Deutsch LK

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+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ "Echte Bildung ist nicht Bildung zu irgendeinem Zwecke, sondern sie hat, wie jedes Streben nach Vollkommenen, ihren Sinn in sich selbst" (Hermann Hesse: Eine Bibliothek der Weltliteratur) +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ Deutsch-LK ... Bericht lesen





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Da steh ich nun, ich armer Tor...
Erfahrungsbericht von Exlibris über Deutsch LK
29.05.2006


Produktbewertung des Autors:   

Arbeitsaufwand: extrem arbeitsintensiv 
Schwierigkeitsgrad der Ausbildung: schwer 
Prüfungsanforderungen: hoch 

Pro: Lehrreich, spannend, informativ, vermittelt breite Allgemeinbildung, Spaß, anspruchsvoll
Kontra: viel Lektüre, hoher Arbeitsaufwand, anstrengend, viel zu lernen, manchmal langweilig

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

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"Echte Bildung ist nicht Bildung zu irgendeinem Zwecke, sondern sie hat, wie jedes Streben nach Vollkommenen, ihren Sinn in sich selbst"
(Hermann Hesse: Eine Bibliothek der Weltliteratur)
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Deutsch-LK - wählen dies nicht alle, wenn sie nicht wissen, was sie sonst machen möchten? Kann das nicht jeder? Ist das nicht super einfach?

Die Antwort darauf lautet: Ja und Nein.

Viele Leute wählen sicherlich den Deutschleistungskurs, weil sie sonst nichts anderes wussten. Aber viele wählen ihn auch aus Interesse an Literatur und Interpretationen und deswegen gehen diejenigen, die ihn nur aus einer Not heraus gewählt haben, auch leicht unter.

Und nein, nicht jeder "kann Deutsch". Und nein, es ist auch nicht einfach. Vor allem nicht, wenn man kein Interesse daran hat. Und erst recht nicht, wenn man meint, man könne sich hier durch Lernen sehr verbessern. Die Grundlagen müssen einfach schon vorhanden sein.

Ich habe den Leistungskurs aus Interesse an Literatur gewählt. Ich schreibe und lese gerne und viel. Schon immer, seit ich die Schule besuche, habe ich Massen an Büchern verschlungen und tue es auch heute noch. Es war sozusagen ab der ersten Klasse an vorgezeichnet, dass ich einmal mein Abitur in Deutsch machen würde.

Und damit kommen wir gleich zu einem wichtigen Thema:

***Allgemeines und Anforderungen, Voraussetzungen***
**************************************************************

Für wen ist der Deutsch-Leistungskurs geeignet?

Vor allem für Leute, die Interesse an Literatur und am Lesen mitbringen. Wer in seinem Leben keine drei Bücher gelesen hat, kommt hoffentlich nicht auf die Idee den Deutschleistungskurs zu besuchen, denn er würde kläglich scheitern.

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"Werd' ich zum Augenblicke sagen:
Verweile doch! du bist so schön!
Dann magst du mich in Fesseln schlagen,
Dann will ich gern zugrunde gehn!"
(Johann Wolfgang von Goethe: "Faust. Der Tragödie Erster Teil, V.1699 -1702)
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Man sollte sich schon vor dem Leistungskurs sowohl schriftlich als auch mündlich gut ausdrücken können und die Fähigkeiten haben, Sachverhalte präzise darzulegen.

Man sollte in der Lage sein, Texte schnell zu begreifen und die Kernaussagen zu erfassen und diese prägnant wiederzugeben.

Auch ist es erforderlich, sich am Unterricht zu beteiligen, denn der Deutschunterricht lebt von der Teilnahme der Schüler. Wenn hier nur Stille herrscht, wird der LK keinen Sinn machen können und auch kein Wissen vermitteln. Literatur braucht Leser und Kritiker. Nur in der Diskussion kann man hier weiterkommen und am Ende ein befriedigendes Ergebnis haben.
Für stille Schüler ist also auch der Deutschunterricht nicht wirklich geeignet, da auch hier sehr viel diskutiert und gesprochen wird. Referate müssen gehalten werden, man muss seine Meinung auch in der Klasse mitteilen wollen und können.

Deutsch ist aber nicht nur Literatur. Auch Geschichte spielt eine maßgebliche Rolle, denn um alte Texte zu verstehen, braucht man solides Hintergrundwissen. Wer sich dafür absolut nicht begeistern kann, wird ebenfalls nicht glücklich werden.


