Versteht mich jemand? Nummer 200!

5  30.09.2004

Pro:
xxx

Kontra:
xxx

Empfehlenswert: Ja 

Katia23

Über sich: Ich versuche Filmrezensionen zu schreiben. Alte Filme, neue Filme, lustige und traurige, schlechte u...

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Unglaublich - letztens schau ich so gelassen auf mein Ciao-Profil, wollte gerade meinen Blick abwenden, da lacht mich eine 199 an. Kann es sein, dass ich bereits so viele Berichte (damals hießen sie noch Meinungen) geschrieben habe? Ich plante schon mal die große 200.
Und was gibt es Besseres als in der Kategorie zu schreiben, die ich sowieso frequentiere?
Die Filme!

Also herzlich willkommen in Katias Welt des Films!
Lehnt euch zurück – nehmt euch Tee und nen Keks - niemand hat mir die Tastatur geklaut, niemand meinen Schaffensdrang kritisiert – es kann dauern…Papier ist geduldig und mein Rechner sowieso.

Viele Filmberichte habt ihr schon gelesen, kommentiert und manche auch zerrissen. Habt Euch darüber amüsiert, geärgert und vielleicht zwischendrin auch mal gelangweilt. Geschmackstechnisch manchmal völlig daneben und manchmal stilsicher – tja nobodys perfect, aber ich arbeite daran. (Gleich werde ich sentimental)

Viele Leute hier bei Ciao haben mir Tipps und Ratschläge gegeben (der Peinlichste war der, dass Phopie nun mal Phobie heißt - *seufz*) und einige haben mich von Anfang an begleitet.
Die Danksagungen kommen am Schluss. Die Danksagungskarten werden morgen verschickt. *grins*.

Bevor ich abschweife und ihr gelangweilt und ein „Thema verfehlt“ klickt hier nun meine ultimativen Top Ten aller Filme in willkürlicher Reihenfolge.

Nummer 1:

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Die fabelhafte Welt der Amélie
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Erläuterung:

Amélie hat mich verzaubert, als mein Leben gerade ziemlich kaputt war. Hab den Film inzwischen an die 7-10 Mal gesehen und bin jedes Mal noch genauso hingerissen, wie beim ersten Mal. Obwohl jetzt wieder alles Bestens ist, werde ich immer noch melancholisch, wenn ich den Film sehe oder die Musik höre – ein „MUSTHAVE“ in jeder DVD-Sammlung. Wenn man den Film sieht, ist es so als bliebe die Welt kurz stehen.

Story:

Amélie Poulain wächst in einer Welt auf, in der niemand sie lieb hat. Ihre Mutter stirbt früh und ihr Vater ist sehr gefühlskalt. Doch auch die schlimmste Kindheit geht vorbei und Amélie wird erwachsen sie arbeitet in einem Café. An dem Tag, als Prinzessin Di stirbt, findet sie ein geheimnisvolles Kästchen mit Erinnerungen eines kleinen Jungen und sie nimmt sich vor, wenn sie diesen kleinen Jungen 40 Jahre später findet und er sich über den Schatz seiner Jugend freut, wird sie in das Leben ihrer Mitmenschen eingreifen und es ein klein wenig schöner machen. Der Mann freut sich sehr – nostalgisch und glücklich und Amélie wird zur guten Fee des Montmartre. Doch als sie sich in Nino verliebt (einem Passfotos sammelnden Träumer) schafft sie es nie aus dem Schatten zu treten und sich zu erkennen zu geben. Bis die Bewohner des Montmartre ihr einen kleinen Schubs geben…

Kurzkritik:

Merkwürdige Dinge gehen im Film vor. Ein Gartenzwerg der auf Reisen geht und Polaroids schickt. Ein Goldfisch der aus Einsamkeit Selbstmord begeht, Liebesbriefe des verstorbenen Mannes und die Rache am Gemüsehändler, der seine Aushilfe quält. Wunderbare kleine Sachen, die sich jeder in seinem Leben wünscht – ein Film bei dem man nach 120 Minuten aufwacht und sich fragt, wo die Zeit geblieben ist. Eine Hauptdarstellerin, die so verträumt schaut, dass selbst Frauen schwach werden und eine Geschichte zum Niederknien.

