... Diese Bücher sind rar und irgendwie unübertroffen, man sollte sie sich also gut einteilen. So kommt es, dass ich insgesamt zwei Jahre gebraucht habe, um alle neun Fälle von Kommissar Wallander zu lesen. Leider habe ich jetzt auch die Brandmauer ausgelesen, den letzten offiziellen Fall von ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von Linnie1978 über Die Brandmauer / Mankell, Henning 28. September 2004
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
durchschnittlich
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Pro:
das Buch ist ein wahrer Pageturner, liebevolle Charakterzeichnungen, fast perfekter Spannungsaufbau, auch hier wird wieder ein gesellschaftskritisches Thema behandelt
Kontra:
dies ist der letzte Teil der Wallanderreihe, winzige Durchhänger zwischendurch
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Endlich war es wieder soweit: Ich hatte zwischendurch genug andere Bücher gelesen und auch eine angemessene Zeit gewartet, nun durfte ich also wieder einen Krimi von Henning Mankell lesen. Diese Bücher sind rar und irgendwie unübertroffen, man sollte sie sich also gut einteilen. So kommt es, dass ich insgesamt zwei Jahre gebraucht habe, um alle neun Fälle von Kommissar Wallander zu lesen. Leider habe ich jetzt auch die Brandmauer ausgelesen, den letzten offiziellen Fall von Kurt Wallander.
** Wer ist denn eigentlich dieser Wallander? Inzwischen hat Kurt Wallander das stolze Alter von 50 Jahren erreicht, sodass ihm nur noch etwa zehn Jahre bis zur langersehnten Pensionierung bleiben. Kurt Wallander war einmal mit Mona verheiratet, doch bereits vor „Mörder ohne Gesicht“ hatten die beiden sich getrennt. Aus der Ehe geblieben ist Wallander seine Tochter Linda, zu der er ein sehr wechselhaftes Verhältnis hat, mal verstehen die beiden sich blendend, mal kommt Wallander nicht so gut mit ihr zurecht. Wallander ist kein großer Held, er wird eher von vielen Zweifeln geplagt, ob sein Beruf wirklich noch das Richtige für ihn ist und ob er den immer schwierigeren Belastungen noch gewachsen ist. Bei Wallander wurde Diabetes diagnostiziert, sodass er inzwischen seinen Lebenswandel umstellen musste, er hat etwas abgenommen und geht häufiger spazieren. Aber auch das macht ihn nicht viel glücklicher, Wallander fühlt sich einsam, denn auch seine Beziehung zu Baiba Liepa, die in Riga lebt, ist in die Brüche gegangen, sein ehemals bester Freund Sten Widen will auswandern und auch sein exzentrischer Vater ist inzwischen gestorben. Was bleibt ihm noch?
In der Wallanderreihe sind folgende Krimis erschienen:
Wallanders erster Fall (Kurzgeschichten) Mörder ohne Gesicht Hunde von Riga Die weiße Löwin Der Mann der lächelte Die falsche Fährte Die fünfte Frau Mittsommermord Die Brandmauer Vor dem Frost (mit Linda Wallander)
** Henning Mankell Henning Mankell wurde 1948 in Härjedalen geboren und zog im Alter von 17 Jahren nach Stockholm, wo er als Regieassistent am Theater arbeitete. 1968 begann er mit seiner Arbeit als Autor und Regisseur. Schon früh fühlte Mankell sich zu Afrika hingezogen, doch erst 1972 bereiste er erstmal den afrikanischen Kontinent. Als er 1985 das Angebot bekam, in Maputo (Mosambik) eine Theatergruppe aufzubauen, übernahm er die Leitung dieser Gruppe. Seit diesem Zeitpunkt lebt Henning Mankell, der mit der Tochter des Regisseurs Ingmar Bergmann verheiratet ist, mehr als die Hälfte des Jahres in Maputo.
Sein Leben in Afrika inspirierte Mankell zu mehreren Romanen, die sich mit dem Leben und den Problemen dort befassen. Darüber hinaus veröffentlichte Mankell zahlreiche Kinder- und Jugendbücher. Im Jahr 2001 gründete Henning Mankell einen eigenen Verlag in Schweden, mit dem er jungen schwedischen und afrikanischen Autoren ein Forum bieten will.
