Es ist der Sommer des Jahres 1302. Robin Hood macht die Gegend unsicher. Er plündert, mordet und verstümmelt seine Opfer. Dies, obwohl er den Pardon des Königs angenommen hat. Dieser beauftragt seinen besten Mann, Sir Hugh Corbett, mit der Bekämpfung des Strauchdiebs. Begleitet wird Corbett ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von c4011220 über Der Mörder von Greenwood / Paul Harding 07.12.2000
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ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Es ist der Sommer des Jahres 1302. Robin Hood macht die Gegend unsicher. Er plündert, mordet und verstümmelt seine Opfer. Dies, obwohl er den Pardon des Königs angenommen hat. Dieser beauftragt seinen besten Mann, Sir Hugh Corbett, mit der Bekämpfung des Strauchdiebs. Begleitet wird Corbett von seinen treuen Dienern Ranulf , einem ehrgeizigen Emporkömmling, und Maltote. Dessen herausragende Eigenschaften sind sein Umgang mit Pferden und die Tatsache, daß Waffen in seiner Hand zur Bedrohung aller Umstehenden werden.
Schnell merkt Hugh, daß Robin Hood ihm immer einen Zug voraus ist. Er scheint nicht nur über alle Maßnahmen zu seiner Ergreifung bestens informiert zu sein, er ermordet seine Opfer sogar in der Burg des Königs ohne irgendwelche Spuren zu hinterlassen.
Harding greift hier die Geschichte von Robin Hood auf und macht sie zum Hintergrund des Kriminalfalles. Ausgehend davon, daß die älteste Geschichte über Robin Hood aus dem 14. Jahrhundert stammen und die Erzählung im 13. Jahrhundert angesiedelt ist, läßt Harding unseren guten Robin unter der Regentschaft Edwards I. auftreten.
Die Charaktere werden glaubhaft dargestellt, insbesondere dadurch, daß sie auch durchaus negative Charaktereigenschaften haben. Die Helden Hardings sind eben gerade keine Helden, sondern völlig normale Leute, die eine Aufgabe zu erfüllen haben. Die geschichtlichen Hintergründe sind gut recherchiert. Was man ja auch erwarten kann, da Harding die Geschichte Englands im 14. Jahrhundert studiert hat. Positiv in diesem Zusammenhang auch das Nachwort, in dem Harding die historischen Hintergründe noch einmal darlegt.
Wer genug Englisch kann, sollte lieber das Original lesen, da die Übersetzung teilweise doch etwas zu wünschen übrigläßt.