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Verwandte Angebote für Der verlorene Sohn / Walcott, Derek
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Pro: Sehr zu recht mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet Kontra: Ohne gewisse Vorkenntnisse und ohne Präferenz für Lyrik, schwer zu lesen
...Rechnung zu tragen, habe ich mir ein ganz besonderes Werk vorgenommen, das Kunst an sich ist (indem ich also über das Werk schreibe, schreibe ich über Kunst) und es kommt aus eben jener Weltgegend, aus der ich regelmäßig berichte. Wenn ich schreibe, dass das Werk Kunst an sich sei, dann ist das keine Übertreibung. Es handelt sich um ein Buch für das sein Autor, DerekWalcott (kurz DW), 1992 den Literatur-Nobelpreis erhielt: "Omeros"
Über den Autor, seine Literatur und über die Verleihung des Nobelpreises, schrieb ich anlässlich der Rezension seines Werkes "Das Königreich des Sternapfels" (auch hier bei Ciao vorgestellt): "Was ich nie vermutete hätte, war auch für die literarisch interessierte Öffentlichkeit hierzulande eine Überraschung besonderer Güte. Zwar hatten die Europäer zur Kenntnis genommen, nehmen müssen, dass von jenseits...
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Pro: Das Hohelied der Poesie Kontra: Hochverdichtete Sprache
...– eine davon ist meine Entdeckung Westindiens; der Karibik. Meine Entdeckung Westindiens ist eine Erweiterung meiner literarische Landkarte, die vor vielen Jahren begann und ihren vorläufigen Höhepunkt 1992 fand.
Dies war das Jahr, in dem DerekWalcott den Nobelpreis für Literatur erhielt. Was ich nie vermutete hätte, war auch für die literarisch interessierte Öffentlichkeit hierzulande eine Überraschung besonderer Güte. Zwar hatten die Europäer zur Kenntnis genommen, nehmen müssen, dass von jenseits des Atlantik, aus dem Süden des amerikanischen Kontinents, eine neue überwältigende Literatur unserer eurozentistrischen Auffassung von dem was denn Kultur sei eine Alternative entgegen zu setzen vermochte, die mit Nobelpreisen für Gabriela Mistral (1945), Saint-John Perse (1960), Miguel Asturias (1967), Pablo Neruda (1971), Gabriel...
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Pro: teilweise lustig, leicht lesbar Kontra: einiges - siehe Bericht
...bekommt ihr Sohn nur hin und wieder zu spüren, wenn der Verlust ihres Erstgeborenen sie schmerzhaft überkommt: dann drückt sie den Erzähler krampfhaft an sich, so dass er kaum mehr Atem schöpfen kann. Der Junge spürt, dass er auch dann und eigentlich überhaupt nur als völlig unzulänglicher Ersatz für den fehlenden Erstgeborenen fungiert. Schmerz und Scham sind seine Grundgefühle: seine Eltern, insbesondere seine Mutter, hängen offensichtlich nur an ihrem verlorenen, nicht aber an ihrem vorhandenen Sohn und dieser kann trotz seines Wunsches den Schmerz nicht lindern, den sie für dieses ständig präsente Phantom empfinden.
Interessant und nicht selten auch lustig wird diese Konstellation durch die mit unbekümmerter Selbstverständlichkeit erzählte trotzig-narzißtische Eifersucht des Erzählers gegenüber seinem nicht vorhandenen Bruder. Diese...
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hilfreich 08.10.2004
(09.10.2004)
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