speziellen Grund? Wenn ja, welchen?***

Das Aufstehen hat, solange nicht irgendetwas Spezielles anliegt, den Grund, dass ich einfach nicht mehr müde bin und mein Körper ausgeruht ist. Die Zigarette ist mein persönlicher Suchtkiller, denn immerhin habe ich schon so schrecklich lange in der Nachtruhe nicht mehr geraucht ;o). Und der Gang zur Toilette? Keine Ahnung…fragt besser meine Blase und meinen Darm…

7.) ***Woran konntest/könntest Du Dich sehr leicht gewöhnen?***

Eigentlich an alle Dinge, die ich mit "positiv" bewerten würde. Lange wach bleiben und dafür auch spät aufstehen, gutes Essen, nette Gespräche mit netten Leuten - also an alle Hobbys, um es beim Namen zu nennen. Ferner könnte ich mich daran gewöhnen, keine Werbung mehr im TV sehen zu müssen, an Fisch ohne Gräten (die einzige Gräte im ganzen Fisch habe garantiert ich auf dem Teller…) und an die drei Jahreszeiten: Frühling, Sommer und Herbst. Leute, schafft den Winter ab - der ist KALT, falls ihr es noch nicht mitgekriegt habt! ;o).

8.) ***Und was fällt Dir/würde Dir als Gewohnheit eher schwer fallen?***

So ein paar Dinge gibt's schon, klar… Fünf von sieben Tagen der Woche stundenlang ungebetenen Besuch zu ertragen (nicht MEIN Besuch, sondern der meines Freundes) ist schon etwas, an das ich mich nie gewöhnen werde.
Genauso wenig wie an die Musik oder das Fernsehprogramm meines Schatzis.
Das Einzige, was das noch übertreffen könnte, wäre dauerhaft OFFLINE zu sein *g*.

9.) ***Welche gewohnte Umgebung ist Dir die liebste, welche die schrecklichste?***

Bei der gewohnten Umgebung nenne ich natürlich unsere Wohnung - möglichst bei geschlossener Tür *g*. Um es zu präzisieren: Mein Bett…
Die schrecklichste gewohnte Umgebung dürften für mich neben Arztpraxen sicher XXL große Kaufhäuser mit Milliarden von Menschen, sterile Krankenhäuser oder die Warteräume unserer Bürokratie (Behörden) sein…

10.) ***Würdest Du sagen, dass Du Dich an alles gewöhnen könntest - egal was es ist?***

Wie ich schon bei Frage Nr. 8 schrieb…nein! Was ich nicht mag, mag ich eben nicht und kann mich nicht daran gewöhnen. Zum Beispiel Kopfschmerzen: Wer würde da auf die Idee kommen zu sagen, dass er sich daran gewöhnt hätte (oder es ihm zumindest egal wäre)?

11.) ***Gibt es Dinge, für die Du aus Gewohnheit weniger Zeit als andere Leute brauchst?***

Ist schon schwierig, seine eigenen Fragen zu beantworten *lol*. Nein, ich glaube nicht, dass ich ein verborgenes Talent habe, was mich befähigt, schneller als andere zu sein. Vielleicht noch beim Tippen am PC…da bin ich recht flott. Aber sonst?
Hey, doch! Wenn ich mal ganz dringend ins Bad muss - dann bin ich meist Erster und kann "Besetzt!" rufen ;o).

12.) ***Gibt es etwas, was Du wirklich regelmäßig schon seit Jahren tagein/tagaus tust?***

Klar, all die Dinge des täglichen Lebens: Aufstehen, Morgentoilette, Essen, Trinken, Ciao *lol*… Ach so…Musik bzw. Hörspiele/Hörbücher höre ich jeden Abend zum Einschlafen. Sonst gibt's eigentlich nichts, was ich wirklich jeden Tag mache. Mein Vater hat z.B. die Angewohnheit, wirklich jeden(!) Tag zum Mittag Fleisch zu essen. Das könnte ich nicht, wäre mir ehrlich gesagt auch zu langweilig.