Der perfekte Film zum Verlieben!


Nummer 2:

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Fight Club
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Erläuterung:

Ein Freund von mir, der ebenfalls in die Sparte Filmfreak fällt, hatte begonnen mich schräg von der Seite anzusehen, seit dem ich ihm sagte, ich habe Fight Club noch nicht gesehen. Das hat mich so geärgert, dass ich es umgehend nachholte. Ich war schlichtweg begeistert und noch heute zitiere ich oft und gern aus diesem Film. Allerdings erwische ich mich jetzt dabei, wie ich Freunde merkwürdig ansehe, wenn sie den Film nicht kennen und sie ganz unverfänglich auf nen DVD-Abend zu mir nach Hause einlade. Eben ein Film, den man gesehen haben sollte.

Story:

Jack ist Schadensbegutachter einer großen Autofirma, aufgrund seiner chronischen Schlafstörungen schließt er sich nach Rat eines Arztes Selbsthilfegruppen an um mal „echtes Leid“ zu erleben. Es klappt und er schläft gut, bis Marla bei diesen Treffen auftaucht, ebenfalls eine Elendstouristin. Im Flugzeug lernt Jack Tyler Durden kennen, einen Seifenvertreter, als seine Eigentumswohnung in die Luft fliegt, ruft er seinen neuen Bekannten Tyler an. Der macht ihm den Vorschlag, wenn sich Jack mit ihm prügelt, kann er bei ihm wohnen. Immer mehr Leute finden Gefallen

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Die fabelhafte Welt der Amélie
am Fight Club…

Kurzkritik:

David Fincher ist ein Regisseur, der mich bisher nie enttäuschte und genauso ging es mir bei Fight Club. Ein Film der mit den Schwächen der Menschen, den konsumorientierten Handeln, der Unfähigkeit zu fühlen und der leichten handhabe der brutalen Gewalt spielt. Ein Film über Identitätsverlust und –findung, über emotionale Abhärtung. Gesellschaftskritik? Auf jeden Fall – realitätsnah und absolut gekonnt verpackt.

„Die Dinge, die du besitzt, besitzen am Ende dich.
Erst wenn Du alles verloren hast, hast du die Freiheit alles zu tun.“

Nummer 3:

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Casablanca
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Erläuterung:

Es hat viel zu lange gedauert, ehe ich mir diesen Film angesehen habe und als es dann endlich soweit war, musste ich ihn noch mal sehen. Merkwürdig, oder? Ein Film, der so traurig, melancholisch und romantisch ist, dass es einem ans Herz geht. Kurz ein Klassiker – immer noch!

Story:

1941 – Casablanca – Richard Blaine (Rick) führt eine gut gehende Bar mit Glücksspiel. Alles mit Rang und Namen trifft sich bei ihm – da er offiziell politisch neutral ist und sich eben aus allem heraus hält. Dann treffen Viktor Laszlo, ein tschechischer Untergrundführer und seine Frau Ilsa ein – Ricks ehemalige große Liebe.

Kurzkritik:

Trotz Klischeehandlung (Mann trifft Frau – Mann verliert Frau – Mann trifft Frau wieder – Mann gibt Frau zugunsten einer guten Sache auf) ist es eine unsterbliche Liebesgeschichte, die Ingrid Bergmann und Humphrey Bogart ein Denkmal setzte. Viele Zitate sind bekannt und einige gar in unseren Wortschatz übergegangen. Bevor ich wieder ins Schwärmen gerate und aus der Kurzkritik, ne lange wird, hör ich lieber hier auf. Muss man einfach kennen.

