Erfahrungsbericht über

Der Koran / Reclam

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Der Koran

5  21.09.2008

Pro:
Lehrreich, interessant, verbindet Welten

Kontra:
-  -  -

Empfehlenswert: Ja 

MmeDracula

Über sich: Habe neue Berichte eingestellt, unter anderem einen Selbstbausatz für ein Trainingbuch. Schaut doch ...

Mitglied seit:02.03.2004

Erfahrungsberichte:74

Vertrauende:10

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 80 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

So, es handelt sich bei meinem Koran zwar nicht um die Reklam-Variante, aber warum noch einen Produktvorschlag für das selbe Ding...


VERLAG
Heinrich Hugendubel Verlag, Kreuzlingen/München
Erschienungsjahr: 1999 deutsch
ISBN 92261-7

Gebundene Ausgabe - 520 Seiten


PREIS
Verschieden, im Schnitt ca. 10 €


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VORWORT
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"Warum liest eine deutsche getaufte Frau ausgerechnet den Koran?", werden sich jetzt einige fragen. Ganz einfach: weil sie über den Tellerrand blicken wollte. Da es sich hierbei nicht um irgendeinen Roman oder Krimi handelt, sondern um ein außergewöhnliches Buch, sieht auch mein Bericht heute etwas anders aus. Warum sollte ich den Inhalt des Korans wiedergeben? Das würde doch bei weitem den Rahmen sprengen, findet man hier doch Anleitungen und Leitfäden für so ziemlich jede Lebenssituation - zudem wäre wohl der Reiz des "Ausprobierens" verdorben. Also werde ich mich auf Herkunft, Aufbau und Besonderheiten des Korans sowie meine eigene Meinung beschränken. Immerhin schreibe ich diesen Bericht nicht um den Koran zu bewerten, sondern um ihn euch etwas näher zu bringen und meine Erfahrungen damit zu schildern.

Zurück also zur Ursprungsfrage: "Warum wollte ich den Koran lesen?"
Wie gesagt, ich wollte mich mal über dieses Schreckgespenst Islam informieren. Immer und immer wieder hört man in den Medien von den bösen Muslimen - meist sind Islamisten gemeint und das ist etwas Grundverschiedenes! Nun bin ich in der glücklichen Lage den einen oder anderen Muslim als Kollegen zu haben und konnte so Fragen stellen. Leute, habt keine Angst zu fragen! Alle Muslime, mit denen ich gesprochen habe, gaben mir bereitwillig und ausführlich Antwort auf meine Fragen - und wollten mich ganz und gar nicht bekehren, wie einige Skeptiker das so schön vorhergesehen haben. Irgendwann in einem Gespräch empfahl mir einer der Kollegen den Koran doch einfach mal selbst zu lesen, schließlich gäbe es ihn auch ins Deutsche übersetzt. Hier wurde mir besonders eine Fassung nach der Übersetzung von Max Henning ans Herz gelegt.


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Warum ausgerechnet Max Henning?
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Max Henning übersetzte den Koran 1901 ins Deutsche. Seine Version ist die bisher gelungenste - Sagen zumindest Leute, die das Original lesen können ;O) Die Nähe zum Original ist so groß, dass diese Übersetzung, natürlich in einer überarbeiteten Fassung, auch von deutschen Muslimen genutzt wird.


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Wer hat diese Überarbeitung geschrieben?
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Der Autor dieser Überarbeitung ist Murad Wilfried Hofmann, geboren 1931. Er ist promovierter Jurist und international renommierter Ballettkritiker. Hofmann arbeitete 33 Jahre im diplomatischen Dienst, zuletzt als deutscher Botschafter in Algerien und Marokko. 1980 konvertierte er zum Islam und veröffentlichte seither mehrere Aufsätze und Bücher über interkulturelle und religiöse Themen. Bei Diederichs erschien 1992 sein Aufsehen erregendes Buch "Der Islam als Alternative", das auch in der islamischen Welt großen Anklang fand; 1996 folgte dann die "Reise nach Mekka". Im Verlauf von drei Jahren hat er insgesamt fünfmal den Text der Übersetzung von Max Henning durchgearbeitet, ihn verbessert und modernisiert. Entstanden ist dabei diese Fassung, die im Weltbild-Verlag erhältlich ist.


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Warum eine Überarbeitung?

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Leute, seid mal ehrlich: Würdet ihr das Deutsch von 1901 verstehen? Eben.
Bilder von Der Koran / Reclam
Der Koran / Reclam Titelbild
Titelbild
Der heutige Deutsche spricht nicht mehr so geschwollen und ist von der damaligen Rechtschreibung doch eher irritiert. Zudem hat Max Henning wohl in seiner Fassung einige christliche Sichtweisen eingebaut. Ob das nun Absicht war oder nicht, die sollten raus, denn es soll ja keine Wertigkeit abgedruckt werden. Sich eine Meinung über diesen Teil der Weltliteratur zu bilden, obliegt wohl jedem Leser selbst. Ganz nebenbei wurden auch die Suren (einzelne "Kapitel" des Koran) wieder in ihre alte Nummerierung zurückversetzt, denn Henning hat wohl mehr oder weniger fortlaufend geschrieben.