Weitere Bücher: Der Chronist der Winde Die rote Antilope Tea-Bag Das Auge des Leoparden Die Rückkehr des Tanzlehrers
Einige Linktipps: www.mankell.de www.krimi-couch.de/krimis/henning-mankell.html www.zsolnay.at/mankell/special/indexneu.htm www.buecher4um.de/AutorHM.htm
** Inhalt Zu Beginn des Buches lernt der Leser kurz Tynnes Falk kennen, der sorgfältig seinen Tagesablauf notiert und eines abends noch einmal spazieren gehen will. Er holt am Bankautomaten einen Kontoauszug und denkt, dass alles in Ordnung ist. Doch danach kann er sich an nichts mehr erinnern. Kurz darauf wird seine Leiche vor dem Bankautomaten aufgefunden, was ist passiert?
Fast zur gleichen Zeit wird ein Anschlag auf den Taxifahrer Lundberg verübt. Zwei junge Mädchen, nämlich die neunzehnjährige Sonja Hökberg und die erst vierzehnjährige Eva Persson, überfallen den Taxifahrer, schlagen ihm mehrmals mit einem Hammer auf den Kopf und stechen ihm ein Messer in die Brust. Kurze Zeit später erliegt Lundberg seinen schweren Verletzungen und Wallander ist entsetzt angesichts der brutalen Gewalt, mit dem die beiden jungen Mädchen vorgegangen sind. Schnell gestehen die beiden ihre Tat, zeigen allerdings keine Reue. Warum bloß haben sie den unschuldigen Taxifahrer angegriffen?
Wallander versteht die Welt nicht mehr, was ist passiert, dass junge Frauen so eiskalt sein können? Bald darauf kann Sonja Hökberg aus ihrer Haft fliehen, gleichzeitig zieht Eva Persson ihr Geständnis zurück. Dann fällt in Ystad der Strom aus und eine verkohlte Leiche wird in der Transformatorstation gefunden. War es Selbstmord oder Mord? Und wie konnte die Tür zum Häuschen aufgeschlossen werden, obwohl die Schlüssel nur wenigen Menschen zugänglich sind?
Wie hängen all diese mysteriösen Todesfälle zusammen? Wallander und seine Kollegen tappen im Dunkeln. Gleichzeitig gibt Wallander eine Kontaktanzeige auf, um vielleicht eine Frau kennenzulernen. Zunächst ist er skeptisch, aber vielleicht wird ihm doch eine Frau antworten.
** Allgemeines zum Buch Titel der schwedischen Originalausgabe: Brandvägg Dtv-Verlag ISBN: 3423206616 11 Euro Seitenanzahl: 574 Seiten (in der gebundenen Ausgabe, Club Bertelsmann)
** Kritik Für mich ist und bleibt Henning Mankell ein echtes Phänomen. Seine Krimis sind absolute Weltspitze und reißen den Leser von Beginn an mit. Auch hier steigt der Leser mitten in die Geschichte ein und schon im ersten Kapitel kommt Tynnes Falk ums Leben. Die Polizei steht vor einem Rätsel, denn Falks Todesursache bleibt lange Zeit im Dunkeln. Gleich am Anfang überschlagen sich die Ereignisse, denn sowohl zum Thema Tynnes Falk gibt es schnell neue Erkenntnisse, wie auch im Fall um Sonja Hökberg. Um den Leser und seine Aufmerksamkeit an keiner Stelle zu verlieren, baut Mankell regelmäßig Cliffhanger ein. Oftmals hängt Wallander seinen Gedanken nach und kann einen bestimmten Gedanken nicht zu fassen kriegen, von dem er aber ganz sicher ist, dass dieser besonders wichtig sein muss:
S. 68: „Er konnte seinen Gedankengang nicht klar zu Ende denken. Aber er wusste, dass er wichtig war.“
Als Leser könnte man Wallander da manchmal schütteln, um seinen Denkprozess voranzutreiben, denn diese Ungewissheit ist kaum auszuhalten. An einer anderen Stelle beginnt das Kapitel mit der Andeutung, dass Wallander an dieser Stelle der Ermittlungen einen so schweren Fehler begeht, dass er später immer wieder daran zurückdenken muss. Wallander befürchtet, an einem weiteren Todesfall schuldig zu sein und man fiebert der Auflösung dieses Fehlers entgegen. Auf die Auflösung muss man hier allerdings fast bis zum Schluss des Buches warten.
