Der gute schwäbische Hefezopf

5  19.02.2005

Pro:
Alles

Kontra:
Nichts

Empfehlenswert: Ja 

ciao2002

Über sich: Nur noch knapp 8.000 Punkte bis Gold *** Vielen Dank für die guten Bewertungen zu meinen Japanberi...

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Hallo zusammen,

nach zwei Berichten über Backzutaten, wurde ich schon nach meinem Lieblingsrezept für Hefezopf gefragt. Das verrate ich Euch gerne. Wenn es nach meinen Jungs gehen würde, müsste ich mindestens einmal pro Woche Hefezopf backen. Ganz so oft backe ich dann zwar nicht, aber doch ziemlich häufig.


Was gehört in einen Hefezopf:

Bei uns Schwaben gibt es da zwei Lager: Die Rosinenesser und die Rosinenhasser und je nachdem zu welcher Gruppe man gehört, müssen Rosinen in den Hefezopf rein oder nicht. In unserer Familie bin ich zwar die einzige Rosinenhasserin, aber da ich backe, gibt es auch nur Hefezopf OHNE Rosinen.

Aber hier die klassische Zutatenliste:

500g Weizenmehl (ich verwende meist Typ 550, das ich direkt im Mühlenladen kaufe)
1 Würfel Frischhefe (alternativ Trockenhefe, z.B. Alnatura)
80g Zucker
0,2 l Milch
1 Ei
100 g Butter oder Margarine
1 Prise Salz
etwas Zitronenschalenaroma

Am besten ist es, wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben.


An die Rührschüssel, fertig, los:

Zuerst erwärme ich die Milch in der Mikrowelle bis sie gut lauwarm ist. Vorsicht: Die Milch darf nicht zu heiß werden, da sonst die Hefebakterien zerstört werden. In die warme Milch gebe ich die Frischhefe, einen Teelöffel Zucker und verrühre das Ganze gut. Oben drauf gibt es noch zwei Esslöffel Mehl – fertig ist der Vorteig. Diesen Vorteig stelle ich in den Backofen und schalte die Teigfunktion an. Nach ca. 15 Minuten hat sich die Masse verdoppelt und man kann den Vorteig zu den übrigen Zutaten geben.

Während der Vorteig gehen muss, gebe ich alle übrigen Zutaten in die Rührschüssel meiner Küchenmaschine. Nach der Gehzeit kommt der Vorteig dazu und nun wird alles kräftig verknetet. Wichtig ist, dass der Hefeteig lang und gleichmäßig geknetet wird. Am besten geht das in der Küchenmaschine, man kann natürlich auch von Hand kneten.

Nun muss der Hefeteig so lange an einem warmen (nicht zu warmen!!!!!!) Ort gehen, bis er sich mindestens verdoppelt hat. Das kann 1-2 Stunden dauern.


Das Zopfflechten:

Bei uns gibt es den Hefezopf immer ganz klassisch geflochten. Ich mag keine vorgeformtem Kuchenformen, in die man den Teig nur einfach reintun muss und fertig. Diese Fertigzöpfe sehen immer gleich und damit langweilig aus. Ein selbstgeflochtener Zopf sieht immer etwas unregelmäßig und individuell aus, das gefällt mir besser.

Als erstes bitte den Backofen vorheizen, da ein Hefeteig gerne einen heißen Ofen mag –am besten auf 175° Umluft.

Vor dem Flechten knete ich den fertigen Teig nochmals durch, dieses Mal von Hand. Beim Kneten sollte man darauf achten, dass der Teig keine Zugluft abbekommt, also Fenster unbedingt zumachen!! Nach dem Kneten teile ich den Teig in drei gleich große Stücke und forme jeweils eine lange Rolle daraus, die ich dann zu einem Zopf flechte. Am besten flechtet man den Zopf direkt auf dem Backblech, da sich der geflochtene Zopf nur schwer hin und her transportieren lässt.

Den fertigen Zopf bestreiche ich mit Eigelb, gebe viele Mandelstifte drauf und ab in den Ofen. Der Zopf braucht ca. 35 – 40 Minuten Backzeit. Da er mit dem Eigelb oben drauf gern dunkel wird, schalte ich den Ofen nach ca. 20 Minuten auf 160° Umluft runter.

Fertig ist der Hefezopf – guten Appetit!!

PS: Uns schmeckt der Hefezopf am besten ganz frisch mit Marmelade oben drauf – mmmmh, lecker!!!
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Kommentare zu diesem Rezept
carmen

carmen

31.05.2005 18:58

Ich mach da noch eine Nußfüllung rein, die es fertig zum Anrühren gibt. Lecker, kann ich dir sagen. grüße, carmen

marti22

marti22

05.04.2005 15:43

Du bist einstellt, bei mir klappt das nich...... LG

Baerenkind

Baerenkind

30.03.2005 23:49

mhm das klingt lecker. Wann darf ich zum Zopfessen vorbeikommen *lol* LG Moni

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