In Kürze:
  • Interesse an Literatur und Geschichte
  • gutes Ausdrucksvermögen
  • gute Auffassungsgabe
  • Verbinden von Sachverhalten
  • Ausdrücken der eigenen Meinung
  • Belegen der eigenen Meinung
  • Diskussions- und Kritikfähigkeit
  • Kenntnis der deutschen Sprache, Grammatik und Rechtschreibung
  • Offenheit

*** Was macht man denn da so? ***
***************************************

Ja, man liest. Und zwar sehr viel und andauernd. In den fünf Wochenstunden wird gelesen und diskutiert, geschrieben, Referate gehalten und interpretiert, was das Zeug hält.

Manchmal wird auch Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und geplaudert. Aber nicht, wenn man hochmotivierte Lehrer hat, die selbst die fünf Minuten zwischen den Stunden als Verschwenung ansehen und auch dann noch Unterricht machen, um dann nach dem Klingeln noch 10 Minuten zu überziehen. Das soll allerdings der Ausnahmefall sein, habe ich gehört. Und das ist auch einer der negativen Punkte, ist aber sicherlich nicht allgemeinverbindlich.

Also: Lesen, lesen, lesen und das Gelesene besprechen.

Außerdem noch einige Theaterbesuche um die gelesenen Dramen auch mal gesehen zu haben. Dramen soll man nämlich eigentlich gar nicht lesen, so meine Lehrerin, sondern sehen, denn sie sind für die Bühne gemacht.
Also steht auch Theater oder Kino auf dem Programm.

Der Aufbau sah meistens gleich aus: Zuerst bekamen wir den Namen der Lektüre gesagt, die wir zu einem bestimmten Zeitpunkt gelesen haben mussten. Dann gab es ein Referat zu der Epoche, den Daten, ihren Besonderheiten, der historischen Situation, ihren Kerngedanken, Künstlern und politischen Ereignissen.
Daraufhin wurde dann das Werk besprochen und auf eben diese Kerngedanken hin untersucht. Warum ist Emilia Galotti ein aufklärerisches Werk? Außerdem wurden natürlich die Protagonisten charakterisiert, ihre Verbindungen untersucht und ihr Verhalten analysiert.

Danach folgte dann entweder eine Klausur oder eine neue Lektüre.

***Arbeitsaufwand***
***********************

Darauf werde ich noch eingehen, wenn ich unsere Themen beschreibe, aber hier ein Überblick:

Jede Menge langer Hausaufgaben, die auch mal zwei oder vier Stunden in Anspruch nehmen können.
Für Klausuren muss man sehr viel lernen, ich habe mir aber sagen lassen, man könne sich das in der Klausur auch alles ausdenken. Leider bin ich da etwas zu ängstlich, als dass ich dieses riskieren würde.
Des Weiteren muss man sehr viel lesen und zwar zuhause, in den Ferien und in der Woche, am Wochenende und ständig. Die Lektüre sollte mit Beginn der Thematik abgeschlossen sein, meist bekommt man diese aber erst kurze zeit vorher. Und da es auch noch andere Fächer und Interessen gibt, muss man sich da manchmal wirklich ranhalten. Denn wenn man das Buch nicht kennt, dann kann man auch im Unterricht nicht wirklich mitmachen, da die Lektüre als bekannt vorausgesetzt wird.

Referate tun ihr Übriges und die Hausaufagebn werden auch in der Freizeit gemacht. Mit Deutsch sucht man sich also kein Faulenzer-Fach aus. Und die Lektüre ist auch nicht immer spannend, dass man dies als Freizeit betrachten könnte.

***Schwierigkeitsgrad***
***************************

Der Schwierigkeitsgrad ist eher mäßig. Die meisten Texte sind zwar Klassiker, aber trotzdem recht einfach zu verstehen und zu lesen. Auch die literaturtheoretischen Texte sind nicht allzu schwer, auch wenn man sie vielleicht zweimal lesen muss.
Gedichte können da schon mehr Ärger bereiten, aber auch hier würde ich es nicht als allzu schwierig einstufen, wenn man das Interesse mitbringt.
Leicht ist es aber auch nicht und man muss sich auch konzentrieren, immer mitschreiben und aufpassen. Mitarbeit und Nachbereitung sollte stattfinden, schon alleine im Hinblick auf das zu lernende Pensum zu den Klausuren und im Abitur.

***Klausuren***
******************

Die Klausuren waren meist von hohem Niveau. 15 - 20 Spalten keine Seltenheit, auch 30 konnten vorkommen. Da ich noch vor dem Zentralabitur fertig war, hatten wir zwei- bis sechsstündige Klausuren.