Leseprobe, S. 324: „Später sollte Wallander stets denken, dass er an jenem Nachmittag, als er in seinem Büro saß und Ann-Britt zuhörte, einen der größten Fehler seines Lebens begangen hatte. Als sie von ihrer Entdeckung berichtete, dass Sonja Hökberg sehr wohl einen Freund gehabt hatte, hätte er sogleich begreifen müssen, dass an der Geschichte etwas faul war. Ann-Britt hatte nicht die ganze Wahrheit ausgegraben, sondern nur die halbe. Und halbe Wahrheiten haben, wie er wusste, die Tendenz, sich in ganze Lügen zu verwandeln. Er sah nicht, was er hätte sehen müssen. Sein Fehler musste teuer bezahlt werden. In finsteren Stunden dachte Wallander, dass sein Versagen zum Tod eines Menschen beigetragen hatte. Und es hätte dazu führen können, dass eine andere Katastrophe tatsächlich eingetreten wäre.“
Der Spannungsbogen ist wieder nahezu perfekt gelungen, die letzten 350 Seiten habe ich praktisch an einem Stück gelesen, weil ich das Buch dann nicht mehr aus der Hand legen konnte. Mankell bräuchte meiner Meinung nach gar keine Cliffhanger, um seine Leser bei Laune zu halten, seine Geschichten wären auch ohne spannender als viele andere Krimis. Interessant ist bei der Brandmauer, dass scheinbar gar nicht zusammenhängende Fälle doch miteinander verwoben sind. Mal gibt es neue Erkenntnisse zum einen Fall, dann wieder neue Erkenntnisse zum anderen Fall, doch erfährt man bis kurz vor Schluss nicht die wahren Zusammenhänge und ist dadurch ständig am Miträtseln. Sehr verwirrend war dieses Mal, dass Wallander zwischendurch ab und an Spuren verfolgt, die in eine falsche Richtung weisen, die aber dennoch logisch klingen und Wallanders berühmter Intuition entspringen. Es gab nur wenige Seiten zwischendurch, die ich nicht spannend fand und die ich daher nur überflogen habe, um mit der eigentlichen Geschichte voranzukommen.
Insbesondere an einer Stelle ist der Leser Wallander einen entscheidenden Schritt voraus. So erfährt der Leser zwischendurch einige Kleinigkeiten über den Drahtzieher hinter den Morden, wenn auch nicht viel. Doch kennt der Leser auch seine Komplizen, während Wallander nicht weiß, wem er trauen kann und wem nicht. Das führt dazu, dass man Wallander ein wenig in sein Verderben rennen sieht und man immer weiter hoffen muss, dass er noch rechtzeitig bemerken wird, wer die Komplizen des Drahtziehers sind.
Wieder einmal steht Kurt Wallander im Mittelpunkt des Geschehens. Mankell legt viel Wert auf die Charakterzeichnung seines nicht-perfekten Krimihelden. In diesem Fall hadert Wallander mit sich und seiner Einsamkeit. Am liebsten würde er ausbrechen aus seinem Alltag und seine Arbeit hinschmeißen, wie auch andere Bekannte von ihm es getan haben. Zudem fühlt er sich einsam, da ihm die Frau an seiner Seite fehlt. Als Linda ihm dann eine Kontaktanzeige vorschlägt, ist Wallander zunächst skeptisch, gibt dann aber schweren Herzens doch eine auf. Ein wenig Bergauf geht es mit seiner Gesundheit, denn Wallander hat etwas abgenommen und mit dem Rauchen aufgehört. Gewann man in anderen Fällen noch den Eindruck, dass Wallander auch ein kleines Problem mit dem Alkohol hat, scheint er dieses inzwischen in den Griff bekommen zu haben. In jedem Wallanderkrimi kommen neue Mosaiksteinchen hinzu, die das Bild von unserem Krimihelden immer weiter vervollständigen. So wird das Bild von Kurt Wallander im Laufe der Reihe immer detaillierter und besser. Dadurch wächst einem Wallander richtig ans Herz, man leidet mit ihm mit, wenn er sich einmal mehr einsam und verlassen fühlt oder wenn er es wieder nicht schafft, seine Wäsche zu waschen (dieses Mal bringt er das allerdings mal zustande!). Wallander wird einem immer sympathischer, je mehr man über ihn liest, zumindest ging das mir so und auch allen, mit denen ich bisher darüber gesprochen habe.
