....denn es wird noch Teil II geben....lach
Hallo Musikfreunde,
nun bin ich richtig auf den Geschmack gekommen und es macht mir riesgen Spaß.
10 beste Songs? Wie soll das gehen? Da hätte man wenigstens 20 zur Auswahl haben dürfen. Da ich jetzt eh in der Revoluzzerphase bin...*g.....pfeif ich drauf. Einer Userin ist es zu verdanken - die hat mich auf die Idee gebracht..*gg - Teil I und Teil II zu verfassen. Daher hier Teil I der subjektiv gesehen besten Songs ( keine Angst Teil 3 gibt es nicht...*gg).
Die Formatierung mal wieder ...*gg..habe ich jetzt keine Lust mehr zu...bearbeite ich morgen noch mal ( Kursivschrift).
1.) GRANDMASTER FLASH & THE FURIOUS FIVE ~ THE MESSAGE
Yeah! That's real Hip-Hop! Eigentlich geht mir das Gerede Früher war alles besser tierisch auf den Sender. Nun. Was was wahr is, muß wahr bleiben und bei dieser Musikrichtung stimmt es wirklich. Die war früher besser!
Zu der Zeit fand ich Hip Hop noch gut im Gegensatz zum unmelodiösen Geschrei und wirre Gebrülle was die fluchenden Motherfucker heutzutage daraus gemacht haben (Gangsta Rap, Crack&B und wie die Scheiße alles heißt). Das einzige was man sich aus der Sparte noch anhören kann sind Snoop Dog, Dr. Dre, evtl. P. Diddy, zeitweise auch Eminem, Fifty Cent geht auch noch so und Kayne West.
Hip-Hop und Rap in den 90ern hat noch Spaß gemacht ( obwohl der Hintergrund meist ein ernster war).
The Message ist einer der ( subjektiv gesehen) besten Songs aus den Anfängen, nachdem diese Musikrichtung so Ende der 70er ( ? )
zu uns rüberschwappte. Die Sänger und die Songs waren damals noch authentisch weil sie noch ihren wahren Existenzgrund repräsentierten, nämlich Sozialkritik über die Armut und den Kampf um's Überleben in den Slums und Getthos der amerik. Großstädte allen voran natürlich New York. Im heutigen Genre wird m.E. nur der Konsum verherrlicht,weil die sog. Rapper sich mit Frauen, Geld, Schmuck und Autos umgeben ( in ihren Videos) und den eigentlichen Ursprung dieser Musikrichtung vollkommen verfehlen. Den Jugendllichen wird damit suggeriert, daß man nur angesagt ist, wenn man die aktuellsten Markenklamotten u.a. besitzt.
Zum Song The Message selbst: Phänomenaler Rythmus, geistig anregend. The Message ist nicht nur der Name des Songs - hier wird wirklich eine Message rübergebracht. Es geht eben unverkennbar ( wenn man ein bißchen Englisch versteht, aber auch ohne dem), um den o.g. Überlebenskampf, den Schmutz, den Ratten, dem Ungeziefer, sich aus Abfalltonnen ernährende Menschen, die auf der Straße leben; den Gestank , den an jeder Straßenecke abhängenden Junkies mit Baseballschlägern... den vollständigen Text zu übersetzen würde den Bericht noch mehr verlängern.
Selbst wenn man diesem Gettho entkommen oder fliehen will kann man es nicht, man hat keine Wahl, weil man arm ist :
I can't take the smell, can't take the noise - Got no money to move out, I guess I Got no choice - Rats in the front room, roaches in the back - Junkies in the alley with a baseball bat - I tried to get away but
I couldn't get far - 'cuz a man with a tow truck repossessed my car
Und im Refrain das sich immer nach der Textstelle Sometimes I wonder how I keep from going under
(machmal wundere ich mich, wie ich mich oben halten kann)
wiederholende Lachen des Sängers aus dem ich Trotz heraushöre, so als wolle er sagen: Ha, ich überlebe und bin
noch nicht verückt geworden. Entenpelle bekommt man da. Genial! Bei der ganzen knallharten Härte der Message
kommt man noch dazu ohne die heute im Rap üblichen Entgleisungen und Schimpfwörter aus.
WER STECKT DAHINTER ?
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Grandmaster - der Architekt und Vorbereiter des heutigen Hip-Hop (bürgerl. Name Joseph Saddler; geb. 01.01.1958) war ein Elektro-Technik-Student aus der Bronx. Er entdeckte bereits mit 16 Jahren seine Leidenschaft für die Musik, mischte und mixte was das Zeug hielt bis er den Plattenspieler / Turntable als Musikinstrument revolutionierte. Er gilt somit als Erfinder des Scratchens, entwickelte und perfektionierte die meisten auch heute noch angewandten Techniken in diesem Musikgenre. Zuerst nur in der heimatlichen Nachbarschaft bekannt - auf Partys gab er seine musikalischen Experimente zum Besten(diese Partys gelten als Beginn des Hip Hop überhaupt) - tat er sich 1977 mit der Gruppe
The Furious Five zusammen und tingelte als Grandmaster Flash & The Furious Five durch die New Yorker Clubs.
Erste Veröffentlichungn floppten. Der Durchbruch gelang mit dem Kult-Hit The Message. Weitere Veröffentlichungen waren eine Single aus einem Mix versch. Songs - darunter Another One Bites The Dust von Queen - sowie die LP Ba-Dop-Boom-Bang. 1980er Jahre trennte sich die Band. Grandmaster Flash bringt noch ein paar Alben und Singles heraus,
die jedoch kein Erfolg werden. Am bekanntesten ist vielleicht die Zusammenarbeit mit DJ Tomekk aus der die Single
1,2,3...Rhymes Galore entsteht. Im Laufe der 90 er Jahre arbeitet er mit vielen anderen Künstlern zusammen ( Grand Wizard Theodore, Disco Bee, Das Duale System u.a. - mir alle nicht bekannt). Als die CD als Tonträger auf dem Vormarsch war beteiligte sich der Sänger Mitte der 90er an der Bewegung Save The Vinyl bei der es den Mitgliedern darum ging das Ende der Schallplatte abzuwenden. Zumindest hatten sie es geschafft diese Entwicklung auf Eis zu legen.
