Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara

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Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara

Hotel - Ayers Rock Resort, Yulara Drive, 0872 Yulara, Australien - Mittelklassehotel

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80% positiv

1 Erfahrungsberichte der Community

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Erfahrungsbericht über "Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara"

veröffentlicht 19.08.2015 | karlheinz46at
Mitglied seit : 09.09.2011
Erfahrungsberichte : 2007
Vertrauende : 137
Über sich :
Hallo, ich bin Heinz. Manche kennen mich schon von dooyoo oder trivago. Ich bin 70 und lebe in Wien.
Sehr gut
Pro nahe am Ayers Rock
Kontra sehr teuer
besonders hilfreich
Preis-/Leistungsverhältnis
Anbindung
Service
Essen & Trinken
Atmosphäre

"Wohnen in der Roten Erde beim Ayers Rock..."

Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara

Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara

Hallo aus Wien!

Anfang Juli 2015 waren wir in Australien und da haben wir unsere Reise nach einer Serie von Flügen am Uluru begonnen.

Da mussten wir erst von Wien nach Dubai, das waren 5 h Flug, dann gleich weiter nach Sydney, das waren dann harte 13,5 h und dann nochmals anschließend 4 h bis Ayers Rock. Ich frage mich noch immer, wie ich diese Flüge überlebt habe.

BUCHUNG
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Natürlich mussten wir vorab ein Hotel für den Aufenthalt am Ayers Rock buchen. So viel ich weiß, war der Flughafen früher zu nahe am Ayers Rock dran und musste verlegt werden. Alle Hotels dort in der Touristen Retorte Yulara sind teuer und weiter weg vom Ayers Rock. Der liegt eh in einem National Park, wo man 25 AUD Eintritt bezahlen muss.

Im Nachhinein gesehen, ist es egal, welches Hotel man bucht, da alle fast ineinander übergehen und eigentlich, außer mal billiger und teurer nix anderes bieten.

Frühstück ist da nirgend mit dabei und das haben mir nicht genommen. Das hätte uns 35 AUD pro Tag pro Nase gekostet. So habe ich mal nach billigen Tarifen gesucht. Da war nix billig und leider bei der Accorkette, wo das Hotel dazu gehört, war ebenso nix billiges zu finden.

Dann wich ich mal zu FTI aus, wo das Desert Gardens um 40 Euro billiger war, als das beste Angebot. Hier könnte man aber nicht mehr kostenfrei stornieren, falls es mal billiger würde. Ich habe aber über opodo.de gebucht, da ich webmiles mitnehmen wollte, ich zwar kamen, aber nicht die versprochene Weiterleitung der Kreditkartendetails an FTI, sodass ich eine erste Mahnung bekam.

Ich konnte das mit FTI klären und haben ebenso opodo.de angeschrieben. Bis heute kam nur Schweigen von opodo.de sprich kein Kommentar. Das Hotel habe ich dann erst 4 Wochen vor der Reise voll bezahlen können und bekam dann mit der Post ein dickes Voucherheft von FTI. Da war nur ein Voucher wichtig und den…wollte ehrlich gesagt…vor Ort kein Mensch sehen.

Das Ganze hat dann für das 4 Sterne Hotel mit den 218 Zimmern 400 Euro gekostet plus 4 Euro für die Kreditkartenbezahlung. Ach ja, Check-out war schon um 10 Uhr und Check-in um 16 Uhr, also ganz tolle Zeiten und viel Leistung fürs Geld…öhhh.


ANFAHRT
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Gut, wie kommt man vom Flughafen nach Yulara? Yulara, ja das heißt dann noch, so wie der Flughafen ebenso, Ayers Rock Resort. Da stand, dass der Transfer gratis wäre. Das isser dann wirklich. Am Flughafen kann man vor der Abfahrt noch schnell die super teuren Ausflüge zum Ayers Rock (Uluru) buchen oder erst im Hotel. Wir haben uns nur das Prospekt mitgenommen und dann im Hotel auf die Zimmerrechnung buchen lassen.

Uluru bei Sonnenuntergang und Katja Tjuta mit Spaziergang plus National Park Eintritt, 196 AUD, das waren so 140 Euro. Naja, sonst sieht man vom Ayers Rock gar nix, da man nur mit Mietauto hinkommt.

Gut, der Transfer, hier gibt es immer für zwei benachbarte Hotels einen großen Bus und der kostet wirklich nix. Bei den Preisen nicht so verwunderlich! Da einfach Warten, so alle 30 Minuten fährt der zum und vom Hotel, Koffer unten in den Bus stellen, einsteigen und nach 10 Minuten ist man am Hotel. Dort kann man dann einchecken, wenn man Glück hat, das hatten wir, da noch Unmengen an Koffern in der Lobby standen.