Mankell schafft es sogar, auch seine anderen Figuren immer weiter auszubauen, so werden einem auch die anderen Kriminalbeamten besser vorgestellt, besonders über Martinsson wird man in der Brandmauer einige interessante Dinge kennenlernen. Ann-Britt Höglund erlebt in diesem Roman ähnlich wie Wallander zuvor persönliche Schicksalsschläge und sie wird immer mehr zu Wallanders Lieblingskollegin.
Wichtig ist einmal mehr, dass man die Krimis in chronologischer Reihenfolge liest, denn Mankell spielt in allen seinen Büchern auf bereits vergangene Fälle an. Dieses Mal geht er sogar ein Stück weiter und deutet nicht nur alte Fälle an, sondern beschreibt recht ausführlich den Täter aus „Die falsche Fährte“. Ich kann also nur empfehlen, die Brandmauer erst dann zu lesen, wenn man „Die falsche Fährte“ schon kennt, denn es wird nicht nur der Täter genannt, sondern auch einige seiner Opfer und vor allem sein Motiv! So viele Informationen über einen vergangenen Krimi hat Mankell bisher noch nie preisgegeben.
Eine Besonderheit der Mankell-Krimis ist die meist enthaltene „Botschaft fürs Leben“, so wird auch hier wieder ein Fall behandelt, der die heutige Gesellschaft kritisieren soll. In seinem Nachwort schreibt Mankell dann auch, dass er sich vorstellen kann, dass dies durchaus geschehen könnte, wie er es für seinen Krimi erfunden hat. Im Mittelpunkt stehen nicht politische Missstände, sondern die Verwundbarkeit der heutigen Gesellschaft, was man darunter zu verstehen hat, wird ausführlich im Buch beschrieben, würde hier aber zu viel verraten. Ich persönlich fand die Idee nicht schlecht, dieses Problem aufzugreifen, auch wenn die Brandmauer dadurch vielleicht nicht ganz das Gewicht erhält wie zum Beispiel „Die weiße Löwin“. Am Ende war ich dann doch ein ganz klein wenig enttäuscht, dass nicht mehr hinter den Ereignissen steckte, aber das ist natürlich Geschmackssache.
** Fazit Insgesamt ist Henning Mankell mit der Brandmauer ein mehr als solider Krimi gelungen, der spannender ist als die meisten Krimis seiner anderen skandinavischen Kollegen, der allerdings nicht ganz mithalten kann mit „Die weiße Löwin“ oder auch „Mittsommermord“, dennoch vergebe ich eine überzeugte Empfehlung an alle Krimifans und fünf Sterne, da der Fall wieder hochspannend und brisant ist und das Buch einen sehr gut unterhält und man es praktisch kaum noch aus der Hand legen kann, wenn man erst einmal damit angefangen hat.
Pro: Spannender Kriminalroman mit einer realistischen Hauptperson Kontra: Viele Banalitäten werden beschrieben, der Schluss, viele offene Fragen
...einem meiner zahlreichen Streifzüge durch die saarbrücker Stadtbibliothek bin ich auf Henning Mankell gestoßen und auf sein Buch "Die Brandmauer". Als ich dann auf der Rückseite las, dass es um Computerterroristen geht, die eine weltweite Katastrophe auslösen wollen, hatte das Buch gewonnen.
Handlung:
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Kommisar Wallander versteht die Welt nicht mehr. Gerade sind zwei junge Mädchen verhaftet worden - Sonja ist 19 Jahre alt, Eva erst ... ...einem Geldautomaten eine Leiche gefunden. Die letzte Handlung des Toten, Tynnes Falk, war es, sich einen Kontoauszug anzusehen. Die Todesursache war offensichtlich Herzstillstand. Wallander und seine Kollegen stellen keinerlei Verbindung zwischen dem Mord an dem Taxifahrer Lundberg und dem Tod Falks her. Während Wallander noch versucht, die Tat der beiden Mädchen zu verstehen, kann Sonja entkommen. Die Fahndung läuft auf Hochtouren. Wenige Stunden ...
