Zu ihnen komme ich immer wieder gern Frau Dr. M.
10.04.2006
Pro:
Ein guter ist wie 6 Richtige im Lotto
Kontra:
Davon gibt es leider zu wenig
Empfehlenswert:
Ja
 M.Fantomas
Über sich:
Max Lukas 01.05.2011! Kinder sind ein Geschenk für ihre Eltern, bleibt zu hoffen, dass sie auch erw...
Mitglied seit:21.12.2004
Erfahrungsberichte:38
Vertrauende:6
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 65 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Seit fast zwei Jahren arbeite ich auf der Gyn und kenne genügend Gynäkologen, aber von denen, die hier arbeiten kann ich nur einen empfehlen, aber den 100 %. Der Mann ist freundlich erfahren und kompetent, merkt sofort, wenn eine Frau noch was auf dem Herzen hat und ist einfach ein fachlich hervorragenderer Arzt für Schwangere wie Nicht-Schwangere. Leider habe ich ein echtes Problem, mich von Ärzten behandeln zu lassen, mit denen ich beruflich zu tun habe, ich muss hier ja nicht den Mund aufmachen, sondern... Mein erster Besuch beim Gyn war als ich 14 war und jedes mal bei der Periode fast gestorben wäre, meine Mutti schleifte mich zu ihren, der total professionell und total steril war. Meine Mutti durfte dabei sein und da er sie kannte, fragte er immer nur sie. Mir hat er nur "Guten Tag" und "Auf Wiedersehen" gesagt, geht´s noch? Er verordnete mir ein pflanzliches Präparat, aber das half wenig. Als ich später meinen Freund kennen lernte, verschrieb er mir die Pille und eine Sorte, mit der die Regelblutung ohne diese Beschwerden ablief. Auch da redete er sehr wenig, aber ich bin einfach wieder zu ihm hin. Er war fachlich sicher gut, ich kann das jetzt ja beurteilen, er war korrekt, höflich aber total steril im Umgang mit seinen Patientinnen. Hätte ich Probleme, würde ich nie im Leben mit ihm darüber reden, das ginge nie. Er wusste auch, wann er mal nachfragen musste und beriet auch gut.Später hörte ich von einer Gynäkologin, die fachlich gut und menschlich war. Sie hat eine Zusatzqualifikation als Therapeutin, was sicher auch gut ist. Will man reden, sagt man das bei der Terminabsprache und kriegt entweder mehr Zeit, oder den letzten Termin vor der Mittagspause oder Praxisschluß. Sie ist auch superkorrekt und man zieht sich erst nach dem Gespräch aus. Erst wird gynäkologisch untersucht, dann die Brust abgetastet, aber niemals ist die Zeit so knapp, dass man sich untenrum nicht wieder anziehen kann. Urinproben gibt man an der Klappe ab und Blutabnahmen werden entweder von ihr selbst, oder von einer guten Arzthelferin abgenommen. Kommt der Abstrich an und das Ergebnis ist nicht für den Patienten positiv, bekommt die Patientin eine Benachrichtigung, man möge sich bei ihr melden. Ein Abstrich war mal grenzwertig, weil ich kurz vorher eine Pilzinfektion hatte und die, ich komme ja leicht ran mit einer Kurztherapie selbst therapiert habe. Sie hat auch nicht gemeckert, aber gesagt, das man das nicht unmittelbar nach einer Pilzinfektion machen soll, denn dass kann das Ergebnis beeinflussen. Auch versucht sie nicht ständig alles extra abzurechnen und wenn sie während der Schwangerschaft mal mehr als drei Sonosnötig sind, macht sie sie ohne sie extra abzurechnen.Manchmal ist es möglich, wenn man es begründet, dass eine Kann-Leistung von der Kasse getragen wird. Aber manche Ärzte kassieren lieber beim Patienten. Was Verhütung betrifft kennt sie mehr als nur die Pille und berät auch gut, auch macht sie immer ein Anamnesegespräch und fragt nach anderen Erkrankungen. Auch bei sexuellen Problemen oder Partnerschaftskonflikten kann man sich beraten lassen. Der Partner kann gerne mitkommen und wenn sexuell übertragbare Krankheiten therapiert werden sollen, werden die Patientinnen darauf hingewiesen. Meine Gynäkologin hat lange an einer Uni-Klinik gearbeitet und besucht auch immer wieder Fortbildungen und Kongresse. Fachliteratur steht nicht nur zur Dekoration rum.Sollten Patientin ein Problem haben, wo sie an ihre Grenzen kommt, weiß sie meist sofort, wo sie die Patientinnen hinschicken kann. Kinder sind hier auch willkommen in der neuen Praxis ist auch eine Spielecke und Spielzeug. Bei der Auswahl ihrer Mitarbeiter hat sie eine gutes Händchen, das ist beim Gynäkologen auch wichtig. Ist die Helferin nicht genausogut wie die Ärztin, verliert sie vielleicht ohne Schuld Patientinnen. Da die Organisation auch wichtig ist und es an Arzt und Arzthelferinnnen liegt, wie es organisiert ist . Wie lange muß man warten, wie schnell gibt es Termine, ist bei neuen Patientinnen genug Zeit für ein Erstgespräch? Wie sind die Mitarbeiter am Telefon? Sind die Leute diskret? Werden Befunde vor unbeteiligten Patientinnen bekannt gegeben? Fazit: Es gibt gute Gynäkolog/innen und weniger gute, für mich kommt es nicht nur auf das fachliche, sondern auch auf die menschliche und organisatorische Seite wichtig, stimmt alles, dann hat man den Hauptgewinn. Ich habe ein paar Punkte angeführt, die mir wichtig sind, da ich auch jede Menge mit Gynäkologen zu tun habe und sehe, was alles nicht gut oder gleich ganz schief läuft. Außerdem habe ich auch so meine Vorstellungen, wie ich als Patientin behandelt werden möchte. Sicher kommen auch in der besten Praxis Fehler vor, aber das Team lernt aus Fehlern und macht nicht immer die gleichen. Ich fühle mich gut aufgehoben, meine Mutter, die jetzt auch hingeht auch und einige Freundinnen und Kolleginnen sind dort auch zufrieden. Die Praxis ist sehr zu empfehlen, aber leider haben die echt Kapazitätsprobleme und nehmen zur Zeit wenigstens keine neuen Patientinnen, leider!
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
Mehr über dieses Produkt lesen
|
|
27.01.2010 14:24
Sehr interessant. Wie gut das ich als Mann nicht zum Gyn muss. grins.
28.07.2008 14:24
Ich habe auch eine super Ärztin gefunden, die mich nicht nur während der Schwangerschaft ausgezeichnet behandelte, sondern auch schon davor und auch jetzt danach wieder.
22.11.2007 17:49
Tja, mit Frauenärzten ist es teilweise wirklich schwierig! Ich musste meine gerade erst wechseln, weil sie mir ständig teure IGEL-Leistungen aufdrängen wollte. Und bei der Krebsvorsorge gab es auch noch Probleme - irgendwann hat es mir gereicht! LG Claudia