Es gibt immer nur eine Wahrheit...
20.04.2003 (21.04.2003)
Pro:
knifflige Fälle, die die Serie nie langweilig werden lassen und ein komplexer Hintergrund, der nie in Vergessenheit gerät
Kontra:
der Zeichenstil ist etwas gewöhnungsbedürftig (nicht unbedingt schlecht, siehe Erfahrungsbericht) : o)
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Kultstatus:
Action:
Spannung
Spaß
Romantik:
Dialoge:
mehr
 Aira
Über sich:
27 Jahre // im Berufsleben // Immobilienkauffrau // Gewerbe // eigenständig // Konsument // interess...
Mitglied seit:08.02.2001
Erfahrungsberichte:30
Vertrauende:4
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 20 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Knifflige Rätsel, scheinbar unlösbare Fälle, keine Spur, die zur Rätsels Lösung führt… So etwas gibt es für den kleinen Detektiv namens Conan Edogawa nicht, denn er ist kein gewöhnlicher kleiner Junge. Conan sieht zwar aus wie ein Grundschüler, doch er besitzt den Verstand eines Teenagers. „Mein Name ist Conan Edogawa, oder besser ich bin Shinichi Kudo, meines Zeichens Detektiv!“Es fing alles an, als Shinichi mit seiner Schulfreundin Ran Mori in einen Vergnügungspark ging. Dort begegnete er zwei Männern in Schwarz, die er nie vergessen sollte. Shinichi kam irgendwelchen Machenschaften von diesen zwei Männern auf die Spur, die daraufhin versuchten ihn loszuwerden. Sie (ihre so genannten Decknamen sind Gin und Wodka) geben ihm ein Gift, das ihn töten soll, doch es kommt anders. Anstatt an dem Gift zu sterben, wird Shinichi geschrumpft. Er steckt nun in seinem Grundschüler – Ich, doch er besitzt immer noch seinen messerscharfen Verstand. Als er sich bei seinem Freund, einem Professor (Name: Prof. Agasa), Hilfe holen will, taucht Ran auf. In diesem Moment entscheidet sich Shinichi bei Ran einzuziehen. Er will sie aber nicht in Gefahr bringen und verrät ihr somit nicht, wer er in Wirklichkeit ist. Er nennt sich von da an Conan Edogawa (beides Namen von Schriftstellern: Conan von Sir Arthur Conan Doyle „Sherlock Holmes“ und Edogawa von einem anderen Schriftsteller, der auch „Detektivgeschichten“ schreibt). Der Vater von Ran ist ein Privatdetektiv, ein ziemlich hoffnungsloser Fall (wenn man das so sagen darf). Er bekommt keine Fälle (da diese ja alle Shinichi löst) und er trinkt gerne mal etwas über den Durst. Doch mit Conan kommt die Wende. Von dem Moment an, an dem Conan bei der Familie Mori einzieht, scheint aus dem hoffnungslosen Trinker ein Meisterdetektiv zu werden, der seine Fälle scheinbar im Schlaf löst. Wie ihr vermuten könnt, steckt dahinter kein anderer als Conan selbst, der dem armen Mori mit seinem Narkose – Chronometer betäubt und dann seine Stimme mit seinem Stimmen – Transposer nachstellt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zu den Personen:Shinichi Kudo / Conan Edogawa: Shinichi ist ein Schülerdetektiv, der jeden Fall, der ihm unter die Finger kommt, löst. Außerdem ist er ein Mädchenschwarm und wird mit Fan – Post (besser noch Liebesbriefen) gerade zu überhäuft, was seiner Freundin Ran so gar nicht passt. In dem letzten Fall, den Shinichi löste, waren auch zwei Männer in Schwarz anwesend, Gin und Wodka (ein kleiner Dicker und ein langer Blonder). Nachdem diese beiden ihm ein Gift gegeben hatten, ist er zu Conan Edogawa geschrumpf. Nun versucht Conan die beiden Männer in Schwarz zu finden, um das Gift zu bekommen und somit ein Gegengift herstellen zu können. Doch das erweist sich als schwieriger, als anfangs gedacht. Ran Mori: Sie ist die Schulfreundin von Shinichi und außerdem in ihn verliebt. Sie besucht einen Karate – Kurs und ist dort auch die Team – Chefin. Sie nimmt den kleinen Conan bei sich und ihrem Vater auf und kümmert sich fort an um ihn. Sie vermisst Shinichi unglaublich und versucht ständig ihn zu finden. Am Anfang wäre