LOBBY UND EINZUG
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Die Lobby ist dann nix Besonderes, nur viel Glas, sehr lang, eher nicht so breit, da kann man sitzen und auf Godot warten oder gratis ans Internet, falls mal der PC geht. Drucken hat was gekostet. Dann gab es paar Prospekte und einen Kühlschrank mit teurem Wasser.

Wir haben dann eingecheckt, den Ausflug zum Ayers Rock gebucht, aber nicht selber, sondern da hat die Dame angerufen und den Betrag auf die Hotelrechnung gegeben. Naja, ehrlich gesagt, den Eintritt zum NP hat sich niemand angesehen, man sollte den Wisch nur im Bus hochhalten und dann konnten wir schnell durchfahren.

So wir bekamen den Schlüssel zum Zimmer. Das war dann gar nicht so nah. Da mussten wir erst ins Freie, dann durch einen Giftshop durch, der nur teurer Kunst und Bilder hatte und dann war noch eine Bar und ein sehr teures Restaurant. Der Weg im Freien hatte sowas wie Waschbetonplatten und dann war der weiß überdacht und streckenweise war da so ein künstlicher, erhöhter Rinnsal daneben mit großen Steinen und Wasserfällen.

Da mussten wir über 5 Minuten gehen und nur einmal gab es eine Steinrampe, sonst haben wir den Koffer über 10 Stufen hoch getragen. Das Zimmer war fast schon im anderen Hotel.


POOL
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Unterwegs kamen wir noch am kleinen, weiß eingezäunten Pool vorbei. Für den hatten wir keine Zeit und der war mehr für die Kinder da. Da hat es noch etliche Liegen gegeben, aber gar nicht viele Leute. Gut, es war Winter und in der Früh 4 C und am Nachmittag mal 20 C, das sind dann nicht so die Badetemperaturen.


ESSEN und SHOPPEN
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Bevor ich zum Zimmer komme, mal was man noch machen kann. Es gibt einen Gratisshuttle ab 9 Uhr oder so, der fährt alle 20 Minuten alle Hotels und den Zentralpark an und die Kamelfarm. Der ist innen kalt und man sieht nicht viel. Wir haben eine Runde gedreht, das war’s.

Dann kann man in 10 Minuten zu Fuß zum Shoppen gehen, die stiegen hinauf bei der teuren Galerie, durch das Sails Hotel durch und dann ist man am kleinen Zentralpark, wo viele Aborigines ihre Sachen verkaufen und mehrmals gratis Informationsveranstaltungen machen.

Da ist alles, was es gibt, eine Pizzeria mit Pizzas ab 22 Euro aufwärts, ein Asian Take-Away, ein Café, ein Gift Shop, naja eigentlich 3 und die Post. Bei der Post am besten die Postkarten kaufen, da bei den Postkarten um 2,50 AUD schon das Porto weltweit bezahlt ist, sonst kostet das Porto nach Europa und in die US allein schon 2,75 AUD und die Postkarten selten unter 1 AUD das Stück.

Dann gibt es noch den Supermarkt, der keinen Alk an Aborigines verkauft, da es eine trockene Gemeinde ist. Naja, die Preise sind so wie in Deutschland beim Kaufland x 2 bis x 3, also ganz schön happig. Aber das ist noch immer billiger, als alles im Hotel. Da haben wir Muffins fürs Frühstück gekauft und Chips x 2 um 5 AUD im Super-Sonderangebot.


ZIMMER
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Das Zimmer war ein Zimmer so wie in einem langen Bungalow. Da gibt es niemanden darüber oder darunter, einfach alles ebenerdig und sehr hellhörig. Den Nachbar hört man sehr gut durch, jede Bewegung und jeden Duschvorhang….äh…Duschvorgang.

Die Gebäude waren alle so wie Rote Erde angemalt und dann hatten die alle dunkelgraue Tüten und einen Türknauf mit einem lockeren Schloss. Dann waren die Türen leicht nach hinten vertieft und hatte da eine Lampe drüber, sicher gut in der Nacht. Auf der Tür ist dann noch groß die Nummer auf einer Plakette zu sehen.
Wohnbereich

Der Wohnbereich war mit einem grauen, gerippten Spannteppich ausgelegt. Der sah ganz gut aus. Dann waren die zwei Betten stark getrennt. Eines stand am Glas zur Terrasse, das andere ganz an der Wand zum Badezimmer.