You must remember this, a kiss is still a kiss, a sigh is just a sigh
The fundamental things apply, as time goes by


Nummer 4:

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Frühstück bei Tiffany
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Erläuterung:

Hab ich eben noch von Amélie und von Klassikern geschwärmt, kommt hier die Symbiose aus beiden. Audrey Hepburn in diesem Film ist unvergesslich. Ein wenig verrückt und dabei furchtbar süß, aber nicht klebrig kitschig, sondern perfekt!

Story:
Holly Golightly ist das was man ein Partygirl nennt, sie durchstreift Manhattan und nimmt jede Party mit. Holly lässt sich aushalten und lässt doch niemanden so richtig an sich heran.
Dann zieht Paul ein mittelloser Schriftsteller in Hollys Haus und nach kurzer Zeit sind sie Freunde. Paul verliebt sich in Holly. Beide verleben ein paar schöne Tage bis Hollys Vergangenheit in Form von Dr. Golightly, Hollys viel älterem Mann auftaucht….

Kurzkritik:

Was für ein zauberhaft, melancholischer Film. Ist man anfangs der Meinung Holly ist eine Partygirl ohne Gewissen, bekommt man sehr schnell mit, dass hinter ihrer charmanten Art ein kleines, trauriges Mädchen sitzt, dass ihre Vergangenheit verbirgt und eigentlich nur glücklich sein möchte. Herausragend dargstellt durch Audrey Hepburn - so bezaubernd, widersprüchlich und süß. Ein Klassiker und der Film, der Audrey Hepburn unvergesslich macht.


Nummer 5:

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Kill Bill
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Erläuterung:

Niemand kann sich vorstellen, wie ich auf den neuen Film von Quentin Tarantino gewartet habe. Hab viele Vorabkritiken und Infos gelesen und war dann so fasziniert, als ich ihn gesehen habe. Natürlich wurde ich leicht ungeduldig, weil sich der zweite Teil in unseren Kinos so verzögert hat, doch letztendlich fügt sich alles zusammen.

Story:

Die Braur liegt am Boden, jemand hält ihre eine Pistole an den Kopf – drückt ab. 4 Jahre und 6 Monate später. Die Braut hat überlebt und wacht aus dem Koma auf und sie hat eine Liste. Auf der stehen 5 Namen:
O-Ren Ishii
Vernita Green
Elle Driver
Budd
Bill
Die Namen ihrer Ex-Kollegen und ihres Chefs, die Profikiller-Organisation “Deadly Viper Assassiniation Squad.” Und mit der Braut, Beatrix Kiddo ist nicht zu spaßen – sie will Rache.

Kurzkritik:

Ein neuer Geniestreich von Quentin Tarantino, der jetzt beinah schon ein Klassiker ist. Es ist die Art Film, den sich Vincent Vega angeschaut hätte. Zehn Jahre nach Pulp Fiction und 6 Jahre nach Jackie Brown hat es Tarantino geschafft aus all den kleinen Filmen, die er früher gesehen hat einen Film zusammenzubasteln, der alle Genre der Filmkunst vereint. Ein Film für alle Filme, ein subtiles Werk und eigentlich auch ein ganz normaler Film – der unterhält.

Nummer 6:

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Der Herr der Ringe:
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Erläuterung:

Mit 15 Jahren war meine Welt noch in Ordnung, ich lag daheim bei Mutti auf der Couch und las die Romane von Tolkien angefangen vom kleinen Hobbit bis zu allen drei Bänden des Herrn der Ringe. Ich war entsetzt, als ich von der Verfilmung erfuhr – vor allem wenn man bedenkt, dass Peter Jackson doch wohl eher einen Ruf als Splatter-Film-Regisseur hatte. Doch nach dem ersten Teil war ich begeistert, von vielen als Spinner abgetan – ist die Verfilmung für mich immer wieder ein kleiner Ausflug in die Fantasy-Gefilde.