sie Conan fast auf die Schliche gekommen und hätte herausgefunden, dass er in Wirklichkeit Shinichi ist, doch er will sie nicht in Gefahr bringen und sagt ihr deshalb nicht die Wahrheit.Kogoro Mori: Ein hoffnungsloser Detektiv und der Vater von Ran. Conan benutzt ihn oft, um durch ihn die Fälle zu lösen. Dazu wird er betäubt und es scheint so als schliefe er, er wird deshalb auch der „Detektiv, der seine Fälle im Schlaf löst“ genannt. Professor Agasa: Ein guter Freund von Shinichi und außerdem ein verrücktes Genie. Er erfand und baute den Stimmen – Transposer, das Narkose – Chronometer und noch viele andere raffinierte Dinge, die Conan bei seiner Fallbearbeitung helfen, außerdem ist er zu anfangs der Einzige, der weiß, wer Conan wirklich ist.Inspektor Megure: Er ist bei (fast) jedem Mordfall anwesend und sorgt dafür, dass die üblichen Dinge erledigt werden, wie Spurensicherung, Todeszeitpunkt feststellen,… mit Hilfe seiner Kollegen. Ayomi, Genta und Mizohiku: Sie sind ebenfalls Grundschüler wie Conan und seine kleinen Freunde. Zusammen bilden sie die „Detective Boys“. Sie rauben Conan oft die Nerven, da sie nie das tun, was er ihnen sagt (aber so sind Kinder nun mal). Ayomi scheint außerdem in Conan verliebt zu sein, während Genta und Mizohiku in Ayomi verknallt sind… Heiji Hattori: Auch ein Schülerdetektiv, er kommt aus Osaka. Schon nach kurzer Zeit hat er herausgefunden, dass Conan in Wirklichkeit Shinichi Kudo ist. Von Zeit zu Zeit lösen sie zusammen einen Fall (wie in der Folge „Späte Sühne“). Ai Haibara: Auch sie weiß, dass Conan Shinichi ist. Sie gehört der ORGANISATION an und entwickelte dort ein Gift. Es ist jenes Gift, das Conan schrumpfen ließ und auch sie hat es genommen und ist ebenfalls geschrumpft. Sie wohnt bei Prof. Agasa und ist auf der Flucht vor der ORGANISATION. Ihr Deckname bei der ORGANISATION ist übrigens Sherry.Gin und Wodka: Die beiden gehören der ORGANISATION an. Ein gefährlicher Verein, eine Verbrecherbande sozusagen die Mafia, das Gegenstück zur Polizei. Alle die der ORGANISATION angehören, haben Decknamen (alkoholische Getränke) und die Männer, die in der ORGANISATION was zu sagen haben, tragen alle SCHWARZ. Für Conan / Shinichi sind sie die Männer in Schwarz. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Zum Inhalt: Da ich zu Anfang etwas vorgegriffen habe, ist hier nicht mehr viel zu sagen. Shinichi wurde durch das Gift einer Organisation geschrumpft, der Männer in Schwarz angehören. Er wird zum Grundschüler Conan Edogawa und zieht bei Ran und Kogoro Mori ein. Verdeckt versucht er herauszufinden, wo die Männer in Schwarz sind. Nebenbei hilft er dem vertrottelten Detektiv Kogoro Mori bei diversen Mordfällen, die es aufzuklären gilt. Dabei treten immer neue Personen in das Geschehen ein. In der Grundschule lernt Conan die Dreiergruppe Ayomi, Genta und Mizohiku kennen. Zusammen mit den Kleinen, löst Conan auch so mancherlei Fälle. Sie sind die „Detective Boys“ und die drei Kleinen sind unheimlich stolz darauf. In der Folge „Der Giftmord“ (eine meiner Lieblingsfolgen :o}) taucht eine weitere Person auf. Heiji Hattori, ebenfalls ein Schülerdetektiv und zwar aus Osaka. Er fühlt sich als Konkurrent von Shinichi und will unbedingt sein Talent mit dem seinem messen. Dumm ist nur, dass Shinichi ja geschrumpft ist und deswegen nicht da ist für Heiji. Durch einen Zufall (eine dicke Erkältung und einem Schnaps) wird Conan wieder zu Shinichi und löst den Fall, um kurz darauf wieder zu schrumpfen. Heiji gibt sich geschlagen und rauscht wieder ab. Doch schon nach wenigen Folgen taucht er wieder auf (in: „Rache für Sherlock Holmes“) und prompt findet er heraus, dass Conan in Wahrheit Shinichi ist. Sehr viel später, nämlich im 1. Teil von „Den Männern in Schwarz auf der Spur“, taucht eine weitere neue Person auf. Sie ist die