... Oktober 1965 „Die Ermittlung“
Weitere Infos zum Autor
Peter Weiss hat in seinen Werken oft eigene Probleme und Themen, die ihn persönlich beschäftigt haben eingebracht. Zum Beispiel versucht er in „Das Duell“ seine eigene Verschlossenheit zu überwinden und zurück ins „Leben zu finden“. ... Bericht lesen
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Peter Weiß wurde am 08.November 1916 in Nowawes (bei Berlin) geboren. Und das als Sohn einer vom Jüdischen zum Christentum übergetretenen Familie ungarischer Herkunft. 1935 ging Peter Weiss zusammen mit seinen Eltern nach England, wo er aber nur ein Jahr blieb. Von 1936 bis 1938 besuchte er nämlich eine Kunstakademie in Prag. Noch im selben Jahr jedoch ging er übergangsweise in die Schweiz. Wiederum ein Jahr später folgte er seinen Eltern nach Schweden und erhielt 1946 die schwedische Staatsbürgerschaft und arbeitete ein Jahr später als schwedischer Korrespondent in Berlin. Außerdem war er Mitglied in der Gruppe 47. Schließlich starb er am 10. Mai 1982 in Stockholm. Unter anderem schrieb er 1949 Rotundan (zu Deutsch: Der Turm) 1952 den „Kutscher“ 1961 Abschied der Eltern 1963 Fluchtpunkt, für den er den Charles-Veillon-Literaturpreis erhielt und schließlich am 19. Oktober 1965 „Die Ermittlung“
Weitere Infos zum Autor
Peter Weiss hat in seinen Werken oft eigene Probleme und Themen, die ihn persönlich beschäftigt haben eingebracht. Zum Beispiel versucht er in „Das Duell“ seine eigene Verschlossenheit zu überwinden und zurück ins „Leben zu finden“. Er war sein Leben lang oft sehr in sich gekehrt und stets auf der Suche nach etwas. Nach dem Sinn oder dergleichen. Hermann Hesse war Peter Weiss’ großes Vorbild und ein Treffen hat ihn sehr zum Schreiben animiert.
Zudem spielt Psychoanalyse und Surrealismus eine sehr große Rolle in seinem Leben und prägt somit auch seine Werke. 1964 bis 1971 hat er viele politische Dramen verfasst, zum Beispiel: Gesang vom Iustatischen Poptanz, Vietnam Diskurs oder Trotzki im Exil und erhielt vor allem dadurch weltweite Geltung.
Zu „Die Ermittlung“ °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Inhalt
Die Ermittlung gibt sehr klar und direkt die Geschehnisse in Auschwitz wieder. Sie erzählt das alles durch die Prozesse in Frankfurt am Main von 1963-65. Anwesend sind im Buch Angeklagte, Zeugen, Vertreter der Anklage, Vertreter der Angeklagten und Richter. Allerdings ist man lediglich an „einem einzigen Verhandlungstag“ dabei, denn man wird ins Geschehen geworfen und erfährt nichts über die direkte Anklage und auch kein Urteil. Im Nachwort ist lediglich zu lesen, dass viele der Angeklagten zu schwach bestraft wurden.
Aufbau
Das Drama ist in 11 Gesänge gegliedert, die von der Rampe immer näher zum Tod der Menschen ging. So kam man also von der Rampe bis hinein in die Feueröfen, als wäre man dabei gewesen.
Stilistische Mittel und ihre Zwecke Peter Weiss setzt in „der Ermittlung“ gekonnt viele verschiedenste Stilmittel ein. Zum Beispiel ist es sehr auffallend, dass keinerlei Satzzeichen vorhanden sind. Peter Weiss will damit alles noch klarer machen und noch neutraler als Autor dieses Buches sein. Sein Wunsch nach Neutralität in diesem Buch zeigt auch, dass er keine Regieanweisungen gibt, wie es für ein typisches Drama eigentlich üblich wäre. Auch hier will er zeigen, dass er als Autor sehr wenig interpretieren und möglichst einfach nur wiedergeben will. Weiterhin verwendet er keine Namen für die Personen, sondern nummeriert die Angeklagten oder Zeugen durch. Auch beschreibt er keine Emotionen. Es sind nur die Worte, die man liest, die Worte der Zeugen, Angeklagten usw., ohne dass man weiß, wie etwas gesagt wird.
