Erfahrungsbericht über

Der Steppenwolf / Hermann Hesse

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Stolze Bekenntnisse auf angestaubtem Leinenpapier

5  25.09.2004

Pro:
Vom hohen Rang des Menschseins

Kontra:
Vom abschüssigen Weg vereinzelter Irrläufer

Empfehlenswert: Ja 

Details:

Niveau

Unterhaltungswert

Spannung

Wie ergreifend ist die Story?

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berti.r

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Erfahrungsberichte:36

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Selbstvergewisserung. Standortbestimmung. Suche nach Orientierungspunkten im Trümmerhaufen des Daseins. Selbstüberhebung mittels Genußsucht, Alkohol- und Drogenexzessen.

"Sie haben aus Ihrem Leben eine scheußliche Krankengeschichte gemacht, aus Ihrer Begabung ein Unglück."

1.

Das Gerüst der Inhaltsangabe entleihe ich dem Kladdentext, der den Steppenwolf als Symbolfigur verzweifelten Außenseitertums akzentuiert und behauptet, dass die Romanfigur Harry Haller stellvertretend für Hermann Hesse die abenteuerliche Fahrt des Herzens, durch den Taumel der Stadt, durch das Labyrinth des Unbewussten, antrete.

[Das Herzstück des Romans: die Variierung des Faust'schen Lebensgefühls]
"Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie. Auch in der Dichtung, selbst in der raffiniertesten, wird herkömmlicherweise stets mit scheinbar ganzen, scheinbar einheitlichen Personen operiert. (...) In den ,Menschen' packt er alles Geistige, Sublimierte oder doch Kultivierte hinein, das er in sich vorfindet, und in den ,Wolf' alles Triebhafte, Wilde und Chaotische. (...) Der Mensch ist ja keine feste und dauernde Gestaltung (dies war, trotz entgegengesetzter Ahnungen ihrer Weisen, das Ideal der Antike), er ist vielmehr ein Versuch und Übergang, er ist nichts andres als die schmale, gefährliche Brücke zwischen Natur und Geist."

Wenn man sich dem historischen Blickwinkel literarischer Höchstleistungen verpflichtet fühlt, so müssen zwangsläufig bereits frühere Untersuchungen über in sich zerrissene, zweifelnde Persönlichkeiten mit in die Überlegungen einbezogen werden. Auch wenn Hesse auf die Seelenvielfalt anhand von Helden der indischen Dichtung ("Personenknäuel, Inkarnationsreihen") hinweist, im übrigen ein Trick, "den Wahn der Persönlichkeit zu entlarven", so wird er doch auf den bei Goethe entwickelten Dualismus zurückgeworfen: auf der einen Seite lauert der unzähmbare, auf Ausbruch aus den Konventionen bedachte Steppenwolf als Symbol für den triebhaft gesteuerten Menschen, auf der anderen waltet der von hohen Idealen durchtränkte Verstandesmensch, der sich fast damit abgefunden hat, in irgendeiner Nische, abgehalftert, seine kümmerliche Existenz zu inszenieren.

http://www.partetour.de/forum/messages/steppenw.html

2.

[Vorüberlegungen, worum es im Steppenwolf nicht geht]
Die Vorwürfe, es handle sich beim Steppenwolf um die Thematisierung psychedelischer Ausschweifungen aus Sex, Drogen und Heavy Metal ["Born to be wild"], bei der in wilder Hatz Haschisch-, LSD- und Alkoholkonsum durcheinanderwirbeln, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen allenfalls als Überzeichnung fiebriger Seinsverfassungen. Zwar verlangt die Doppelnatur des Menschen geradezu danach, die volle Spannweite des Glücks zwischen lauer Zufriedenheit und lodernder Ekstase aufzufächern, sich dem Leben von seinen brennenden Rändern zu nähern, aber den übertrieben formulierten Lebensentwürfen, den äußerst zu befürchteten Möglichkeiten stehen immer gegenteilige Belegstellen, dass sich Gedankenwelten auch anders aufzäumen lassen, gegenüber.

[Eine Aufforderung, den Freitod in Erwägung zu ziehen?]
"Jeder weiß, in irgendeinem Winkel der Seele recht wohl, dass Selbstmord zwar ein Ausweg, aber doch ein schäbiger und illegitimer Notausgang ist, dass es im Grunde edler und schöner ist, sich vom Leben selbst besiegen und hinstrecken zu lassen als von der eigenen Hand."

