Der Präsident / Baldacci, David

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Der Präsident / Baldacci, David

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... Ich werde euch hier einmal sein erstes Buch vorstellen: ‚Der Präsident‘ *‘*‘* Das Buch *‘*‘* Das 573 Seiten starke Taschenbuch, das ich besitze ist aus dem Jahre 1997. Das Cover und die Rückseite sind in schwarz gehalten, vorne kann man schemenhaft und sehr unscharf einen Mann erkennen, ... Bericht lesen





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Der Präsident / Baldacci, David Der Präsident / Baldacci, David
Taschenbuch, 572 S., Roman, Erschienen: 1997
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1-6 von 7 Erfahrungsberichten    
> Alle 7 Der Präsident / Baldacci, David Erfahrungsberichte anzeigen
Ein Mord gefällig, Herr Präsident?
Erfahrungsbericht von Cassia über Der Präsident / Baldacci, David
2. Mai 2004


Produktbewertung des Autors:   

Niveau: durchschnittlich 
Unterhaltungswert: sehr hoch 
Spannung: sehr spannend 
Humor: wenig humorvoll 
Aufmachung: ok 

Pro: das Thema, Spannung, Charaktere
Kontra: ich finde es ja zu kurz .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

Es ist soweit. Es folgt mein nächster Buchbericht. Dieses mal geht es mal wieder um einen meiner neuen Lieblingsautoren: David Baldacci. Ich werde euch hier einmal sein erstes Buch vorstellen: ‚Der Präsident‘


*‘*‘* Das Buch *‘*‘*

Das 573 Seiten starke Taschenbuch, das ich besitze ist aus dem Jahre 1997. Das Cover und die Rückseite sind in schwarz gehalten, vorne kann man schemenhaft und sehr unscharf einen Mann erkennen, hinten steht die übliche Zusammenfassung.

Wie gesagt handelt es sich hierbei um Baldaccis ersten Roman. Er wurde von Castle Rock Entertainment zu einem erfolgreichen Kinofilm verfilmt mit Clint Eastwood und Gene Hackman in den Hauptrollen.

Titel der amerikanischen Originalausgabe: Absolute Power
Aus dem Amerikanischen von Michael Krug
ISBN 3-404-12763-3


*‘*‘* Zum Inhalt *‘*‘*

Wenn man sich den englischen und deutschen Titel mal nebeneinander anguckt kann man sich schon fast zusammenbasteln, worum es in diesem Buch geht:

Ich (als Leser) werde gleich zu Beginn des Buches Zeuge davon, wie Luther Withney in ein großes Haus einbricht. Hierbei merke ich sofort, dass er ein absoluter Profi ist. Doch was er so unglaublich gut geplant hat endet in einem Fiasko. Eine Limousine fährt vor dem Haus vor und ein paar Menschen kommen ins Haus. Was nun? Whitney versteckt sich in einem versteckten Riesentresor (ein kompletter Raum). Von hier aus kann er direkt durch den einseitigen Spiegel hindurch in das Schlafzimmer gucken, in das jetzt ein junges Paar hineinkommt. Whitney verschlägt es die Sprache, denn er kennt den Mann.

Während mir auf den folgenden Seiten einige andere Charaktere vorgestellt werden gelange ich nach einiger Zeit wieder zurück zum Geschehen. Und hier erfahre ich es. Es handelt sich um den verdammten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Nicht, dass Luther Whitney ihm ‚nur‘ bei einem scheinbar gut geplanten Seitensprung ertappt, das heimliche Tächtelmächtel gerät außer Kontrolle und bevor er richtig weiß, was passiert stürmen zwei Männer in das Zimmer und erschießen die Frau...

Von nun an beginnt eine im wahrsten Sinne mörderische Jagd nach Luther Whitney, der jetzt als Mörder gesucht wird. Und die junge Frau soll nicht die letzte Leiche gewesen sein...