Bis heute hat G.F. verschiedene Alben herausgebracht und moderierte eine wöchentliche Radio-Sendung
auf Hot Jamz beim amerikanischen Radiosender ( Satellitenradio) Sirius. Auf Hot Jamz wurden ganztägig nur Hip-Hop und R&B gespielt.
In o.g. Sendung waren Kostproben von Mixes nach Flash-Art zu hören, die alle erdenklichen Musikrichtungen umfassten.
Im Febr. 2008 wurde die Sendung eingestellt, im Juni 2008 wieder aufgenommen, um dann im November 2008 auf Sirius ganz eingestellt und durch den Sender The Heat(XM) auf Sirius XM ersetzt zu werden (.....http://en.wikipedia.org/wiki/The_Heat_(XM)......und...http://en.wikip edia.org/wiki/Sirius_XM_Radio........).
SONGS DIE EBENFALLS RICHTIG URSPRÜNGLICHEN RAP / HIP HOP VERKÖRPERN:
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New York, New York - Grandmaster Flash
Raper's delight - Sugarhill Gang
Ring Ring Ring - De La Soul 1991
WEBSEITE:
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www.grandmasterflash.com
2.) LOU REED - TAKE A WALK ON THE WILD SIDE
Ein Spitzensong! Auch mehr ein Sprechgesang mit minimalster instrumentaler Unterstützung - aber maximale Wirkung!
Dieses lässig dahin gesungene hat schon irgendwie eine gewisse Leichtigkeit und bringt das Feeling LMAA ( frei nach Götz von Berlichingen...*G) rüber. Dachte ich zuerst.
Als ich in Kindertagen nur der Muttersprache mächtig war und noch wenig Englisch konnte habe ich den Song immer so wahrgenommen ( other side und Street verstand ich aber schon) als würde da jemand sagen:
Hey laß mich zufrieden geh auf die andere Straßenseite, ok? ...*lach. Befaßt man sich heute genau mit dem Text und dessen Ursprung erfährt man, daß der Song mit Andy Warhol's The Factory zu tun hat. The Factory war eine Art umgebaute Fabrikhalle in der Warhol wohnte, Filme drehte und in der er seinem künstlerischen Schaffen fröhnte. Später diente sie auch als Proberaum für Andy Warhols's Band Velvet Underground , dessen Gründungsmitglied u.a. Lou Reed war. Vor allem aber war The Factory bekannt als Treffpunkt für alle möglichen Berrühmtheiten der filmischen, künstlerischen und musikalischen Szene, auf dem man feierte und kräftig Drogen konsumierte. Unter den geladenen Gästen befanden sich keine geringeren als z.B. Mick Jagger, Bob Dylan, Jim Morrison und Salvador Dali
(....http://de.wikipedia.org/wiki/The_Factory......).
Aber auch transsexuelle Schauspieler, Stricher und andere Freunde der Nacht waren unter den Gästen - alles Freunde oder Musen Warhols, die in seinen Filmen mitspielten. Der Song ist eine Huldigung an jene transsexuellen Stars aus Warhols Filmen. Jeder Vers ist einem dieser Schauspieler gewidmet:
Holly und Candy sind die transsexuellen Schauspieler Holly Woodlawn und Candy Darling. Little Joe ist dem Schauspieler Joe Dallesandro und Jackie der Schauspielerin Jackie Curtis gewidmet. Sugar Plum Fairy war der Spitzname des Schauspielers Joe Campbell.
Dem Umstand, daß Transvestiten nach New York kommen und sich dort prostituieren ist der Refrain
_Take A Walk On The Wild Side_ zu verdanken. Das ist eine Art Metapher und wird dort von den Prostituierten zu potentiellen Kunden gesagt ( Was es bedeutet kann man sich in diesem Zusammenhang ja denken..*g..).
Im Song tauchen weitere Slangs oder Redewendungen auf. Hätte die Radiosender deren Bedeutung gekannt wäre der Song wahrscheinlich nicht so oft im Radio gespielt worden
(z.B: _to give head_ / Die Bedeutung möchte ich hier nicht weiter ausführen...*g...kann man bei _leo.org_ nachschlagen).
WER STECKT DAHINTER ?
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Lou Reed - das Trotzköpfchen der Musikszene - wurde im März 1942 geboren und war wie erwähnt ein Gründungsmitglied der 1965 von Andy Warhol entdeckten Band _Velvet Underground_. Warhol engagierte die düstere Combo als Hintergrund- Band für seine Performance _Exploding Plastics_ (........http://de.wikipedia.org/wiki/Exploding_Plastic_Inevitable.......).
1971 verläßt Reed die Band und beginnt eine Solokarriere.
Bilder von Die 10 besten Songs aller Zeiten
David Bowie - mit dem er gemeinsam mit Iggy Pop auch in einer WG in Westberlin lebte - produzierte das Album _Transformer_. Den einzigen Hit den Reed hatte war das o.g. _Take A Walk On The Wildside_. Reed hatte kein Interesse am Kommerz und machte eine sehr gewöhnungsbedürftige Musik die ihre ganz spezielle Zielgruppe hatte. Das Album _Metal Machine Music_ - das nur aus elektronischem Krach bestand - brachten unzählige Käufer zurück in die Läden, da es _ungenießbar_ war.
Nachdem man zu Ehren des verstorbenen Warhol das Album _Songs for Drella_ aufgenommen hatte raufte sich die Band
_Velvet Underground_ 1990 wieder zusammen, brach jedoch noch im gleichen Jahr wieder aufgrund interner Streitigkeiten auseinander. 1996 gelang Reed mit dem Album _Set The Twilight Reeling_ ein Comeback. Seine bekanntesten Songs dürften sein: _Perfect Day_ , _This Magic Moment_ sowie die Soundtracks _Trainspotting_ und _Lost Highway_.
