...
Der Dunkle Prinz ist die Fortsetzung des "Löwen von Macedonien", in dem Parmenion, als genialer Feldherr von Alexanders Vater Philipp von Macedonien, unwissentlich zur Geburt des Chaosgeistes und Alexanders beiträgt - Philipp sollte der Vater sein, war jedoch wie uns bekannt ist zu betrunken, ... Bericht lesen
CreditPlus Bank - der Spezialist für die Finanzierung von Wünschen. CreditPlus Bank SofortKredit: Variable Beträge von 500 - 50.000 Euro, ab 3,59% effekt. Jahreszins
Erfahrungsbericht von Longasc über Der dunkle Prinz / Gemmell, David 22. August 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
durchschnittlich
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
durchschnittlich humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
Starke Charaktere und mitreißende Feldschlachten
Kontra:
Die magische/mystische Seite des Buches kann nicht überzeugen
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Dieses Buch erzählt die Geschichte von Alexander dem Großen von seiner Geburt an bis zu seinem Tode nach, wobei hier die Gemmell'sche Variante der Historie annimmt, das Alexander der Große ein Mensch mit zwei Seiten war: Eine die des klugen und gütigen Alexander, die andere besessen vom Geist des Chaos-Gottes Kadmilos, der immer öfter die Überhand über Alexander zu gewinnen droht.
Der Dunkle Prinz ist die Fortsetzung des "Löwen von Macedonien", in dem Parmenion, als genialer Feldherr von Alexanders Vater Philipp von Macedonien, unwissentlich zur Geburt des Chaosgeistes und Alexanders beiträgt - Philipp sollte der Vater sein, war jedoch wie uns bekannt ist zu betrunken, um dieser Verpflichtung zur rechten Stunde nachzukommen, so das Parmenion einsprang - mit dem verheerenden Ergebnis, das der dunkle Gott nur zum Teil gebannt in Alexander wiedergeboren wird.
Der zweite Teil des "Löwen von Macedonien" legt mehr Augenmerk auf Mystik und Alexander und bedauerlicherweise weniger auf Gemmells farbenfrohe und lebendige antike Welt.
Ich empfehle dringend, zuerst dieses Buch zu lesen, meine Review dazu:
Zu Beginn des Buches ist das einst so freundschaftliche Verhältnis zwischen Parmenion und König Philipp gestört - Das Volk jubelt Parmenion mehr zu, und die einzige Niederlage der Macedonier geschah als der König ohne Parmenion zu Feld zog... doch noch mehr neidet Philipp Parmenion, das dieser Alexander berühren kann, ohne das er das Gefühl hat, verbrennen zu müssen - das nun Philipp unheimliche Kind ist besessen, und nur Parmenion als Vater, was sonst niemand weiß, und seine Mutter Olympias können ihn berühren ohne das sie dieses erleiden müssen.
Tiere, die Alexander berührt sterben und vergehen innerhalb von Minuten - der Prinz wird seinem eigenen Vater, der sich so dieses Wunschkind ersehnte, unheimlich.
Bald soll Alexander gemeuchelt werden von Feinden Philipps, doch er wird in eine Parallelwelt entführt, in der Philippos die Rolle des Philipp inne hat und vom Chaosgeist besessen ganz Griechenland mit Krieg überzieht - kein Vergleich mit dem eher gütigen Philipp unserer Welt. Dort leben auch mystische Kreaturen wie Zentauren, Voren, Minotauren, Harpyien, Nymphen, Dryaden... doch die Welt steht vor der totalen Eroberung durch den Chaosgott im Körper von Philippos.
Parmenion kann mithilfe seines Freundes Aristoteles Alexander zu Hilfe eilen - und wird schließlich in der Paralellwelt Derae, seine Jugendliebe wiedertreffen, unglücklich verheiratet mit Parmenion, König von Sparta... solche Paradoxen prägen diesen Teil der Handlung.
Schließlich gelingt es, in dieser Welt das Chaos in Schach zu halten und Philipp mithilfe eines goldenen Halsbandes für einige Jahre aus dem Bann des Chaosgeistes nahezu vollständig zu befreien.
Doch zurück im "realen" Griechenland, wirkt das Chaos weiter Neid und Hass, und Philipp mißtraut Alexander, und dieser Philipp, da er den Sohn seiner neuen Frau Cleopatra ihm, einen unheimlichen Jungen der einen Dämon in sich trägt, vorzieht...
die Diener des Chaos leisten ganze Arbeit, Alexander verliert das Halsband und glaubt, er könne auch ohne dem Geist des Chaos widerstehen, der sich langsam in ihm einschleicht...
In der Folge werden historische Schlachten wie die bei Issos und andere Erfolge Alexanders behandelt, jedoch bilden sie nicht den Mittelpunkt der Handlung, sondern stehen stets hinter dem Kampf Alexanders gegen den Dämon in ihm zurück - der immer mächtiger wird und schon bald Alexander grauenhafte Dinge tun läßt, bis es auch seine Untergebenen graut und seine engsten Vertrauen erfahren, das der Dämon Kadmilos im Begriff steht, ihren Herren zu besiegen - der sich am Ende seines Lebens sogar gegen Parmenion wenden wird, der stets für den "guten" Alexander stritt, auch wenn der Dämon diesen Greuel ohne Ende anrichten ließ.