In Luthers Besitz befindet sich ein Gegenstand, der die Tat beweisen könnte, aber wer würde ihm denn schon abnehmen, was er gesehen hatte???


Das soll an dieser Stelle erst mal genug sein. Eigentlich habe ich hier nur die ersten vielleicht 100 Seiten zusammengefasst, aber ich will schließlich auch nicht zuviel vom Inhalt verraten. Ihr werdet aber im folgenden noch auf die ein oder andere Information stoßen.


*‘*‘* Charaktere *‘*‘*

An dieser Stelle muss ich erst mal sagen, dass in diesem Buch unwahrscheinlich viele Personen an der Handlung beteiligt sind. Wer also das Buch lesen möchte (und womöglich ein genau so schlechtes Namensgedächtnis hat wie ich), der sollte sich jeden neuen Namen sofort einzuprägen versuchen. Ich wartete mit dem weiterlesen immer einen kleinen Moment, damit ich mir sicher sein konnte, nichts zu verpassen...

Luther Withney
Whitney ist ein Berufseinbrecher, der mit allen Wassern gewaschen ist. Er hat sich auf die großen Häuser der Superreichen spezialisiert mit allen Sicherungsmöglichkeiten, die ein solches Haus meistens zu bieten hat.
Auch wenn Luther hier ja eigentlich ein Verbrecher ist stellt ihn David Baldacci gekonnt in ein ganz anderes Licht. Er ist unheimlich sympathisch und hat dabei was von einem lieben alten Onkel. Luther war verheiratet bis sich seine Frau nach Jahren von ihm scheiden ließ, weil sie seine Einbrüche nicht mehr ertragen konnte. Außerdem ist da noch seine Tochter Kate, die er über alles liebt, zu der er aber keinen Kontakt hat.
Abgesehen davon ist Luther ungemein intelligent, ordentlich und sauber und ein kleiner Denker. Für alles hat er einen Plan und – was hier sehr wichtig ist – auch ein oder zwei Reservepläne.

Jack Graham
Ein junger aufstrebender Anwalt, der, nachdem er einige Jahre lang Strafverteidiger war, nun die schöne und reiche Jennifer Baldwin heiraten wird, was ihm den Eintritt in die beste Anwaltskanzlei der Stadt ermöglicht, den Jennifers Vater möchte ihn als Anwalt und bringt Millionen mit...
Jack war früher einmal mit der Tochter von Luther Whitney zusammen. Obwohl er keinen Kontakt mehr zu Luther hatte, seitdem sie sich damals getrennt hatten kommt es zu einem ersten Treffen, den Luther benötigt Hilfe.

Alan Richmond
Der Präsident der Vereinigten Staaten. Ein gutaussehender, leicht arroganter und unglaublich redegewandter Mensch, der es versteht, alle auf seine Seite zu ziehen und eine ungemeine Autorität ausstrahlt.

Gloria Russell
Die Stabschefin. Heimlich verliebt in den Präsidenten, aber auch karriegeil wie man nur sein kann. Einem Versehen ihrerseits haben wir zu verdanken, dass Luther in den Besitz des oben genannten Gegenstandes kommt. Sie versucht alles, um irgendwie aus dem ganzen Schlamassel wieder rauszukommen...

Kate Whitney
Die Tochter von Luther Whitney hat eine mieserable Kindheit gehabt, in der ihr Vater zum großen Teil im Gefängnis saß und sie durch andere Kinder gehänselt wurde. Sie hasst ihren Vater, wie man nur einen Menschen hassen kann und ist wahrscheinlich nur wegen seiner ‚Berufung‘ zur Staatsanwältin geworden. Sie versucht dadurch, es ihm heimzuzahlen.

Seth Frank
Als Lieutenant untersucht er den Mord an der jungen Frau. Die Ermittlungen führen ihn immer weiter und weiter bis er schließlich auch mit Jack zu tun hat. Die beiden mögen und vertrauen sich, was im Laufe der Geschichte noch verdammt wichtig werden soll. Nämlich dann, wenn Jack wegen mehrfachen Mordes gesucht und gejagt wird.

