Mein Möhren-Kartoffel-Römertopf

5  13.08.2004 (11.03.2009)

Pro:
Lecker, schonend gegart, preiswert

Kontra:
ein bisschen Vorbereitung ist schon nötig

Empfehlenswert: Ja 

Bavaria123

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Dieses Rezept wurde von 220 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Bevor wir in den Kurzrlaub im Spätsommer gefahren sind, musste auch der Garten "urlaubstauglich" gemacht werden. Es waren noch einige Gemüsearten zu ernten und zu verarbeiten. Einige von ihnen habe ich noch zu einem leckeren Abendessen verarbeitet. Welche es waren und was daraus geworden ist, stelle ich hier vor.


Die Zutaten


Ich habe die einzelnen Zutaten nicht abgewogen, aber so in etwa dürften es diese Mengen gewesen sein.

500 g Zwiebeln
500 g Möhren
500 g Kartoffeln
500 g Thüringer Mett (gewürztes Schweinehackfleisch)
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
500 ml Gemüsebrühe
1 großes Bund Petersilie
1 Bund Schnittlauch

Die Zubereitung

Als erstes habe ich meinen Römertopf in das geschlossene Spülbecken gestellt und ausreichend Wasser einlaufen lassen, so dass er ordentlich gewäsert wurde.

Die frischen Zwiebeln habe ich abgezogen und halbiert. Dann wurden sie in feine Scheiben geschnitten.
Die Möhren und auch die Kartoffeln habe ich geschält und gewaschen und dann ebenfalls in nicht zu dicke Scheiben geschnitten.

Die Kräuter wurden nach dem Abbrausen fein zerkleinert. 3 Eßlöffel davon habe ich unter das Mett verteilt.

Der Römertopf muss nun sein Wasserbad verlassen. Als erste Schicht gebe ich Kartoffelscheiben hinein, die ich mit Salz und Pfeffer (beides am liebsten aus der Mühle frisch gemahlen) bestreue. Danach folgt eine Schicht Möhren, die dann mit Salz und gemahlener Muskatnuss gewürzt werden. Daruaf werden die Zwiebelscheiben verteilt.

Die Hälfte des Mettes forme ich zu flachen, handtellergroßen Portionen und drücke sie leicht auf die Zwiebeln. Dieses wiederhole ich dann noch einmal : Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln und dann der Rest des Metts. Von den Möhren behalte ich noch einige Scheiben zurück, denn sie bilden dann die Abschluss-Schicht auf diesem Eintopf.

Vom Blanchieren der Möhren, die ich eingefroren hatte, war noch ein kräftiges Blanchierwasser im Topf verblieben. Von diesem habe ich 500 ml in den Römertopf gegossen. Wenn so etwas nicht zur Verfügung steht, dann nehme ich normale Gemüsebrühe oder aber Instantbrühe, die ich nach Anweisung in 500 ml warmen Wasser aufgelöst habe.

Nun wird der Deckel auf den Römertopf gesetzt und dieser in den kalten Backofen geschoben.
Bei Ober- und Unterhitze wird der Ofen dann auf 200 Grad eingestellt, bei Heissluft reichen schon 180 Grad aus.

Die Garzeit beträgt circa 75 Minuten. Nach 60 Minuten prüfe ich den Garzustand der einzelnen Komponenten und kann dann gut den optimalen Garpunkt einschätzen.

Bevor ich den garen Eintopf (die Kartoffeln und Möhren haben noch einen guten Biss) serviere, streue ich die restlichen Kräuter darüber und schmecke ihn noch einmal ab.

Fazit

Dieser Eintopf hat viele positive Aspekte.

Er ist sehr preiswert, selbst wenn man die Zutaten nicht aus dem eigenen Garten holen kann - wo alles gleichzeitig gereift ist - sondern im Handel oder auf dem Markt kauft.
Die Zubereitung ist sehr einfach und auch schon von Kochanfängern leicht durchzuführen. Wichtig ist nur, dass der Römertopf ordentlich gewässert wird und in den kalten Backofengestellt wird, damit er nicht platzt.

Man kann den Eintopf sehr gut vorbereiten und hat so, falls man ihn Gästen servieren möchte, genügend Zeit, sich eben mit diesen zu beschäftigen und ist nicht an die Küche gebunden.

Die Zubereitung im Römertopf ist sehr vitaminschonend und somit ist dieses Gericht auch richtig gesund. Pro Portion kommen etwa 500 Kalorien zusammen. Ich finde, das ist für ein sättigendes, nahrhaftes Gericht nicht zu viel.

Ein ganz wichtiger Punkt für mich ist aber auch, dass es einfach richtig lecker schmeckt. Ich habe ihn während meines Urlaubes auach schon Freunden serviert, die wirklich begeistert waren.

Wenn Reste zurückbleiben, kann man sie am nächsten Tag wieder aufwärmen. Dieses mindert keinenfalls den Geschmack. Ich habe das nochmals in einer Pfanne oder einem Topf erwärmte (nicht gekochte) Gericht dann einmal mit Käse überbacken... auch das war sehr lecker.

Damit die kräftige und schmackhafte Flüssigkeit mit genossen werden kann, serviere ich zu diesem Eintopf gerne Baguette, Fladenbrot oder Ciabatta, welches den Sud richtig gut aufsaugt.

Selbst für Vegetarier ist dieser Eintopf eine leckere Angelegenheit. Ich habe ihn auch schon ohne Mett zubereitet. Stattdessen habe ich eine Lage kleingeschnittene Sojabratlinge eingefügt. Auch diese Variante ist gut angekommen.

Ich selbst finde Gefallen an solchen Gerichten, bei denen ich nicht ganz genau die einzelnen Zutaten abwiegen muss, die preiswert und recht schnell zubereitet sind, lecker schmecken und einen Gesundheitsfaktor haben, variabel sind und auch aufgewärmt am nächsten Tag noch gut schmecken. All das trifft auf diesen Eintopf zu.

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen guten Appetit.


== Danke für`s Lesen, Kommentieren und Bewerten, Bavaria ==

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Kommentare zu diesem Rezept
ceridwen66

ceridwen66

03.04.2013 11:08

Lecker, jetzt knurrt mir der Magen. LG Kerry

allegra1805

allegra1805

01.03.2013 19:32

Bei uns hat der Metzger nur ungewürztes Hackfleisch. Aber ich denke, das würde man auch noch hinkriegen.

Carmelita2905

Carmelita2905

27.12.2011 10:29

Klingt sehr lecker!!!

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