[Die Beschreibung des Ich-Zerfalls, der fernöstlichen Ursprungs sein soll?]
"Die fehlerhafte und Unglück bringende Auffassung, als sei ein Mensch eine dauernde Einheit, ist Ihnen bekannt. Es ist ihnen auch bekannt, dass der Mensch aus einer Menge von Seelen, aus sehr vielen Ichs besteht. (...) Wir zeigen demjenigen, der das Auseinanderfallen des Ichs erlebt hat, dass er die Stücke jederzeit in beliebiger Ordnung neu zusammenstellen und dass er damit eine unendliche Mannigfaltigkeit des Lebensspieles erzielen kann. (...) Dies ist Lebenskunst. (...) Sie selbst mögen künftig das Spiel Ihres Lebens beliebig weitergestalten und beleben, verwickeln und bereichern, es liegt in Ihrer Hand"


[Verjüngender Drogenkick oder doch nur ein zu tiefer Blick ins Glas?]
"Wie eine Marionette, deren Draht dem Spieler einen Augenblick entglitten war, nach kurzem, steifen Tod und Stumpfsinn wieder auflebt, wieder ins Spiel gehört, tanzt und agiert, so lief ich, am magischen Draht gerissen, in das Getümmel, dem ich soeben müde, lustlos und alt entflohen war, elastisch und jung und eifrig wieder zurück. (...) jetzt lief ich hurtig, auf federnden Füßen im Onesteptakt durch alle Säle, der Hölle entgegen, fühlte die Luft voll Zauber, wurde gewiegt und getragen von der Wärme, von all der brausenden Musik, vom Taumel der Farben, der Duft der Frauenschultern, vom Rausch der Hunderte, vom Lachen, vom Tanzakt, vom Glanz all der entzündeten Augen."

3.

Es geht also um die Sinnkrise eines Mannes mittleren Alters, der sich selbsttherapeutisch seine Probleme dadurch vom Hals schafft, indem er sie niederschreibt und für die Nachwelt, den Umgang mit unzähligen Negativerlebnissen aufzeigend, ein nachahmenswertes Beispiel hinterlässt.

"Auch das ist gut, sehr gut", sagte er, "hören Sie einmal den Satz: Man sollte stolz auf den Schmerz sein - jeder Schmerz ist eine Erinnerung unsres hohen Ranges. Fein! Achtzig Jahre vor Nietzsche! Aber das ist nicht der Spruch, den ich meinte - warten Sie - da habe ich ihn. Also: Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen, als bis sie es können. Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht für's Wasser. Und natürlich wollen sie nicht denken; sie sind ja fürs Leben geschaffen, nicht fürs Denken! Ja, und wer denkt, wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem Wasser vertauscht, und einmal wird er ersaufen."

Sobald Hesse seinen wehleidigen Wortschwall, der den Spießbürger vor seiner Bekehrung zum Besseren beschreibt, beendet hat, steigert er sich förmlich in die Rolle des leidenschaftlichen Salonlöwen "sterndurchglänzt" hinein.

"Und diese Menschen, deren Leben ein sehr unruhiges ist, erleben zuweilen in ihren seltenen Glücksaugenblicken so Starkes und unnennbar Schönes, der Schaum des Augenblicksglückes spritzt zuweilen so hoch und blendend über das Meer des Leides hinaus, daß dies kurze aufleuchtende Glück ausstrahlend auch andere berührt und bezaubert. So entstehen, als kostbarer flüchtiger Glücksschaum über dem Meer des Leides, alle jene Kunstwerke, in welchen ein einzelner leidender Mensch sich für eine Stunde so hoch über sein eigenes Schicksal erhob, daß sein Glück wie ein Stern ausstrahlt und all denen, die es sehen, wie etwas Ewiges und wie ihr eigener Glückstraum erscheint."

Leitmotivisch führt uns Hesse vor, dass der Sinn des Lebens darin bestehen könne, die absolut herausragenden Begebenheiten festzuhalten und sie möglichst lange im Gedächtnis einzuspinnen. Die Anleitung dazu liefert er in einer vieldeutigen Bildersprache, die in schmucken Splittern über den gesamten Roman verteilt sind, die das Gemüt erschaudernd ergreifen, sofern man sich die Mühe macht, danach zu suchen.

"Duftend und unirdisch, wie feucht aus dem Wasser heraufblühende Seeblumen schwammen die Bildnisse vieler Frauen heran, (...) deutlich und schmerzlich, geliebt und tief in mein Schicksal verwoben, und sank[en] wieder dahin, in Schlaf, in Vergessenheit, in halb betrauerte Ferne (...) und für Augenblicke stand das Herz mir still vor Entzücken und vor Trauer darüber, wie reich der Bildersaal meines Lebens, wie voll hoher ewiger Sterne (...) gewesen sei."

4.

Der Teil des Romans, der stets Anlass zu Missdeutungen gibt, nennt sich "Magisches Theater". Der wichtige Hinweis hierzu, was Hesse hier in spitzbübischer Manier als Halbgroteske vorführt: "Eintritt kostet den Verstand", nur für der Welt Entrückte, für diejenigen, die das Leben als Simulationsmaschine begreifen, also. In diesem Abschnitt wirft er ironische Seitenblicke auf die Fortschrittsgläubigkeit, auf tiefenpsychologische Theorien und auf die Leidensfähigkeit Nietzsches, zudem führt er Dialoge mit seinen geistigen Ziehvätern Goethe, Mozart und Beethoven, die ihm den Rat geben, nicht alle Äußerungen an edler Vollkommenheit zu messen, sondern auch Humor gleichberechtigt zuzulassen.