Wie jedoch und ob es Alexander gelingt, den Dämon auszutreiben oder zu besiegen, werde ich hier nicht bekanntgeben. :)
Im Unterschied zum ersten Teil ist dieser hier mystischer, jedoch kommen die starken Charaktere und eine spannende Handlung nicht zu kurz. Nicht mein Fall war die Mystik, die das Buch durchzieht - ich habe nichts gegen Fantasy-Gestalten, dazu lese ich das zu oft, aber Gemmells Stärke ist wie schon in seinen Drenai-Romanen, Menschen zu Helden werden zu lassen oder zu Helden gemacht zu werden, interessante und zwielichte Charaktere helle Seiten und böse Charaktere ihre wenigen guten Züge zeigen zu lassen, ohne das es seltsam und unpassend, sondern glaubhaft wirkt.
Die Feldschlachten und die Kriegstaktik in diesem Buch sind auf hohem Niveau gehalten, jedoch stehen sie immer hinter Alexanders Auseinandersetzung mit sich selbst während der Schlacht und im Leben zurück.
Das Buch verdient eine gute Wertung, ich hätte aber fast nur eine 3 Sterne Wertung vergeben, da mir die Gemmellsche Mystik nicht so sehr zusagen will.
Diese zeigt sich hier weit deutlicher und offener, so das sie störend wird.
Der "Quell der Macht" für das Gute und der "Geist des Chaos" für das Böse waren schon in der Drenai-Saga vorhanden, jedoch nicht so dominant wie hier.
Und damit auch nicht so störend, denn Gemmells Erzählkunst bietet in Hinblick auf menschliche Charaktere mehr als er in metaphysischer Hinsicht unnötigerweise in das Buch packt, das dadurch für mich spürbar im Wert gemindert wird.
Pro: handelt von Alexander dem Großen Kontra: keine wenn man die griechische Geschichte mag
Der "Dunkle Prinz" von David Gemmell hanndelt von dem jungen Prinzen Alexander der seit seiner Kindheit von einem Chaosgott besessen ist. Nur ein magisches Amulett, das er von dem weisen Aristoteles bekommen hat verhindert, dass der Junge vollkommen von dem dunklen Gott beherrscht wird. Leider verliert das Amulett ständig an Macht und früher oder später wird der Verstand des Prinz dem dunklen Gott zum Opfer fallen. Das Buch ist stark an die Geschichte ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: spannend Kontra: wird ein wenig langweilig in der Mitte
Der dunkle Prinz ist der zweite Teil von dem Löwe von Macedonien. Dieses Buch von David Gemmel ist genauso ein Meisterwerk wie das andere. Leider wird es ungefähr in der Mitte des Buches schwer zu lesen, weil es sich alles in die Länge zieht, doch die Spannung verliert in keinem Kapitel an Wert.
Dieses Buch ist auch wieer mit dem strategischen Geschik von Parmenion gefüllt. Die Magie kommt hier schon wieder etwas mehr zum vorschein, was dem Buch ... ...Gott des Unterganges retten will, aber dabei ein Geheimnis hütet, das nur er selber weiß. Sein Sohn sollte eigentlich der Sohn von Phillip, dem König von Macedonien sein, seinem besten Freund.
Dieses Buch ist ein absolutes muß für jeden, der den Löwen von Macedonien gelesen hat. Und für alle strategiefans. ...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
Pro: Detailliert, historisch exakt, klassische Heldenfigur der Geschichte Kontra: Weitschweifiges Geschwafel, teilweise sehr zäh und langweilig
..., zack zack ? Ende. Nicht gerade berauschend!
◊●●◊ ?Fazit? ◊●●◊
Die zahlreichen interessanten Details aus Alexanders Leben können nicht über Haefs Schwächen hinwegtäuschen: Manchmal schweift er einfach zu weit ab, sein Stil ist oft recht zäh zu lesen. Dennoch gefiel mir ?Alexander? weit besser als ?Hannibal?. Hier hatte Haefs eine dankbarere Vorlage, aus der er auch etwas viel genießbareres gemacht hat.
Wer einen kurzweiligen historischen Schmöker sucht, der ist mit Rebecca Gables Romanen viel besser bedient. Der ?Löwe von Macedonien? und ?Der dunklePrinz? von DavidGemmell haben einen Fantasyeinschlag, und stellen Alexanders General Parmenion in den Mittelpunkt.
Aber wer den detailliertesten historischen Rundumschlag will, der sollte sich den Doppelband ?Alexander / Alexander...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich 18.04.2003
Vergleichen Sie ähnliche Produkte mit Der dunkle Prinz / Gemmell, David
Der David, Der dunkle David, Der Prinz David, Der Gemmell David, Der dunkle Prinz David, Der dunkle Gemmell David, Der Prinz Gemmell David, Der dunkle Prinz Gemmell David
Sind Sie Hersteller/Anbieter von Der dunkle Prinz / Gemmell, David? Klicken Sie hier