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...gleicher Hauptfigur gibt, kann man die Bücher inzwischen in gleichem, schwarzen Design im Taschenbuchformat für je ca. 10€ erwerben.
> > > Der Autor < < <
Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine Krimiserie um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander. Mankell lebt in Schweden, aber auch in Mosambik.
> > > Der Inhalt < < <
Zwei junge Mädchen, eines gerade mal 14 Jahre alt, erstechen einen ... ...Verhör mit einer der Angeklagten die Hand ausrutscht, als diese ihre Mutter schlägt, ist der Skandal perfekt. Wallander, verletzt durch das Misstrauen seiner Kollegen, macht sich trotdzem daran, den Fall zu lösen. Zudem beschäftigt ihn auch der plötzliche Tod eines Computerfachmanns. War es Mord, oder doch ein ganze natürlicher Herzinfarkt...?
> > > Der Kommentar < < <
"Die Brandmauer" ist der letzte Fall aus der Wallander-Serie. Und entsprechend ...
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Pro: Spannend, gut zu lesen Kontra: Unbefriedigendes Ende
Die Wallander-Krimis von Henning Mankell wurden mittlerweile nicht nur als Hörbücher umgesetzt sondern teilweise auch recht überzeugend verfilmt. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um Geschichten handelt, die auf Büchern basieren. Dies ist Grund genug für mich, mal eines seiner Werke genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Brandmauer
Dieser 570 Seiten starke Kriminalroman ist im September 2003 erstmals als Taschenbuch erschienen. Der schwedische ... ...den interessierten Leser?
Story
Die neunzehnjährige Sonja Hökberg und ihre jüngere Freundin Eva Persson bringen kaltblütig und offensichtlich nur des Geldes wegen einen Taxifahrer um. Fast zum gleichen Zeitpunkt stirbt der Computerexperte Tynnes Falk offenbar ohne Einwirkung fremder Gewalt vor einem Geldautomaten in Ystad. Das Team von Kommissar Kurt Wallander sieht darin einen natürlichen Tod ohne weiteren Zusammenhang.
Doch dann geht alles ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
sehr hilfreich
24.02.2004
(23.04.2004)
Die Hecke brennt? Bewertung fürDie Brandmauer / Mankell, Henningvon
Rispetto
Pro: Wenn ich das wüsste Kontra: Laaaangweilig
...meist überschätzten Kriminalautoren der Gegenwart? Die Verkaufzahlen möchte ich bei meiner Betrachtung seines Romans „Die Brandmauer“, übrigens mein erster Mankell und, es sei vorweggenommen, mit Sicherheit auch mein letzter, nicht als Kriterium heranziehen. obwohl Millionen Leser können doch nicht irren? Oder?
Seit Maj Sjöwall und Per Wahlöö, scheint die skandinavische Kriminalliteratur ohne Sozialkritik nicht auskommen zu können. Mankell benutzt ... ...bis zum erbrechen, keine Banalität die nicht noch Erwähnung findet und wenn es seine Pinkelzeiten auf dem Kommissariat sind.
Was macht diesen weinerlichen Langweiler, der ständig mit seiner Diabetes kämpft, vergisst sein Auto in die Werkstatt zu bringen und an ganz banalen Problemen fast zugrunde geht für seine Leserschaft bloß so interessant? Wer, zum Teufel, will sich eigentlich selber in solchen Romanen wiederfinden?
Ich lese Unterhaltungsromane ...