Walter Sullivan
Der milliardenschwere Ehemann der Getöteten. Ein Mensch, der mir nicht sympathisch ist obwohl er eine ordentliche Portion Intelligenz vorzuweisen hat. Ein alter Mann, der mit Geschäften reich geworden ist und sich für den Tod an seiner Frau rächen will. Als Luther Whitney als Täter gesucht wird engagiert er einen Auftragskiller...


Auch wenn das bei weitem noch nicht alle gewesen sind soll es das an dieser Stelle erst einmal gewesen sein damit ihr einen kleinen Einblick bekommt. Ich schätze es sind noch weitere 30 Charaktere, die alle langsam in diesen Thriller der Extraklasse eingeführt werden...


*‘*‘* Schreibstil *‘*‘*

Wie ich schon vorher erwartet hatte genial. David Baldacci hat hier ein Meisterwerk des Politthrillers hingelegt, der nichts zu wünschen übrig lässt.

In der Er-Erzählperspektive geschrieben werde ich von einer Situation und Handlung in die nächste geworfen. Alles passiert gleichzeitig. Wenn es gerade mal wieder auf eine echte Spannungsspitze zugeht wird erst einmal wieder zu einem anderen Geschehen ‚geschwenkt‘, das ich aber auch schon irgendwie vermisst hat, weil ich auch hier wissen wollte, wie es denn nun weitergeht. Erleichtert werden diese Sprünge dadurch, dass Baldacci grundsätzlich namentlich mit der Person beginnt, mit der es jetzt weitergeht.

Baldacci zieht uns in einen Strudel der Ereignisse, in eine Verschwörung um den Präsidenten, wie sich vielleicht sogar passieren könnte. Alles ist klar durchdacht, man ist immer und überall voll dabei und mittendrin. Wie ein kleines Abhörgerät.

Das absolut erstaunliche an diesem Buch ist für mich die Tatsache, dass ich von Anfang an weiß, was passiert ist, wer es war und wie es passiert ist. Normalerweise sind Krimis und Thriller ja eher so aufgebaut, dass man die ganze Zeit mit dem Hauptcharakter mitfiebert und –rätselt, wer denn nun der Täter ist.
Hier ist es komplett anders. Ich weiß es von Anfang an und dachte auch am Anfang des Buches, ‚das ist ja blöd, das kann nicht gut gehen‘. Aber nein, gerade dieser Aspekt macht das ganze Buch so ungemein spannend. Man möchte es Seth Frank am liebsten ins Ohr flüstern, aber man muß leider dabei zusehen, wie er sich in immer neuen Theorien verrennt und dem Ziel kein Stück näher kommt.

Nebenbei muss ich zugeben, dass es sich bei ‚Der Präsident‘ wohl um einen typischen amerikanischen Roman handelt. Jeder hat mit irgendwem in irgendeiner Form einen Beziehungskonflikt (wie z.B. Kate zu Luther, Präsident zu Stabschefin), es dreht sich mal wieder um die reichsten der Reichsten und korrupte Politiker. Das stört jedoch nicht weiter, ist mir nur aufgefallen.


