... Forresters 1937 erschienener Roman Die African Queen erzählt die Geschichte zweier völlig gegensätzlicher Menschen im zur Zeit des ersten Weltkrieges in Afrika. Sie ist sehr humorvoll erzählt und leicht verständlich geschrieben. Der Dauerknilch zwischen den beiden Hauptfiguren führt ständig ... Bericht lesen
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Erfahrungsbericht von the-reaper über Die African Queen / C.S.Forester 2. Juni 2002
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
hoch
Spannung:
ziemlich spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
sehr unterhaltsames und spannendes Abenteuerbuch
Kontra:
gibt es nicht
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Am 09.03.2002 unter meinem ehemaligen ciao-Usernamen m.richthofen veröffentlicht.
Über das Buch C.S. Forresters 1937 erschienener Roman Die African Queen erzählt die Geschichte zweier völlig gegensätzlicher Menschen im zur Zeit des ersten Weltkrieges in Afrika. Sie ist sehr humorvoll erzählt und leicht verständlich geschrieben. Der Dauerknilch zwischen den beiden Hauptfiguren führt ständig zu komischen Situationen. Auch die ostafrikanische Flusslandschaft hat Forster eindrucksvoll beschrieben, sodass man sich richtig in die beiden Figuren hineinversetzen kann. Im Jahre 1951 wurde „Die African Queen“ unter dem gleichen Titel mit Katherine Hepburn und Humphrey Bogart, der für seine schauspielerischen Leistungen einen Oscar erhielt, in den Hauptrollen verfilmt.
Das Buch umfasst 187 Seiten und ist in 19 Kapitel unterteilt. Es ist im Verlag Ullstein erschienen und kostet 16.90 DM.
Über den Autor
Cecil Scott Forrester (1899-1966) wurde 1899 in Kairo geboren, wo er einige Jahre lang als Arzt arbeitete bis er 1926 mit seinem Biographie über den Admiral Nelson seinen ersten bedeutenden Erfolg als Schriftsteller errang. Seine größten Erfolge feierte er mit seinen Seekriegs-Geschichten über die Heldentaten des Fähnrich zur See Hornblower und seinem Roman „The African Queen“. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er für die Alliierte Propaganda, schon schwer durch Krankheit gezeichnet. In seinen letzten Lebensjahren lebte er sehr zurückgezogen.
Über den Inhalt
Die African Queen ist die Geschichte zweier höchst gegensätzlichen Personen, die durch Mut und Willenskraft ihre schwierige Lage meistern. Deutsch-Ostafrika 1914: Kurz nach dem Ausbruch des ersten Weltkriegs kommt es zu Konflikten zwischen der deutschen Kolonialmacht und den im Land lebenden britischen Missionaren. Rose Swayer, die altjüngferliche Schwester eines, bei einem Scharmützel getöteten, Methodistenpfarrers und der heruntergekommene Flussdampferkapitän Charlie Allnutt, machen sich mit dessen ebenso heruntergekommenen Barkasse „African Queen“ auf den Weg zum Victoriasee, wo das mächtige deutsche Kanonenboot „Königin Louise“ lauert, das die beiden mittels eines selbstgebauten Torpedos in die Luft sprengen wollen, um so ihren Kriegsdienst für England zu leisten. Die beiden machen sich auf den langen, beschwerlichen Weg, den Fluss Ulange hinab, zum Victoriasee. Unterwegs haben sie es mit verschiedenen Gefahren wie Stromschnellen, Wasserfällen, Mücken und Malaria zu tun. Auch kommt es zu ständigen Konflikten zwischen der frommen und patriotischen Lady und dem verwahrlosten, skeptischen und trinkfesten Flussdampferkapitäns. Die beiden kommen sich jedoch, nachdem die Gefahren der Fahrt überstanden sind allmählich näher, bis sich eine Liebesbeziehung zwischen ihnen entwickelt. Als die beiden den See schließlich erreichen, wartet dort das Kanonenboot auf sie. Doch ihr vorhaben es in die Luft zu sprengen scheitert: die African Queen geht bei einer Sturmflut unter und die beiden werden von den Deutschen gefangengenommen. Diese lassen sie jedoch schon bald wieder frei und bringen sie zu den britischen Truppen nach Belgisch-Kongo. Dort bereitet man sich bereits für einen Angriff auf die „Königin Luise“ vor, der kurze Zeit später erfolgreich durchgeführt wird. Nachdem der Victoriasee durch den Sieg über das Kanonenboot in britischer Hand ist, machen sich die Engländer daran ganz Deutsch-Ostafrika einzunehmen. Für Rose und Allnutt ist das Abenteuer nun zu Ende. Sie entschließen sich nach England zurückzukehren und zu heiraten.
Fazit
Die African Queen ist ein unterhaltsames und spannendes Buch, das jeder gelesen haben sollte, der etwas über den Kriegsschauplatz Afrika und den Afrikanischen Kontinent erfahren möchte. Allerdings ist es etwas langatmig geschrieben .
Pro: Spannung, Abenteuer, Anspruch, geschichtliche Bildung Kontra: Geschmäcker können voneinander abweichen -vielleicht gibt es Leute, die Hornblower nicht lieben ;-)
...heiratete sie aus Anstand und Mitgefühl) und das späte Zusammentreffen des alten Hornblower mit Napoleon III. –also gewissermassen mit dem indirekten Nachfolger des Mannes, gegen den er stets gekämpft hat.
Horatio Hornblower ist außerdem verfilmt worden. Wenn ich mich recht erinnere, hat Gregory Peck den Hornblower gespielt. Von C.S. Forester stammt außerdem das Buch zu dem Klassiker „AfricanQueen“.
Fazit: Foresters Bericht über das Leben Horatio Hornblowers ist ein Meisterwerk, welches den Leser historisch und fachlich fundiert, in seinen Bann zieht. Der Zyklus aus 11 hochspannenden Büchern sollte bei niemandem im Bücherschrank fehlen, der Abenteuerromane schätzt. Dabei wird Forester in der Saga niemals wirklich trivial, aber auch nie so anspruchsvoll, dass man ihm nicht folgen könnte.
C. S. Forester – danke...
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Pro: Ausgewogen zwischen Drama, Komödie und Romanze, Hepburn und Bogart Kontra: Nothing
...doch zu intelligent, um nicht zu erkennen, was sich zwischen ihm und Rose wirklich abspielt: eine Annäherung, die so ziemlich alles sprengt, was anfangs zwischen beiden steht.
Huston ?tauchte? die Hepburn und Bogart in einen farbenfrohen afrikanischen Regenwald mit allem Drum und Dran, sprich mit aller Schönheit und Gefahr, und schuf ein Meisterwerk der Filmkunst, in dem er ein ausgewogenes Maß an Tragik, Romanze und Komödie fand, das an Spannung nie verliert und zudem von humorvollen und intelligenten Dialogen lebt.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
AfricanQueen
(The AfricanQueen)
Großbritannien, USA 1951,105 Minuten
Regie: John Huston
Drehbuch: James Agee, John Huston, nach dem Roman von C. S. Forester
Musik: Allan Gray
Director of Photography: Jack Cardiff
Schnitt: Ralph Kemplen
Produktionsdesign: Wilfried Shingleton...
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hilfreich 22.05.2003
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