Teuer aber sehr gut

5  22.08.2000

Pro:
Ein oberfränkisches Nationalgericht  lecker und gut

Kontra:
sehr teuer

Empfehlenswert: Ja 

EmmaPeel

Über sich:

Mitglied seit:21.08.2000

Erfahrungsberichte:36

Vertrauende:5

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Dieses Rezept wurde von 7 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet

Zutaten für 2 Personen:

3 Pfd. Stockfisch
3 Brötchen
100 g Butter
1/2 Pfd. Speck fett
2 Zwiebeln mittelgroß
Salz

Allgemeines:
Stockfisch ist ein oberfränkisches Nationalgericht und wird um die Osterzeit gegessen. Wahrscheinlich war es mal ein Arme-Leute-Essen, dies hat sich jetzt aber gewandelt, Stockfisch ist sehr teuer. Mit 12-15 DM pro Pfund muß gerechnet werden.
Das Gericht wird sich vielleicht auch ein wenig blöd anhören, aber es sollte wirklich probiert werden. Einen Kenner wird es bestimmt sehr schmecken.
Jeder kocht im Hofer, Bayreuther, Kulmbacher Raum den Stockfisch ein wenig anders. Dies ist ein Standartgericht, von dem man auf jedenfall ausgehen kann.

Es empfiehlt sich den Fisch von einem Fischhändler oder Fischhalle vorzubestellen. Und zwar muß ein gewässerter Stockfisch bestellt werden. Ansonsten müßte der Fisch selber gewässert werden, das dauert eine Woche und verursacht einen mords Gestank. Also lieber mehr Geld ausgeben und es sich sowas nicht antun.

Nach meiner Kenntnis ist ein Stockfisch ein Dorsch, der in Norwegen und Schweden im Freien getrocknet wird, daß er so hart wird wie ein Stück Holz.

Zubereitung:
Fisch in reichlich Salzwasser kochen.

Derweil die Brötchen in Scheiben schneiden und in einer Pfanne in der Butter knusprig anrösten.

Den Speck und die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Speck in Pfanne auslassen, dann die Zwiebeln hinzufügen und glasig werden lassen.

Wenn der Fisch weich ist, er muß allerdings noch Biß haben, das Fischfleisch mit den Händen von den Gräten lösen und in mundgerechte Stücke zerpflücken. In einer Schüssel eine Schicht Fisch legen, dann eine Schicht geröstete Brötchen, dann eine Schicht Speck mit Zwiebeln usw. Zum Schluß einwenig Sud darübergießen.

Dazu gibt es Salzkartoffeln.


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