SOS! Save our soup!
04.11.2009
Pro:
Wärmt, ist anheimelnd
Kontra:
Tütensuppen
Empfehlenswert:
Ja
 Porcupine
Über sich:
Mitglied seit:24.03.2000
Erfahrungsberichte:139
Vertrauende:102
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 117 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Und schon wieder ein Fragebogen! Entschuldige bitte, Martin! ;-) Aber dieser hier behandelt eine meiner Lieblingsspeisen, und derzeit benötige ich ein wenig Zerstreuung... (Gern im PGB... ;-) ) Oh, und ich hatte bisher ganz vergessen, die offenkundig erwünschte Standardeinleitung vorzuschalten, was ich hiermit nachhole:"Jetzt gibt es für die kalte Jahreszeit mal einen Suppenfragebogen. Von dem ganzen Eis habe ich nun eine Grippe bekommen und nun möchte ich was warmes haben. Mein Bruder Pyragoon und ich (ZIMT-ZICKE) haben ihn ausgetüftelt. Teilnehmer sind immer herzlich willkommen. Ist schnell ausgefüllt und tut nicht weh :-)" Mission erfüllt, nun aber zum Wesentlichen:1. Welcher Suppentyp bist du (eher gebundene oder klare Suppen)? Ich bin ja inzwischen daran gewöhnt, dass ich rein optisch wohl ein "Sommertyp" bin, was sich klar von meiner Präferenz hinsichtlich der kälteren Jahreszeiten abhebt, aber ich habe auch nie behauptet, konsequent zu sein... Dass es "Suppentypen" gibt, war mir bis dato neu. Und so fängt es auch schon ganz schauerlich an, denn ich bin kein exakter "Suppentyp", eher ein Mischtyp. Ich liebe Rindfleischsuppe mit Nudeln, die ja nun eher klar ist, zumindest dann, wenn sie gut zubereitet wurde. Aber ich liebe ebenso Blumenkohlsuppe, fein mit Sahne zubereitet. Oder aber Champignoncremesuppe. Oder gebundene Tomatensuppe. Mein absoluter Favorit hinsichtlich Suppen ist aber seit Kleinkindzeiten "Clear oxtail", klare Ochsenschwanzsuppe. Ja, ich bin konsequent inkonsequent, aber ich stehe dazu.2. Was darf auf keinen Fall in deiner Suppe sein? ("Haare" sind keine Antwort!) Graupen, wenn ich ganz ehrlich bin. Gab es früher Graupensuppe bei meiner Mutter, dachte ich immer an den Zahnarzt. Nein, nicht weil die Graupen so hart gewesen wären, sondern weil sie mich an Milchzähne erinnerten, rein optisch. An sehr kleine Milchzähne, zugegeben, aber eindeutig an Zähne. Graupen für mich also bitte nicht!3. Bevorzugst du Nudeln oder Reis als Einlage? Das hängt ganz von der Suppe ab. Bei Rindfleischsuppe müssen Nudeln enthalten sein, am besten selbstgemachte, feine Nudeln. In einer Tomatensuppe bestenfalls gar nichts, wenn es sich jedoch so gar nicht ändern lässt, lieber Reis.4. Magst Du es lieber vegetarisch, oder bist du ein Fleischfresser? Ich nehme an, diese Angabe ist auf Suppen bezogen. Andererseits bin ich generell zwar ein Fleischesser, aber ich kann auch gut darauf verzichten (reine Erziehungssache!), so auch bei Suppen. Es gibt so tolle Gemüsesuppen! :-)5. Kochst du deine Suppe selber, oder nimmst du Tütensuppe, oder kaufst du sie fertig beim Metzger? Es geht überhaupt und gar nichts über selbstgemachte Suppen. Zumindest meiner ureigenen Ansicht nach. Es gibt sicherlich ganz seltene Ausnahmen...6. Was hältst Du von Dosensuppen? Abstand. 7. Welches ist deine Lieblingssuppe? Clear oxtail. Oder die Tomatensuppe meiner Mutter – natürlich auch selbstgemacht. ;-)8. Warum isst du Suppe? Weil ich Hunger habe? ;-) Nein, aber Suppen sind so wunderbar praktisch, variabel, und es hat so etwas Archaisches, einen Topf mit vor sich hin blubbernder Suppe auf dem Herd stehen zu haben. ;-) Irgendwie anheimelnd. Außerdem wärmt so eine Suppe hervorragend – vor allem an kalten Herbst- und Winterabenden. Und man muss nicht soviel kauen... ;-) Mein Zahnarzt würde jetzt sicher nicken und grinsen... ;-)9. Was macht eine gute Suppe für dich aus? Der „Grundansatz“, sprich: die Brühe. Die Zutaten, ganz allgemein gesprochen. Die Konsistenz.10. Ein gutes Suppensprichwort lautet: „Die Suppe, die man sich eingebrockt hat, muss man auch auslöffeln.“ Da ist was dran, ganz eindeutig. Leider beherzigen das nicht alle Leute; manche geben die selber eingebrockte Suppe auch schon mal gern an andere weiter. ;-) Derlei Suppe schmeckt mir aber gar nicht.11. Kennst du Suppengeschichten? Ich kenne das Buch „27 Suppengeschichten“ von Ursula Wölfel seit meiner Kindheit. Dabei war es nie nötig, mir Suppen – bis auf Graupensuppe! - mit Hilfe dieser Geschichten schmackhaft zu machen... ;-)12. Wo isst Du Deine Suppe (zu Hause, Restaurant, Hotel Mama)? „Hotel Mama“ gibt es seit meinem 19. Lebensjahr nur noch zu Weihnachten. Dann esse ich dort natürlich auch die eine oder andere Suppe. Ansonsten pflege ich Suppen sowohl bei mir zu Hause oder bei Freunden, wie auch im Restaurant oder Hotel zu verspeisen.13. Warum füllst du den Fragebogen aus? (eventuell ein Fazit) Ihr dürft selbst entscheiden, weil: a) mir langweilig ist b) es Winter ist c) Eis zu kalt ist d) Suppe gesünder ist als Glühwein e) ich auch mal einen Fragebogen erstellen wollte Ich brauchte Zerstreuung nach einem echten Scheißtag (sorry! ;-) ), und hier handelt es sich um eine wirklich schöne und angenehme Sache. Ich bin ein echter Suppenfan, und ich koche öfter mit Freunden zusammen mehrgängige Menüs – da bin ich immer für die Suppe zuständig. Die wird grundsätzlich auch von allen ausgelöffelt, und das bis dato sehr gern. Ich scheine ein Händchen für Suppen zu haben... :-)Viele Grüße, Porcupine
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12.01.2011 22:30
Super Antworten...ich muss jetzt noch grinsen :-)))! LG Helmut
07.02.2010 13:02
Also von mir wird Deine Entschuldigung akzeptiert, auch wenn ich weiß, daß Du meinen Namensvetter gemeint hast ;-)) - Antwort 6 ist klasse *g* - Grüßle Martin
11.01.2010 13:08
Mhmmmm, Ochsenschwanzsuppe muss ich auch mal wieder probieren, das ist sehr lange her..... Aber sonst bin ich gern für alle möglichen Suppen zu begeistern, auch in ungewöhnlichen Kombinationen.