Entstehung und Grundlage des Dramas
Die Ermittlung ist zeitgleich mit den Auschwitzprozessen in Frankfurt am Main entstanden. Die Quellen des Autors waren vor allem eigene Erfahrungen, denn er war in den Prozessen meist dabei um sich ein eigenes Bild zu machen und wirklich nur die Wahrheit wiederzugeben. So erhielt er sein authentisches Material also nur aus Zeitungsberichten und Erfahrungen als Zuschauer, bei dem er den Inhalt auch unverändert wiedergibt. Die Uraufführung war 1965 gleichzeitig an 16 verschiedenen Orten im Westen und Osten Berlins und war von Anfang an ein großer Erfolg.
Erfahrungen beim Lesen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Es war für mich persönlich sehr heftig, dieses Buch zu lesen. Am Anfang, wo es noch um die Rampe ging, konnte man sich noch recht gut distanzieren, aber es wurde immer härter. Dadurch, dass es keine Gefühle, Emotionen oder irgendetwas dergleichen gab, konnte man sich nicht richtig hineinfühlen, was wohl auch gut war, doch gleichzeitig brachte einen die Neutralität und grausame Wahrheit wirklich an den Rande des Wahnsinns. Man muss sich das wirklich mal vor Augen führen. Es wird einfach etwas gesagt. Man weiß nicht, ob derjenige Reue zeigt oder böse grinst, man ist distanziert und gleichzeitig mittendrin. Es ist wie ein Buch, dass man ohne Filter liest, das direkt ins Bewusstsein schießt, obwohl es so wenige Gefühle beinhaltet. Ich hätte das Buch wohl nicht zu ende gelesen, wenn ich es nicht hätte für die Schule gebraucht.
Leseprobe °°°°°°°°°°°°°
Es geht gerade darum, was man sehen musste/konnte, wenn die Vergasung bereits stattgefunden hatte.
Richter Herr Zeuge, sahen Sie diesen Raum nach der Öffnung
Zeuge 7 Ja Die Leichen lagen übereinander gedrängt In der Nähe der Tür und der Säulen Und zwar lagen Säuglinge Kinder und Kranke unten Darüber die Frauen Und ganz oben die kräftigsten Männer Dies war so zu erklären dass die Menschen sich gegenseitig niedertraten und aufeinander kletterten weil sich das Gas anfangs am stärksten in Bodenhöhe entwickelte Die Menschen waren ineinander verkrallt Die Haut war zerkratzt Viele bluteten aus Nase und Mund Die Gesichter waren angeschwollen Und fleckig Die Menschenhaufen waren besudelt Von Erbrochenem Von Kot Urin und Menstruationsblut Das Räumungskommando kam mit Wasserschläuchen Und spritzte die Leichen ab Dann wurden sie in die Lastfahrstühle gezogen Und hinauf in den Verbrennungssaal befördert
Richter Wie groß waren die Fahrstühle
Fazit °°°°°° Es ist ein sehr grausames Geschehen gewesen, damals in Auschwitz und auch die Prozesse in Frankfurt. Es ist wirklich hart das Buch zu lesen, aber im Endeffekt hat es sich gelohnt und mich wirklich bereichert, was die Geschichte angeht, die Wahrheit und auch Konfrontation mit der Wahrheit. Es ist lesenswert, ein wirklich gutes Drama, aber wie gesagt sehr direkt und knallhart.
Pro: authentisch, macht nachdenklich Kontra: evtl. teilweise zu detailliert
...einmal muss ich sagen, dass die Ausgabe, die ich besitze nicht die oben abgebildete ist. Daher will ich meine Ausgabe kurz beschreiben:
Es handelt sich um ein Taschenbuch vom Rowohlt Verlag (besser bekannt als rororo - Verlag). Da wir es von der Schule bekommen haben ist es schon „etwas“ älter; das Erscheinungsjahr war 1983.
Der Buchdeckel ist schwarz-weiß gehalten. Vorne kann man eine Frau sehen, die auf einer Art Bühne steht und aus einem Buch ... ..."Die Ermittlung" ebenfalls erschienen. Für die Ausgabe von 1991 zahlt man momentan 9,00 €.
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Zum Autor
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Das Buch wurde von dem Schriftsteller, Maler und Graphiker Peter Weiss geschrieben. Er ist 1916 in Berlin geboren. Durch den Beginn des NS-Regimes flüchtete er zunächst in die Schweiz und später nach Schweden, wo er auch im Alter von 65 Jahren starb (1982).
Das Theaterstück „Die Ermittlung“ wurde 1965 uraufgeführt. Später ...
