England, 1413: Der dreizehnjährige John of Waringham leidet darunter, im Schatten seiner ruhmreichen erwachsenen Brüder zu stehen. Als er glaubt, sein Vater wolle ihn in eine... mehr
zermürbenden Kriegen. Der junge John of Waringham stürzt sich in blutige Schlachten. Doch nicht nur der Krieg bedroht sein Leben, sondern auch die Liebe zur schönen Juliana aus dem Hause Lancaster. Nach dem Tod des Königs ist im Land niemand mehr sicher, der zu den Lancasters gehört. Und John wird klar, dass nicht nur Thronfolger Henry in Gefahr ist, sondern auch seine Familie ...
gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen. Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick Das Lächeln der Fortuna Das zweite Königreich Der König der purpurnen Stadt Die Siedler von Catan Die Hüter der Rose
gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen. Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick Das Lächeln der Fortuna Das zweite Königreich Der König der purpurnen Stadt Die Siedler von Catan Die Hüter der Rose
gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen. Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick Das Lächeln der Fortuna Das zweite Königreich Der König der purpurnen Stadt Die Siedler von Catan Die Hüter der Rose
von seinem Vater in eine kirchliche Laufbahn gedrängt zu werden, reißt er aus und macht sich auf den Weg nach Westminster. Dort begegnet er König Harry und wird an dessen Seite schon jung zum Ritter und Kriegshelden. Doch Harrys plötzlicher Tod stürzt England in eine tiefe Krise, denn sein Sohn und Thronfolger ist gerade 8 Monate alt. "Die Hüter der Rose" ist der zweite Band der Waringham-Saga von Rebecca Gablé. Die Autorin: Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, in einer Kleinstadt am Niederrhein geboren, studierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt Mediävistik in Düsseldorf. Sie wirkte an einem Projekt zur Erforschung anglonormannischer Manuskripte mit. Diese Forschungsergebnisse flossen in ihre weitere literarische Arbeit mit ein. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Literaturübersetzerin. Ihr erster Roman Jagdfieber wurde 1996 für den Glauser-Krimipreis nominiert. Außerdem gehört sie dem Autorenkreis historischer Romane "Quo Vadis" an. Neben der Literatur gilt ihr Interesse der (mittelalterlichen) Geschichte, dem Theater und vor allem der Musik, in fast jeder Erscheinungsform.
gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen -- lesen Sie einen Textauszug! Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest Rebecca Gablé im Interview "Das Leben ist zu kurz für alle Romane, die in einem schlummern." In ihrem neuesten Werk Die Hüter der Rose entführt Rebecca Gablé ihre Leser ins England des 15. Jahrhunderts. Im Interview beschreibt die Bestsellerautorin ihren Helden John of Waringham, erzählt von ihrem Besuch in Coventry und gibt Einblick in ihre Zukunftspläne. Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick Das Lächeln der Fortuna Das zweite Königreich Der König der purpurnen Stadt Die Siedler von Catan Die Hüter der Rose
gemacht, nachdem ich mit Die Siedler von Catan durch war?" Seitdem ist tatsächlich kein neues Buch mehr von Rebecca Gablé erschienen. Das Warten hat ein Ende: Die Hüter der Rose ist erschienen -- lesen Sie einen Textauszug! Das Buch ist ein eigenständiger Roman, gleichzeitig aber auch die Fortsetzung von Das Lächeln der Fortuna und somit der zweite Teil einer großen Trilogie. Zwei Familien, die Waringham und die Lancaster, spielen auch in Die Hüter der Rose eine zentrale Rolle. Der Plot ist in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts angesiedelt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Jahren. So erzählt Rebecca Gablé ihre Geschichte