Neue in der Grundschulklasse von Conan und heißt Ai Haibara. Es stellt sich heraus, dass sie wie Conan geschrumpft ist. Des Weiteren gehört sie der Organisation an und hat das Gift entwickelt. Es ist unvermeidlich, dass sie weiß, wer Conan wirklich ist. Je weiter die Serie voranschreitet, desto verwickelter wird die Story um Conan. Die Männer in Schwarz spielen eine entscheidende Rolle, sie sind mysteriös, man weiß nie, was sie vorhaben oder was sie eigentlich tun. Eine meiner absoluten Lieblingsfolgen ist außerdem „Meisterdieb 1412“. Auch er scheint eine entscheidende Rolle zu spielen... Meisterdieb 1412 oder auch Kaitou Kid weiß ebenfalls, dass Conan Shinichi ist. Er ist der erste, den Shinichi nicht fassen kann…~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zum Zeichenstil:Der Zeichenstil von „Detektiv Conan“ ist etwas gewöhnungsbedürftig, doch hat man sich erst einmal daran gewöhnt, dann erscheinen einem die Figuren doch recht niedlich (vor allem der kleine Conan und Ayomi). Komisch finde ich die großen Ohren, doch das ist wohl die Eigenart des Zeichners (so wie bei „Escaflowne“ die großen Nasen) und es macht die Zeichnungen von Conan so einzigartig. Die Zeichnungen scheinen auch von mal zu mal besser zu werden. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Zur Synchronisation: Die Synchro ist erstaunlich gut gelungen, wurde ja auch oft genug vom Gegenteil überzeugt, weshalb ich immer etwas skeptisch an die Sache gehe. Besonders gelungen finde ich den Stimmenwechsel bei Shinichi bzw. Conan. Die kleine verniedlichte Stimme bei Conan und die schon etwas erwachsener / durch den Stimmenbruch gegange Stimme von Shinichi. Auch die Lippensynchronität ist erstaunlich gut gelungen, wobei es hier teilweise recht einfach ist, da Kogoro ja bei der Fallaufklärung schläft, also seine Lippen gar nicht bewegen kann :o}. Alles in allem bin ich mit der Synchro mehr als zufrieden.~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Allgemeines:Bei „Detektiv Conan“ handelt es sich um ein Anime – Serie. Vorlage ist hierfür der Manga „Detektiv Conan“ von Gosho Aoyama. Den Manga kenne ich nicht, deshalb werde ich dazu nichts sagen. Die Serie läuft auf RTL2 Montags bis Freitags um 14:45 Uhr (zwar immer mit Verspätung, aber na ja). ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Mein Fazit: „Detektiv Conan“ ist für jeden Rätsel – Fan etwas. Für alle kleinen Meisterdetektive oder für die, die es mal werden wollen. Die Fälle sind sehr realistisch und sehr gut ausgedacht. Die Serie enthält oft Doppelfolgen, was die Lösung des Falls jedes Mal um einen Tag (es sei denn das Wochenende liegt dazwischen) hinauszögert. In der Zwischenzeit kann man ja versuchen herauszufinden, wer der Mörder ist. Die Romantiker unter euch kommen auch nicht zu kurz. Ran, Ayomi und vielleicht auch Ai sind schon etwas in den lieben Shinichi alias Conan verliebt und das sorgt für einige Turbulenzen in der Serie. Schaut einfach mal rein und bildet euch selbst ein Urteil über diese Serie (wenn das nicht schon geschehen ist). Mir hat es der kleine Detektiv jedenfalls angetan und ich sitz jedes Mal gespannt vor dem Fernseher und hoffe, dass ich den Fall richtig und so brillant wie der kleine Conan löse…Das war’s von mir. Ach übrigens sorry falls ich die Namen falsch geschrieben habe, ich hab sie aus dem Gedächtnis nach Klang aufgeschrieben. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ „Es gibt immer nur eine Wahrheit und ich finde sie. Es gibt keine Fälle, die nicht gelöst werden können und das werde ich dir hier und jetzt beweisen.“ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~Ciao (^_^)
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01.06.2003 15:35
Ich glaube das Mädchen heißt Ayumi nicht Ayomi..... NDT
20.04.2003 19:55
*lacht* das guck ich auch öfters ;O)