Der beste Apfelkuchen

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Der beste Apfelkuchen

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Hallo liebe Backfreunde und alle, die gerade diesen Bericht lesen! Zufällig bin ich auf diese Produktkategorie gestoßen und dachte "Wie? Der beste Apfelkuchen? Natürlich von Mami!" Und da die Mamis ihre besten Geheimrezepte in der Regel an ihre Töchter weitergeben, bin natürlich auch ich in ... Bericht lesen





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~~~ 'N Appel und 'n Ei ~~~
Ein Rezept von hexenhammer_121 für Der beste Apfelkuchen
02.03.2009


Produktbewertung des Autors:   


Pro: schnell, unkompliziert, abwandlungsfähig, schmeckt (fast) jedem, leicht
Kontra: zum Backen hat man einfach zu selten Zeit .  .  .

Empfehlenswert? ja 

Das ganze Rezept

Hallo liebe Backfreunde und alle, die gerade diesen Bericht lesen!

Zufällig bin ich auf diese Produktkategorie gestoßen und dachte "Wie? Der beste Apfelkuchen? Natürlich von Mami!"
Und da die Mamis ihre besten Geheimrezepte in der Regel an ihre Töchter weitergeben, bin natürlich auch ich in das Geheimnis des besten Apfelkuchens der Welt eingeweiht!
Und dieses möchte ich euch nicht vorenthalten und so berichte ich heute über unseren

Apfelkuchen

~~~ Apfelkuchen? ~~~


Grundsätzlich hat wohl jede Hausfrau ein eigenes Rezept eines Apfelkuchens, er ist nicht umsonst einer der beliebtesten "Klassiker" unter Kuchen.

Das Rezept, das ich euch vorstellen möchte, zählt wohl zu den einfacheren und unaufwendigen Apfelkuchenrezepten.
Die Besonderheit von unserem Kuchen ist, dass er so gut wie immer gelingt (auch mir, wo ich doch so ungeschickt und besonders beim Backen unfähig bin *schäm*). Je nachdem wieviel Zeit und Zutaten man hat und welcher Anlass ansteht, kann man entweder auf die Schnelle das "Grundrezept" backen oder nach Belieben aufpeppen, sodass man den Kuchen auch zu besonderen Anlässen servieren kann.
Da der Kuchen wenig Aufwand braucht und man die Grundzutaten in der Regel immer im Haus hat, ist er das ultimative Geheimrezept für einen kurzfristig angekündigten Gästebesuch.

~~~ Was braucht man? ~~~


Außer den weiter unten aufgeführten Zutaten braucht man eine Backform (am besten eignet sich eine runde Springform, die man besser einfetten sollte) und mindestens 60-75 Minuten Zeit (Backzeit inklusive). Je aufwendiger der Kuchen werden soll, desto mehr Zeit braucht man natürlich.
Soll es ganz schnell gehen, kann man bestimmte Aufgaben auch delegieren, z.B. dem Göttergatten die TV-Fernbedienung aus der Hand reißen, in selbige ein Messer einlegen und die Äpfel schälen und klein schnibbeln lassen.
Selbstverständlich sollte man außerdem über einen funktionierenden Backofen verfügen; zum Servieren nimmt man am besten einen großen kratzerunanfälligen flachen Teller, auf welchen man den fertigen Kuchen problemlos stürzen kann.

~~~ Zutaten ~~~


1 Becher Mehl (ca. 175 g)
1 Becher Zucker (ca. 250 g)
3 Eier
3-4 EL Schmand
1 Pk. Backpulver
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
2-3 mittelgroße Äpfel
nach Belieben Rosinen
Zum Verzieren Puderzucker, Sahne, Glasur o.ä. nach Geschmack

Diese Zutatenmenge ist für einen Kuchen für eine handelsübliche Springform berechnet.

Übrigens: Mit "Becher" meine ich eine große Henkeltasse, hier in der Gegend auch "Haferl" genannt, die so um die 250 ml Flüssigkeit fasst. Beim Backen orientiere ich mich nämlich lieber an die Menge, denn das spart das lästige Wiegen der einzelnen Zutaten. Die Grammangaben sind anhand eines Messbechers geschätzt.

~~~ Zubereitung ~~~


Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mit einem Schneebesen glatt verrühren. Schmand zugeben, verrühren. Danach vorsichtig das Mehl mit dem Backpulver zugeben und währenddessen gut umrühren, um Klümpchenbildung zu vermeiden.
Der fertige Teig muss glatt und nicht allzu dickflüssig sein. Am besten überprüft man die Konsistenz mit einem eingetauchten Löffel: der Teig soll langsam, aber problemlos vom Löffel runterfließen und nicht etwa in Bröckchen runterfallen. Ist der Teig zu flüssig, gebt noch mehr Mehl dazu. Soll der Teig zu dick geworden sein, kann man noch etwas Schmand oder Naturjoghurt (3,5% Fett) zugeben.
Wer Rosinen mag, kann sie zum Schluss auch noch in den Teig werfen und verrühren.