Die 90er und 2000er Jahre sind gekennzeichnet von zahlreichen Live-Auftritten. Alben, die in den 2000ern erschienen sind waren _Ecstasy_ und _The Raven_ ( ebenfalls angelehnt an Edgar Allan Poe).
Zuletzt trat Reed 2008 u.a. in London, Brüssel, Paris, München und Hamburg auf.
WEBSEITE:
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www.loureed.com/00/index. html
SONGTEXT:
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Holly came from Miami F-L-A
hitchhiked her way across USA
plucked her eyebrows on the way
shaved her legs and then he was a she
she says "Hey babe take a walk on the wild side"
said "Hey honey take a walk on the wild side"
Candy came from out on the island
in the backroom she was everybody's darling
but she never lost her head
even when she was given head
she says "Hey babe take a walk on the wild side"
said "Hey babe take a walk on the wild side"
And the coloured girls go "doo doodoo…"
Little Joe never once gave it away
everybody had to pay and pay
a hustle here and a hustle there
New York City is the place where
they said "Hey babe take a walk on the wild side"
I said "Hey Joe take a walk on the wild side"
Sugar Plum Fairy came and hit the streets
looking for soul food and a place to eat
went to the Apollo
you should've seen him go go-go
they said "Hey sugar take a walk on the wild side"
I said "Hey babe take a walk on the wild side"
alright huh
Jackie is just speeding away
thought she was James Dean for a day
then I guess she had to crash
valium would've helped that bash
she said "Hey babe take a walk on the wild side"
I said "Hey honey take a walk on the wild side"
And the coloured girls said "Doo doodoo…"
3.) FRANK SINATRA -THAT'S LIFE
Ich liebe Swingmusik aber der Song hat noch was Besonderes und hat mich
schon so oft aus den unteren Ebenen der Gefühlswelt wieder an die Oberfläche befördert. Die Power und die Lebenseinstellung die dahinter stecken vermitteln soviel Optimismus und der Song ist eine Aufforderung für mich, daß man es doch schaffen kann und das Leben von einer leichten Seite sehen soll, egal was passiert.
Der Song beschreibt das ewige Auf und Ab des Lebens und daß einige Leute in ihren Träumen steckenbleiben anstatt aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen _Some people get their kicks stompin' on a dream_. Man soll sich nicht unterkriegen lassen von Niederlagen, denn die Welt dreht sich weiter: _but I don't let it, let it get me down - cause this fine ol' world it keeps spinning around_ . Er ( der Sänger) hat schon alle Rollen im Leben gespielt, er war eine Marionette, ein Armer, ein Pirat, ein Dichter, ein Bauer und ein König _ I was a puppet, a pauper, a pirat, a poet, a pawn and a king_
und immer , wenn er hilflos am Boden lag ( flat on the face? ) hat er sich selbst aus dem Dreck gezogen und war wieder im Rennen _Each time i find myself, flat on my face - I pick myself up and get back in the race_ .
Er gibt zu daß er auch ans Aufgeben dachte, aber das konnte er mit seinem Herzen ( seiner Grundeinstellung ?) nicht vereinbaren und als er einsah, daß es ist nicht mal einen Versuch wert war stieg er auf einen großen Vogel und flog
(war wieder oben?): _I thought of quitting baby - But my heart just ain't gonna buy it - And if I didn't think it was worth one single try_ -_I'd jump right on a big bird and then I'd fly_ . Jedesmal wenn er ans Aufhören dachte wollte ihm sein Herz das nicht abkaufen. Aber sollte im Juli nichts passieren, das ihn erschüttert stirbt er lieber:
_Many times I thought of cutting out - But my heart won't buy it - But if there's nothing shakin' come this here july_ -
_I'm gonna roll myself up in a big ball and die._
Dieses _and die_ interpretiere ich keinesfalls negativ, sondern eher so, daß dieses _Auf und Ab_ zum Leben dazugehört und ohnedem wäre es so langweilig, daß man auch sterben kann.
Ein super Song, um wieder aus einem Tief herauszufinden...
WER STECKT DAHINTER?
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Ausgerechnet derjenige, der nie eine Gesangsausbildung hatte und Noten _nur rudimentär lesen konnte_ sollte einmal einer der größten Sänger und Entertainer werden: Frank Sinatra _The Voice_ wäre bei seiner Geburt am 12 Dezember
beinahe gestorben; nach einigen Quellen rettete nur ein kalter Wasserstrahl sein Leben. Seine Eltern kamen während ihrer Kindheit als arme italienische Einwanderer an den Geburtsort von Francis Albert ( Frank Sinatras bürgerlicher Name) - Ostküste Amerika / Hoboken, New Jersey.
Schon mit 19 Jahren gründete _Frankie Boy_ an seinem Heimatort die Band _Hoboken Four_ mit der er 1935 den Talentwettbewerb einer Radioshow gewann. Vor seiner großen Karriere arbeitete er als Sportjournalist einer regionalen Zeitung, entertainte in einem Musiklokal in New Jersey, hatte Auftritte in Clubs und war Leadsänger. Ursprünglich wollte er Journalist werden, gab seinen Berufswunsch aber für seine Gesangskarriere letztendlich auf.
Nach dem Start seiner Solokarriere folgte ein Hit auf den anderen er produzierte zahlreiche Alben. Legendär sind
_New York, New York_ , _That's Why The Lady Is A Tramp_ , _My Way_ und natürlich _Strangers in The Night_.
Insgesamt nahm er mehr als 1800 (!) Songs auf von denen 90 (!) Welterfolge waren.
Vollständige Discografie ( 403 Seiten lang!):........http://www.musicline.de/de/artist/Sinatra,Frank/discography. .....
