Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
Solider back - und underground |
| Kontra: |
Perpektiven nach 2002 unsicher |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Die Deutsche Post AG eifert der Telekom werbeträchtig in allen relevanten Medien und auf dem Börsenparkett nach und bot gegen Manfred Krug nun auch noch Thomas Gottschalk mit seinem Bruder auf: Die Deutsche Post AG als Global Player. Wie wird das nur enden?
Die Börse jedenfalls jubiliert, denn nach der Telekom kommt nun eine weitere große Volksaktie ins DAX-Haus, die aus uns Aktienmuffeln am Ende noch Daytraider machen wird - so die vielleicht erträumte, aber unausgesprochene Hoffnung eingefleischter Börsianer.
Bis zum morgigen Montag, dem 20.11.00, sollen 100 Millionen Werbe-DM für die Aktie Gelb ausgegeben worden sein (Wer das wohl bezahlt haben mag?). An diesem Tag kommt die Aktie auf den Markt.
Der finanzielle Kraftakt scheint sich zu lohnen: Das Papier ist bereits achtfach überzeichnet. Die Euphorie ist aber gegenüber der Einführung der Telekom-Aktie 1996 sichtlich abgeflaut. Gründe für das zurückhaltendere Interesse der Privatanleger sind zum einen in den ständig sinkenden Aktienkursen seit 1998 (besonders Neuer Markt und Technologiewerte) und zum anderen in einer gewissen Skepsis gegenüber der gelben Aktie zu suchen und zu finden.
Zudem taucht am monetären Horizont die Frage bei vielen institutionellen und privaten Anlegern auf, ob der gelbe Monopol-Koloß der Konkurrenz standhalten kann, wenn 2002 das Briefmonopol fällt. Schließlich werden 75 % des Umsatzes in diesem Segment erwirtschaftet.
Dass die Vertreter der führenden Konsortialbanken (Dresdener Bank, Hypo Vereinsbank) in Optimismus machen, ist natürlich nicht verwunderlich. Sie weisen darauf hin, dass die Telekom-Aktie - trotz Kursverlusten - der Konkurrenz Paroli bieten konnte - bisher jedenfalls.
Inzwischen hat die Post viele Beteiligungen gekauft und sich zu einem weltweiten Unternehmen entwickelt; das Management arbeitet bereits über 10 Jahre zusammen und strickt seitdem (erfolgreich?) an der Umstrukturierung. Da der Wert im kommenden Jahr in den DAX aufgenommen wird, müssen die institutionellen Großanleger (Fonds) ihn in ihrem Portefeuille führen. Bei Kursverlusten sind die Konsortialbanken zu Stützungskäufen geradezu verpflichtet.
Deshalb könnten die Privatanleger bei der Zuteilung benachteiligt werden. Möglicherweise werden die Großanleger stärker bedacht, so dass die bisher geschätzte Zuteilung (60 % Groß-/40 % Kleinanleger) zuungunsten der Kleinen verändert wird. Auf jeden Fall sollen alle privaten FrühzeichnerInnen mindestens 50 Aktien erhalten.
Die Preisspanne in der Zeichnungsphase lag zwischen 18 und 23 Euro und läßt einen Ausgabekurs von 21 Euro erwarten. Morgen sind wir klüger. Wer bis zum 10. November geordert hatte, erhält einen Rabatt von 50 Cent/Aktie. Insgesamt kommen 278 Millionen Aktien (zuzügl. einer Mehrzuteilungsoption von ca. 42 Mio. Aktien) auf das Parkett.
Ein Viertel vom gelben Kuchen bringt der Bund an die Börse. Die Papiere stammen aus dem Depot der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Risiko wird allseits als sehr gering eingeschätzt, da es ein allgemeines wirtschaftliches Interesse an einer hochkursigen Gelb-Aktie in unserem Land gibt. Die Post ist also zum Erfolg verdammt.
