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Autor: Rüdiger Nehberg
Titel: Die Autobiographie
Erscheinungsdatum: April 2005
Verlag: Malik
Seitenzahl: 320
ISBN-Nr.: 3890292976
Preis: 19,90 Euro.
Dieses Buch unterscheidet sich recht stark von allen anderen Werken Rüdiger Nehbergs, die ich kenne. Seine sonstigen ... Bericht lesen
Rüdiger Nehbergs Finger schwillt an. Wenn es schlimmer wird, muss ich ihn abhacken, weiß der Abenteurer. Einmal mehr reizt der Überlebenskünstler die Grenzen aus. Oder hat er sie überschritten? Rüdiger Nehberg kommt 1935 auf die Welt, gehört also zur Generation der Kriegskinder. Der geborene Bielefelder stammt aus einer Banker-Familie, wird jedoch Bäcker. Es gibt Schlechtere, ist der witzige Werbespruch seines erfolgreichen Unternehmens. Doch dem umtriebigen Mann reicht das nicht. Weg von den Torten und hin zu den Torturen zieht es ihn. Schritt für Schritt wird Nehberg zum deutschen Survival-Star. Durch Wüsten, Wälder und über Meere führen seine wahren Abenteuer. Für die Yanomami am Amazonas setzt sich der Macher massiv ein. Als Mann der Tat nerven Nehberg langatmige akademische Diskussionen. Aktuell macht Nehberg Front gegen die grausame Frauenverstümmelung. Zu seinem 70. Geburtstag Anfang Mai 2005 erscheint diese vielseitige Autobiographie. Um das Geheimnis des Hirschtalgs, Knast-Erfahrungen in Jordanien oder einen Puff-Besuch in der Türkei geht es darin. Und kaum zu glauben: An einer Stelle wird es dem Würmerfresser selbst schlecht. Sir Vival erzählt weitgehend chronologisch. Überraschend brav wirkt der angefügte, tabellarische Lebenslauf. Auch Freunde und Frauen urteilen über sein wildes Leben. Der Text ist sehr locker geschrieben und -- Sympathie vorausgesetzt -- ungeheuer unterhaltsam. Zu loben ist, dass Nehberg nicht bloß Episoden wiederholt, die bereits in anderen Büchern veröffentlicht wurden. Vielmehr gibt Rudi Rastlos viel Neues preis aus der Zeit zwischen den ganz großen Abenteuern. Neugierig, authentisch, als Arbeitstier und als Besessenen erleben Leser den Überlebenskünstler -- zudem als fesselnden Erzähler, der nicht nur Schlangengeschichten echt spannend rüberbringt. Eine tierisch gute Autobiographie resultiert daraus. Gut so, denn wie zu Bäckers Zeiten gibt es viel, viel Schlechtere. --Herwig Slezak
Rüdiger Nehbergs Finger schwillt an. Wenn es schlimmer wird, muss ich ihn abhacken, weiß der Abenteurer. Einmal mehr reizt der Überlebenskünstler die Grenzen aus. Oder hat er sie überschritten? Rüdiger Nehberg kommt 1935 auf die Welt, gehört also zur Generation der Kriegskinder. Der geborene Bielefelder stammt aus einer Banker-Familie, wird jedoch Bäcker. Es gibt Schlechtere, ist der witzige Werbespruch seines erfolgreichen Unternehmens. Doch dem umtriebigen Mann reicht das nicht. Weg von den Torten und hin zu den Torturen zieht es ihn. Schritt für Schritt wird Nehberg zum deutschen Survival-Star. Durch Wüsten, Wälder und über Meere führen seine wahren Abenteuer. Für die Yanomami am Amazonas setzt sich der Macher massiv ein. Als Mann der Tat nerven Nehberg langatmige akademische Diskussionen. Aktuell macht Nehberg Front gegen die grausame Frauenverstümmelung. Zu seinem 70. Geburtstag Anfang Mai 2005 erscheint diese vielseitige Autobiographie. Um das Geheimnis des Hirschtalgs, Knast-Erfahrungen in Jordanien oder einen Puff-Besuch in