Der Name der Rose / Eco, Umberto

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Der Name der Rose / Eco, Umberto

Gesamtbewertung (70): Gesamtbewertung Der Name der Rose / Eco, Umberto

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Sehr anspruchsvoller historischer Krimi

4 8. Sep 2009 (11. Sep 2009)

Pro:
Spannende Geschichte auf Basis wahrer Begebenheit, Krimi und historischer Roman in einem

Kontra:
manchmal etwas langatmig und schwer zu verstehen .

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Niveau:

Unterhaltungswert:

Spannung:

Humor:

Aufmachung:

mehr


cleo82

Über sich:

Mitglied seit:13.05.2009

Erfahrungsberichte:25

Vertrauende:5

Dieser Erfahrungsbericht wurde von 51 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Heute schreib ich über das Buch "Der Name der Rose" von Umberto Eco, dass ich schon zum zweiten Mal gelesen habe, da es mich so fasziniert hat.

Nun zu meiner Bewertung:

Daten zum Buch


Sondereinband: 658 Seiten
Verlag: dtv;
Auflage: 1. Auflage
Erschienen: Januar 1986
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3423105518
ISBN-13: 978-3423105514
größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,9 x 3,7 cm

Kurzbeschreibung


Anno Domini 1327, letzte Novemberwoche, in einer reichen Cluniazenserabtei an den Hängen des Apennin: Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England, kommt als Sonderbotschafter des Kaisers in delikater Mission: Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen der Ketzerei verdächtigen Menoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Doch bald erweist sich sein Aufenthalt in der Abtei als apokalyptische Schreckenszeit: In den sieben Tagen und Nächten werden William und sein Gehilfe Adson Zeugen der wundersamsten und für eine Abtei höchst befremdlichen Begebenheiten: Ein Mönch ist im Schweineblut-Bottich ertrunken, ein anderer aus dem Fenster gesprungen, weil er die Liebe eines Mitbruders nicht ertrug, ein dritter liegt tot im Badehaus. Gerüchte schwirren durch die Abtei, und nicht nur der Abt hat etwas zu verbergen. Überall sind fromme Spurenverwischer und Vertuscher am werk. William, der Exinquisitor, wird vom Untersuchungsfieber gepackt

Inhalt


Es ist November 1327. Der englische Franziskaner Mönch William von Baskerwill reist mit dem ihm anvertrauten Novizen Adson von Melk zu einer Benediktinerabtei im Apennin in Norditalien. Er soll im Auftrag des Kaisers ein Treffen zwischen den Menoriten und Abgesandten des Papstes organisieren. Kurz nach Eintreffen der beiden kommt ein Mönch der Abtei gewaltsam ums Leben. Der Tod sorgt für sehr viel Aufruhr und Unruhe in der Abtei, da das Haus sehr hohen Besuch erwartet. Auserwählte des Franziskanerordens und des Avignon-Papstes wollen über die Glaubensfrage diskutieren und ob es nur noch um Geld und Macht geht oder ob es besser wäre, wenn die Kirche arm wäre, damit man den spirituellen Hintergrund wieder wahrnehmen kann. Innerhalb weniger Tage sterben noch mehr Abteimitglieder. Dies sind Ider Buch-Illustrator Adelmus von Otranto, der Übersetzer Venantius von Salvemec, der Bibliotheksgehilfe Berengar von Arundel, der Apotheker Severin von St. Emmeram und der Bibliothekar Malachias von Hildesheim. William von Baskerville geht den Morden auf die Spur. Hinzu kommt das dem Gremium der Konferenz auch Williams Erzfeind, der Inquisitor Bernard Gui angehört. William von Baskerville und Adson von Melk wird der Zutritt zur Bibliothek strengstens untersagt, weshalb die beiden gleich die Lösung der Morde in der Bibliothek vermuten. Bald gelingt es den beiden durch einen geheimen Zugang die Bibliothek zu betreten. Dort finden sie eine Schrift Aristoteles' über das Lachen, von der es keine Abschrift gibt. Der blinde Greis Jorge von Burgos hält die Schrift für sehr gefährlich, weil der Inhalt die Stellung und Glaubwürdigkeit der Kirche gefährden könnte. Die Ereignisse nehmen ihren Lauf und als William und Adson auf die richtige Spur kommt alles plötzlich anderst als man erwartet.....

Autor


Umberto Eco ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. Durch seine Romane, allen voran Der Name der Rose, wurde er weltberühmt. Seit 1971 Lehrstuhlinhaber an der Universität Bologna, hat er zahlreiche Gastprofessuren in aller Welt wahrgenommen und ist mit bisher 33 Ehrendoktortiteln (u. a. in Deutschland an der Freien Universität Berlin) ausgezeichnet worden. Im Herbst 2007 hat er seine akademische Lehrtätigkeit eingestellt.

Meine Meinung


Das Buch ist sehr tiefsinnig und erfordert sehr viel Konzentration. Als lockere Urlaubslektüre würd ich es deshalb nicht sehen. Man muss schon sehr konzentriert sein um kein Detail zu verpassen. Die Geschichte an sich ist super durchdacht und spannend. Toll finde ich auch, dass die Geschichte auf einer wahren Begebenheit basieren soll. Manche Szenen und Kapitel sind etwas langatmig müssen aber sein um das Buch vollständig erscheinen zu lassen. Das Buch ist keinesfalls einfach zu lesen und manche Passagen muss man wirklich mehrfach lesen um sie zu verstehen. Allerdings ist die Geschichte einfach atemberaubend. Es ist zugleich Krimi und historischer Roman. Die Stellung der Kirche wird in Frage gestellt. Durch viele ausführliche Details auch im Hinblick auf den Tagesablauf in einem Kloster, kann man sich gut in die Geschichte und Zeit hineinversetzen. Man erfährt sehr viel über Ketzerei und die Stellung der Kirche im 13. Jahrhundert allerdings sollte man das Buch wirklich zu Hause lesen um sich genügend konzentrieren zu können. Ich bin auch der Meinung, dass ein einmaliges Lesen nicht ausreicht um alles erfassen zu können. Ein mehrmaliges Lesen ist also bei diesem Buch durchaus lohnenswert.

Preis


Ja, der Preis sollte schon noch dabei stehen. Ich habe das Buch über amazon.de für 9,90 Euro bestellt. Ist meiner Meinung absolut im Rahmen. Ich kaufe Bücher so bis max. 20 Euro, wenn sie gut sind. Alles andere ist mir für ein Buch einfach zu viel.  
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
Shelagh

Shelagh

08.09.2009 20:55

der Preis steht doch direkt unter dem Titel ... .pfttt...

RoundaboutFlorence

RoundaboutFlorence

08.09.2009 13:39

Das wollte ich schon immer mal lesen! Toller Bericht.

Skybob

Skybob

08.09.2009 13:36

wenn du uns den Preis noch verätst, gibt´s ein *sh* ... ach was soll´s ... ich glaube mal - du wirst das noch ergänzen ;-)) - GLG Sven

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  2. claudiengel444
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