"Sie hören und sehen, Wertester, zugleich ein vortreffliches Gleichnis allen Lebens. Wenn Sie dem Radio zuhören, so sehen Sie den Urkampf zwischen Idee und Erscheinung, zwischen Ewigkeit und Zeit, zwischen Göttlichem und Menschlichen. [Es] macht aus zauberhaften Orchesterklängen einen unappetitlichen Töneschleim, schiebt seine Technik, seine Betriebsamkeit, seine wüste Notdurft und Eitelkeit, überall zwischen Idee und Wirklichkeit, zwischen Orchester und Ohr. Das ganze Leben ist so, mein Kleiner, und wir müssen es so sein lassen, und wenn wir keine Esel sind, lachen wir dazu."

Eine Generation zugedröhnter Meinungsmacher der 60er und 70er Jahre ist sehr bemüht gewesen, das Magische Theater als eine Art Beschreibung von Zuständen während eines LSD-Rausches zu deuten. Trotz dass in den Goldenen 20ern das Konsumieren aller möglichen Betäubungsmittel, "andre Mittel, heftigere Reize hatte ich seither gekostet, süßere Gifte geschlürft", fröhliche Urständ gefeiert hat, so zeigt der Steppenwolf nach meinem Dafürhalten keinerlei Anzeichen, in einer Art Rauschzustand verfasst worden zu sein. Auch sehe ich ihn nicht als Urvater der Blumenkinder oder als Wegbereiter digitaler Gedankenverarbeitung.

[Fazit:]

Ein leicht zu lesender Roman von Weltformat, für jede Altersstufe einen anderen Sinn vermittelnd, Deutungen anderer großer Geister mit einwebend, tiefen Sinn enthüllend, Leitmotive erahnen lassend.

"Mein Leben war mühsam, irrläufig und unglücklich gewesen, es war bitter vom Schicksalssalz alles Menschentums, aber es war reich, stolz und reich gewesen, auch noch im Elend ein Königsleben. Mochte das Stückchen Weges bis zum Untergang vollends noch kläglich vertan werden, der Kern dieses Lebens war edel, es hatte Gesicht und Rasse, es ging nicht um Pfennige, es ging um die Sterne."


Ich bin fest davon überzeugt, dass man in der Welt mehr verlieren kann als das Leben.
[Georg Philipp Friedrich Freiherr von Hardenberg]

Das Schicksal des Menschen ist auf glückliche Augenblicke, aber nicht auf glückliche Zeiten eingerichtet.
[Friedrich Nietzsche]
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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
PSEUDO-PLAGIATOR

PSEUDO-PLAGIATOR

18.06.2006 10:44

Er hält auch mit Beethoven Zwiesprache? Dann muss ich doch das Buch lesen – in der Hörspielfassung des Hörverlages spricht er nämlich lediglich mit Goethe und Mozart. Du aber wirst vermutlich keine allzu große Meinung von Hörspielen im Allgemeinen haben, nehme ich mal an?

DarkShadowTB

DarkShadowTB

04.05.2006 13:27

Der Bericht ist absolut bemerkenswert – in jeder Hinsicht. Man könnte bemängeln, dass ein Großteil des Berichtes nur aus Zitaten besteht – ABER diese Zitate werden stets als Beleg einer zuvor prägnant zusammengefassten Interpretation bzw. zur Widerlegung einer Missinterpretation verwendet und sind sehr treffend ausgewählt. Insbesondere die Widerlegung dieser Umdeutungen finde ich auch hervorhebenswert – was mich am meisten verärgert greifst du aber leider nicht auf (hebt dem Bericht allerdings keinen Abbruch), nämlich, dass die in dem Buch beschriebene Thematik oft als rein jugendliches Problem deklariert wird, welches sich mit dem „erwachsen werden“ erledigt. Zur sprachlichen Darstellung bleibt nur zu sagen, dass sie sich DEUTLICH vom üblichen Niveau dieser Seite hervorhebt. Nur an einer einzigen Stelle muss ich dir widersprechen, dies ist allerdings eine rein interpretatorische Sache. Das „magische Theater“ ist meines Erachtens nach durchaus eine durch Rauschmittel verursachte Illusion: „Jeder von uns rauchte nun, in seinem Sessel zurückgelehnt, langsam seine Zigarette, deren Rauch dich wie Weihrauch war, und trank in kleinen langsamen Schlucken die herbsüße, wunderlich unbekannt und fremd schmeckende Flüssigkeit, die in der Tat unendlich belebend und beglückend wirkte, als werde man mit Gas gefüllt und verliere seine Schwere.“ Hierzu auch sehr interessant folgernde Gesprächsrunde: http://www.hhesse.de/phpBB2/viewtopic.php?t=750

DagSonja

DagSonja

08.02.2006 01:23

Sicher ein interessantes Buch und du hast Aspekte in deinem Bericht, darauf muss man erstmal kommen..... und zu deinem Fazit: Man kann seine Würde verlieren, das ist auch nicht sehr erstrebenswert.... Gruß DagSonja

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