"Mein" Apfelkuchen - einfach aber lecker!

5  02.03.2008 (06.12.2009)

Pro:
leicht zuzubereiten, 2  -  3 Tage haltbar u .  schmeckt dabei jeden Tag besser !

Kontra:
-

Empfehlenswert: Ja 

Shelagh

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Dieses Rezept wurde von 179 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
VORWORT

Außer dem ein oder anderen Fragebogen, ist dies nun mein erster Ciao-Café-Bericht und passend zum "Café" soll es dann auch gleich mal einen Kuchen geben! ;-)

Dieses Rezept ist einem Apfelkuchen meiner Großmutter "nachempfunden". Leider mussten wir nach ihrem Tod feststellen, dass sie uns kaum oder nur sehr kryptische Anleitungen für ihre vielen wunderbaren Gerichte hinterlassen hat. Und so fingen wir dann an, uns den Rezepten durch viel probieren oder besser gesagt experimentieren zu nähern.

Ich habe diese Backanleitung schließlich aus zwei verschiedenen Kochbuch-Rezepten "zusammenbasteln" können und wir waren dann auch der einhelligen Meinung, dass das Ergebnis dem Apfelkuchen meiner Oma schon sehr nahe kommt.

Im Verlaufe der Jahre habe ich dann immer noch mal wieder das ein oder andere modifizieren können, doch dazu gleich etwas detaillierter nach dem Rezept.

"MEIN" APFELKUCHEN

100 - 125 g Butter - schaumig rühren, nach und nach
125 g Zucker
2 - 4 Eier, Salz
4 Tropfen Backöl Zitrone - hinzugeben
200 g Weizenmehl
2 gestr. Tl. Backpulver - mischen, sieben, abwechselnd mit
1 - 4 Eßl. Milch - unterrühren
(nur so viel Milch verwenden, dassder Teig schwer-reißend vom Löffel fällt)

Den Teig in eine mit
Backpapier ausgelegte Springform / Ø 28 cm füllen, glatt streichen

500 - 750 g Äpfel - schälen, vierteln, entkernen in Würfel schneiden und gleichmäßig auf dem Teig verteilen


Die Streusel

300 g Weizenmehl - in eine Schüssel sieben, mit
150 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker - mischen
150 g - 200 g Butter - in Flöckchen dazugeben, alle Zutaten mit dem Handrührgerät mit Rührstäben zu Streuseln verarbeiten - evtl. etwas mit der Hand nachkneten, gleichmäßig auf dem Teig verteilen

Gas: 3 - 4
Strom: 175 - 200°C
Backzeit: 60 Minuten.

Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben

NOCH EINIGE TIPPS UND VARIANTEN

►► Ich verwende immer Butter zum Backen und kann das auch nur empfehlen. Zum einen, weil ich Margarine gegenüber sehr kritisch eingestellt bin (aber das ist ein anderes Thema!) und dann schmeckt Butter auch einfach besser in Backwaren. Ich denke, wer bei Kuchen und Torten mit dem Kalorienzählen anfangen möchte, sollte besser gleich die Finger davon lassen. Besser mal ein schmackhaftes Stück genießen und es dann auch bei diesem einen Stück belassen, wenn man auf die Figur achten möchte, als sich den Bauch mit wenig schmackhaften Light-Produkten vollzuschlagen!

Auch nicht vergesssen, die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit diese für die Verarbeitung dann auch schön weich ist!

►► Die angegebene Milchmenge muss gegebenenfalls ein wenig erhöht werden. Ich habe in den letzten Jahren auch immer wieder feststellen müssen, dass ich nicht so ganz damit auskomme und doch eher 6 Löffel einsetze. Das liegt vermutlich daran, dass die handelsüblichen Eier immer kleiner geworden sind. Von daher lieber ein Ei mehr oder etwas mehr Milch einsetzen, damit der Teig nachher nicht zu trocken ausfällt!