*‘*‘* Kleine Leseprobe??? *‘*‘*

„... Russel ging zu Burton, der mit behandschuhten Händen sorgfältig jeden Fingerbreit der verblichenen Mrs. Sullivan untersuchte.
Burton war bei zahlreichen Polizeiermittlungen dabei gewesen. Er wußte ganz genau, wonach Polizeibeamte suchten und wo sie danach suchten. Nie hätte er sich träumen lassen, dieses besondere Wissen einmal einsetzen zu müssen, um Ermittlungen zu behindern; aber schließlich hätte er sich auch nie träumen lassen, daß er in eine derartige Lage schlittern konnte.
Er sah sich im Zimmer um und überlegte, welche Bereiche er noch bearbeiten mußte, welche anderen Räume sie benutzt hatten. Gegen die Male am Hals der Frau konnten sie nichts unternehmen, ebenso wenig gegen andere mikroskopisch kleine Beweise, die sich zweifellos in ihrer Haut finden würden. Der Gerichtsmediziner würde sie aufspüren, ganz gleich, was sie versuchten. Aber realistisch betrachtet, konnte keiner dieser Beweise in Richtung des Präsidenten zurückverfolgt werden, sofern die Polizei ihn nicht als Verdächtigen betrachtete. Das jedoch lag weit jenseits des Denkbaren.
Einen Zusammenhang zwischen der versuchten Strangulierung einer zierlichen Frau und dem tatsächlichen Tod durch Kugeln herzustellen blieb der Vorstellungskraft der Polizei überlassen. ...“

*‘*‘* Der Autor *‘*‘*

David Baldacci wurde 1960 in Virginia geboren, wo er auch heute mit seiner Frau und zwei Kindern lebt. Er studierte Politikwissenschaft an der Virginia Commonwealth University (B. A.) und Jura an der University of Virginia. Baldacci praktizierte neun Jahre lang als Anwalt in Washington, D.C., sowohl als Strafverteidiger als auch als Wirtschaftsjurist.

David Baldacci hat bis heute 9 Bücher geschrieben, von denen bisher – soweit ich informiert bin – leider nur sieben in Deutschland erschienen sind. Seine Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt und in mehr als 80 Ländern verkauft. Insgesamt haben sich schon mehr als 27 Millionen Bücher verkauft...

Neben Romanen schreibt er auch Drehbücher fürs Fernsehen und engagiert sich für eine Reihe karitativer und gesellschaftlicher Institutionen.

Bücher:
1996 Der Präsident (Absolute Power)
1997 Das Labyrinth (Total Control)
1997 Die Versuchung (The Winner)
1998 Die Wahrheit (The Simple Truth)
1999 Die Verschwörung (Saving Faith)
2000 Das Versprechen (Wish You Well)
2001 Der Abgrund (Last Man Standing)
2002 The Christmas Train
2003 Split Second


*‘*‘* Fazit *‘*‘*

Nicht nur was für Spannungsfans, sonder ein absolut lesenswerter Bestseller, der an Spannung kaum zu übertreffen ist. Auch das Thema finde ich ausgesprochen interessant, geht es doch hier fast ausschließlich um die Macht des Präsidenten und der Frage, was passiert, wenn er sie missbraucht.

Gekonnter Spannungsaufbau und genau die richtige Mischung an Protagonisten macht dieses Werk einfach nur genial. Ich habe es verschlungen und würde es am liebsten gleich noch einmal lesen.

Unbedingt lesen!
 

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25.09.2001
Peep-Show mit Folgen
Bewertung für Der Präsident / Baldacci, David von denali

Pro: Spannend bis zum Schluß, logischer Handlungsabfolge
Kontra: man kann es kaum aus den Händen legen

...feststellt, dass es sich bei der Tresortür um einen einseitigen Spiegel handelt. Also harrt er der Dinge, die da kommen mögen. Er erkennt die Dirne, äh, Dame des Hauses und ihren männlichen Begleiter und traut seinen Augen nicht (Kenner vermuten richtig, dass an dieser Stelle der Buchtitel zum Einsatz kommt). Es entwickelt sich in Liebesspiel, das im Streit endet. Diesen Streit kann der Secret Service zum Wohle seines Schützlings nur durch die Ermordung ...
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11.11.2001
Thriller auf Grishams Spuren
Bewertung für Der Präsident / Baldacci, David von Emty

Pro: Handlung mit einigen Überraschungen
Kontra: nichts

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26.08.2000
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Bewertung für Der Präsident / Baldacci, David von Darkfreeman

Pro: alles
Kontra: nix

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09.07.2000
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18.11.2001

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