Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Einfach lecker . . . |
| Kontra: |
. . . |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Ich bin nicht unbedingt der Freund von Fragebogen, habe bisher auch nur Fragebogen ausgefüllt, wenn mir das Thema besonders gut gefiel oder mich sehr interessierte. Viele Fragebögen waren es bisher nicht, auf zwei oder allerhöchstens drei komme ich da wohl höchstens.
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Dass ich nun diesen Käsefragebogen trotzdem ausfülle liegt daran, dass ich ein absoluter Käsefan bin und Käse in allen Variationen liebe. Naja, fast in allen Variationen. Da kam doch kürzlich im Fernsehen etwas über einen Milbenkäse… Und einen Käse mit lebendiger Einlage wollte ich dann doch nicht.
1. Was ist Käse eigentlich?
Käse ist vor allem eines - nämlich lecker!
Sehr, sehr lecker! Käse ist eines meiner
Grundnahrungsmittel (wie übrigens bei den meisten Europäern, Australiern und Amerikanern), auf das zu verzichten mir sehr schwer fiele.
Käse besteht aus Milch - egal ob von Kuh, Schaf oder Ziege - der man Lab, Mikroorganismen und Säure zugibt und somit ein fetthaltiges Milcheiweiß erhält.
2. Wie wird er hergestellt?
Wir waren im Urlaub der der Schweiz in einer
Käserei und ich fand es dort absolut interessant - und kenne mich jetzt aus… naja, mehr oder weniger. Auf einem der Fotos, die allesamt von diesem Besuch stammen, findet Ihr auch ein Schild, auf dem die Käseproduktion genau geschildert wird.
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Bezüglich der Käseherstellung habe ich wohl bei der vorhergehenden Frage schon etwas vorgegriffen. Also eigentlich ist der Käse nach er obigen Zugabe der Zutaten schon so gut wie fertig - vorausgesetzt man möchte Fischkäse. Soll es ein Hartkäse werden, muß diese Maße - auch Bruch genannt - in einer Salzlauge noch längere Zeit reifen. Je nachdem wie lange der Käse dort lagert, erhält man halfesten oder festen Schnittkäse - oder Hartkäse. Und gibt man der Käsemasse noch Schimmelkulturen zu, dann bekommt man als Eregbnis einen Edelpilzkäse, Camenbert oder Brie. Hört sich doch wirklich ganz einfach an, oder?
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Apropos Käseherstellung.
Der erste Käse entstand, indem Hirten ihre Milch für den Tag in einen ausgetrockneten Kälbermagen füllten. Das war ein praktisches Transportgefäß. In diesem Kälbermagen befand sich nun noch ein Rest Lab und die am Morgen noch frische und flüssige Milch war bis abends zu einem dicklichen Klumpen geworden.
3. Wie viele Käsearten gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man hier zwischen voer Sorten, nämlich dem schnell reifenden und cremigem
Frischkäse, Weichkäse, der von außen nach innen bis zu vier Wochen reift (wie Weißschimmel-, Rotkultur- und auch die Doppelschimmelkäse)
Schnittkäse, der nach vier bis zwölf Wochen lecker schmeckt und
Hartkäse - wie beispielsweise Bergkäse oder Emmentaler, der bis zu einigen Monaten reifen darf.
4. Welche Sorten kennst du?
Viel zu viele um sie hier alle aufzuzählen, weshalb ich mich auf meine liebsten Käsesorten beschränken möchte.
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Weltweit gibt es übrigens rund
3000 Sorten und im Käsemutterland Frankreich soll es für jeden Tag des Jahres eine - nämlich 365 Käsesorten geben. (Hmm, was machen denn die armen Franzosen in einem Schaltjahr?)
Vor einigen Jahren waren es wohl noch eingie Sorten weniger - denn da sagte Charles Gaulle:
Es ist schwer, ein Volk zu regieren, das 246 Sorten Käse hat..
Also, jetzt aber zu meinen Käsesorten, die da wären
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- Appenzeller
- Pecorino
- Gruyère
- Parmesan
- Emmentaler
- Bärlauchkäse
- Manchego
- Tilsiter
- Münster Käse (am liebsten im Ofen überbacken und mit frischem Knoblauch)
- Gorgonzola
- Roquefort
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Ich mag Käse - egal ob frisch oder ganz fest, egal ob mild oder stinkend!