Das Schema war unterschiedlich, je nach Themengebiet.
Bei einer Interpretation bekam man zumeist einen Text aus einem Roman, und musste ihn im Hinblick auf bestimmte Fragestellungen interpretieren und dazu Stellungnehmen., Außerdem musste man immer die rhetorischen Mittel finden und in die Interpretation miteinbringen. Formalitäten waren besonders bei Lyrik wichtig, aber auch die Sprache gehört in eine Interpretation.

Der Aufbau ist meist vorgeben und wird im Unterricht immer wieder geübt.

***Themen***
***************

Zunächst einmal hatten wir unterschiedliche Themen, Epochen und Gattungen.

Wir haben Dramen, Romane, Gedichte gelesen. Auch literaturtheoretische Texte waren wichtig: Was ist eine Tragödie? Was ist Katharsis? Was ist der Lapidarstil?
Zudem haben wir verschiedene Epochen betrachtet und Literatur zugeordnet. Warum ist Gryphius ein Dichter des Barocks?

Epochen haben wir von der Aufklärung bis zur Moderne durchgenommen, zu manchen haben wir nur Gedichte gelesen, zu manchen sogar zwei Werke und noch ein Theaterstück gesehen.

Unsere Lektüre umfasste unter anderem:

Emilia Galotti von G.E. Lessing
Die Soldaten von J. M.R. Lenz
Iphigenie auf Tauris von Johann W. von Goethe
Faust 1 von Goethe
Professor Unrat von Heinrich Mann
Effi Briest von Theodor Fontane
Dantons Tod von Georg Büchner

außerdem noch viele Gedichte und einige Kurzgeschichten.

Weitere Themen waren: Erörterungen von Texten, die sich mit der deutschen Sprache, der Rechtschreibung beschäftigen; Reportagen sowie eigene literarische Texte verfassen.

***Mein schlimmstes Erlebnis***
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"In Front des schon seit Kurfürst Georg Wilhelm von der Familie von Briest bewohnten Herrenhauses zu Hohen-Cremmen fiel heller Sonnenschein auf die mittagsstille Dorfstraße, während nach der Park- und Gartenseite hin ein rechtwinklig angebauter Seitenflügel einen breiten Schatten erst auf einen weiß und grün quadrierten Fliesengang und dann über diesen hinaus auf ein großes, in seiner Mitte mit einer Sonnenuhr und an seinem Rande mit Canna indica und Rhabarberstauden besetztes Rondell warf.
(Theodor Fontane: "Effi Briest")
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Die Luft ist stickig, das Kino alt. Unser Kurs ist fast alleine. Ich blicke mich um und sehe vereinzelt ein paar Leutchen in ihren Sesseln sitzen und Cola schlürfen. Das Licht geht aus. Es ist Donnerstagabend und wir sind hier - eingesperrt. Der Film beginnt und das Grauen nimmt seinen Lauf: Effi Briest in der Verfilmung von Fassbinder. In Schwarz-Weiß. Schreckliche Bildqualität. Gab es überhaupt einen Ton? Auf jeden Fall hässliche Kostüme. Der Vorspann nach dem Vorspann beginnt und man weiß: Es wird laaaange dauern, bis endlich der Abspann kommt. Effi und ihre Mutter laufen stumm über die Leinwand, unten in alter Schrift wird immer wieder Text eingeblendet. Ich schalte ab. Als ich wieder hinsehe, sind wir noch immer in Hohen-Cremmen und Innstetten gerade das erste Mal aufgetaucht. Ich dachte, ich hätte geschlafen, aber ich war wohl doch nur 15 Minuten in Gedanken gewesen. Von den fast 400 Seiten sind wir jetzt immerhin schon auf Seite 20. Nach weiteren 20 Minuten halte ich diese Langeweile nicht mehr aus. ich muss hier raus. Trotz Zwang zum Anschauen schleiche ich mich auf die Toilette und verlasse fluchtartig das Kino. Geschafft - der Hölle entronnen. Nie wieder Fassbinder. Oder Fontane?

Nun, dies war wohl das Schlimmste, gleich neben dem "Theatermacher" im Theater. Um einige andere konnte ich mich erfolgreich drücken. Es war auch mal langweilig, das gebe ich zu. Aber im Gegensatz zu den ständigen langweiligen Mathe-, Chemie- und Sportstunden ist dieses eine Erlebnis zu vernachlässigen.