13.) ***Es gibt sicher ganz gewöhnliche Menschen ("Normalos"). Gibt es denn auch ungewöhnliche Personen?***

Ich finde schon! Einige dieser Leute würde ich der Einfachheit halber als "Aussteiger" bezeichnen. So habe ich erst letztens einen Bericht über einen Deutschen gesehen, der sang- und klanglos seine paar Sachen gepackt hat, um in der Wildnis in Kanada seine Bestimmung zu finden. Ich meine…der Typ muss sich von vornherein doch erst mal wochen- oder monatelang Gedanken zu diesem Thema gemacht haben! Nun gut, es war sein Wunsch, aber das nenne ich schon gewagt und ungewöhnlich.
Ungewöhnliche Menschen sind aber meiner Meinung nach nur in dem Maße ungewöhnlich, dass sie irgendwie von der gesellschaftlichen Norm abweichen, die den meisten Leuten schon von Kindesbeinen an eingebläut wird.
Ach so…Michael Jackson ist auch nicht gerade super gewöhnlich…

14.) ***Ist die Gewohnheit vielleicht nur Angst vor dem Unbekannten? Oder Bequemlichkeit, weil es schon immer so gewesen ist (Routine)?***

Hier würde ich sagen, dass beide Teile eine wichtige Rolle spielen. Ich für meinen Teil schätze die Routine mitunter, weil ich dann sicher gehen kann, dass mich keine bösen Überraschungen erwarten. Ich hasse Überraschungen, denn bei meinem sprichwörtlichen Glück kann es eigentlich nur etwas Schlimmes sein. Genauer gesagt kann ich mich bis auf einige wenige Ausnahmen an kaum eine positive Überraschung erinnern.
Aber klar, ein klein wenig Abwechslung und Spannung sollte schon im Leben vorhanden sein, sonst könnte ich mir meinen Tagesablauf ja gleich auf die Stirn tätowieren lassen…

15.) ***"Ich könnte mich evtl. daran gewöhnen!" Kompliment, Ablehnung oder sinnlose Floskel?***

Naaaa…das klingt eigentlich nicht wirklich hoch begeistert, aber zählt wohl doch schon zu den Dingen, die man über sich ergehen lassen kann. Ich würde es weder als Kompliment, noch als Ablehnung bezeichnen, eher als "geht so…es ginge besser, aber auch bedeutend schlechter".

16.) ***Benutzt Du den Spruch "Es schmeckt…gewöhnungsbedürftig", wenn Du als Gast irgendwo zum Essen eingeladen bist und es Dir nicht gut schmeckt?***

In dem Fall kommt es darauf an, mit wem ich gerade zusammen oder unterwegs bin. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis hätte ich keine Scheu vor diesem Spruch, allerdings würde ich so etwas nicht unbedingt in guten Restaurants vom Zaun brechen - das wäre mir zu peinlich und ich würde auch vor Scham im Erdboden versinken, wenn meine Begleitung so etwas loslassen würde.

17.) ***Nenne bitte ein paar ungewöhnliche Dinge!***

Als ungewöhnlich würde ich all das bezeichnen, worauf wir selber (rein persönlich) keinen Einfluss haben. Nur als Beispiel sei der menschliche Körper im Krankheitsfall genannt: Man fühlt sich mies und abgeschlagen, weil nicht man selbst, sondern der Körper das steuert. Selber hat man ja keine Möglichkeit, außer sich mit Pülverchen und Medikamenten gegen den Körper zu wehren. Da trifft der Spruch "Körper über Geist" zu und ich frage mich, warum mein eigener Körper einen Aufstand plant..
Ferner finde ich es auch ungewöhnlich und seltsam, wenn Maschinen quasi ein Eigenleben entwickeln und all das tun, was sie eigentlich nicht sollten. Stichwort PC. Letztens erst formatiert, dann nur das Betriebssystem auf dem Rechner gehabt und schon braucht der Computer knappe fünf Minuten für einen Neustart. Sonst dauerte dieser Vorgang vielleicht 40-50 Sekunden. Was macht er bitte in der Zwischenzeit? Kaffee trinken? Chips essen?

18.) ***Ist "außergewöhnlich" dasselbe wie "ungewöhnlich"? Worin liegt der Unterschied?***

Ich finde nicht, dass beide Worte identischen Inhalt widerspiegeln. Ungewöhnlich ist für mich etwas, was z.B. seit langer Zeit schon immer so war und sich plötzlich ausnahmsweise ändert.
Ein eher kurzfristiger Zustand, würde ich sagen. Außergewöhnlich ist meines Erachtens nach eine Art Steigerungsform von ungewöhnlich. ("Er fuhr mit seinem Auto ungewöhnlich schnell, denn in der Tempo 30-Zone zeigte der Tachometer schon 50 km/h" im Gegensatz zu "Er fuhr mit seinem Auto außergewöhnlich schnell, denn in der Tempo 30-Zone zeigte der Tachometer schon 120 km/h.")