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Die Herkunft des Koran
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Der Koran ist eine Sammlung der Offenbarungen Muhammads, die er in insgesamt 23 Jahren durch überirdische Boten überbracht bekam. Die erste Offenbarung erfolgte in seinem 40. Lebensjahr - im Monat Ramadan 610, während er sich zum Gebet in die Höhle Hira oberhalb Mekkas zurückgezogen hatte. Die letzte Offenbarung erfolgte kurz vor seinem Tod 632 in Medina.

Zwischen diesen beiden Daten liegen bedeutende Ereignisse und obwohl für niemanden vorhersehbar, wurde Muhammad zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Er stellte mit seiner Botschaft nicht nur den damaligen arabischen Glauben, sondern auch die alten Sitten und Gebräuche in Frage. Er revolutionierte das gesamte Gesellschaftssystem. Man kann sich vorstellen, dass das erheblichen Gegenwind verursachte, was viele Muslime 615 zur Flucht bis nach Abessinien veranlasste. Ab 622 konnten kleine Gruppen von Muslimen nach Yathrib emigrieren, das von da an Medina ("die Stadt", des Propheten) genannt wird. Hier beginnt die islamische Zeitrechnung.

Von hier aus errichtete er einen Staatenbund, für den er die erste schriftlich Staatsfassung der Welt erließ. Und diese war revolutionär: Die Staatsangehörigkeit richtete sich nicht nach Hautfarbe, Rasse oder Herkunft, sondern allein nach dem religiösen Bekenntnis. Schon damals formten sich der orthodoxe Part der Muslime mit den fünf Säulen (Glaubensbekenntnis, fünfmaliges Gebet, Fasten während des Monats Ramadan, Sozialsteuer, Pilgern nach Mekka) und das islamische Recht (Scharia) heraus. Dummerweise brachte das Muhammad nicht nur Lorbeeren ein, er war zeitweise sogar der meistverteufelte Mann.

Im Gegensatz zu altem und neuem Testament, die teilweise viele Jahre nach Jesu Tod von verschiedenen Autoren geschrieben wurden, stammt der Koran (und das ist inzwischen bewiesen) von einem einzigen Autoren. Er beschreibt geschichtliche Details und ist nachweislich in einem durchgeschrieben worden. Dass der Koran nicht von Muhammad selbst verfasst wurde (sondern als "Offenbarung"), sieht man daran, dass er teilweise ganz schön eins auf die Mütze bekommt. Man kann jetzt also an die Offenbarungs-Geschichte glauben, oder nicht. Es ist eben Glaubenssache, daher ist auch das islamische Glaubensbekenntnis zweiteilig:
"Ich glaube, dass es außer Allah keinen Gott gibt, und ich glaube, dass Muhammad sein Gesandter ist."

653 wurde die Endfassung, die auch heute noch gebraucht wird, vom dritten Khalif Uthmann festgelegt. Witzigerweise wurde der Koran zum ersten Mal 1694 in Hamburg gedruckt. Die 1925 in Kairo erschienene Fassung findet meist im arabischen Verwendung.


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Ist der Koran noch aktuell?
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Ist die Bibel noch aktuell? Oder die Lehren Buddhas?
Zu Zeiten Max Hennings bekannte sich ca. ein Siebtel der Menschheit zum Islam. Heute ist es bereits etwa ein Fünftel - über eine Milliarde Menschen. Damit ist der Islam genau betrachtet die einzige weltweit wachsende Religion. Selbst in den USA, Großbritannien, Frankreich und in Deutschland sind inzwischen Millionen von Muslimen vertreten. Der Koran ist wohl, genau wie die Bibel, das meist übersetzte Buch der Welt. Oft wird er auch in der Originalsprache gelesen, was letztlich auch dem Arabischen zugute kommt: Die Sprache hat sich in den letzten 1 400 Jahren kaum verändert, das damalige Vokabular ist noch heute Umgangssprache - hab ich zumindest gehört.