Story:

Bilbo Beutlin hat einen Ring – es ist der eine Ring – geschaffen vom schwarzen Herrscher Sauron in den Feuern des Schicksalsberges. Nach seinem 111. Geburtstag vererbt er alles seinem Neffen Frodo, auch diesen einen Ring. Jedoch Sauron will seinen Ring wiederhaben und schickt die 9 Ringgeister aus, ihn zu suchen. Diese kommen irgendwann auch ins Auenland, doch Frodo hat sich schon auf den Weg gemacht den Ring zu vernichten und zwar dort wo er geschmiedet wurde. In den Feuern des Schicksalsberges. Begleitet wird er auf seiner schwierigen Mission von 3 Hobbitfreunden, einem Elb, einem Zwerg, Gandalf dem Zauberer und zwei Menschen. Wird Frodo Mittelerde retten können?

Kurzkritik:

Zuerst war ich sehr skeptisch und konnte mir weiß Gott nicht vorstellen, wie es ein Regisseur schaffen könnte, so ein großes literarisches Werk in einen Film zu packen, auch wenn es letztendlich drei Teile waren. Doch nach dem ersten Teil war ich besänftigt und gleichzeitig voller Neugier auf den zweiten Teil. Peter Jackson hat den Herrn der Ringe genauso dargestellt, wie ich ihn aus den Büchern kannte. Wenn ich heute in den drei Bänden blättere, sehe ich teilweise die Schauspieler vor mir und das ist es denke ich was eine gute Buchverfilmung ausmacht. Ein großes Werk von Peter Jackson.

Nummer 7:

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Die Liebenden vom Pont Neuf
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Erläuterung:

Ein Film, der mich – als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe (und das ist nun schon knapp 10 Jahre her) berührt hat und der mir nie wieder aus dem Kopf gegangen ist. Sei es der Bilder wegen oder der Darsteller, ich weiß es nicht. Ein Film der gleichzeitig Drama und Romanze ist, sozialkritisch und doch kitschig, grausam und doch wundervoll. Sozusagen ein Film voller Widersprüche und ein Film, an dem mein Herz hängt.

Story:

Ein Mann wird des Nachts in der Pariser Innenstadt von einem Auto angefahren, da er voll auf Drogen ist, kümmert sich nur das Nachtasyl um ihn. Am nächsten tag wird er mit Gipsbein entlassen und kehrt zu seinem Heimatort der Pont Neuf zurück. Dort wohnt er mit einem anderen Penner, der ihn mit Drogen versorgt, solange wie diese renoviert wird. Inzwischen wohnt Michele – ein Mädchen ebenfalls auf der Brücke. Eine merkwürdige Liebe entspinnt sich zwischen der schönen, gutbürgerlichen und fast blinden Michele und dem rauen, alkohol- und drogenabhängigen Alex, bis es eine Chance auf Heilung für Micheles Augenkrankheit gibt.

Kurzkritik: Einer der bis dato teuersten europäischen Filme, entstanden 1991. Regisseur Leo Carax versucht durch Bildkompositionen zu bestechen. Feuerschluckerszenen des Nachts, Großstadtdschungel, Autolichter, Straßenlaternen und ein Mensch gerät unter ein Auto. Ein Film der so intensiv wirkt, dass man nicht wegsehen kann – einziges Problem- man muss sich darauf einlassen.

Nummer 8:

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Lost in Translation
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Erläuterung:

Eine Freundin feierte ihren Geburtstag im Kino, zuerst ein Film und dann die Party. Doch irgendwie war mir nach diesem Film gar nicht so nach Feiern zu Mute, weil ich die ganze Zeit darüber nachgedacht habe und mir die ganze Zeit der letzte Song im Kopf herumspukte.
„Just like Honey“ von The Jesus & Mary Chain

Story:

Bob Harris ein alternder Schauspieler ist in Tokio um einen Werbespot für Whiskey zu drehen. Im Hotel lernt der die 24 jährige Charlotte kennen, seit zwei Jahren verheiratet und da ihr Mann Fotograf ist viel allein. Die beiden freunden sich an und erobern zusammen die bunte Nachtwelt Tokios, zwei Seelen die sich gefunden haben – bei Karoke, beim Schwimmen, in den Bars und in den unerfüllten Sehnsüchten.