►► Nun zum Zucker. Ich habe vor einiger Zeit in einem Muffin-Backbuch gelesen, dass diese kleinen Backwerke mittels Vollrohrzucker besonders schmackhaft werden sollen. Da dachte ich, dass dies doch vermutlich auch bei anderen Rührteigen funktionieren müsste und so habe ich das bei nächster Gelegenheit gleich mal bei diesem Rezept versucht. Tatsächlich entsteht eine ganz leicht karamellige Note und die Leute, die den Kuchen probierten und gar nichts von dem braunen Zucker wussten, haben mich gleich gefragt, weshalb der Kuchen denn dieses Mal so besonders gut schmecken würde. Von daher eine Option, die man durchaus in Betracht ziehen kann, allerdings nur für den Rührteig. (Hälfte Vollrohrzucker - Hälfte Haushaltszucker geht auch!) Für die optimale Struktur der Streusel halte ich diesen groben Zucker nicht unbedingt für geeignet.

►► Die Streusel lassen sich zunächst mittels des Handrührgerätes vermischen, aber letztendlich muss man den Streuseln dann doch mit der Hand ihre letzte Form geben, da sie sonst zu fein ausfallen. Sollten sich die Streusel nur schlecht formen lassen - einfach noch ein wenig Fett zugeben! Wer mag kann hier auch noch ein wenig Zimt zusetzen - zu Äpfeln passt dieses Gewürz ja hervorragend - und ½ bis ¾ Teelöffel sollten hier auch genügen.

►► Welche Apfelsorte man verwendet, - das ist sicherlich Geschmackssache! Ich selber greife hier gerne zu der Sorte "Braeburn" (mittlerweile in fast jedem Supermarkt erhältlich!)
Von der Menge würde ich empfehlen eher mehr als zu wenig einzusetzen. Die Würfel dürfen sich auch gerne schichten und man kann diese dann auch ein wenig in den Teig drücken.

►► Ich setze zum Backen fast ausschließlich Backpapier ein. Hier hat man dann wenigstens auch die Garantie, dass sich das Backwerk anschließend gut aus der Form lösen lässt.
Ich reiße oder schneide hierfür ein Stück von der Rolle, lege es auf den Boden der Springform, spanne den Rand darum und reiße alles, was übersteht einfach ab. So muss man sich nicht die Mühe machen, einen Kreis auszuschneiden. Bei diesem Rezept empfiehlt es sich dann aber schon, den Rand noch ein wenig einzufetten.

►► Mit der Backzeit von einer Stunde habe ich bislang immer gute Ergebnisse erzielen können. Man sollte allerdings schon darauf achten, dass die Streusel nicht zu dunkel werden und die Temperatur in diesem Fall dann evtl. etwas absenken.

►► Die Äpfel lassen sich auch durch andere Obstsorten austauschen. Selber habe ich gute Erfahrungen mit Kirschen machen können. Möglicherweise wird man auch mit Pfirsichen oder Birnen ein gutes Resultat erhalten.
Meine Lieblings-Version ist aber schon die Apfel-Variante!

►► Nach der Backzeit, zunächst den Rand vorsichtig mit einem Messer lösen, dann die Springform entfernen und den Kuchen auf ein Gitter zum Abkühlen geben. Das Backpapier sollte man erst später entfernen, da der Kuchen in diesem Zustand noch zu weich ist.

►► Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen!

DAS ERGEBNIS

Ich denke, dass es sich hierbei um ein relativ unkompliziertes Rezept handelt, dass auch problemlos von Anfängern bewältigt werden kann.
Man erhält einen sehr schmackhaften und saftigen Apfelkuchen mit einem crossen Abschluss.
Dieser schmeckt sowohl frisch hervorragend, als auch noch einige Tage danach, wenn er richtig durchgezogen ist
Mit dem Einfrieren habe ich bislang noch keine Erfahrungen gemacht, - wobei ich mir das durchaus vorstellen könnte - da der Kuchen bei uns doch immer recht schnell verzehrt wird.

Am besten schmeckt der Apfelkuchen mit einem Klecks Sahne!
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Kommentare zu diesem Rezept
Veterano

Veterano

01.05.2011 10:36

sehr schönes Rezept und gut nachzubacken. Werde ich mal ausprobieren.

paula222

paula222

04.02.2010 15:22

hört sich ja lecker an! LG

ellehner

ellehner

07.01.2010 20:39

Ich liebe Apfelkuchen, habe aber selber noch nie einen gebacken *schandeübermeinhaupt* ;) LG

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