Obwohl Sinatra schon in den 1930er Jahren sein Leinwand-Debüt gab hatte er seine
internationale Filmkarriere eigentlich einer Erkrankung seiner Stimmbänder zu verdanken. Denn aufgrund dessen, daß er zunächst nicht mehr singen konnte übernahm er für eine kleine Gage eine Rolle in dem Film
_Verdammt in alle Ewigkeit_, die ihm den Durchbruch als Schauspieler und einen Oscar einbrachte.
In seinem bedeutendsten Film _Die oberen Zehntausend_ brillierte er neben Grace Kelly.
Alle Filme: ...........http://www.zweitausendeins.de/filmlexikon/index.cfm
Sein angehäuftes Vermögen ( dieses wurde zuletzt auf 900 ( !) Millionen Dollar geschätzt) aus TV-Auftritten, Film- und Plattenproduktionen, Showtourneen und seiner eigens gegründeten Produktionsgesellschaft _Sinatra Enterprises_
legte er in Beteiligungen an Industrien, Immobilien, Hotels, Spielcasinos und Rennbahnen an. Seine von ihm gegründete Platttenfirma _Reprise_ , die er 1963 an die _Warner Music Group_ verkaufte, existiert heute noch.
Ein zusätzliches Zimmer benötigte er sicher für seine zahlreichen Auszeichnungen mit denen seine Film- und Musikwerke gewürdigt wurden, darunter zuletzt für sein Lebenswerk.
Legendär sind die Auftritte mit dem _Rattenpack_ ( The Ratpack - Sammy Davis jr., Dean Martin, Joey Bishop und Peter Lawford) in den Casinos von Las Vegas - regelrechte Gelage sollen keine Seltenheit gewesen sein zumal sämtliche _Mitglieder_ dem Alkohol nicht abgeneigt waren. Auch sonst pflegte Sinatra einen ausschweifenden Lebensstil und ließ im Kollegenkreis _nichts anbrennen_ ( es wurden ihm zahlreiche Affären nachgesagt).
Auch von seinen Kontakten zur organisierten Kriminalität wurde viel berichtet - weniger weiß man jedoch von seinem humnanitärem Engagement: Er sprach sich öffentlich gegen die Rassentrennung aus und war Anhänger der Bürgerrechtsbewegung von _Martin Luther King_, die er finanziell unterstützte. Erlöse div. Tourneen und Veranstaltungen flossen in Kinderhilfsprojekte oder kamen Kindern und Kranken aller Nationen zugute. Für sozialen Einsatz erhielt er zweimal den höchsten zivilen Orden der USA (Freiheitsmedaille des Präsidenten u. Goldmedaille des Kongresses). Befreundet war er mit den US-Präsidenten John F. Kennedy und Ronald Reagan.
Er war viermal verheiratet - u.a. mit den Schauspielerinnen Ava Gardner und Mia Farrow. Seine vierte Ehefrau Barbara Marx war zuvor mit Zeppo Marx ( Marx Brothers) verheiratet. Sinatra hatte zwei Töchter ( Nancy und Tina Sinatra - Nancy Sinatra sang später selbst) und einen Sohn (Frank Sinatra jr.) aus erster Ehe
Trotzdem er zigfach bekundete mit dem Showbiz aufzuhören führten ihn seine Konzertreisen der 80er Jahre in alle fünf Kontinente. Auch die 90er Jahre waren mit zahlreichen Konzertreisen nach Asien und zahlreichen Auftritten in Europa verplant. Sein letzter öffentlicher Auftritt war eine Gala zu seinem 80sten Geburtstag im Jahr 1995. Als optischer Höhepunkt dieses _Ereignisses_ tauchte man das gesamte New Yorker State Building in blaues Licht.
Am 14 Mai 1998 starb Frank Sinatra an den Folgen eines zweiten Herzinfarkts in Los Angeles und ging _ins Licht_.
Die Lichter von Las Vegas wurden für drei Minuten ausgeschaltet.
Zitat von Frank Sinatra:.........>>>Hätte ich mich damals nicht für gute Musik entschieden, ich wäre wohl Verbrecher
geworden<<<.............................
Gut, daß er die richtige Auswahl getroffen hat ;-)
FILMBIOGRAFIE:
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Seit Mai 2008 wurde bekannt, daß der Regisseur Martin Scorsese eine Filmbiografie über Sinatra drehen will.
Aktuellere Infos darüber liegen nach meinen Recherchen nicht vor.
WEBSEITE:
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http://www.sinatra.com/
4. TIGHT FIT - THE LION SLEEPS TONIGHT
Mir gefällt die Version der Band _Tight Fit_ und von Robert John am besten und so habe ich den Song auch in Erinnerung.
Die hohe, langezogene Stimme des Sängers schon am Anfang des Songs macht sofort gute Laune.
Dschungel-Feeling und Abenteuerlust, Bilder von Mangroven, allerlei Getier, natürlich dem schlafenden Löwen und von tanzenden Eingeborenen ( beim Refrain awimowe) erscheinen vor dem geistigen Auge. Ein richtiger Stimmungsaufheller!
Ein gewisser Robert John hat das mit der Stimme auch toll hinbekommen. Seine Version gefällt mir am zweitbesten.
Danach Tokens und Jimmy Cliff.
Möge der Löwe aufwachen und die übrigen, die den Song _verhunzt_ haben (R.E.M., Brian Eno und N'sync - die anderen habe ich nicht gehört) zum Abendbrot verputzen....*ggg...
WER STECKT DAHINTER?
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Wie das Leben so spielt kommt manchmal dem Urheber einer Idee nicht die angemessene Achtung / Anerkennung zu. So auch bei diesem Song.