19.) ***Hättest Du lieber einen gewöhnlichen Job (z.B. Arbeiter/Angestellter) oder einen eher ungewöhnlichen, wie z.B. Pop- oder Filmstar? Warum?***

Ich denke fast jeder von uns hatte in seiner Kindheit mal einen ungewöhnlichen Berufswunsch. Ich z.B. wollte mit fünf oder sechs Jahren unbedingt Astronaut werden und E.T.'s in den Weiten des Universums erforschen. Meine beste Spielkameradin wollte zu dieser Zeit unbedingt Schauspielerin oder Model werden. Doch mit dem Alter *ja, ja…das Alter mal wieder* verlieren sich diese Berufswünsche oftmals, denn man sieht ein, dass solche Wünsche eben nur Träume sind. Und Träume sind Schäume.
Einen Teil der frühen Wunschvorstellungen werden jedoch noch viele Leute irgendwo im Inneren besitzen - nur stehen sie heute hinter dem Fließband oder hocken in ihrem langweiligen Büro und tragen dem Chef den Kaffee hinterher…
Am einfachsten würde es mir persönlich sicher fallen, wenn ich einen halbwegs gut bezahlten Job in einer gehobeneren Position hätte. Muss ja nicht gleich der Chefposten sein, nur als Sklave für's Autowaschen und Akten hinterher tragen (Hiwi-Arbeiten) wird man sich auch nicht schnell begeistern können.
.

20.) ***Thema Luxus. Glaubst Du, dass man sich rasch daran gewöhnt und schlecht wieder zum alten Lebensstandart zurückkehren kann? Oder kann man sich leicht wieder "umpolen"?***

Hierbei denke ich, dass vieles vom sozialen Umfeld geprägt wird. Werfen die steinreichen Eltern ihrem verwöhnten Einzelkind die dicken €-Scheine quasi entgegen, so dass das Kind stets immer alles hatte, was es haben wollte, so denke ich, würde es ihm mit der Umstellung von Luxus auf ein normales Leben nicht gerade leicht fallen. Auch wenn viele erfolgreiche Musiker und Schauspieler immer wieder betonen, dass ihnen ihr Leben in Saus und Braus nichts bedeuten würde…eine Nobelvilla irgendwo in Florida, super teure Designerklamotten, Schmuck bis zum Erbrechen und zig Autos haben sie doch alle. Soviel zum Thema "normal geblieben"… Ich glaube, wenn man sich erst einmal an ein reiches Leben gewöhnt hat (und es auch längere Zeit über genießen durfte), fällt es schwer, wieder der durchschnittliche "Otto-Normal"-Mensch zu werden.

Bonusfrage…
21.) ***Fandest Du diesen Bogen gewöhnlich oder ungewöhnlich? *g* ***

Da ich ihn selber erstellt habe, kann ich das leider nicht beantworten. Ich würde mir eher wünschen, dass ihr mir eine Antwort darauf gebt ;o)
Also…ran an die Tasten!

Bisherige Teilnehmer:
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1. Darkhound
2. Schiller1971
3. Fossibaer2002
4. viva_maria
5. Cybermike1202
6. DagSonja
7. mg1970
8. Porcupine
9. Pop-Princes
10. topfmops
11. negendank
12. Skywalkeratwork
13. TheBabz
14. kati1984
15. SabineLuz
16. Hexe1962
17. JackL0ND0N1800
18. infoload
19. OnkelBodo
20. corsaschneckchen
21. Ria1
22. carnuntum
23. Tweety30
24. coliloli
25. EBBEDH
26. Barbara01
27. Spidy110
28. Schloddie
29. Claudia2411
30. Dragonqueen73
31. Psycha
32. mazzi
33. sweetie1984
34. nikitaoprz
35. DeeJayXS
36. blua-diamond
37. Babybel22
38. annmarie91
39. XXLGirl
40. Anjoy
41. Music-Lady
42. Love Angel
43. LittleShakespeare
44. hjschwarz63
45. marina71
46. chrisi89
47. SunnyAC
48. PlanetSab
49. Philosoph
50. Nienna_ Amandil
51. kiva
52. willicat
53. Nuschelbert
54. Creedy18
55. Werner86
56. cheyenne2031
57. HEIDIZ
58. Corvinia
59. Kain_ Graveholder
60. EICC
61. lizzy32k
62. ProTerraPlus
63. EvilEye

LG, euer gewöhnlicher Darky
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