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Jetzt habe ich den Koran und wie lese ich ihn?
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Ok, das ist anfänglich zugegebenermaßen nicht wirklich leicht.
Zunächst einmal: der Koran war ursprünglich nicht als Buch gedacht, sondern als Werk, dass vorgetragen wurde. Es werden unzählige Wiederholungen verwendet, anfangs hat man das Gefühl, alles in den Schädel gehämmert zu bekommen. Sowieso hat man beim ersten Lesen das Gefühl, die Spinnen, die Muslime, denn alle möglichen Themen scheinen wahllos aneinander gereiht. Alles scheint so verwirrend durcheinander. Das kommt aber nur daher, dass die frühen Muslime den Koran nicht nach Themen, sondern nach der Länge der Suren geordnet haben. Liest man jetzt aber den Koran von hinten nach vorne, dann machen die Passagen plötzlich sogar Sinn, denn jetzt liest man in der Reihenfolge der Offenbarungen… Eine Ausnahme gibt es allerdings: Die erste Sure (al-Fatiha), sie ist wohl eine der kürzesten, aber sie steht am Anfang - warum, dass seht ihr bei der Leseprobe.


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Kernaussagen des Korans
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- Es gibt einen einzigen, unfassbaren Gott, der sich für alle Menschen einsetzt (das "auserwählte Volk" gibt es nicht).
- Es gibt und gab keine Inkarnation Gottes in einem Menschen - auch Jesus war nur ein Gesandter.
- Es gibt ein Leben nach dem Tod.
- Der Mensch lebt für die Erkenntnis und das Lob Gottes.
- Wer sich Gott ganz hingibt, ist Muslim - genau wie Abraham, Moses und Jesus.
- Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich (auch die "Erbsünde" gibt es nicht).
- Das Verhalten im Hier und Jetzt entscheidet über sein Schicksal im Jenseits.
- Muhammads Aufgabe war das wieder Bewusstmachen der im Koran genannten ursprünglichen Wahrheiten und die Korrektur der im Juden- und Christentum aufgetauchten Abwandlungen (Vergötterung von Jesus)


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Leseprobe
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Um euch mal einen kleinen Einblick in die Sprachwelt des Korans zu geben, hier die erste Sure als Leseprobe (die Nummerierung schenke ich mir aber):

" Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen! Lob sei Allah, dem Weltenherrn, dem Erbarmer, dem Barmherzigen. Dem Herrscher am Tage des Gerichts! Dir dienen wir und zu dir rufen wir um Hilfe. Leite uns den rechten Pfad, den Pfad derer, denen du gnädig bist, nicht derer, denen du zürnst und nicht der Irrenden."

Das ist wie gesagt die erste Sure. Keine Angst, in den anderen Suren ist erheblich mehr "Inhalt und Action". Die erste Sure ist wohl die wichtigste, irgendwie vergleichbar mit unserem Vater-Unser.


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Meine Meinung zum Koran
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Da fasse ich jetzt wohl ein ganz heißes Eisen an…
Nun denn, was ich jetzt hier schreibe, ist meine ganz persönliche Meinung. Die könnt ihr teilen, müsst ihr aber nicht - klar?!?

Also: Ich war überrascht, in wie vielen Teilen der Koran rein inhaltlich mit der Bibel übereinstimmt. Sogar die eine oder andere Kernaussage geht konform. Dass Allah nicht der "Name" von Gott ist, sondern einfach nur Gott bedeutet, war nicht neu. Wohl aber, dass "Muslim" genau genommen nur "Hingabe an Gott" bzw. "Gottergebener" bedeutet. Rein von der Übersetzung her, wäre also jeder, der an einen einzigen Gott (eben jenen, wie man ihn denn nun auch nennen mag) glaubt, ein Muslim. In der Tat lautet ein koranisches Gebot, Muslime sollen die "Leute der Schrift" (also auch Christen und Juden inklusive Jesus) ehren!
Wer sich mit dem Christentum bis zum 5 Jahrhundert beschäftigt, merkt schnell, dass eben jene Ideale, Gebote und Vorstellungen sich im Koran wieder finden.

Tja, und dann stehen im Gegensatz dazu die ganzen herrlichen Vorurteile. Ich habe die schöne Angewohnheit, ein Buch dass ich lese überall wo ich zum lesen kommen könnte, mitzunehmen. Da ich den Koran inzwischen schon dreimal gelesen habe, hat er schon einiges zu sehen bekommen. Die Reaktionen waren aber immer dieselben.

Reaktion 1:
Verwunderung, Anerkennung und Lob. Meist von "Eingeweihten". Die meisten meiner oben bereits erwähnten Kollegen lobten die Neugier und das Interesse an ihrer Religion. Das "sich kundig machen".