Soloman Linda- ein afrik. Gelegenheitskomponist - tingelte in den Dreißigern mit seiner Band _The Evening Birds_ durch die Townships von Johannesburg. 1938 wurde die Band entdeckt und spielte in einem Aufnahmestudio in Afrika mehrere Lieder ein darunter _Mbube_ ( =Zulu = Oh Löwe.). Das Lied beinhaltete nur drei Akkorde und einen Text der in etwa _Löwe! Ha ! Du bist ein Löwe_ bedeutet. In Kindheitstagen verjagten sie mit diesem Ruf Löwen die den Herden ihrer Väter zu nahe kamen. Bis 1948 verkaufte _Mbube_ sich ca. 100.000 mal. Der Verfasser hatte nichts davon. Schwarze bekamen damals in Südafrika keine Gewinnanteile. Linda verkaufte die weltweiten Rechte an Gallo Records für 10 Schillinge, heute rund 15 Euro. Während Linda in Gallos Plattenfirma als Packer arbeitete und abends weiter in Kneipen und Wohnheimen spielte verkaufte Gallo die Rechte des Songs ohne sein Wissen an eine amerikanische Plattenfirma
Der erste der den Text des Songs ins Englische übersetzte ( Pete Seeger) verstand die Wörter _Uyimbube, Uyimbube_ nicht ( Zulu = Du bist der Löwe) und machte daraus den Refrain _Awimoweh_. Seine Band _The Weavers_ landete einen Hit damit. Ein weiterer Welterfolg mit _The Tokens_ sollte folgen, nachdem der US-Komponist George Weiss (1961) den Song noch mit englischem Text ergänzte.
Der Song wurde ca. 200 mal gecovert. Unter anderem von der kürzlich verstorbenen Sängerin Miriam Makeba, NSYNC und R.E.M.. 1994 kam er als Titelmelodie des Walt-Disney-Films _König Der Löwen_ in die Charts.
Weitere Künstler die den Song gecovert haben unter diesem Link:...........http://wapedia.mobi/de/Mbube
Der Song spielte ca. 20 Mio. Dollar ein. Die Familie des Komponisten erhielt keinen Cent dafür. der Vater starb in Armut. Die Kinder - drei Töchter- lebten mit ein paar Kühen ( ihr einzigster Besitz) in einem baufälligen, abgewrackten Haus im Johannisburger Township Soweto. Ein Anwalt kämpfte mit den drei verarmten Damen sechs Jahre lang vor Gericht. Im Jahr
2006 wurden ihnen ein Viertel aller zukünftigen sowie aller in der Verg. angefallenen Tantiemen zugesprochen.
ZUR BAND TIGHT FIT:
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Zum einen bedeutet _Tight Fit_ in der Bekleidungsbranche eine enge, straffe Passform. Zum anderen war dies der Name eines Musikprojektes ( Steve Grant, Denise Gyngell und Julie Harris) der 80er Jahre. Die Band war in Deutschland und Großbritannien wochenlang auf den oberen Chartlisten. Der nächste größere und nennenswerte Song hieß _Fantasy Island_ ( Original war von _The Millionaires_ [ Grand Prix Eurovision 1982]). Dies war ihr letzter Erfolg - danach trennte sich die Band.
5.) BLACK FÖÖSS - KAFFEEBUD
Riesig! Die Band an und für sich hatte schon einige gute Songs ( Huusmeester, Frankreich-Frankreich). Aber der ist ( für mich!) der Gipfel. Zumal ich den kölnerischen Dialekt so liebe. Die haben m.E. nach wirklich was drauf und bringen lustige Sachen. Das spezielle an diesem Song? Den Songtext lesen, dem ist nicht mehr viel hinzuzufügen. Es wird einem hier wohl das typische Alltagsbild geboten das man so in einem typischen _Kaffee-Shop_ täglich beobachten kann. Aber mit einer erfrischenden Erzählweise - macht jedesmal gute Laune. Leider hört man das nicht mehr oft im Radio - vielleicht zu Karneval. Alleine die Textzeile:..( auf Hochdeutsch: und schütten sich den Kaffee in den Kopf...Lol)
Ein Link zu einem lustigen Video ist ja im KP eingefügt
WER STECKT DAHINTER?
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Bevor die _Black Fööss_ kölsche Mundart machten waren sie vor 1970 dem Beat sehr zugetan und spielten auf Karnevalsbällen Hits der Beatles, der Kinks und der Hollies. Aufgrund der Nachfrage entschlossen sie sich schließlich nur noch auf Kölsch zu singen.
Der Bandname entstand aus der damaligen Vorliebe der Mitglieder für den Beat, er sollte sich englisch anhören. Mit ihrem eher unkonservativem Auftreten stifteten sie auf Karnevalssitzungen etwas Verwirrung
( lange Haare, barfuß in Jeans). Später gab man dieses Outfit
(zumindest die kahlen Füße) auf und zog sich wegen Verletzungsgefahr durch Glassplitter künftig Schuhe an.
Ihre Glanzzeit hatten sie in den 70erund 80er Jahren. _M'r losse d'r Dom in Kölle_ , _Et Spanien-Leed_ ,
_In unserem Veedel_ , _Drink doch eene mit_ sind Evergreens geworden. Der Song _Frankreich, Frankreich_ war mit Blick auf die damalige Chartposition ihr größter Hitparadenerfolg
Die Bandmitglieder Kafi Biermann, Bömmel Lückerath und Hartmut Prieß erhielten 2007 für ihr ehrenamtliches Engagement an Kölner Schulen, dortige Kinder an kölsche Musik heranzuführen, die "Kulturkamelle" des Festkomitees Kölner Karneval.
Die Band beherrscht nicht nur Karnevalsmusik, sondern hat ein weit darüber hinaus gehendes Repertoire. Ihre Songs sind eine Mischung aus Schlager, Pop und sogar Jazz, Blues, Rock oder Reggae. Es gibt auch Coverversionen von Ladysmith, Black Mambazo, den Beatles, den Hollies und Herbert Grönemeyer.
