Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Lecker, saftig, duftet herrlich, einfach zu backen, selbstgemacht |
| Kontra: |
Kalorien, Backen will und kann nicht jeder |
Liebe Baecker, Baeckerinnen, und auch alle anderen Leser,
heute moechte ich wieder mal ein Rezept zum Besten geben, was ich schon seit Jahren (fast ein Jahrzehnt) ausprobiere bzw. backe.
Warum gerade ein Marmorkuchen?
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Ein Marmorkuchen besticht zum Einen durch sein leckeres Auesseres (dunkel und hell), seinen Duft wenn er frisch aus dem Ofen kommt und durch seinen vielseitigen Geschmack. Einerseits der Schokoladegeschmack, und andererseits der helle Teig, der ein wenig nach Zitrone schmeckt.
Ausserdem ist der Kuchen nicht sehr kompliziert zu backen, was fuer mich der groesste Vorteil ist. Daher hat sich der Kuchen langsam zu meinem Lieblingskuchen entwickelt, und daher auch heute mein Bericht ueber ihn.
So, nun aber mal los, moechte Euch das Rezept nicht laenger vorenthalten :-)
Was brauche ich dafuer?
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Eine kurze Uebersicht ueber all die Hilfsmittel, was man zum "Marmorkuchen"-backen braucht:
- Ruehrschuessel
- Handruehrgeraet (oder auch "Mixer" genannt)
- Essloeffel
- Gabel
- Backform: am Besten nehmt Ihr eine Napfkuchenform mit Durchmesser von ca. 24 cm, ansonsten geht aber auch jede andere Form
Tja, das wars schon, also, viel braucht ihr schon mal nicht, um "loslegen" zu koennen.
Und wie sieht es mit den Zutaten aus? Und der Zubereitung?
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Erst einmal muessen wir den hellen Teig zubereiten. Also, fuer den hellen Teig brauchen wir:
300 g weiche Margarine
275 g Zucker
1 Paeckchen Vanillin-Zucker
ca. 2/3 Flaeschchen Zitrone-Aroma
Prise Salz
5 Eier
375 g Weizenmehl
1 Packung Backpulver
etwa 3 EL Milch
So, nun zur genauen Zubereitung:
Margarine auf hoechster Stufe ca. 1/2 Minute schaumig ruehren, nach und nach Zucker, Vanillin-Zucker, das Aroma (bisserl aufpassen und nicht zu viel nehmen, das haengt vom Geschmack derjenigen Person ab, wie man es gerne hat) und das Salz unterruehren.
So lange ruehren, bis eine gebundene Masse entstanden ist.
Nun die Eier unterruehren, jedes Ei einzeln ca eine halbe Minute.
Das Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterruehren.
Der Teig sollte schwer-reissend vom Loeffel fallen, dann hat er die richtige Konsistenz.
Nun ca. 2/3 des Teiges in eine gefettete mit Paniermehl bestreute Form fuellen, der Rest des Teiges wird nun “schokoladig” gemacht:
20 g Kakaopulver
20 g Zucker
2-3 Essloeffel Milch
nun noch unter den Teig ruehren, auch wie eigentlich alle Ruehraktionen auf hoechster Stufe. Wieder soweit Milch hinzufuegen, bis der Teig schwer-reissend vom Loeffel faellt.
Den dunklen Teig ueber dem hellen Teig in der Form verteilen. Nun noch mit einer Gabel in einer spiralfoermigen Bewegung durch den Teig von oben nach unten ziehen, dann entsteht noch ein schoenes Muster :-)
Nun also ab in den Ofen: die Backzeit betraegt bei 175-200 Grad Unterhitze ca. 60 - 70 Minuten. Kleiner Tipp von mir: den Kuchen nach einer gewissen Zeit abdecken, ansonsten wird er zu dunkel, und dann schmeckt er nicht mehr so gut!!!
Ach ja: wer mag, kann gerne auch noch Puderzucker ueber den abgekuehlten Kuchen streuen, ich persoenlich mag ihn lieber ohne.
Wird es beim Rausholen des Kuchens wenigstens schwieriger?
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Naja, das nicht wirklich ;-) Wer schon mal mit Handschuhen ein Blech oder Aehnliches aus dem Backofen geholt hat, wird es auch hier hinbekommen, den Kuchen rauszuholen. Einfach nur die Form aus dem Ofen holen, kurz (ca. 5-10 Minuten) auskuehlen lassen, und dann am Besten auf ein Rost umstuerzen. Mir persoenlich ist es leider an dieser Stelle schon mal passiert, dass der Kuchen auseinander gebrochen ist, weil er einfach noch zu heiss war. Aber das lag wohl daran, dass ich nicht lange genug gewartet habe. :-) Wars also selber Schuld :-))
Abgekuehlt, darf ich jetzt endlich probieren?
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Na klar, darfst Du! Also, meine Erfahrung ist sehr, sehr positiv, was den Geschmack angeht. Der Kuchen ist auf keinen Fall trocken, sondern schoen saftig!! Die Mischung der Schokolade ist genau richtig, sie schmeckt man schon raus, aber man kann trotzdem auch noch die Zitrone rausschmecken... Jaaa, werde den Kuchen wohl bald mal wieder backen, kriege gerade Hunger...
Laenger als 2 bis 3 Tage wuerde ich den Kuchen nicht liegen lassen, denn dann wird er schon ein wenig trocken! Aber da der Kuchen eh so gut schmeckt, ist er ja eh recht schnell weg(gegessen).
Ja, wo bleiben denn die Nachteile?
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Da kommen sie auch schon:
1. Kalorien:
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Wie Ihr sehen koennt, wird der Kuchen mit "schlappen" 5 Eiern gebacken, und Zucker ist auch gut in dem Kuchen enthalten. Man schmeckt die Kalorien auch leider nicht heraus, d.h. man wird noch nicht mal vor ihnen gewarnt :-) also, fuer Leute, die auf jede Kalorie achten, ist der Kuchen leider nicht geeignet!
2. Backen? Fuer manche unter uns ein Fremdwort:
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Tja, der Punkt ist aus meiner Sicht ein wenig unverstaendlich, weil ich ja sehr gerne backe. Aber es gibt Leute, die sagen, dass sie aller hoechstens mit einer Backmischung backen koennen und anders leider gar nicht. Naja, fuer diese Leute ist der Kuchen dann leider auch nichts, denn die werden sich nicht an den Kuchen rantrauen, weil sie es sich nicht zutrauen. Ich kann diesen Leuten nur sagen: probiert es mal aus, mir ist der Kuchen bisher IMMER geglueckt, und ich habe ihn bestimmt schon 20 Mal gebacken :-))
Fazit:
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Ein sehr leckerer, selbstgebackener Kuchen, der nach einer guten Stunde im Ofen steht (wenn man sich beeilt, auch schneller, nur ich lasse mir immer schoen viel Zeit *g*). Saftig, leckeres Aeusseres und so "einfach", dass er eigentlich immer gelingt!! Nachteile habe ich ja genannt, und die, die die Kalorien stoeren, sollen halt was anderes essen ;-)
Also, eine Empfehlung von mir persoenlich, und 5 Sterne fuer den sehr, sehr leckeren Kuchen!!!
So, da hab ich doch tatsaechlich wieder nen Bericht geschrieben :-) Danke Euch fuers Lesen, bewerten, kommentieren und NACHBACKEN :-))) Viel Spass dabei und guten Hunger!!!
Lieben Gruss
Euer
Uleyq
P.S.: Fotos werde ich anhaengen, wenn ich ihn beim naechsten Mal backe :-)
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