5. Was ist dein Lieblingskäse?
Das wechselt. Zu meinen momentanen Lieblingskäsen zählt ein halbfester, sehr schmackhafter und
aromatischer Bärlauch-Käse, der pur, ganz ohne Brot, einfach am besten schmeckt.
6. Welchen Käse magst du überhaupt nicht?
Analogkäse! Wobei das ja eigentlich kein richtiger Käse ist.
Analogkäse ist ein Käseimitat, das bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA entwickelt wurde und der meist aus Wasser, Milch-, Soja- oder Bakterieneiweiß und Pflanzenöle wie Palmöl als Grundstoffe besteht, teilweise auch aus Stärke. Um den Geschmack und das Aussehen der echten Käsesorten zu imitieren werden auch Emulgatoren, Aroma- und Farbstoffe, Salz und Geschmacksverstärker zugegeben. Ich finde das einfach bäh!
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Und dann könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der bereits am Anfang dieses Berichtes erwähnte
Milbenkäse nicht so ganz nach meinem Geschmack ist. Naja, schmecken würde er mir vielleicht schon, aber der Gedanke lebendige Milben zu verspeisen, gefällt mir nicht wirklich. Infos zu diesem Milbenkäse findet Ihr übrigens unter http://de.wikipedia.org/wiki/Milbenk%C3%A4se.
7. Und warum magst gerade du diesen Käse nicht?
Ersterer ist kein wirklicher Käse, schmeckt nach nichts, außer nach Gummi. Und zweit genannter ist mir einfach zu lebendig.
8. Wie sollte dein Lieblingskäse sein?
Lecker. Er sollte einfach gut schmecken - egal ob nach Kräutern oder leicht nussig, ob sehr intensiv oder frisch und zart.
9. Magst du deinen Käse mit irgendwelchen Beilagen, Dips oder ähnliches?
Eine sehr angenehme Beilage zu Käse ist ein
Glas Rotwein. Auch ein Glas trockener Sekt schmeckt ganz ausgezeichnet zu frisch gewürfelten Käsewürfeln, die in jedem Fall noch mit
frisch gemahlenem, den Geschmack verstärkenden Pfeffer bestreut werden soltlen.
10. Was kann man alles mit Käse machen?
Man kann ihn beispielsweise essen ;-)
So wie er ist oder mit Brot oder Brötchen, man kann leckere
Käsesaucen daraus machen oder Gerichte damit überbacken (unsere
Käsespätzle letztens waren total lecker!) Man kann
Käsefondue oder Raclette machen.
Käsesuppe ist übrigens auch etwas Feines! Des Weiteren kann man ihn (vorausgesetzt es handelt sich um eine Parmesan-ähnliche Sorte) auch frisch gerieben
über Pasta geben. Auch
Einlegen kann man Käse - eingelegter Schafs- oder Ziegenkäse mit Kräutern und viel Knoblauch ist schon etwas sehr Feines. Außerdem kann man
Mäuse damit fangen (was ich jedoch noch nicht ausprobiert habe - lieber esse ich den Käse selbst ;-). Ein russisches Sprichwort lautet übrigens
Kostenlosen Käse gibt's nur in der Mausefalle..
Außerdem kann man damit
Asiaten verärgern. Asiaten haben seltsame Gene und Laktose kann von ihnen als Folge einer verminderten oder fehlenden Produktion des Verdauungsenzyms Laktase nicht abgebaut werden was zu Blähungen, Durchfall oder auch Übelkeit bis hin zum Erbrechen führen kann.
Kürzlich habe ich auch gehört, dass sich besonders Chinesen vor Käse ekeln, da es für sie nichts anderes als
vergammelte Milch sei.
11. Wofür verwendest du Käse üblicherweise?
Normalerweise esse ich ihn -so wie er ist, meist auf (möglichst frischem) Brot oder Brötchen. Und natürlich wird er auch häufig zum Überbacken oder Kochen verwendet.
