Meine bescheidene Meinung soll nur meine 'Erfahrungen' mit diesem doch recht langen Werk darlegen.
Überflüssig, über den Inhalt Details widerzugeben finde ich, da das Buch von Umberto Eco sowie der Film - mit Sean Connery in der Hauptrolle - beides Meisterwerke sind!
Demzufolge müßte der Großteil der Leserschar um den Inhalt wissen. :-)
******* der INHALT folgt noch unten als Ergänzung *******
Zugelegt habe ich mir das recht teure Vergnügen (auf 6 CD's - herausgegeben von: DerHörVerlag - AudioBooks) weil's mir bei EBAY grade 'über den Weg lief'. Für 122 Mark. Soweit ich weiß, kostet es im Original - bei amazon.de zum Beispiel - 147 Mark.
Man überlegt sich eine solche Investition also!
Gesamtlaufzeit:
Teil 1 + 2 = 175 Minuten
Teil 3 + 4 = 165 Minuten
Produktion: BR/ SWF/ NDR 1986
Hinzu kam, daß ich einen Krankenhausaufenthalt vor mir hatte, wo mir die CD's sicher die Langeweile vertreiben sollten. Da ich auch noch gerne und oft lange Autofahrten unternehme, war das auch ein Anreiz.
Es war das reinste Vergnügen!
Die Stimmen und Hintergrundgeräusche kamen gut rüber. Ich war überwältigt von den Geräuschen und der Spannung! Einmal ... ich war gerage sanft am Eindösen ... hat mich eine Stimme derart aus der Bahn geworfen, daß ich mcih umsah, ob nicht jemand gerade mit mir gesprochen hat! (Habe
das Gesamtwerk mit dem tragbaren Player mit Kopfhörern gehört, sollte ich vielleicht erwähnen ...)
Der Erzähler alleine - der alte Adson (gesprochen von Heinz Moog) - Adson ist der junge Begleiter von William von Baskerville, der die Morde in dem Benediktinerkloster aufklären soll - verdient schon großes Lob!
Die Stimme (er soll ja einen alten gebrechlichen Herren darstellen, der die Geschichte widergibt, so wie er sie in Erinnerung hat) ist einmalig, und leitet durch das 4-teilige Hörspiel.
Auch die anderen Sprecher sind (wenn man die Augen schließt) irgendwie bildlich vorstellbar. Ihre Stimmen spiegeln größtenteils die Charaktere wieder, die sie auch darstellen sollen.
Sei es ...
- Abbo der Abt (gesprochen von Manfred Steffen)
- oder Salvatore - der immer in verschiedenen Sprachen spricht - (gesprochen von Wolfgang Reichmann)
- oder der (''Böse'') Jorge von Burgos (gesprochen von Paul Hoffmann), der ja verhindern wollte, das das ketzerische Lügenbuch, um das es schlußendlich geht in die Öffentlichkeit gelangt.
4 Teile umfaßt das Hörspiel (ich nenne es lieber Hörspiel, obwohl es hier unter Hörbuch eingeordnet wird).
Damit wären wir auch schon beim ersten Nachteil der CD's:
Die CD's sind in 6 Stück zersplittet. Jede CD enthält nur EINEN Track von einer Dauer um die 60 Minuten.
Mitten in den Tracks kommt also ab und an eine Zusammenfassung vom jeweils vorhergehenden Teil. Was für mich etwas verwirrend war.
Nächster Nachteil, den ich unterschätzt habe ist ...
... die Lauflänge einer CD besteht - wie oben genannt - aus einem (einzigen) Track!
Man muß also wirklich die Zeit haben, sich eine CD am Stück anzuhören.
Andernfalls lernt man die Vorzüge eines ruhigen Fingers beim Drücken der Schnellvorlauftaste kennen.
Und mein tragbarer CD-Player spult anscheinend echt lahm vor, sodaß ich oft vorspielen mußte um ans Ende der CD zu gelangen.
Mein Fazit!
Wenn man die CD's irgendwo günstig erstehen kann ist es sicher ein großes Vergnügen sich das Meisterwerk anzuhören.
Vielleicht kennt ihr jemand, der sie schon hat und könnt sie ausleihen.
Ansonsten ein Tipp von mir: Wer die CD's im Original kauft und nach dem Hören nicht mehr daran hängt kann derlei Werke jederzeit bei ebay wieder loswerden. Oft sogar ohne wesentlichen Verlust. ;-)
LG & viel Spaß beim Hören ... wer sich's antut! :-)
Apicula
*bsssssssssssssssssssssssssssssssss*
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Nachtag ... sozusagen auf vielfachen Wunsch:
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INHALT:
Im Jahre 1327, Winterbeginn, in einem Benediktinerkloster, an den Hängen des Apennin kommt Bruder William von Baskerville, gelehrter Franziskaner aus England, als Sonderbotschafter des Kaisers - Er soll ein hochpolitisches Treffen zwischen der Ketzerei verdächtigen Menoriten und Abgesandten des Papstes organisieren.
Doch schon beim eintreffen wird er und sein Gehilfe Adson mit einer Schreckensnachricht konfrontiert. Einer der Mönche ist tot. Aus dem Fenster gestürzt. Freiwillig oder unfreiwillig!?
Weitere ''Morde'' folgen ... getreu der Apokalypse.
In den sieben Tagen und Nächten werden William und sein Gehilfe Adson Zeugen der wundersamsten und für eine Abtei höchst befremdlichen Begebenheiten! Ein weiterer Mönch ist im Schweineblut-Bottich ertrunken, einer liegt tot im Badehaus, einer wird gar erschlagen aufgefunden. Gerüchte schwirren und der Abt verhält sich merkwürdig.
Überall sind fromme Spurenverwischer und Vertuscher am Werk ... doch die Spur führt in die Bibliothek, die vom Bibliothekar Malachias von Hildesheim geführt wird. Der Bibliothekar ... ein markanter Posten in der Abtei. Wird der Bibliothekar doch immer Nachfolger des Abtes bei dessen Ableben.
William, der Exinquisitor, wird vom Untersuchungsfieber gepackt und löst mit seinem Gehilfen das Rätsel um die umfangreichste aller Bibliotheken und schlußendes auch das Rätsel um das (todbringende) ketzerische Lügenbuch, das Jorge all die Jahre zu verstecken gewußt hat.
Daß es nebenbei noch um die ehemalige Tätigkeit als Inquisitor geht, die William von Baskerville einmal ausgeübt hat, sei nur am Rande zu erwähnen. Geschichtlich jedoch halte ich diesen eher unterbewerten Zweig der Handlung sehr von Bedeutung.
18.05.2004 08:37
Dieses Hörbuch kenne ich leider noch nicht - ...was sich sicher bald ändern wird. cu albertas
12.05.2002 18:21
Zu dem Stoff konnte ich mich noch nie durchringen, Mönche und Rosen sind nicht so mein Revier, dann schon eher Nonnen und Hopfen *g*
15.10.2001 11:09
TIP: dann hole dir mal in der Bücherei die Kassetten mit "Das Foucaultsche Pendel". Auch von Umberto Eco.