der Türkei geht es darin. Und kaum zu glauben: An einer Stelle wird es dem Würmerfresser selbst schlecht. Sir Vival erzählt weitgehend chronologisch. Überraschend brav wirkt der angefügte, tabellarische Lebenslauf. Auch Freunde und Frauen urteilen über sein wildes Leben. Der Text ist sehr locker geschrieben und -- Sympathie vorausgesetzt -- ungeheuer unterhaltsam. Zu loben ist, dass Nehberg nicht bloß Episoden wiederholt, die bereits in anderen Büchern veröffentlicht wurden. Vielmehr gibt Rudi Rastlos viel Neues preis aus der Zeit zwischen den ganz großen Abenteuern. Neugierig, authentisch, als Arbeitstier und als Besessenen erleben Leser den Überlebenskünstler -- zudem als fesselnden Erzähler, der nicht nur Schlangengeschichten echt spannend rüberbringt. Eine tierisch gute Autobiographie resultiert daraus. Gut so, denn wie zu Bäckers Zeiten gibt es viel, viel Schlechtere. --Herwig Slezak
Rüdiger Nehbergs Finger schwillt an. Wenn es schlimmer wird, muss ich ihn abhacken, weiß der Abenteurer. Einmal mehr reizt der Überlebenskünstler die Grenzen aus. Oder hat er sie überschritten? Rüdiger Nehberg kommt 1935 auf die Welt, gehört also zur Generation der Kriegskinder. Der geborene Bielefelder stammt aus einer Banker-Familie, wird jedoch Bäcker. Es gibt Schlechtere, ist der witzige Werbespruch seines erfolgreichen Unternehmens. Doch dem umtriebigen Mann reicht das nicht. Weg von den Torten und hin zu den Torturen zieht es ihn. Schritt für Schritt wird Nehberg zum deutschen Survival-Star. Durch Wüsten, Wälder und über Meere führen seine wahren Abenteuer. Für die Yanomami am Amazonas setzt sich der Macher massiv ein. Als Mann der Tat nerven Nehberg langatmige akademische Diskussionen. Aktuell macht Nehberg Front gegen die grausame Frauenverstümmelung. Zu seinem 70. Geburtstag Anfang Mai 2005 erscheint diese vielseitige Autobiographie. Um das Geheimnis des Hirschtalgs, Knast-Erfahrungen in Jordanien oder einen Puff-Besuch in der Türkei geht es darin. Und kaum zu glauben: An einer Stelle wird es dem Würmerfresser selbst schlecht. Sir Vival erzählt weitgehend chronologisch. Überraschend brav wirkt der angefügte, tabellarische Lebenslauf. Auch Freunde und Frauen urteilen über sein wildes Leben. Der Text ist sehr locker geschrieben und -- Sympathie vorausgesetzt -- ungeheuer unterhaltsam. Zu loben ist, dass Nehberg nicht bloß Episoden wiederholt, die bereits in anderen Büchern veröffentlicht wurden. Vielmehr gibt Rudi Rastlos viel Neues preis aus der Zeit zwischen den ganz großen Abenteuern. Neugierig, authentisch, als Arbeitstier und als Besessenen erleben Leser den Überlebenskünstler -- zudem als fesselnden Erzähler, der nicht nur Schlangengeschichten echt spannend rüberbringt. Eine tierisch gute Autobiographie resultiert daraus. Gut so, denn wie zu Bäckers Zeiten gibt es viel, viel Schlechtere. --Herwig Slezak
von Anfang an will. Als Frühchen drängelte er sich im Mai 1935 vorzeitig in die Welt, und, kurz vor Kriegsausbruch, büxt er aus: In den Teutoburger Wald, wo der Vierjährige seine erste Nacht im Freien verbringt und, lange bevor man das so nennt, Survival- Erfahrung sammelt. Typisch für ein Leben, das unkonventioneller nicht laufen könnte. Seit den 1970ern macht Rüdiger Nehberg als Würmerfresser ebenso von sich reden, wie mit seinem Kampf für die Yanonami oder gegen weibliche Genitalverstümmelung. Ehrlich und pointenreich schreibt er von seiner Jugend in einem gutbürgerlichen Bankerhaushalt und den ersten abenteuerlichen Reisen, vom Leben als Konditor, Ehemann und Familienvater, von Gewissenskonflikten, islamischer Gastfreundschaft, Risiken und persönlichen Verlusten, Pleiten, Zielen und Erfolgen. Verlag: Piper
