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Der König musste vorübergehend seinen Kronschatz in Westminster in der Krypta zwischenlagern und diese wird natürlich angegraben und teilweise geleert. Dieses kleine Intermezzo stellt sich als ein Komplott zwischen ein paar
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Erfahrungsbericht von Zeusi über Der Kapuzenmörder / Paul Harding 08.09.2000
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
Spannend
Kontra:
-
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Dieser Autor, der seine neuesten Bücher nun inzwischen unter seinem richtigen Namen Paul Doherty veröffentlicht, gehört immer noch zu meinen Lieblingsautoren. Bevor ich nun einen neuen Titel vorschlage, habe ich diese " Kamelle " nocheinmal für Euch hervorgekramt. Sozusagen als kleinen Vorgeschmack.
Diese Buch gehört zu einer Serie um den Obersekretär, Sonderbeauftragten und Geheimsiegelbewahrer Hugh Corbett, später Sir Hugh Corbett, von König Edward und spielt Anfang des 14. Jhd.
Diesmal wird er vom König persönlich beauftragt, grausame Morde an Huren und teuren Kurtisanen aufzuklären. In der damaligen Zeit erzeugen diese Morde an " gesellschaftlich minderwertigen Kreaturen " kein öffentliches Interesse, aber 2 weitere Morde stehen in unmittelbarem Zusammenhang damit.
Ein Mitglied eines angesehenen und wohltätigen Laienordens, meist aus reichen Witwen bestehend, und deren Beichtvater Pater Benedict werden ermordet. Dieser Laienorden kümmert sich um die Mädchen der Strasse und versuchen sie auf den rechten Weg zu bringen.
Und somit ist das öffentliche Interesse geweckt und auch das des Königs, denn die ermordete Lady Sommerville war die Witwe einer seiner treuen Kampfgefährten.
Im Laufe der Ermittlungen deckt Sir Hugh Corbett mit seinen treuen Gehilfen Ranulf und Maltote auch noch einen schwerwiegenden Raub auf.
Der König musste vorübergehend seinen Kronschatz in Westminster in der Krypta zwischenlagern und diese wird natürlich angegraben und teilweise geleert. Dieses kleine Intermezzo stellt sich als ein Komplott zwischen ein paar Brüdern der Abtei Westminster und einem der meistgesuchten Verbrecher Londons Puddlicott heraus und hat mit der eigentlichen Handlung nur am Rande zu tun.
Pater Benedict musste sterben, da er das nächtliche Treiben bzw. Graben an der Krypta beobachtet hatte und kurz davor stand Meldung zu machen.
Die Brüder der Abtei hatten insofern mit den Huren zu tun, da sie heimliche nächtliche Gelage mit ihnen gefeiert hatten und auch die Ermordeten kannten.
Bei diesem Ermittlungsstand gerät Sir Hugh in eine Sackgasse, denn der Mörder ist immer noch unbekannt.
Bald jedoch erkennt er, dass die Lösung dieser Morde wie schon immer im persönlichen Umkreis der toten Frauen zu finden ist. So ist es fast immer und so wird es auch fast immer sein.
Rache, persönliche Erniedrigung, Eifersucht, das sind die Motive und so kommt es zu einem ganz überraschenden Ende.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben, zeigt höchst interessante Darstellungen der damaligen Rechtsprechung auf ( Hängen, Köpfen, Vierteilen, Pranger etc. ) und stellt ein buntes sehr lebendiges Bild des alten Londons dar, in dem der Leser viele noch heute stehende Gebäude wierdererkennt.
Sir Hugh hat natürlich auch eine kleine Familie : Frau Maeve und Tochter Ellinor. Kleine Szenen des damaligen häuslichen Alltags schmücken die Geschichte aus und lassen den stahlharten Helden richtig sympathisch erscheinen. Raue Schale, weicher Kern.
Dieser Autor hat jede Menge ähnlicher historischer Krimis verfasst ( alle superspannend ) und zwar auch unter den Pseudonymen Paul Doherty, Michael Clynes, Celia Grace und sogar noch ein paar anderen. Sie spielen alle meist im mittelalterlichen London und Umgebung.
Sehr empfehlenswert für Anhänger dieses Genres !!!
Erschienen ist diese Buch inzwischen als Taschenbuch bei Droemer Knaur und kostet 16,90 DM.
Pro: gute Beschreibung der damaligen Zeit Kontra: Routinearbeit
Inhalt:
Im London des Jahres 1302 geht ein Serienmörder um. Mehreren Freudenmädchen und Kurtisanen wurde die Kehle durchgeschnitten. Doch dies allein ist für König Edward noch kein Grund, seinen Sekräter Hugh Corbett mit dem Fall zu beauftragen. Erst als ...
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