Kurzkritik:

Wieder ein sehr melancholischer, leiser Film. Ein Film über die Hoffnung, die sich nie erfüllen wird, aber von der man trotzdem leben kann. Angedeutete Möglichkeiten, die nie ausgeschöpft werden – doch allein der Gedanke das man könnte, lässt einen wieder hoffen.
Die Möglichkeit, dass manche Situationen ganz anders hätten sein können und das vielleicht, wenn man fest daran glaubt oder davon träumt, auch alles ganz anders kommt. Und mehr als diese Hoffnung gibt es nicht – und doch ist sie alles. Dazu kommen herausragende Darsteller – allen voran ein Bill Murray, dem ich diese Rolle niemals zugetraut hätte und der mich sehr überrascht hat. Allein schon die erste Szene, als Bob im Taxi sitzt – geschafft vom Jet Lag und dem langen Flug und über seinem Gesicht fliegen die Werbetafeln Tokios…*seufz* was für Bilder.


Nummer 9:

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X-Men
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Erläuterung:

Irgendwie passt der Film hier so gar nicht rein, aber ich liebe diesen Film (also beide Teile) und ich könnte ihn mir immer wieder ansehen…

Was hab ich mich geweigert, diesen Film zu sehen… doch irgendwann kam ich nicht mehr drum herum und ich war schlichtweg begeistert. Eine Comic-Adaption wie ich sie bisher noch nicht erlebt hatte, so das ich es nicht erwarten konnte Teil 2 zu sehen, aber auch der war überraschend überzeugend. Irgendwie blieb dann nur die Frage, warum hab ich mich so lange dagegen gewehrt?

Story:

Gleichsam mit den Menschen lebt eine neue Art von Lebewesen auf der Erde. Die Mutanten, jeder dieser Lebewesen kam mit einer besonderen Gabe (Mutation) auf die Welt.
Da die Menschen vor diesen Wesen Angst haben, plädiert Senator Kelly für die politische Registrierung der Mutanten, die damit für alle Welt auffindbar wären und geächtet werden würden. Dieser Plan kommt Magneto und seinen Helfern gerade recht, hat er doch nichts Geringeres als die Herrschaft über die Welt geplant. Doch er hat nicht mit Professor xavier gerechnet, der trotz allem zu den Menschen hält und seine X-Men gut ausgebildet hat.


Kurzkritik:

Klingt natürlich wie ein x-beliebiges Superheldenformat, doch die Darsteller, die optischen Highlights der Bilder und die (das schreib ich jetzt nur um weiter ernst genommen zu werden… :-) ) sozialkritische Komponente lassen aus dem Actionfilm einen Film werden, der auch 0815-Bürgern gefällt. Wie eben mir. Es gibt Action, Science Fiction, ein wenig Romantik und jede Menge starker Superhelden *seufz* und eine kleine Schwäche kann ich mir ja leisten, meine heißt eben X-Men.

Nummer 10:

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American Beauty

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Erläuterung:

Anfangs war ich ein wenig skeptisch, weil mir der Trailer nicht das verraten hat, was mir dann der der Film gegeben hat und heute kann ich nur sagen, dass dieser Film definitiv ein Film ist, der unter meine Top Ten muss. Ein Film dessen Zitate ich heute noch unwiderstehlich finde und öfter verwende und dessen Darsteller allesamt genial sind allein voran natürlich Kevin Spacey.

Story:

Lester Burnham ist ein frustrierter Anfangvierziger dessen einziger Höhepunkt (laut eigener Aussage) das morgendliche Onanieren unter der Dusche ist. Danach geht’s nur noch abwärts. Nach einem Cheerleader-Auftritt verliebt er sich in die Freundin seiner Tochter und beginnt sein Leben umzukrempeln. Kündigt seinen Job, treibt Sport, raucht Dope etc. nur um ihr zu gefallen. Und dann passiert das, was er uns eigentlich schon zu Beginn angekündigt hat:
„In weniger als einem Jahr werde ich tot sein.“

Kurzkritik:

„Ich glaube es gibt nichts Schlimmeres als gewöhnlich zu sein.“ Muss sich Jane von Angela anhören und genau da ist es wo der Film ansetzt. Eine bitterböse Komödie über die alltägliche Absurdität der Probleme. Ein Film, mit dem sich jeder in irgendwelchen Ansätzen identifizieren kann und vielleicht ist er deshalb so perfekt. Und man erkennt schnell, das Schönste was man im Leben sehen kann, kann eine Plastiktüte im Wind sein….
Und da ich ihn lange nicht gesehen habe, muss ich mal sagen – ich sollte ihn mir wieder mal anschauen.

Während ich so dasitze und grüble, welche Filme unbedingt in die Top Ten müssen, fallen mir auf einmal zig Filme ein, die ich ebenso gut finde. Da das Ganze jetzt aber Ausmaße annehmen würde, die nicht mehr überschaubar sind, fass ich mich bei der Verlängerung der Liste einfach kürzer.

11. 21 Gramm (Wieviel wiegt das Leben?)
12. Dogma (Gott ist eine Frau)
13. Lost Highway (Lost Highway kann man verstehen, soll man jedoch nicht)
14. Jackie Brown (Pam Grier in Bestform, ein beinah sanfter Tarantino)
15. Das Handbuch eines jungen Giftmischers (Böse, böse, böse)
16. Memento (Wer bin ich?)
17. Schlafes Bruder (Andre Eisermann/Ben Becker – genial gespielt)
18. Monsters Ball (seitdem bete ich Billy Bob Thornton an)
19. König der Fischer (Man könnte weinen, so gut ist es gespielt)
20. Einer flog übers Kuckucksnest (Jack Nicholson in seiner zweitbesten Rolle – aber der traurigsten für mich)
21. Donnie Darko (Sinn des Lebens kontra dem Ende der Welt – oder wie?)

Es ist natürlich keine endgültige Liste und ich seh furchtbar oft Filme, momentan liegen noch Donnie Darko, Buena Vista Social Club und Troja bei mir daheim und warten darauf endlich gesehen zu werden. Und so geht das Woche für Woche – Filme sehen ist etwas auf das ich nie im Leben verzichten möchte – eben ein kleiner Spleen – manche sammeln kleine Autos oder Steine und ich seh mir alle verfügbaren Filme an. Eigentlich sollte ich „Donnie Darko“ mit ihn die Best of Liste aufnehmen, hab ihn gestern gesehen und bin hin und weg – ein genialer Film. Aber dazu später mehr.

Ich werde jetzt einfach mal zum Schluss kommen. Ich hab euch lange genug gequält. Wer bis hierhin durchgehalten hat, hat einfach mal ne Pause verdient… und ein kleines bescheidenes: Danke für die Aufmerksamkeit!!

In diesem Sinne – auf die nächsten 200 Berichte!!!
Cu Katia

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht
MissCalifornication

MissCalifornication

14.06.2006 12:48

Sehr schön jeden Film "angeschnitten"...------->*bh* Das ist zwar erst der 2.Bericht,den ich von dir lese,aber echt nicht schlecht..:-)

Jenny703

Jenny703

04.07.2005 10:47

Ich muss mich wohl noch viel weiterbilden, ich kenne fast keinen der Filme. :( Die fabelhafte Welt der Amelie habe ich auch, Fight Club kenne ich, X-Men fand ich auch prima, American Beauty habe ich nie bis zum Schluss gesehen. Das war´s, den rest kenne ich nicht, nur meinen Favoriten- Der Herr der Ringe. Ich hatte die Bücher auch schon jahre vor der Verfilmung gelesen und hatte erst ähnliche Bedenke wie Du, wurde aber eines Besseren belehrt. :)

jekyll_hyde

jekyll_hyde

23.05.2005 17:54

X-Men und Fight Club sind zwar nicht unbedingt schlecht, gehören aber nicht hier hin... Aber ist ja jedem selbst überlassen :) LG Jekyll

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