Erfahrungsbericht von squarerigger über Die Autobiographie / Nehberg, Rüdiger 12. Januar 2006
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Stil:
ausschmückend
Unterhaltungswert:
hoch
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Informationsgehalt:
sehr informativ
Aufmachung:
schön
Pro:
Man lernt den Menschen Rüdiger Nehberg besser kennen
Kontra:
Nichts
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Ich bin schon seit längerem ein großer Bewunderer von Rüdiger Nehberg. Seine spektakulären Aktionen (z.B. mit dem Tretboot über den Atlantik), mit denen er auf humanitäre Anliegen aufmerksam machen will, sind in meinen Augen einfach bewundernswert. Waren es früher Aktionen, mit denen er auf den drohenden Genozid an den Yanomani-Indiandern im brasilianischen Amazonas-Gebiet aufmerksam machen wollte, so ist es heute der Kampf gegen die Beschneidung bei Frauen bzw. Mädchen in Afrika, der ihn immer wieder anspornt.
Über seine vielfältigen Abenteuer auf allen Kontinenten habe ich ebenso wie über die Ziele, die er damit verfolgt, schon diverse Bücher gelesen. All diese Bücher faszinierten und begeisterten mich. Vor einigen Jahren hatte ich dann im Rahmen mehrerer Nehberg'scher Diavorträge, die mein damaliger Arbeitgeber als kleines Dankeschön zum Firmenjubiläum für unsere Kundschaft organisierte, die Möglichkeit, diesen Mann kennenzulernen. Sowohl seine Tatkraft und sein Charisma als auch seine trotz aller Bekanntheit vorhandene Bescheidenheit machten ihn auf Anhieb sympathisch, so daß ich seitdem zu den Menschen gehöre, die seinen Einsatz für die Menschenrechte finanziell unterstützen.
Als ich neulich in einer Buchhandlung das folgende Buch fand, griff ich daher gleich zu.
Autor: Rüdiger Nehberg
Titel: Die Autobiographie
Erscheinungsdatum: April 2005
Verlag: Malik
Seitenzahl: 320
ISBN-Nr.: 3890292976
Preis: 19,90 Euro.
Dieses Buch unterscheidet sich recht stark von allen anderen Werken Rüdiger Nehbergs, die ich kenne. Seine sonstigen Bücher bieten eigentlich immer Action, egal, ob es sich dabei um die Beschreibungen seiner Abenteuer oder um seine Werke mit Survival-Tipps handelt. "Die Autobiographie" dagegen ist eher ruhig. Wer Action erwartet, wird mit diesem Buch definitiv nicht glücklich werden. Wer aber den Menschen Rüdiger Nehberg kennenlernen will und mehr über sein Leben erfahren will, für den ist es genau das richtige Buch. Um zu verstehen, wie Rüdiger Nehberg zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist, sollte man das Buch lesen. Die Abenteuerlust wurde ihm sicher nicht in die Wiege gelernt. Als Sohn einen leitenden Angestellten des westfälisch-lippischen Sparkassen- und Giroverbandes und als gelernter Konditor wird man üblicherweise eher nicht zum Abenteurer und Menschenrechtsaktivisten. Wie es dennoch dazu kam, daß er irgendwann sein gutgehendes kleines Konditorei-Imperium verkaufte, um sich voll und ganz dem Abenteuer, vor allem aber dem Kampf für Menschenrechte zu widmen, das erläutert er in diesem Buch.
