Der beste Marmorkuchen

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Der beste Marmorkuchen

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Erfahrungsbericht über "Der beste Marmorkuchen"

veröffentlicht 16.11.2005 | mami-online
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Auch bei dooyoo zu finden unter Mami-online. Grüße euch alle und danke für eure Bewertungen, Nicole
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"locker, luftig, leicht -Kinder backen Marmorkuchen"

Hallochen Leute,

gestern haben meine beiden Kinder (5 und 3 Jahre alt) Kuchen gebacken. Es handelt sich hier um einen Marmorkuchen, den wir gegen die üblich bekannte Trockenheit mit Kirschen bestückt haben. Was heißt wir? Eigentlich war es so. Meine Kinder haben den Teig gemacht, alles vorbereitet und ich musste nur noch

- den Küchenboden gelegentlich wischen *g
- den Kuchen in den Ofen stellen
- den Kuchen wieder herausholen.

Alles andere haben meine beiden kleinen vollbracht.

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Ich fing an mit Simon (5) und habe ihm vorgelesen, was wir brauchen. Er holte alle Zutaten heran und stellte sie auf die Arbeitsfläche....

das wären

250 g Butter oder Margarine
1 Pck. Vanillin-Zucker
3-4 Eier
1 Fl. Rum-Aroma
eine Prise Salz
500 g Weizenmehl (Dinkel geht auch)
1 Pck. Backpulver
1/8 l Milch

Das reichte zunächst für den Anfang.

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Wie gesagt, wir haben den Kuchen noch mit Kirschen verfeinert. Daher - wer das auch machen möchte - bitte ebenfalls die Kirschen erst abtropfen lassen (für diese Menge an Teig ca. 1/3 bis 1/2 der Kirschen aus einem gekauften Glas).

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Meine Kinder haben zunächst alles abgewogen. Dann kam die Margarine mit dem Zucker und Vanillin-Zucker in die Küchenmaschine. Und zwar wurde alles so lange verrührt, bis ein gleichmäßiger Brei entstand. Dann kamen die Eier hinzu.

Ebenfalls wurde so lange gerührt, bis nichts mehr zu definieren war, außer einer gleichmäßigen Masse.

Dann hat mein Sohn das Rum-Aroma hinzugefügt und die Prise Salz. Sarah (3) kippte voller Elan das Mehl hinein (uff, einen Teil mussten wir von der Arbeitsplatte nachher noch abkratzen und hinzufügen = die Platte hatte ich vorher natürlich ordentlich gesäubert *g) und auch das Backpulver kippte sie hinein. Simon kippte gleichzeitig 1/8 l Milch (wie vorher abgemessen) zum Teig hinzu. Dann haben wir es auf mittlerer Stufe ca. 3 Minuten "verquirlen" lassen.

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Die Kuchenform haben sich meine Kinder natürlich bereits vorher ausgesucht (zum Glück die normale "Gugelhupf-Form"). Simon hat sie mit Brotpapier mit Butter eingefettet und ich muß nur noch ein bisschen hinterher gehen.

Gut, der erste Teil des Teigs ist fertig. Meine Kinder geben voller Hingabe etwa 1/3 des Teigs in die Kuchenform hinein. Sarah verteilt dann etwa die Hälfte der Kirschen auf dem Teig (nachdem sie leider die Auffangform für den Kirschsaft ungeschmissen hat und ich die Küche das erste Mal durchwischen durfte).

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Nun brauchen wir noch zu den vorgenannten Zutaten:

-30 g "echten" Kakao (also nicht den fertig gesüßten Nestlé oder sonstiges, sondern wirlich den dunklen, ungesüßten = schmeckt viel besser!!!!!!!)
-25 g Zucker

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Diese Sachen geben meine Kinder zu dem restlich verbliebenen Teig in die Rührschüssel. Wieder wird die Maschine angeworfen und ein bisschen Milch hinzugeben, bis der Teig die Konsistenz des vorhergegangenen Teigs hat (fällt fest-locker vom Löffel ab). Nachdem der Kakao und der Zucker hinzugefügt wurden (wieder durch Sarah) durfte ich die Küche zum zweiten Mal wischen *g....

Simon gibt den ganzen braunen Schokoteig auf den vorherigen hellen Teig in die Backform. Sarah gibt die restlichen Kirschen auf den Teig. Dann geben sich beide redliche Mühe und durchquirlen den Teig in der Backform nochmals mit einem Esslöffel, damit sich nachher auch das schöne "Marmormuster" im Kuchen ergibt. Also immer Löffel hoch und runter, dabei immer ein wenig mehr nach vorne in der Backform weiterwandern, bis man an der Anfangsposition wieder angekommen ist....... *g Den Kindern macht das besonders Spaß = matsch, matsch, matsch..... *g

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Gut, ich habe zwischenzeitlich den Backofen angestellt. 200 °C bei Ober-(Unterhitzte (etwas besseres besitze ich leider nicht *g). Nachdem meine Kinder mit dem Matschen endlich fertig sind, stelle ich die Kuchenform in den Backofen. Nach etwa 45 Minuten kann ich den Kuchen wieder herausnehmen und auf ein Backrost "umstülpen". Meine Kinder haben wirklich gute Arbeit geleistet! Der Kuchen bröckelt an keiner einzigen Stelle!

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Nachher schneide ich ihn an. Er ist immer noch warm, aber meine Kinder möchten schließlich probieren, was sie gemacht haben.. (verständlich)

Auch beim Anschneiden bricht er nur an sehr wenigen Stellen. Bei durchgekühltem Zustand wäre er wahrscheinlich noch weniger gebrochen?!

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Der Marmorkuchen ist super locker, luftig, leicht geworden. Meine Kinder, ich und mein Mann sowie meine Nachbarn (2 haben probiert) waren begeistert (aber wirklich!!!!, nicht nur "für die Kinder"!!).

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Normalerweise kennt man "Marmorkuchen" nur als "Marmor" weniger als "Kuchen". Also eher trocken. Dieser hier ist allerdings wirklich luftig, locker, und gerade wegen der Kirschen auch nicht trocken. Die Kirschen geben dem Kuchen noch etwas "Feuchtigkeit" hinzu. Man braucht auch keine Sahne bei diesem Kuchen!

Er ist wirklich zu empfehlen und - wie gesagt - "KINDERLEICHT".

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • surround999 veröffentlicht 29.12.2006
    Mir läuft das Wasser im Munde zusammen... diesen Mamorkuchen könnte ich glatt zum Frühstück verdrücken... ;-)) Gruß Gerd
  • LilithPanther veröffentlicht 15.06.2006
    ich mag keine kirschen, lg
  • neuseeland1 veröffentlicht 11.05.2006
    Da bekomm ich doch gleich Appetit. Ich wünsche Euch einen schönen Urlaub. LG Eva
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Produktdaten : Der beste Marmorkuchen

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