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Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit [2 DVDs]
Die Erben der Saurier Im Reich der Urzeit ist die Fortsetzung der erfolgreichen und ... mehr
preisgekrönten BBC Produktion und lässt einige der außergewöhnlichsten Tiere der Urzeit und deren Lebensräume realistisch animiert wieder auferstehen. Mit Hilfe modernster Computertechnik gelingen so faszinierende Einblicke in das Leben der Vorfahren heutiger Säugetiere. Spannend und informativ bietet Die Erben der Saurier Wissenswertes für alle Altersgruppen über eine Erde, wie sie sich im Laufe von über 48 Millionen Jahren entwickelt hat vom mittleren Eozän vor 49 Millionen Jahren bis zum Pleistozän vor 30.000 Jahren. Die Doppel-DVD enthält alle sechs Episoden: Eine neue Zeit, Walkiller Killerwale, Im Lande der Giganten, Die Opfer schlagen zurück, Kampf der Säbelzähne und Ein Mammut-Unternehmen. Auf der Bonus-DVD befinden sich zusätzlich Triumph of the Beasts und The Beast Within, zwei jeweils fünzigminütige Beiträge über den wissenschaftlichen Hintergrund. Inhalt der Folgen: Folge 1, mittleres Eozän vor 49 Mio. Jahren: EINE NEUE ZEIT Die Dinosaurier sind seit 15 Millionen Jahren ausgestorben und die Erde ist von tropischen und subtropischen Dschungeln bedeckt. An und in den Gewässern jagt jetzt der mörderische Ambulocetus, eine primitive Walart mit Schwimmfüssen und der Gastornis, ein zwei Meter hoher, flugunfähiger Raubvogel mit tödlichem Gebiss durchkämmt die Wälder auf der Jagd nach Beute. Doch neben den direkten Nachfahren der Dinosaurier haben sich auch schon die ersten Säugetierarten entwickelt und machen sich auf, den Planeten zu erobern: Die Leptictidien, die wie große Spitzmäuse aussehen, Propalaeotherien, Pferde so groß wie Katzen und der Godinotia, ein den Lemuren ähnelnder Primat. Folge 2, spätes Eozän vor 35 Mio. Jahren: WALKILLER KILLERWALE Wale sind nun die Jäger der Meere. Die größte Kreatur zu dieser Zeit ist der 18 Meter lange Basilosaurus ein Wal, der mit den sanften Riesen der Meere, wie wir sie heute kennen, nichts gemeinsam hat. Auch an Land haben sich die Säugetiere endgültig durchgesetzt. Über die nördlichen Landmassen ziehen Herden von Brontotherien, Nashörnern gleichende Pflanzenfresser, und Moeritherien, ein Vorläufer des Nilpferds, deren ärgste Feinde Wesen wie der Andrewsarchus, ein riesiger behufter Räuber mit knochenzermahlenden Kiefer, sind. Auch die Primaten, wie der Catopithecus, entwickeln sich weiter. Folge 3, spätes Oligozän vor 24 Mio. Jahren: IM LAND DER GIGANTEN Das Oligozän war eine relativ ruhige Zeit in der Erdgeschichte. Die wilden Dschungel sind zurückgewichen und Laubwälder breiten sich aus. Die endlosen Savannengebiete Ostasiens haben einige wahrhaft monströse Tiere hervorgebracht die Indricotherien sind mit 15 Tonnen die schwersten Säugetiere an Land aller Zeiten. Das Größe nicht alles ist, beweist der Hyaenodon, ein Raubtier, das mit seiner Höhe von 0,3 bis 1,7 Meter der unangefochtene Herrscher der Steppen ist. Ein weiteres Raubtier der Steppe, aber eher auf kleine Säugetiere spezialisiert, ist der Amphicyonid, oder Bärenhund, ein 30 Zentimeter kleiner Fleischfresser, der mit den Grizzlybären verwandt ist. Zu den