In seinem gewohnt lockeren Stil berichtet Nehberg, der auch dieses Buch selbst verfasst hat, es also nicht von einem Ghostwriter schreiben ließ, über sein Leben, angegangen bei den ersten Reisen mit dem Fahrrad bis hin zu seinem aktuellen Projekt, dem Verein "Target", der es sich zum Ziel gesetzt hat, die in den muslimischen Staaten Afrikas weit verbreitete weibliche Genitalverstümmelung zu beenden - und das alles mit dem offiziellen Segen höchster muslimischer Würdenträger. Dies alles erzählt er in seinem bekannt flapsigen Schreibstil, so daß die Lektüre dieses Buches wirklich Spaß macht. Erstmals erfährt man auch etwas über sein Privatleben, aber auch über Schicksalsschläge, die er erleiden mußte. All dies trägt ganz stark dazu bei, den Menschen Rüdiger Nehberg zu verstehen.
Wer Nehberg kennt und schätzt und vielleicht auch schon Gefallen an einigen seiner anderen Werke gefunden hat, der sollte dieses Buch lesen. Im Gegensatz zu vielen anderen Biographien ist es nicht trocken und langweilig, sondern sehr angenehm zu lesen. Typisch Nehberg eben!
...für benachteiligte Indianervölker oder gegen die Genitalverstümmelung bei Frauen.
Nehberg hat seinen bereits in jungen Jahren unbändigen Drang nach Freiheit und Abenteuer später auch medienwirksam präsentiert und kam so zu oben anerkannter Berühmtheit.
Ob er nun ohne Proviant und Ausrüstung Deutschland von Nord-nach-Süd durch- oder im Baumstamm den Atlantik überquert, mehr über seine Abenteuer und Absichten erfährt man in seinem neuen Buch "Die ... ...seinem tlw. lebensbedrohenden Einsatz für die Yanomami-Indianer im Bäckergewerbe selbstständig war - aber nicht nur solche Hintergrundinfos finden sich in diesem Buch.
Nehberg lockert seine Biographie immer wieder mit kleinen Anekdoten, privaten Geschichten oder erhaltenem Feedback aus seiner "Fan"-Gemeinde auf. Sehr interessant dabei auch der Einblick in Nehbergs Rückschläge.
Auch wenn man immer wieder den Eindruck hat, als würde Nehberg so manche ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
...mit seinen engagierten Hilfsaktionen für die Rettng der letzten in Amerika frei lebenden Indianer. Mal fuhr er mit einem Einbaum, mal mit einem Tretboot über den Atlantik. Er befuhr den Blauen Nil mit einem selbstgebauten Spezialboot und bereiste vor allem die Dritte Welt im arabischen Raum. Zuletzt machte er besonders mit seiner erfolgreichen Kampagne gegen weibliche Genitalverstümmelung im Namen des Islam von sich reden. Er tourt jedes Jahr mit ... ...seinem gutbürgerlichen Bankerhaushalt ausbrach und die Welt auf abenteuerliche Art entdeckte. Er berichtet von einem aufwühlenden Leben, von seiner Zeit als er noch Inhaber einer Bäckerei in Hamburg war und wie er dazu kam, sich so sehr für den Kampf für Menschenrechte einzusetzen. Er quälte sich durch die Wüsten dieser Erde, durch Dschungel in Südamerika und unbezähmbare Flüsse. Wenn man bedenkt, dass er mehr als zwanzig bewaffnete Überfälle überlebt ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Niveau:
Stil:
Unterhaltungswert:
Wie ergreifend ist die ...
Informationsgehalt:
Aufmachung:
sehr hilfreich
19.03.2007
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