Platons Staat - eines der meistgelesenen Bücher überhaupt und ein absoluter Meilenstein in der Philosophiegeschichte. "Alle Philosophie ist nur die Fußnote zu Platon", diese Entlehnung beschreibt den Stellenwert des berühmten Bürgers des historischen Athen treffend.
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Der Staat - Platon
Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum ... mehr
politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
Der Staat - Platon
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politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
Der Staat - Platon
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politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
Der Staat - Platon
Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum ... mehr
politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
Der Staat - Platon
Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum ... mehr
politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
Der Staat - Platon
Dass Philosophen oder überhaupt Intellektuelle ein problematisches Verhältnis zum ... mehr
politischen Aktivismus haben, ist im 20. Jahrhundert eindringlich klar geworden. Platon musste schon Jahrtausende zuvor die Erfahrung des Scheiterns als Politiker machen, nämlich beim Versuch, die in seinem großangelegten Dialog Politeia, der Staat, dargestellten staatspolitischen Idealforderungen in die Realität umzusetzen. Nicht zuletzt wegen dieser Staatsutopie mit ihren ebenso spektakulären revolutionären Forderungen -- man denke an die Abschaffung des Privatbesitzes oder die Gleichstellung von Mann und Frau -- ist Platon von Karl Popper einer vehementen Kritik unterzogen worden: Die Idee, Philosophen mögen über das Staatswesen herrschen, gehört nach Popper zu den Kernstücken, antiliberalen und autoritären Denkens. Wie immer man sich zu dieser Kritik stellen mag -- gewiss ist sie selbst nur vor dem Hintergrund der Erfahrung des Totalitarismus zu verstehen --, so ist die Politeia auch ein Grundbuch abendländischer Metaphysik. Die im Zentrum des Werkes stehenden drei Gleichnisse: Das Sonnen-, Höhlen- und Liniengleichnis, in denen Platon seine Ideenlehre, Wissenschaftstheorie und Ethik darstellt, gehören nicht nur zu den literarisch eindrucksvollsten Zeugnissen des antiken Denkens, sondern auch zu den Texten, von denen man sagen kann, dass sie den Gang der westlichen Zivilisation mitbestimmt haben. --Jens Kertscher
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Platons Staat oder die Glückseeligkeit des Gerechten
Erfahrungsbericht von g0ldfish über Der Staat / Platon 29. Oktober 2009
Produktbewertung des Autors:
Aufmachung:
ok
Niveau:
sehr anspruchsvoll
Pro:
- viele hilfreiche beschreibende oder veranschaulichte ` Instrumente ` / fairer Preis
Kontra:
- keine
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Platons Staat - eines der meistgelesenen Bücher überhaupt und ein absoluter Meilenstein in der Philosophiegeschichte. "Alle Philosophie ist nur die Fußnote zu Platon", diese Entlehnung beschreibt den Stellenwert des berühmten Bürgers des historischen Athen treffend.
Inhalt (schematisch)
Die vorliegende Ausgabe, die 1989 im renommierten Meiner Verlag erschien, enthält neben der Gesamtausgabe von Platons `Staat` eine Einleitung von P. Wilpert, eine umfassende Literaturübersicht auch eine sehr nützliche Gliederung des Gesprächs. Nützlich, weil das Werk an sich aus zehn Büchern besteht und 425 Seiten umfasst. Neben den Anmerkungen, dem Namensregister und einem kurzen Nachwort von K. Bormann ist zudem das Begriffsregister hilfreich, denn es erhellt zentrale Begriffe Platons in kurzer und präziser Art und Weise.
Inhalt (thematisch)
Jeder muss selbst einen Zugang zu Platon finden, doch eine kurze Erwähnung der inhaltlichen Grundpfeiler des Werkes soll deswegen nicht unterlassen werden. Als Präludium des Werkes steht der Dialog Sokrates-Thrasymachos, wobei versucht wird Definitionen der Gerechtigkeit aufzustellen. Da dies aporetisch endet, entwirft der platonische Sokrates in einer Mensch-Staat-Analogie den Ursprung und den Aufbau eines gerechten Staatswesens, um zugleich zu zeigen, wie ein jeder gerecht leben müsste, um Glückseeligkeit zu erlangen... Natürlich ist dies nur eine Einflugschneise, aber vielleicht die primäre. Des weiteren lassen sich Erziehungstheorien, Staatstheorien usw. bestimmen. Interessant zu erwähnen ist noch, dass (beinahe) alle wichtigen Ideen Platons in diesem Buch zu finden sind: Sonnen-, Linien- und Höhlengleichnis und die Ideenschau.
Preis
Über 16,80€ für ein Buch aus dem Meiner Verlag mit fast 500 Seiten, diversen Übersichten plus einer ausführlichen Einleitung, kann man sich nicht beklagen, denn Fachliteratur hat seinen Preis.