Die Betten waren OK, waren ein wengerl hoch und hatten eine weichere Matratze. Ich konnte aber gut schlafen, da es draußen kalt war, ja, fast zu kalt, aber einheizen ist da nicht. In der Nacht 4 C, brrr. Die Betten hatten ein weißes Bettzeugs und 2 Pölster. Dann war da noch ein blauer Polster und ein blauer Überwurf, beide so mit weißen Kreisen verziert, ganz nett.

Dann war dazwischen mit einigem Abstand zu den Betten ein einziges Nachtkasterl ohne Lade, sondern nur mit Ablagefach. Ja, die Beleuchtung ging so, noch mit einer Stehlampe beim Glas nach draußen zusätzlich.

WLAN war gratis mit Passwort, fiel aber oft aus und war sehr langsam. Mit Mühe konnte man eine Weile surfen, dann war es schon mal wieder aus.

Das Mobilar war sehr hell. Bei der Glastür zur Terrasse war da ein runder Tisch mit zwei leicht gepolsterten Sesseln und die hatten dann noch eine Lehne. Dann kam ein Tisch mit zwei Laden und dem großen Flachbildschirm drauf. Ich habe den TV aber nie eingeschaltet. Dann ging es ohne Pause mit dem engen Schreibtisch weiter, der wieder so einen Lehnsessel hatte und einen großen Spiegel mit Holzrahmen an der Wand. Ja, Steckdosen gab es noch, aber alle australische, außer im Bad.

Kasten hatten wir keinen, da konnte man nur an einer Stange das Notwendigste aufhängen, der Rest blieb mal im Koffer.


Badezimmer
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Das Badezimmer war ein wengerl länglich. Das Größte war der Spiegel, der die ganze Wand verbaute und die Ablagefläche. Das Waschbecken war irre hoch auf den Tisch montiert und eher klein. Naja, das ging gut mit dem Einhebelmischer.
Dann war noch in der Ecke die Duschkabine mit Plexiglas.

Naja, die fixen Duschköpfe mag ich nicht so, aber was soll man machen. Sauber? Ja, eigentlich war alles im Zimmer (sehr) sauber, da kann ich nicht meckern.


Terrasse
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Eine schwache Türe führt vom Zimmer aus auf die ebenerdige Terrasse. Da haben wir um 10 Uhr bei 13 C gefrühstück und am Abend noch ein paar Chips gegessen. Das Mittagessen fiel immer aus.

Die Terrasse war so, dass da so rosa Bodenziegel waren, die nicht ganz fest waren und schwankten. Dann stand da ein runder Plastiktisch und zwei weißen Gartensessel. Dann kam ein Steinschottertei, eine niedrige Mauer, so 30 cm hoch und dann nix, naja, anscheinend eine Piste, da hier schon mal ein Jeep vorbeidonnerte und aufstaubte.

Dann kam gleich der Busch mit roter Erde, toten Bäumen, lebenden Bäumen und Strauchwerk und immer die Angst, dass eine Schlange zu uns wolle, wollte aber keine, da ich Schlangen unsympathisch finde!

Sonst gibt es zwischen den Wohneinheiten drinnen schon viel an grünem Rasen und einiges an (hohen) Bäumen. Das wird aber bewässert, sonst wär da nix.


AUSCHECKEN
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Da mussten wir schon 10 Uhr aus dem Zimmer, haben die Koffer abgegeben, die gleich verstaut werden und nach Abflugzeit gereiht werden. Um 12 Uhr haben wir den Bus genommen und waren wieder in 10 Minuten am Flughafen.

Wenn man billig wohnen will, muss man in Alice Springs wohnen und von dort Ausflüge buchen oder per Fernbus anreisen.

Bis bald

Heinz

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • Kappuskind veröffentlicht 31.01.2017
    Oo
  • Bluesky_13 veröffentlicht 09.01.2017
    sh
  • Sydneysider47 veröffentlicht 23.09.2015
    ja, Australien ist teuer geworden - wobei Übernachten in Hotels in Australien, nach meiner Kenntnis, noch nie preisgünstig war.
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Produktdaten : Desert Gardens Hotel by Voyages, Yulara

Produktbeschreibung des Herstellers

Hotel - Ayers Rock Resort, Yulara Drive, 0872 Yulara, Australien - Mittelklassehotel

Haupteigenschaften

Long Name: Desert Gardens Hotel by Voyages

Klassifikation: Mittelklassehotel

Typ: Hotel

Adresse: Ayers Rock Resort, Yulara Drive, 0872 Yulara, Australien

Stadt: Yulara

Land: Australien

Kontinent: Australien und Pazifik

Ciao

Auf Ciao gelistet seit: 20/04/2010