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Uih, so etwas gibt’s noch? Ein Buch für 2,50 Euro? Klar, dass ich als Leseratte daran nicht vorbei gehen konnte. Schnell hab ich mir das Buch genommen und auf der Rückseite gelesen, worum es eigentlich geht.... Klingt ja ganz interessant und außerdem ist es von Edgar Wallace, der ja bestimmt nicht ohne Grund so berühmt geworden ist. Also könnte, kann und hat man es einfach mal schnell gekauft :o).
Daten: *** Autor: Edgar Wallace Titel: Der Hexer Originaltitel: „The Ringer“ Übersetzung: Gregor Müller Genre: Kriminalroman Veröffentlicht: erstmals: 1927 Verlag: Goldmann Verlag Format: Taschenbuch Seitenzahl: 156 Preis: 2.50 € ISBN 3-442-11589-2
Autor: **** Edgar Wallace wurde am 01.04.1875 in Greenwich/Großbritannien mit dem richtigen Namen Richard Horatio geboren. Er lebte in bescheidenen Verhältnissen und verdiente sein Geld mit Gelegenheitsjobs, bis er als Kriegskorrespondenten nach Südafrika ging. Als er wieder zurück in Großbritannien war, arbeitete er als Journalist in London, wo er sogar bis zum Chefredakteur aufstieg. Doch das wurde ihm bald zu langweilig und so entschied er sich freier Schriftsteller zu sein und schrieb neben den Kriminalromanen auch Lyrik, Sachliteratur und Theaterstücke. Wobei ihm aber vor allem das erste Genre zum Ruhm verhalf. Nach „Die vier Gerechten“ 1904 entstanden noch über 110 weitere Kriminalromane. Obwohl er als einer der erfolgreichsten Kriminalromanautor der englischen Sprache gilt, verdiente er kaum Geld mit seiner Arbeit und starb schließlich am 10.02.1932 hoch verschuldet in Hollywood.
Das Buch ***** Der Hexer war der meistgesuchte Verbrecher Londons. Selbst Scotland Yard ist es nie gelungen ihn zu fassen. Vor ein paar Jahren floh er nach Australien, wo er angeblich gestorben ist... aber da seine Leiche nie gefunden wurde, kommt immer wieder das Gerücht auf, dass der „Hexer“ vielleicht doch noch am Leben ist.
Vor seiner Flucht hat er seine Schwester Gwenda dem Anwalt Maurica Messer anvertraut. Doch anstatt sie zu schützen, treibt dieser sie in den Selbstmord. Und nun ist die Frau des Hexers, Cora Ann, auf den Weg nach London und - wie die Polizei vermutet - mit ihr auch der Hexer selbst, um Rache an Messer zu nehmen.
Der Inspektor Alan Wembury wurde kürzlich in den R-Bezirk des Londoner Stadtteils Deptford, wo Maurice Messer lebt, versetzt. Und so wurde ihm die Aufgabe aufgetragen den Hexer zu finden, aber auch die dunklen Machenschaften des zwielichtigen Maurice Messer aufzudecken. Besonders tief wird er in die Geschichte reingezogen, als die Frau, in die er verliebt ist, bei Messer als Sekretärin arbeitet....
Eigene Meinung ********** sehr gewöhnungsbedürftig, um es mal ganz einfach zu sagen. Vielleicht liegt das bei mir auch eher daran, dass ich sonst eher Fantasyromane lese. Und das nun völlig anders ist, einmal eben wegen dem Thema, aber auch wegen dem Schreibstil. Denn während die Fantasy-Romane meistens sehr ausschmückend und bildlich geschrieben ist, ist der Schreibstil hier sehr neutral und kühl, trotzdem ist es gut und schnell zu lesen.
Aber was mich so ein bisschen enttäuscht hat, ist, dass es nicht halb so spannend war, wie ich es erwartet hatte. Es ist keine Frage, was passiert, sondern wann es endlich passiert. Und das find ich ziemlich öde, schließlich weiß man schon vorher was passieren wird. Trotzdem ist das Ende dann doch überraschend und man begreift einiges dann doch erst zum Schluss. Denn angedeutet wurde das Finale schon vorher, nur versteht man das beim ersten Lesen nicht richtig. Aber nach und nach lösen sich alle Fragen auf, bis zum Show-down, bei dem alle wichtigen Personen des Romans mitwirken...
Zu den einzelnen Charakteren: sie werden in diesem Buch sehr oberflächlich beschrieben. Man findet keinen Zugang zu ihnen, wie in anderen Romanen. Auch wenn einige ansatzweise sympathisch wirken, fühlt man als Leser nicht automatisch mit ihnen.
Auch negativ zu nennen ist, dass sich die gesamte Geschichte nur auf die Dialoge der Figuren stützt. Die Handlung tritt von Anfang an auf der Stelle und so ist es mir ein Rätsel, wie der Roman den Titel Krimi bekommen hat. Fazit *** „Der Hexer“ ist Langeweile pur. Man kann ihn getrost als unteren Durchschnitt bezeichnen. Warum er als einer der besten Wallace-Romane bezeichnet wird, ist mir ein Rätsel. Ist aber auch der erste und wahrscheinlich auch der letzte Roman, den ich von ihm gelesen hab....
tschAus d. Engl. v. Gregor Müller u. Ravi RavendroZum 75. Todestag von Edgar Wallace - seine besten Krimis in neuer Ausstattung "Hexer" - die Leute hatten ihm diesem...
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15.03.2003 20:38
scheint nicht nur so: es ist total langweilig ;o)
03.02.2003 20:30
Das ist mal nen Autor den ich mal kenne. Das Buch kenn ich aber nicht scheind aber wirklich langweilig zu sein.
15.12.2002 15:15
Na, da ist es ja nur gut, dass ich momentan sowieso keine Zeit zum Lesen finde... =) *g* - rEAd y'