Daß sie größere Ambitionen haben als das Publikum nur seicht zu unterhalten oder _Stimmungsmusik_ zu machen zeigen ihre Songs _Edelweißpiraten_ und _Unser Stammbaum_. Im ersten Song erzählen sie vom Schicksal der Kölner Widerstandsgruppe im Dritten Reich. Der zweite Song behandelt die Fremdenfeindlichkeit gegen die sie auch mit ihrem Auftritt 1992 beim Konzert gegen rechte Gewalt _Arsch huh, Zäng ussenander_ Stellung bezog. Ihr Album _Usjebomb_
ist eine Abkehr von jeglichen _Gute-Laune-Songs_. Auf diesem Album interpretieren sie vergessene, historische Songs
(teilweise aus den 30er Jahren) über ihre Stadt Köln.
1994 trennt der Frontmann _Tommy Engel_ sich aufgrund von internen Differenzen von der Band und trat fortan solo auf.
Sein Nachfolger wurde Kafi Biermann.
Die Band distanziert sich auch davon eine reine _Karnevalsband_ zu sein. Viele ihre Lieder sind durchaus kritisch z.B.
_De Mama kritt schon widder e Kind_ , _Die Bundeswehrballade_ , _Am Arsch der Welt_ oder das _Kacklied_-
Sylvester 2000 konnte die Band ihr 30-jähriges Bestehen feiern.
WEBSEITE:
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http://www.blaeckfoeoess.de/
SONGTEXT:
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Diensdaachs, Mettwochs, Donnersdaachs, Friedaachs morjens hallever zehn,
do kummen se vun d'r Baustell anjerannt.
Schreiner, Pützer, Mürer un de Büggele vun d'r Poss
un sujar dä dicke Schupo vun d'r Eck.
Un dann stonn se en d'r Kaffeebud
un schödden sich de Kaffe in d'r Kopp.
Jeder lis in singer Zeidung röm,
jeder deut sich noch e Brütche renn.
Op eimol weed de Schnüss jeschwaat,
dä Pützer hät zovill jesaat.
Do han se jlich dä jrößte Zoff,
Hurra!
"Du Jipsjeseech, du Weihnachtsmann,
du wells Ahnung vun Fooßball han?"
sät do dä Blöh un lach sich hallev kapott.
Do schalt sich uch dä Mürer en,
meint: "Hau dem Kääl doch eine renn."
Un kloppt dem Blöh sing Zeidung op d'r Kopp
(Frankfurter Alljemeine)
Un su stonn se en d'r Kaffeebud
un schüdden sich de Kaffe in d'r Kopp.
Dovun weed die Pump dann janz schön flott,
jeder deut sich noch e Brütche rin.
Op eimol is der Düüvel loß
un uch d'r Büggel vun der Poss,
dä misch sich jetz mit en un schreit:
"Hurra!"
Dat jeit wigger, pass op:
Dä Pützer jo dä is nit dumm
un biecht dem Blöh der Löffel krumm
un schütt em dann dä Kaffe in de Mötz.
Dä Mürer deit jet Milch dobei
un krit jetz für die Sauerei
vom Possmann Zucker hinger de Brell jespritz.
(Schawein)
Die Kaffemampel brüllt: "Jetz es Schluß,
maat üür Sauerei zo Hus."
Un brengk dem Blöh ne Lappe für sing Mötz.
Die Junge luure sich koot an
un jevven sich so langsam dran,
bes alles widder blänk un sauber bletz.
Un su ston se en d'r Kaffeebud
un kloppen sich de Kaffe in d'r Kopp.
Bes se sich dann endlich einich sin,
jeder drieht sich noch e Brütche renn.
Die Fröhstöckspaus is jlich am Eng,
die Junge jevven sich de Häng,
"Dann maat et jot bes morje hallever zehn."
Un dann stonn se en d'r Kaffeebud
un schödden sich de Kaffe in d'r Kopp.
Jeder lis in singer Zeidung röm,
jeder deut sich noch e Brütche renn.
Op eimol weed de Schnüss jeschwaat,
dä Pützer hät zovill jesaat.
Do han se jlich dä jrößte Zoff,
Hurra!
6.) NORMAN GREENBAUM - SPIRIT IN THE SKY
Obwohl nach Aussage Greenbaums keine besondere religiöse Ambition hinter dem Song steckt ( Greenbaum -selbst Jude - wurde angeblich durch den Country-Sänger _Porter Wagoner_ in dem dieser über einen TV-Prediger sang, zu seinem Song inspiriert) wird der Song immer noch von vielen als _Jesus Rock Song_ mit einem ernsten christlichen Hintergrund angesehen. So auch von mir. Denn der Song beinhaltet für mich, daß es nach dem Tod weitergeht. Der Text handelt eindeutig davon, daß man - wenn man stirbt - an den _besten_ Platz und zum _Geist im Himmel_ geht. Im Song heißt es außerdem _Bereite dich selbst vor, du weißt es ist Pflicht - werde Jesus' Freund ( oder Krishna's) - er wird dich dem Geist im Himmel empfehlen_. Was sich für viele komisch anhören mag, hat für mich durchaus einen Sinn: Ich versteh es auch als Aufforderung keine Angst vor dem Tod zu haben- sich zu Lebzeiten darauf vorzubereiten ( evtl. durch Beschäftigung mit spirituellen Themen) daß der Tod ein _Übergang_ ist und daß man als geistige Energie weiterleben wird. Mich überkommt beim Hören ein sehr optimistisches und stimmungsaufhellendes Gefühl, der Song hat für mich tatsächlich was _spirituelles_
und _mystisches_. Da ich auch sehr gerne Gospelmusik höre - die ich im Gegensatz zum deutschen Kirchengesang als viel froher .empfinde) erinnert mich natürlich auch der Rhythmus der klatschenden Hände hier an diese Musikrichtung, was wohl auch beabsichtigt ist. Der Mix ist genial - Händeklatschen, eben eine Art Gospel, psychedelischer Rock, Drums, Elektro-Gitarre und Tamborines, am besten ist dieses Geräusch dazwischen das immer auftaucht und das ich nicht identifizieren kann (Synthezizer ?) Der Song wurde in vielen Filmen, in der Werbung und in TV-Shows verwendet.