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...1. Der Verfasser
2. Die einzelnen Kapitel
3. Der Inhalt des Buches
4. Allgemeine Angaben zum Buch
5. Meine Meinung
1. Der Verfasser
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Peter Ulrich Weiss wurde am 8. November 1916 im heutigem Neubabelsberg bei Berlin als Sohn eines Textilfabrikanten geboren und starb am 10. Mai 1982 als freier Schriftsteller in Stockholm. Im Jahre 1987 erhielt er den Georg-Büchner-Preis. 2. Die einzelnen Kapitel
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... ...symbolisch für Hunderte Zeugenaussagen stehen. Die schrecklichen Einzelheiten in dem Konzentrationslager Auschwitz werden von der Anlieferung der Deportierten bis zu ihrer Vernichtung in den Krematorien genauestens in 11 Kapiteln, die als Gesänge bezeichnet werden durch Zeugenaussagen beschrieben. 4. Allgemeine Angaben zum Buch
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Das Buch ist 1965 im Sturkamp Verlag erschienen und kostet 9,00 €
Es hat 199 Seiten ...
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Pro: spannend und lebensnah geschrieben; wichtige Thematik Kontra: -
...umgebracht wird, steht für Brandt fest: Schirner und der andere Lehrer hatten Dreck am Stecken!
Und dass gerade der letzte Satz im Verlauf der Lektüre besondere Bedeutung erlangen wird, das wird dem Leser erst recht spät, dafür aber mit beeindruckender Wucht und Deutlichkeit bewusst.
Bis dahin präsentiert der Autor ein in kleine Stücke zerbröseltes Kriminalpuzzle, welches von Anfang an in Bann zieht. Man mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend sind die einzelnen Kapitel, die sich insgesamt gesehen zwar nur über einen kurzen Erzählzeitraum erstrecken, die dafür aber enorm handlungsgeladen sind.
Sehr gut weiß die Darstellung des alleinstehenden ErmittlersPeter Brandt zu gefallen. Der Leser wird sukzessive in seine familiäre Situation eingeführt, nach und nach wird die Persönlichkeit des sympathischen Mannes...
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Pro: schöne Frauen, schöne Kampfszenen, Tom Green ist auch ein Brüller und ein Riesenlob an die Stylisten, die die Engel so oft zur Unkenntlichkeit verkleidet haben!! Kontra: anfangs flache Handlung, manchmal etwas übertrieben, wenn die Mädels mit ihren Pumps problemlos die höchsten Felsen hochkrackseln
...privatleben, bei einer Ermittlung lernt natalie den Kellner Pete kennen und verliebt sich in ihn, Alex hat Stress mit ihrem Freund, weil sie nicht weiss, wie sie ihn am besten über ihre geheime Identität aufklärt. Dylan ist mit Chad ( Tom Green - der echte Knüller!!) zusammen, der etwas "mentally retarded" viel Aufmerksamkeit benötigt, damit er nicht völlig enttäuscht von seiner Freundin ist. Doch Dylan wird eines Nachts von Eric Nox verführt und weigert sich in keinster Weise dagegen. Er sieht auch wirklich nicht schlecht aus ;-))
Was die Engel zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen: Nox hat seine Entführung gemeinsam mit seiner Oartnerin selbst inszeniert, damit der Verdacht von ihm abgelenkt wird. Er will nämlich den Tod an seinem Vater rächen. Dieser wurde in einem Krieg von einem befreundeten Soldaten getötet und Nox vermutet hinter diesem...
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Pro: eine gute interessante Geschichte Kontra: Zu viel Gerede
...Inhalt vom Film:
Es wird kompliziert. PETER GARRISON (Michael Douglas) hat 1998 sich scheiden lassen, denn er hat eine Affäre mit CINDY gehabt, der Frau seines besten Freundes DAVID BRECKINRIDGE (Kiefer Sutherland), wie er ihm vorwirft, und seitdem ist die Freundschaft aus, obwohl PETER eigentlich DAVID fast eingeschult hat, und der beste Mann bei Secret Service ist. DAVID ist dafür der beste Ermittler, und ihm zur Seite gesellt sich JILL MARIN (Eva Longoria), die ihm PETER empfohlen hat. Sie ist wunderschön, sehr intelligent, karrieregeil und weiß was sie will, von Männern hält sie nicht viel und sie ist solo.
25 Jahre dient PETER beim Secret Service, er ist der beste und der klügste, und dann passiert es dass er sich in SARAH BALLENTINE (Kim Basinger) verliebt. Der First Lady. Ihr Mann der Präsident weiß davon nichts, nur einer...
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hilfreich 04.07.2006
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