***Fazit***
***********

Um noch einmal auf Hermann Hesse zurückzukommen: Bildung ist an sich schon einmal Selbstzweck. Man liest um zu lesen, man beschäftigt sich mit Literatur um sich damit zu beschäftigen.
Aber natürlich hat man dabei erst einmal jede Menge Spaß und erwirbt außerdem noch einige netten Fähigkeiten:

Breite Allgemeinbildung ist das Ergebnis des Besuches eines Deutschleistungskurses, gepaart mit der Fähigkeit sich gut auszudrücken und einem erweiterten Wortschatz. Man lernt Sprache bwusst wahrzunehmen und einzusetzen, man lernt rhetorische Mittel kennen, sie zu verstehen und selbst zu benutzen. Man kann sowohl mit Prosa als auch mit plakativ argumenierenden Texten umgehen. Man beherrscht seine Muttersprache und lernt nebenbei vieles aus anderen Fächern (Geschichte beispielsweise).

Man muss analytisch denken können, denn manches Mal ist Interpretation nichts anderes als das analytische Sezieren eines Satzes.
Immer mehr Schichten streift man vom Text, bis nur noch die Aussage zu finden ist. Aber gleichzeitig genießt man die Schönheit einer wunderbaren Metapher oder die Sprache von Goethe.

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"EIne Rose gebrochen, ehe der Sturm sie entblättert"
(G.E.Lessing: Emilia Galotti, V8)
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Deutsch ist immer Lesen, Anaylse, Interpretation. Das Auseinandernehmen von Gedichten vom Reim bis zum Metrum, das akribische Suchen von rhetorischen Mitteln, das muss einem einfach Spaß machen, sonst könnte ich diesen LK nicht mit ruhigem Gewissen empfehlen.

Der Arbeitsaufwand ist enorm, für das Abitur muss man sämtliche Lektüre im Kopf haben, die Epochen kennen und sie den Werken zuordnen können, Charakterisierungen kennen, Figuren miteinander vergleichen können, Motive miteinander vergleichen können. Man muss Sprache auseinander nehmen können, Gedichte interpretieren, rhetorische Mittel erkennen und interpretieren und man muss gleichzeit auch eine sachliche Erörtung schreiben können.
Über einen stilistisch wunderschönen Text mit vielen wahren Aussagen muss man eine sachliche und neutrale Analyse verfassen, die in ihren literarischen Qualitäten niemals an das besprochene Werk heran reichen kann.

Aber Literatur ist Kunst. Deutsch ist Arbeit. Mühselig manchmal, nervenaufreibend, aber immer wieder spannend. Denn was möchte uns der Autor mit seinem Text sagen? Und wie und warum sagt er es so und nicht anders?
Ist das, was er vor 200 Jahren dachte auch heute noch aktuell? Kann man durch die Lektüre eines Dramas ein besserer Mensch werden? Gibt es Katharsis?

Solche und andere Fragen tauchen immer wieder auf, und sie werden doch nie allgemeingültig zu beantworten sein. Hier ist immer wieder die eigene Meinung gefragt, die fundiert dargelegt, immer eine gute Bewertung zur Folge hat. Auch wenn man nicht mit der allgemeinen Meinung übereinstimmt.

Sicherlich ist der Deutsch - LK nicht der einzige Kurs, der diese Inhalte vermittelt, aber ich denke, er ist einer der wenigen Kurse, die es in einem vermitteln. Deutsch lernt man nicht nur in Deutsch, auch in Geschichte und Latein muss man die deutsche Grammatik beherrschen und Texte schreiben können.
Aber so wie Latein hilfreich ist, später Französisch, Italienisch und Spanisch leichter zu lernen, so halte ich Deutsch für eines der wichtigsten Fächer, in denen man das Werkzeug für fast jedes andere Fach (auch Studienfach) mitbekommt (die Naturwissenschaften seien ausgenommen, solange sie nicht in die textbasierte Publikation münden).

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"Die rechte Art, ihm beizukommen, es zu beschauen und zu genießen, ist die, welche Du erwählt hast: es nämlich in Gesellschaft mit einem Freunde zu betrachten. Überhaupt ist jedes gemeinsame Anschauen von der größten Wirksamkeit; denn indem ein poetisches Werk für viele geschrieben ist, gehören auch mehrere dazu, um es zu empfangen; da es viele Seiten hat, sollte es auch jederzeit vielseitig angesehen werden."
(Brief von Goethe an Karl Ludwig von Knebel, Hofmeister des Prinzen Konstantin in Weimar, vom 14. November 1827)
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