WER STECKT DAHINTER?
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Der amerikanische Sänger und Songschreiber Norman Greenbaum wurde am 20 November in Massachusetts geboren.
1970 wurde er mit dem o.g. Hit bekannt - ein typisches One Hit Wonder. Der Song wurde oft gecovert u.a. von _Doctor & The Medics_ , _Nina Hagen_ , _Elton John_ , _Bauhaus_.
Bevor Greenbaum mit dem Hit bekannt wurde trat er während seiner Studentenzeit an der Bostoner Uni - an der er auch Musik studierte - in Cafés auf.
Mitte der 60er gründete er seine Band Dr. West's Medicine Show and Junk Band", die mit der Single "The eggplant that ate Chicago" eine kleineren Hit hatte. Die Band löste sich 1967 auf.
Seine erste LP _Spirit In The Sky_ verkaufte sich nicht gut bis er den Titelsong auskoppelte. Der Song wurde über 2 Mio. mal verkauft. Weitere veröffentlichte Platten blieben erfolglos. 1970 gab es noch den Song _Canned Ham_ der allerdings nur die unteren Ränge der Charts belegte. Er zog sich auf seine Ziegenfarm zurück.
Ab Mitte der 80er managte er ein paar Konzerte. 1986 kam _Spirit In The Sky_ in der Version von _Doctor % The Medics_ nochmal in die TopTen.
Greenbaum lebt heute in Petaluma. Er tritt nicht mehr auf, sondern lebt von den Tantiemen, die seine Songs einspielen.
WEBSEITE:
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http://www.spiritinthesky.com /
SONGTEXT:
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When I die and they lay me to rest
Gonna go to the place that's the best
When I lay me down to die
Goin' up to the spirit in the sky
Goin' up to the spirit in the sky
That's where I'm gonna go when I die
When I die and they lay me to rest
Gonna go to the place that's the best
Prepare yourself you know it's a must
Gotta have a friend in Jesus
So you know that when you die
He's gonna recommend you
To the spirit in the sky
Gonna recommend you
To the spirit in the sky
That's where you're gonna go when you die
When you die and they lay you to rest
You're gonna go to the place that's the best
Never been a sinner I never sinned
I got a friend in Jesus
So you know that when I die
He's gonna set me up with
The spirit in the sky
Oh set me up with the spirit in the sky
That's where I'm gonna go when I die
When I die and they lay me to rest
I'm gonna go to the place that's the best
Go to the place that´s the best
7.) FAITH NO MORE - EASY
Ich bin begeistert..*. Ich hatte das Lied oft im Radio gehört, und dachte mir: Mann, wer ist das denn? Bin aber dann imm er wieder davon weggekommen mich drüber zu informieren. Was bei dem Rest der Musik von dieser Band jetzt kein allzu großer Verlust ist ( subjektiv gesehen!). Der Sänger der Band - ... - hat 'ne unglaublich tolle Stimme, die leider mal wieder im Geschrei und im übrigen eher punklastigen Gesang untergeht. Die Band ist zwar für ihren _Crossover_ bekannt, und soll eine der ersten Bands sein, die diese Richtung eingeschlagen haben. Für mich hört sich das eher wie Punk an. Einzig die Gitarren-Soli sind nach meinem Geschmack.
Bei diesem Song gibt es erst mal das Opening mit dem Klavier, das irgendwie schon Leichtigkeit vermittelt - ich find alleine schon die Melodie toll - dann die Drums und die tolle, helle, klare aber dennoch tiefe eindringliche Stimme - geht einem sofort ins Herz. Die gesamte Melodie und der Gesang vermittelt worum es in diesem Song geht: Um Freiheit und Unabhängigkeit.
Der Clou kommt nach ca. halber Spielzeit - der Ausruf _Uhh_ - der für mich wie ein Befreiungsschrei klingt.
Als wolle der Sänger allen Balast abwerfen ( und darum geht's ja auch).
In dem Song geht es um jemanden ( in diesem Fall um den Sänger selbst) dem die Enge einer Beziehung schmerzt. Er fühlt sich vereinnahmt, hat alles getan was möglich war und nun möchte er nicht mehr - in dem Moment in dem er singt
_Girl I'm leaving you tomorrow_ fühlt er sich frei wie ein _Sonntagmorgen_. Für mein Verständnis geht es um Beziehungen zw. Menschen überhaupt, daß Menschen anderen Menschen Ketten anlegen, diese als ihr Eigentum betrachten und ändern wollen bis sie so sind wie sie es sich vorstellen:
_Why in the world would anybody put chains on me?- Everybody wants me to be What they want me to be_.
WER STECKT DAHINTER?
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Faith No More gelten als eine der Bands, die zuerst verschiedene Stil- und Musikrichtungen - bekannt als _Crossover_ miteinander vermischt haben. Ihr erster Song _We Care A Lot_ erschien 1985. Bis endgültig feststand wer das Mikrophonh halten sollte wechselten sie die Sänger wie ihre Unterwäsche. Nicht nur das erste Album mit _Mike Patton_ wurde ein voller Erfolg. Daß nach einer Erfolgswelle ein eher ungewöhnliches Album (_Angel Dust_) mit teilweisen Krachorgien folgte wertete man als Trotz der Band, da sie keinen besonderen kommerziellen Ehrgeiz hatte. Bevor die Band sich 1998 auflöste brachte sie ihr letztes Album _Album Of The Year_ heraus.
WEBSEITE:
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www.fnm.com
SONGTEXT:
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Know it sounds funny
But, I just can't stand the pain
Girl, I'm leaving you tomorrow
Seems to me girl
You know I've done all I can
You see I begged, stole, and I borrowed! (yeah)
Ooh that's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning
That's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning!
Why in the world would anybody put chains on me?
I've paid my dues to make it
Everybody wants me to be
What they want me to be
I'm not happy when I try to fake it! no!
Ooh that's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning
That's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning!