Reaktion 2:
Böse, böse! Für die meisten Menschen in meiner Umgebung bin ich seitdem der Teufel persönlich. Ok, wir wohnen hier sehr ländlich, aber: ES IST EIN BUCH! Mein Gott, nur weil ich es lese bin ich doch nicht gleich Aishe mit Kopftuch oder Inhaber einer Dönerbude! Das ist auch schon wieder so ein beklopptes Vorurteil. Mensch Leute, geht doch offen auf eure Mitmenschen zu! Redet mit Ihnen! Keiner der Muslime, die ich kenne zwingt seine Frau Kopftuch zu tragen oder tyrannisiert seine Kinder. Manche Muslime-Kinder haben sich sogar taufen gelassen. Wo liegt das Problem? Ich arbeite jeden Tag mit diesen Menschen zusammen. Man geht zusammen weg, ist befreundet. Klar gibt es den einen oder anderen Unterschied. Dann isst Ali (ich nehme den Namen mal beispielhaft) eben kein Schweinefleisch - und? Ich mag dafür keinen Kefir… :OP

Jetzt mal ganz ehrlich. Man kommt doch eigentlich mit den Mitmenschen ganz gut hin. Wenn ich dann so eine Sch*** wie die angekündigte Demo am Wochenende sehe, werde ich sauer. Partei gegen Islam (oder wie die nun heißen). Wo sind wir denn hingekommen? Was soll das? Wenn ich die Leute nicht mag, ist das mein Problem, deshalb kann ich ihnen aber schlecht verbieten zu leben. Ist doch egal, welcher Religion man angehört. Wichtig ist, wie man mit seinen Mitmenschen umgeht. Ob man nun Moslem, Buddhist, Christ, Hindu oder von mir aus auch Scientology ist. Hauptsache man schadet keinem damit! Ich frage mich nur, ob diese "Demonstranten" auch nur annähernd eine Ahnung von anderen Religionen haben und ob ihnen je aufgefallen ist, dass sich die großen Religionen in vielen Dingen entsprechen…

So, jetzt aber mal weg von der Philosophie. Jetzt kommen wir mal zu den Leseeigenschaften. Vom Lesen her fand ich den Koran anstrengend. Ich habe zwar wie oben beschrieben immer wieder zwischendurch Teile gelesen, aber man muss schon über das nachdenken, was man liest. Seichte Unterhaltung ist das nicht. Soll es wohl auch nicht sein. Einfach nur durchblättern und dann weglegen ist nicht. Man muss sich schon ausführlich mit der Materie befassen, sich einlesen und seine Gedanken etwas kreisen lassen. Und ehrlich gesagt, macht eben das auch das "Andere" aus.

So gut und lehrreich ich die Lektüre jetzt auch fand, eins hat mich doch immer wieder verwirrt:
Der Koran lehrt, Liebe und Güte. Er lehrt, dass Allah barmherzig, gütig und verzeihend ist. Warum straft er dann so oft? Wieso wird ständig mit harter Strafe gedroht? Dieser Konflikt ist allerdings für Bibelgeohnte nicht neu. Trotzdem ist es schade, finde ich...


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Mein Fazit
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Zweifellos handelt es sich hier um ein Stück Weltliteratur. Da es aber wirklich nicht einfach zu lesen ist, ist es wohl nur für den ambitionierten Leser wirklich empfehlenswert. Rein vom Inhalt her, kann mit Sicherheit jeder etwas daraus lernen - ohne gleich konvertieren zu müssen. Wirklich interessant wird der Koran aber erst, wenn man jemanden hat, mit dem man darüber sprechen kann. Mit Sicherheit hat fast jeder so jemanden im Bekanntenkreis, der evtl. sogar mit diesem Werk aufgewachsen ist.

Für den Preis von schlappen 10 € kann man sich das Buch auf alle Fälle mal anschauen - wenn ich mir anschaue, was eine Bibel so kostet, ist das fast geschenkt.

So, dass war mein Bericht zum Koran, bin mal gespannt, wie viele böse Kommentare es jetzt hagelt ;O) - auf, zerreißt mich!
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
tester4all

tester4all

01.06.2011 23:06

Sehr viel Mühe gemacht und einige Kernaussagen richtig verstanden, aber die brutalen Kernaussagen werden leider nicht genannt, schade! Due vermittelst den Lesern, dass der Koran ein friedvolles und wunderbares Buch ist, gut zum kleinen Teil stimmt es, aber die Gesamtaussage ist alles andere als wundervoll und friedlich !

Dr_Mueller-Sturmheim

Dr_Mueller-Sturmheim

20.11.2010 11:49

The discrepancy between theory and praxis is a matter of fact for any religion: each holy book forbids to kill but there have always been “believers” that murdered nevertheless. The Islam's last prophet Mohammed did so as well for he was also a political and military leader. The popes of the middle ages were responsible for countless victims of violence. The Catholics and later the Protestants hunted down lots of girls and women that they considered witches. The governments of Israel have been making war since its foundation in 1948 (as well as 2,500 years ago). A religious belief is an ideology similar to a political one – and becomes dangerous as soon as the “non-believers” are considered enemies...

flutralicious

flutralicious

01.12.2008 19:13

Sehr schön geschildert! BH :)

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