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Und nach einem guten Essen ist mir ein Käseteller bedeutend lieber als jeglicher Süßkrams. Und schließlich heißt es ja
Käse schließt den Magen.Eigentlich könnte ich auch mal wieder eine leckere Käsesuppe machen. Das geht wie folgt:Man nehme
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- 1/2 Kg gemischtes Hackfleich
- 4 Zwiebeln
- 3 Knoblauchzehen
- 1 Dose Chamipgnons (in Scheiben)
- 3 Stangen Poree
- 200 Gramm Schmelzkäse oder Frischkäse (nach Geschmack auch gerne mehr)
- 1 Liter Gemüsebrühe
- 1/2 Liter trockener Weißwein
- 1 Becher Creme Fraiche
- Salz und Pfeffer
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Hackfleisch, die fein geschnittenen Zwiebeln und der klein egschnittene Knoblauch werden gut angebraten und anschließend in einen großen Topf gegeben. Der gewaschene und klein geschnittene Porree wird gedünstet und anschliessend ebenfalls in dem Topf gegeben. Alles wird gut vermengt und die Brühe sowie der Wein werden dazu gegossen. Unter Rühren wird nun der Schmelzkäse zugegeben und langsam aufgelöst. Die Suppe köchelt nun noch etwas vor sich hin. Die Champignons werden kurz in der Pfanne angebraten und der Suppe zugegeben und alles wird nun mit Salz und etwa Pfeffer abgeschmeckt. Probiert’s doch mal aus - diese Suppe ist wirklich absolut lecker!
12. Möchtest du sonst noch etwas zu diesem Thema sagen?
Ja, nämlich dass ich hier eine Frage vermisse - nämlich
Wie kommen die Löcher in den Käse? Diese entstehen (falls es interessiert) durch die bei der Lagerung im Käse entstehenden Gase, denen es nicht möglich ist durch die Käserinde zu entweichen und die sich in verschiedenen Hohlräumen im Käse selbst ansammeln und so zu den Käselöchern werden. Diese Löcher entstehen je nach Käseorte in verschiedenen Phasen des Reifeprozesses.
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Übrigens fand das bisher
größte Käsefondue (sogar mit Eintrag im Guinessbuch der Rekorde) 2008 am Comptoir im Kanton Waadt statt, wo ganze 3000 Gäste mit knapp 1.400 kg (um ganz genau zu sein: es waren 1.396,8 kg Käse) und 800 kg Brot in einer riesigen Pfanne gesättigt wurden.
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Käsefans wird es vielleicht auch interessieren, dass der
größte Alpkäse der Welt 1998 aus ganzen 1435 kg Milch ghergestellt wurde und aus Anlass zum alljährlichen Weltcuprennen in Alta Badia (Italien) am Galaabend angeschnitten und verspeist wurde.
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Vor einiger Zeit kam im Fernsehen ein Bericht über ein
Käse-Rennen. Ich, als Käsefan, musste mir das natürlich anschauen. Da rennt am Coopers Hill nahe der englischen Ortschaft Brockworth eine Horde Verrückter den steilen Hügel hinab auf der Jagd nach dem hinunter rollenden Gloucester-Käse, der immerhin eine Geschwindigkeit von über 100 km/h bekommt. So ganz ohne ist dies jedoch nicht - denn Verletzungen, sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Zuschauern, sind hier an der Tagesordnung. Seit immerhin zweihundert Jahren besteht die Tradition der Käsejagd und wenn Ihr Euch Euer eigenes Bild davon machen wollt, dann klickt doch einmal zu http://www.rp-online.de/panorama/ausland/Die-gefaehrlichste-Kaese-Jagd-der-Welt_bid_44870.html - ihr werdet sicher Euren Spaß haben ;-)
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Und wusstet Ihr, dass der Ausdruck
Dreikäsehoch absolut nichts mit Käse zu tun hat? Vom französischen „Caisse“ (Kiste, Kasten) kommt das Wort und ein Dreikäsehoch ist jemand, der gerade mal so groß ist wie drei Kisten.
FAZIT
So, das war ein Fragebogen ganz nach meinem Geschmack - ich Danke Euch fürs Lesen, hoffentlich positive Bewerten und hoffe, dass ich Euch nicht allzu sehr gelangweilt habe.
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Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Ciao-Mitglieder und ...
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Pro: abwechslungsreich und gesund
Kontra: oft kalorienreich und nicht jedermanns Sache
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sehr hilfreich
09.02.2010
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sehr hilfreich
20.02.2010
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