I wanna be high, so high
I wanna be free to know
The things I do are right
I wanna be free
Just me! Whoa, oh! Babe!
That's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning, yeah
That's why I'm easy
I'm easy like Sunday morning, whoa
'Cause I'm easy
Easy like Sunday morning, yeah
'Cause I'm easy
Easy like Sunday morning
(ad lib fade)
by: Lionel Richie
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8.) JOSHUA KADISON - POSTCARDS FROM L.A.
Es gibt durchaus auch ruhige Lieder , die ich gerne mag. Ja man mag das kaum glauben. Ich hatte diesen Sänger auch im Bericht _Beste/r Sänger /in_ vergessen da seine Stimme dies verdient hätte.
Als dieser Song aktuell war habe ich ihn sehr oft im Radio gehört, war aber der Annahme, daß dort Elton John singen würde. Später wurde ich desillusioniert...*g. Der Sänger hört sich aber wirklich haargenau so an. Ich finde die Stimme klasse und auch die übrigen Songs, die er so gemacht hat. Warum gerade dieses Lied, wenn alle Songs sich ähnlich klavierlastig anhören? Was nicht negativ gemeint ist. Nun, man kann sich irgendwie in das Thema hineindenken um das
es geht, der Song weckt irgendeine Sehnsucht. Dasselbe passiert einem beim Song _Jessie_ in dem es um ein ähnliches Thema geht ( die Sachen packen und abhauen - aber wissen, daß es niemals wahr wird). Doch diesen Song find ich noch etwas besser. Erst mal von der Melodie her, die Facetten der Stimme kommen noch besser zur Geltung als in _Jessie_ und dann find das immer wieder auftauchende _California Sun_ irgendwie gut, weil es eben diese Sehnsucht nach dem
_Land der unbegrenzten Möglichkeiten_ weckt.
Es geht um eine Kellnerin in einer Piano-Bar in der ein Klavierspieler ( in diesem Fall der Sänger selbst) regelmäßig spielt. Die Kellnerin - die er und seine Freunde gut kennen - hat den Traum berühmt zu werden und läßt keine Gelgenheit aus kund zu tun., daß sie eines Tages nach Hollywood /L.A. geht und ihr Ding macht. Der Sänger läßt sie erzählen und sagt zu ihr sie solle ihm Ansichtskarten aus L.A. schicken. Rachel ( die Kellnerin) hat schon öfter ihre Sachen gepackt - aber es kam immer was dazwischen, so daß sie dann doch daheim geblieben ist.
Und obwohl er und seine Freunde wissen, daß es nie dazu kommen wird, tun sie so als würden sie es glauben:
_She'll even buy a ticket and pack her things to leave.Though we all know the story we pretend that we believe._
Es hinterläßt einen etwas traurigen Nachgeschmack weil man einen Menschen in dem Glauben läßt und ihm nicht sagt (oder sich zu sagen getraut), daß er sich etwas vormacht.
WER STECKT DAHINTER?
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Joshua Kadison wurde am 8 Februar 1963 in Santa Barbara / Kalifornien geboren. Er klimperte mit 12 Jahren auf dem Klavier herum und verfasste schon Eigenkompositionen. Seine Musik sind eher einfühlsame und stimmige Arrangements geprägt von Piano und Gitarre. Der Song _Jessie_ war 1993 einer der meist gespielten Songs im Radio.
1995 änderte er sein Outfit ( sein Markenzeichen die langen Haare wichen einem Kurhaarschnitt) und auch die Musik war von nun an mehr von Syhntesizer-Klängen geprägt. An seinen großen Erfolge Mitte der 90er Jahre konnte er nicht mehr anknüpfen. Auch mit seiner im Jahr 2000 veröffentlichten Single _Carolina's Eyes_ blieb der alte Erfolg aus.
Als Schriftsteller versuchte er sich mit dem Roman _17 Ways to eat a mango_ , der 1998 auch auf deutsch herauskam.
2005 veröffentlicht er noch einmal eine EP _The Venice Beach Sessions Part 1_ die er auf seiner Homepage zum kostenlosen Download anbietet. Die letzten Songs zu der gleichnamigen o.g. EP Part II waren zum Jahreswechsel 2005 / 2006 fertig. Sein letztes Album _Return Of The Dragonfly_ wurde im Frühjahr 2008 veröffentlicht.
WEBSEITE:
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www.joshuakadison.com/h ome.php
SONGTEXT:
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I'm the piano player down at Eddie's bar,
and Rachel she's the waitress who wants to be a star.
She swears she's gonna make it, make it big someday,
and she'll send me picture postcards from L.A.
When it's time for closing, I play while Rachel cleans.
She listens to my music, I listen to her dreams.
She swears she's gonna make it, she's going all the way
and I say, "Send me picture postcards from L.A.
"Send me postcards from L.A. signed with love forevermore.
Picture postcards from L.A. to hang on my refrigerator door.
Rachel, if you find me one, I'd love a picture of the California sun"
When Rachel shares my pillow she always asks me things
like do I really think she's pretty, do I like the way she sings?
I don't know how to answer, so I always smile and say,
I say, "Send me picture postcards from L.A.
"Send me postcards from L.A.
20.05.2009 15:14
"Ring Ring Ring - De La Soul 1991" - das ist ein klasse Lied, Gruß!
27.04.2009 18:10
Da sind einige gute Titel dabei, aber in meinen Top Ten wären sie nicht. Das wäre aber auch ein großer Zufall. dafür sind die Geschmäcker zu verschieden. Gruß Achim :-)
26.03.2009 00:20
Dieser Rubrik werde ich mich wohl auch noch mal annehmen müssen*grusel* Die sehr detaillierte Beschreibung aller Interpreten ist sachlich und informativ. die Auswahl an sich zeugt von einem breiten Spektrum. Aaaaber ... Faith No More machen keinen Punk *lol* Und, 4 Non Blondes sind nicht erlaubt. Frank Zander übrigens auch nicht *fg*