Weitere Tranchen sollen künftig zum Verkauf angeboten werden. So erhalten Thomas Gottschalk und sein Bruder - vielleicht auch noch die Schwester (gestern bei Frank Elsners SWR3-Talkshow zu Gast) - einen neuen Werbevertrag. Denn schließlich hat die Telekom ja auch des öfteren aufs alte Zugpferd Manfred Krug gesetzt - Tatort Börsenparkett...
P.S.
Alternativ empfehle ich völlig unverbindlich und ohne Gewähr für die Altersvorsorge Aktien von HARIBO (Gibt's die eigentlich schon?). In Insiderkreisen als d i e heiße und zukunftsträchtige Top-Volks-Gummi-Bärchen-Aktie gehandelt...
Bei allem herbstlichen Börsenfieber sollten wir auf dem Teppich bleiben und daran denken, dass die Gewinnperspektiven und - versprechungen immer noch ein wenig mit dem Kaffesatzlesen gemein haben. Das Risiko liegt eben wie eh und je beim Kleinaktionär - oder?
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Thommy hat mal wieder gepennt
Bewertung für Deutsche Post - Aktie Gelb von
Martin
Pro: Volksdeppen könnten den Kurs anfangs noch steigen lassen
Kontra: Uneffektivität, Behäbigkeit, unsichere Zukunftsaussichten, keine Marktbeständigkeit
Aufgewacht Lehrer Gottschalk! Gerade wenn es um Aktien - und somit um viel Geld - geht, sollte man seinen Blick eben doch nicht zu sehr auf "gottgegebenen Rundungen" beruhen lassen, die wohlpositioniert am Schaufenster vorbeiziehen und versuchen, das fehl ...
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sehr hilfreich
28.10.2000
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Diese Werbung schadet dem Börsengang
Bewertung für Deutsche Post - Aktie Gelb von
Watch.U
Pro: Gute Anlage
Kontra: Schlechte Werbung dafür
Die "Aktie Gelb" ist in aller Munde. Und auch ich als (studentischer Teilzeit-)Mitarbeiter mache mir natürlich meine Gedanken. Durch das Mitarbeiter-Beteiligungsprogramm habe ich bessere Möglichkeiten der Zuteilung als andere, und ich habe mich beteiligt. ...
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sehr hilfreich
05.11.2000
(06.11.2000)
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Die POST bringt GELD
Bewertung für Deutsche Post - Aktie Gelb von
Dr.Papaya
Pro: starker Logistikanbieter, DAX-Aufnahme
Kontra: Briefmonopol geht nach 2002 verloren; Wettbewerbsverfahren
Lange hat man den Finanzmarkt im unklaren gelassen, doch jetzt ist es soweit: Die Post kommt an die Börse!
Bevor ich eine Einschätzung über die Aussichten des Börsengangs abgebe, hier ein paar Details zur Neuemission:
Ausgabepreis:18-23 Euro
Zeichnungs ...
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sehr hilfreich
29.10.2000
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Mit Schrott Kohle machen...
Bewertung für Deutsche Post - Aktie Gelb von
chkr
Pro: s. o.
Kontra: s. o.
...Vor dem Beginn des Börsengangs für die Aktie Gelb rührte die Deutsche Post schon kräftig die Werbetrommel. Und mit den Brüdern Gottschalk haben sie einen guten, aber auch teuren Einkauf gemacht.
Ich meine die Werbespots sind ja alle recht unterhaltsam ...
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sehr hilfreich
15.06.2001
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Langatmiges Doppelpack ohne Schalk im Nacken
Bewertung für Deutsche Post - Aktie Gelb von
Flanellweich
Pro: Wiedererkennungseffekt des sonst locker-lustigen "Wetten daß...?"-Moderators
Kontra: staubtrockener Textwechsel ohne anschauliche visuelle Praxisbezogenheit, der einen nicht packt, sondern schnell zu nerven beginnt
Man kennt ihn in- und auswendig, unseren allseits bekannten Showmaster Thomas Gottschalk. Das ist natürlich auch der Sinn, warum gerade er unter Einführung seines Bruders Werbung für die Aktie Gelb macht. Thomas Gottschalks Fernsehpräsenz ist stark un ...
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sehr hilfreich
19.12.2000
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