* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Pro: Versuchungen sind gut Kontra: aber man kann Ihnen widerstehen
...und der nicht viel redet und den man sonst nicht vermisst, außer er ist nicht da, die Gemeinde, die den Menschen braucht, jeden einzelnen, denn jeder gehört dazu.
Und der verlorene Sohn, der Sohn der jung ist, und weg geht, der sich denkt, dass er alleine besser aufgehoben ist, der seinen Vater schon gerne hat und seine Familie, aber irgendwie will er sich die Hörner abstoßen, was oft viel besser ist wenn man jung ist. Sicher kann man als Gläubiger Mensch sagen, he das ist nötig, aber für manche ist dass eben der richtige Weg und der Junge Typ geht in die Fremde, ferne vom Vater, er will flüchten, will viele Kilometer zwischen sich und seiner Familie haben. Früher hat man ja üblicherweise dass Erbe geteilt, Zwei Drittel bekam der 1. Geborene, Ein Drittel der Zweitgeborene Sohn und der hat dann das verprasst mit Huren, der verbrachte in der Fremde...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als weniger hilfreich
Pro: Sehr zu recht mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet Kontra: Ohne gewisse Vorkenntnisse und ohne Präferenz für Lyrik, schwer zu lesen
...Rechnung zu tragen, habe ich mir ein ganz besonderes Werk vorgenommen, das Kunst an sich ist (indem ich also über das Werk schreibe, schreibe ich über Kunst) und es kommt aus eben jener Weltgegend, aus der ich regelmäßig berichte. Wenn ich schreibe, dass das Werk Kunst an sich sei, dann ist das keine Übertreibung. Es handelt sich um ein Buch für das sein Autor, Derek Walcott (kurz DW), 1992 den Literatur-Nobelpreis erhielt: "Omeros"
Über den Autor, seine Literatur und über die Verleihung des Nobelpreises, schrieb ich anlässlich der Rezension seines Werkes "Das Königreich des Sternapfels" (auch hier bei Ciao vorgestellt): "Was ich nie vermutete hätte, war auch für die literarisch interessierte Öffentlichkeit hierzulande eine Überraschung besonderer Güte. Zwar hatten die Europäer zur Kenntnis genommen, nehmen müssen, dass von jenseits...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Pro: teilweise lustig, leicht lesbar Kontra: einiges - siehe Bericht
...bekommt ihr Sohn nur hin und wieder zu spüren, wenn der Verlust ihres Erstgeborenen sie schmerzhaft überkommt: dann drückt sie den Erzähler krampfhaft an sich, so dass er kaum mehr Atem schöpfen kann. Der Junge spürt, dass er auch dann und eigentlich überhaupt nur als völlig unzulänglicher Ersatz für den fehlenden Erstgeborenen fungiert. Schmerz und Scham sind seine Grundgefühle: seine Eltern, insbesondere seine Mutter, hängen offensichtlich nur an ihrem verlorenen, nicht aber an ihrem vorhandenen Sohn und dieser kann trotz seines Wunsches den Schmerz nicht lindern, den sie für dieses ständig präsente Phantom empfinden.
Interessant und nicht selten auch lustig wird diese Konstellation durch die mit unbekümmerter Selbstverständlichkeit erzählte trotzig-narzißtische Eifersucht des Erzählers gegenüber seinem nicht vorhandenen Bruder. Diese...
Bericht lesen
Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als hilfreich
hilfreich 01.01.1970
Verwandte Tags für Der verlorene Sohn / Derek Walcott