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Pro: gute Themen, interessanter Fall, Spannung Kontra: einige Schächen, teilweise Wallander, das Ende
...3-423-08608-4
.:.:. INNEN
Die Story beginnt in Schweden. Tynnes Falk ist ein Gewohnheitsmensch. Er notiert genau jedes Detail seines Tagesablaufs und liebt abendliche Spaziergänge. Eines Abends, auf eben so einem Spaziergang holt er einen Kontoauszug – und wenig später wird seine Leiche gefunden. Fast gleichzeitig verüben zwei Mädchen einen Anschlag auf einen Taxifahrer. Die neunzehnjährige Sonja Hökberg und die vierzehnjährige Eva Persson ... ...beginnt sogleich mit seinen Ermittlungen. Die brutale Gewalt und offenkundige Gleichgültigkeit der Mädchen verwirren ihn sehr. Er ist persönlich stark betroffen und bereift gar nicht, was mit den Jugendlichen los ist. Er versucht die Tat zu begreifen, doch ihm wird schnell klar, dass er das wohl niemals verstehen wird. Uns begegnet hier ein persönlich sehr angeschlagener Wallander. Als Sonja Hökberg aus der Haft fliehen kann, versteht Wallander gar ...
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Pro: Spannung, Länge Kontra: Schluss-Lösung nicht überzeugend
...Die Brandmauer Hörspiel HenningMankell
••• Vorwort •••
In meiner geplanten Wallander Reihe stellte sich die Frage, zuerst die hintere oder doch die vordere Lücke der besprochenen Romane schließen? Nun, aus einer günstigen Gelegenheit heraus entschloss ich mich zum ersteren (Der "fertiggestellte" Kontrabass von Süskind hängt noch immer in der Warteschleife :-( ).
Die Brandmauer gab es recht günstig als Hörspiel auf drei CDs zu ersteigern mit der erfreulich langen Spieldauer von über 170 Minuten.
Wer nicht so viel Glück hat, erhält bei amazon.de für 14,95 Euro zur Zeit noch ohne Versandkosten oder gebraucht ab 8,90 Euro, dann jedoch zusätzlich 3 Euro Versand, die CDs.
Die ISBN Nummer für Bestellungen in einem Geschäft lautet 3895845795, wobei der Richtpreis des Hörverlags 17,90 Euro beträgt...
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Pro: hervorragend produziert, gute Sprecher, klasse Musik Kontra: Lücken in der Geschichte
...Irgendwie kamen wir auf die Idee uns ein Hörbuch zu kaufen. In meinem Kopf schwirrte der Gedanke schon länger herum und auch mein Mann war dem nicht ganz abgeneigt. Da entdeckten wir bei amazon "Die Brandmauer" von HenningMankell für schlappe 8.95 Euro. Ich lese Mankell sowieso ganz gerne, und mein Mann erinnerte sich, daß mit der Brandmauer eine Firewall gemeint war und daß das Buch mal gelobt wurde. So ungefähr...
Gut, nach kurzem Überlegen wanderte das Hörbuch "Die Brandmauer" in unseren virtuellen Warenkorb. Zwei Tage später war es bei uns. Neugierig wie wir waren - es handelte sich doch schließlich um unser erstes Hörbuch - setzten wir uns abends gemütlich bei Kerzenschein und Wein auf's Sofa und lauschten den 3 CDs. Ich begutachtete natürlich als erstes die enthaltenen Booklets. Hm ,die Inhaltsangabe auf der Rückseite ist dann...
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Pro: gut produziert, sehr gute Musik, klasse Sprecher Kontra: Story passt nicht zu Wallander
...Heute liefere ich Euch endlich mal wieder einen Bericht in meiner Lieblingskategorie ?Hörspiele?, die fälschlicher Weise bei ciao Hörbücher genannt wird. Hörbücher sind jedoch nur vorgelesene Bücher. Die meisten der aufgeführten Titel sind aber Hörspiele.
Da ciao meinem Produktvorschlag nachgekommen ist, habe ich die Ehre, Euch das neuste Hörspiel von HenningMankell vorstellen zu können.
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?Die Brandmauer?
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3 CD
Gesamtlaufzeit ca. 172 Minuten
CD - Hör Verlag, München
Erscheinungsdatum: 2002
ISBN: 3895845795
Preis ca. 18 Euro
Hörspielbearbeitung: Moritz W. Lange
Regie und Hörspielmusik: Christian Hagitte und Simon Bertling
Sprecher:
Erzähler: Christoph Schobesberger
Kurt Wallander: Heinz Kloss
Ann-Britt Höglung: Franziska Hayner
Martinsson: Thomas B. Hoffmann
Sven Nyberg: Till Hagen...
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hilfreich 13.09.2002
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