Fazit
Platons Philosophie besitzt eine faszinierende Anziehungskraft und hat bis heute nichts von seinem Reiz verloren. Zu jeder Zeit, so scheint es, wurde zudem insbesondere auch sein `Meisterwerk`, die Politeia, rezipiert. In diesem Buch darf man sich in das gedankliche Gebäude seiner faszinierenden Philosophie begeben und bekommt einige hilfreiche `Instrumente`, die eine Annäherung erleichtern. Doch natürlich ist dieses Buch keine Einführung, man sollte Platon bzw. andere Dialoge bereits kennen, um die Höhe des platonischen Denkens auch würdigen zu können.
Faszinierende und `außerepochale` Schrift Platons mit Hilfe von erklärungsdienlichen Instrumenten nahe gebracht. Super interessantes Buch, absolut renommierter Verlag, überraschend fairer Preis. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen, allerdings sind einige Vorkenntnisse notwendig.
(Copyright, 19.10.2009, S.M.S.)
Kurzbewertung zu Der Staat / Platon Bewertung fürDer Staat / Platonvon
grufti91
Meiner meinung nach ist diese Buch sehr shcwer zu verstehen.
Man soltle wissen das dieses buch in recht altertümlicher sprache verfasst ist und sehr komplizierte Satzbauten beinhaltet.
Für mich als "Laie" der Philosophie ist dies recht kompliziert und man sollte sich diesem gigantischen Werk erst nach ein paar anderen Philosophischen klassikern widmen.
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Pro: Guter Überblick Kontra: Lesen muss man die Werke trotzdem.
...Als ich von einem Lexikon der Soziologischen Werke hörte war ich skeptisch, ob alles, was ich als wichtig einstufte, erwähnt wird. Ich wurde dabei angenehm überrascht. Der herausgeber schreibt selbst im Vorwort, man könne ja über die Auswahlkriterien ausgiebig streiten, aber die Auswahl scheint gelungen.
Sogar bis in die Nachbardisziplinen Politik, Ökonomie, Philosophie, Ethnologie, Psychologie usw. werdens die wichtigsten Werke mit einem kurzen Artikel vorgestellt. Von PlatonsStaat über die Klassische Soziologie bis hin zu neusten Strömungen in der Soziologie findet alles Erwähnung. Es werden insgesamt 750 Werke incl. weiterführender Lietraturhinweise, die zu tieferer Lektüre anregen sollen, vorgestellt. Da kommt aber schon das entscheidende Problem: Lesen muss man (wie immer) selber. Weiterhin ist fraglich, ob dieses Werk...
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Pro: reichlich Hintergrundwissen bei Verständigungsproblemen zwischen Autor und Adressat Kontra: Preis, altbackene Sprache
..., ob diese Worte wirklich von Sokrates stammten oder ihm von Plato in den Mund gelegt wurden, da sie aus seiner eigenen Überzeugung stammten.
Plato schreibt Gespräche, in denen er kein Wort selbst spricht. Dennoch sind diese Gespräche ein einziger Versuch ihres Dichters, mit seinem Leser ins Gespräch zu kommen. Dass dies Gespräch zustande kommt, liegt aber nicht in der Macht des Schreibenden allein. Der Leser muss das Seine dazu beitragen, das Geschriebene zum Reden zu bringen.
Die Politeia:
Der Name von Platons bedeutendsten Werk heißt Politeia und heißt übersetzt so viel wie Staat oder Staatswesen. Es wurde von Platon ca. 370 v.Chr. fertiggestellt und veröffentlicht. Nicht nur ist die Politeia Platons bedeutendste philosophische Schrift, sondern gleichzeitig auch eine der wichtigsten Schriften der Geschichte der politischen...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: Klassiker, flüssig zu lesen, Thematik Kontra: manchmal zu ausschweifend
...heutiger Sicht durch andere Faktoren bedingt war.
Aus diesem Grund machte sich Augustinus daran, ein Konzept zu entwerfen, das alle irdischen Reiche als vergänglich darstellt und allein dem Reich Gottes, das mit dem Jüngsten Gericht beginnt, Ewigkeit zugesteht.
~~~~~~Der Inhalt~~~~~~
Das Werk ist in 22 Bücher eingeteilt. In den ersten fünf Büchern argumentiert Augustinus gegen diejenigen, die heidnischen Götterkult betreiben, um irdisches Wohlergehen zu erlangen. In den folgenden Büchern geht er gegen die Heiden vor, die auch zusätzlich noch soweit gehen, dass sie von ihrem Glauben jenseitiges Glück erwarten und kritisiert platonische und neuplatonische Theorien. Dann kommt der eigentliche Hauptteil des Buches. Die Bücher XI bis XIV erklären, wie die beiden Staaten entstanden sind, dann wird ihr historischer Verlauf erläutert...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
sehr hilfreich 08.10.2006
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