bizarreren Wesen dieser Zeit zählen der Chalicotherium, ein großer Pflanzenfresser, der auf den Fingerknöcheln lief, und der Entelodont, ein zwei Tonnen schweres Mitglied in der Familie der Schweine. Folge 4, mittleres Pliozän vor 4 Mio. Jahren: DIE OPFER SCHLAGEN ZURÜCK Die Erde entwickelt langsam ein Landschaftsbild, das dem heutigen gleicht, Landmassen haben sich verschoben und die Kontinente bilden sich. Auch die Umgebung ändert sich: ein Drittel der Erde ist von Grasland bedeckt. Frühe Humanoiden, Australopithecen, noch nicht ganz Menschen, sind auf der Bildfläche aufgetaucht sie sind die einzigen Wesen auf dem Planeten, die aufrecht gehen. Der Australopithecus fühlt sich auf den Bäumen genauso wohl, wie auf dem Boden. Ganz unbehelligt ist er dabei natürlich nicht: die Dinofelis, eine große Säbelzahn-Katze, jagt den Australopithecinen regelmäßig einen Schrecken ein. Größere, aber weitaus harmlosere Begleiter der Austrolopithecen in dieser Epoche sind der Deinotherium, eine etwas bizarre Frühform des Elefanten; und der Ancylotherium, ein entfernter Nachkomme der Chalicotheren. Folge 5, spätes Pliozän, vor 1,5 Mio. Jahren: KAMPF DER SÄBELZÄHNE Die Erde verändert sich immer weiter. Die Regenwälder Südamerikas sind bis zur Küste zurück gewichen und im Landesinneren breiten sich offene Ebenen aus. Der heftige Kampf um die Vorherrschaft zwischen Räubern und Beute hat eine neue Rasse von Giganten hervorgebracht. Viele von ihnen sind selbst für das gefährlichste Raubtier Südamerikas zu groß: dem Phorusrhacos, ein drei Meter großer, flügelloser Terrorvogel. Mit Laufgeschwindigkeiten von bis zu 60 Stundenkilometer können ihm nur wenige Pflanzenfresser entkommen. Aber ein Einwanderer aus Nordamerika macht ihm bald Konkurrenz. Die Neuankömmlinge heißen Smilodonten Säbelzahntiger, die zum Schrecken der Steppe werden. Doch ganz so leicht machen die Pflanzenfresser es ihren Jägern nicht. Der Doedicurus ist ein Gürteltier größer als ein Familienauto mit einem stachelbewerten Schwanz; mit dem er sich durchaus zu Wehr setzen kann und das Megatherium, ein Riesenfaultier, das bis zu sechs Meter lang werden konnte, benutzte seine scharfen Klauen auch als Waffe zur Verteidigung. Folge 6, Pleistozän, vor 30.000 Jahren: EIN MAMMUT-UNTERNEHMEN Die Eiszeit ist angebrochen. Kurze Sommer wechseln sich mit langen, harten Wintern ab und nur, wer sich den Umweltbedingungen optimal anpasst, hat eine Überlebenschance. Große Pflanzenfresser wie das Wollnashorn Coelodonta antiquitatis haben sich ein dichtes Fell zugelegt. Aber das wohl bekannteste Wesen dieser Epoche ist eines, das wie kein zweites Anpassungsfähigkeit und Durchhaltevermögen verkörpert: das Mammut. In mächtigen Herden machen sie sich auf ihrem Weg von den Sommer- zu den Winter-Weidegründen. Begleitet werden sie dabei oft von anderen Pflanzenfressern wie dem Megaloceros, ein Riesenhirsch mit drei Meter großen Schaufeln, der oft auch Irischer Elch genannt wird. Aber auch Raubtiere und Aasfresser folgen den Herden. Unter ihnen auch der Homo neanderthalensis, der Neandertaler. Und noch ein alter Bekannter taucht während der Zeit des Eises auf: der Cro Magnon Menschen wir selber, der Homo Sapiens.
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