Die Äpfel werden geschält, geputzt und geschnitten. Ich schneide die meistens in Hälften und mache dann so eine Art Halbringe oder "Halbmonde" von ca. 3-4 mm Dicke.
Zu der Apfelsorte: ich bevorzuge grüne süß-saure Äpfel, es eignet sich aber so gut wie jede Sorte. Man kann auch gut Fallobst darin verarbeiten.
Zusätzlich nachzuckern braucht man die Äpfel eigentlich nicht, denn es ist genügend Zucker im Teig, es sei denn man mag es sehr süß.

Nun kommt der Kuchen in die Form. Meine Mutter beginnt damit, erst die Äpfel auf den Boden der Form zu legen.
Ich verteile erst ein paar Löffel Teig auf dem Boden und erst dann kommt die Apfelschicht.
Beim Verteilen von Äpfeln sollte man auf die schöne Anordnung achten, denn der eigentliche Boden wird beim fertigen Kuchen oben sein und die Äpfel gut sichtbar werden.
Ich lege die immer in "CCCCCCCC"-Reihen rundum, beginnend vom äußeren Rand der Form zur Mitte hin.

Die Apfelschicht sollte nicht zu dick sein, sonst kann der Teig nicht daran haften und die Apfelstücke würden dann lose in der Form bleiben.

Hat man nun die Äpfel verteilt, kommt der restliche Teig in die Form.
Übrigens: es ist sinnlos, mehr als eine Schicht Äpfel reinzulegen, denn die sind schwerer als Teig und landen beim Backen sowieso unten.

Nachdem man den Teig in die Form getan hat, kann der Kuchen in den vorgewärmten Backofen.

~~~ Backzeit, Temperatur ~~~


Die Temperatur variiert selbstverständlich vom Backofen zu Backofen und jeder kennt seinen Backofen am besten.
Als Richtwert empfehle ich 175-180° beim Ober-Unterhitzeofen und ca. 10° weniger beim Umluftofen.
Soll es immer noch zu heiß sein und der Kuchen zu dunkel werden, mit der Alufolie abdecken und die Temperatur etwas runterdrehen.


Die Backzeit lässt sich bei diesem Teig nicht eindeutig definieren. Man soll sich nur nicht an der Farbe der oberen Teigschicht orientieren, denn diese wird schon nach wenigen Minuten schön braun. Am besten man nimmt nach ca. 30-40 Min Backzeit einen Holzspieß und steckt diesen in die Mitte des Kuchens. Bleiben Teigreste am Holz haften, muss der Kuchen noch im Ofen bleiben. Bleibt der Spieß sauber und der Kuchen beim vorsichtigen Rütteln an der Form an der Oberfläche fest, ist er fertig.
Durchschnittlich braucht der Kuchen um die 40 Minuten, auf keinen Fall unter einer halben Stunde und bei viel mehr als 50 Minuten könnt ihr mit dem Teigklotz wohl Nägel einschlagen, aber genießbar wird er nicht mehr sein.

Den fertigen Kuchen sollte man noch im heißen Zustand aus der Form lösen (Springform öffnen, Kuchen umdrehen und den Boden von der Form vorsichtig, eventuell mithilfe eines Holzspachtels lösen, da der Teig oder die Äpfel gerne dran haften bleiben) und in Stücke schneiden.
Beim Verzieren sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt! Man kann aber auch den Kuchen so wie er aus der Form kommt schon essen, denn die Äpfel, die nun oben sind, geben bereits eine schöne Verzierung ab.

~~~ Abwandlungen ~~~


Man kann diesen Teig auch mit vielen anderen Obstsorten zubereiten. Am besten eignen sich Früchte, die einerseits saftig, aber andererseits nicht zu nass sind. Meine Empfehlung: Bananen (fertigen Kuchen mit Kuvertüre verzieren), Ananas (aus der Dose, gut abgetropft), Apfel-Kirschen-Mischung (am besten nimmt man Schattenmorellen aus dem Glas und lässt diese ebenfalls ganz gut abtropfen).

Man kann auch den Teig abwandeln, z.B. zur Hälfte des gesamten Teigs Kakaopulver beimischen und hellen und dunklen Teig schichten, also eine Art Marmorkuchen.

Außerdem finde ich diesen Teig super zum Muffins backen. Er ist nicht so fettig wie der "normale" Muffinteig, geht gut hoch (Förmchen nicht mal bis zur Hälfte füllen) und haftet in den Muffinpapierförmchen nicht zu stark, so dass man das Papier zum Essen leicht lösen kann. Das Grundrezept reicht ziemlich genau für ein Muffinblech für 12 Muffins.

So, das war's von meiner Seite! Ich hoffe euch schmeckt der Kuchen genauso gut wie uns und unseren Gästen!

Ich bedanke mich füs Lesen, Bewerten und Kommentieren!   

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