vor dem Hintergrund der letzten Phase des "Hundertjährigen Krieges" zwischen England und Frankreich. John of Waringham ist gerade einmal dreizehn Jahre alt, als er beschließt, von zu Hause Reißaus zu nehmen. Er hat Angst, von seinem Vater in eine klerikale "Karriere" gedrängt zu werden. Am Hof von Henry V., genannt Harry, gelingt ihm ein atemberaubender Aufstieg, John wird schnell zum Ritter und zum Helden. Der plötzliche Tod des Königs trifft nicht nur John hart, ganz England gerät in eine prekäre Situation: Der legitime Thronfolger ist acht Monate alt -- ein Baby! Es entsteht ein Machtvakuum, das wie durch einen unheilvollen Sog Tod und Verderben bringt. Auch Johns Leben ist bedroht ... Worin liegt das Besondere der historischen Romane von Rebecca Gablé? Was macht sie so erfolgreich? In Kürze lautet die Antwort: die gelungene Balance zwischen Fiktion und Wahrheit. Einerseits wird die Geschichte auch dieses Mal wieder so elegant und spannend erzählt, dass man irgendwann gar nicht mehr wissen möchte, welcher Charakter denn nun "in Wahrheit" fiktiv und welcher real ist. Andererseits wird die Atmosphäre der Zeit in Die Hüter der Rose so lebendig, wird das England des 15. Jahrhunderts so gegenwärtig, dass man der Autorin abnimmt, dass das Leben der Menschen an diesem Ort und zu dieser Zeit sich genau so "angefühlt" haben muss. Auf diese indirekte Weise erfährt man dann auch, wie viel Recherche und fundiertes Wissen den Gablé-Romanen zugrunde liegen. Und warum es eben dann doch manchmal zwei Jahre dauert, bis ein neues Buch der Autorin erscheint. --Carsten Hansen, Literaturtest Rebecca Gablé im Interview "Das Leben ist zu kurz für alle Romane, die in einem schlummern." In ihrem neuesten Werk Die Hüter der Rose entführt Rebecca Gablé ihre Leser ins England des 15. Jahrhunderts. Im Interview beschreibt die Bestsellerautorin ihren Helden John of Waringham, erzählt von ihrem Besuch in Coventry und gibt Einblick in ihre Zukunftspläne. Historische Romane von Rebecca Gablé auf einen Blick Das Lächeln der Fortuna Das zweite Königreich Der König der purpurnen Stadt Die Siedler von Catan Die Hüter der Rose
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Erfahrungsbericht von Rouspeteur über Die Hüter der Rose / Rebecca Gable 14.09.2005
Produktbewertung des Autors:
Niveau
durchschnittlich
Unterhaltungswert
sehr hoch
Spannung
ziemlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
ergreifend
Pro:
gut recherchierter, packend inszenierte Fortsetzung des Bestsellers "Das Lächeln der Fortuna"
Kontra:
gewissen Déjà Vu's bleiben nicht aus . . .
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Was - um alles in der Welt - hat sie nur geritten, diesen Versuch auch nur zu wagen? Rebecca Gablé, eine der erfolgreichsten Autorinnen historischer Romane - sie hat es getan: Acht Jahre nach der Veröffentlichung ihres Bestsellers "Das Lächeln der Fortuna" hat sie eine Fortsetzung geschrieben: "Die Hüter der Rose". Ein mutiger Schritt, denn die Erwartungen an das Werk sind enorm hoch. Kann der zweite Teil des Ritter-Epos um die Familien Lancaster & Waringham an den Erfolg des ersten anknüpfen? Oder wird hier eine erfolgreiche Geschichte einfach nur ein zweites Mal aufgewärmt? Dazu alle entscheidenden Infos...
GÄNZLICH NEBENSÄCHLICHE VORBEMERKUNG VOM MECKERER...
Die Lesung des Buches erfolgte unter absoluten Idealbedingungen. "Die Hüter der Rose" wurde von Rouspéteur getestet in...
· einem sturm-resistenten Strandkorb in Beerensdorf an der Ostsee · einem kleinen, hart bestuhlten Café an der Kieler Förde · einem - nach Feng Shui-Regeln eingerichteten - Hotelzimmer in Hamburg · einer weißen, weich gepolsterten Gartenbank auf meiner Terrasse · einem frisch bezogenen Holzrahmenbett mit Latexmatratze
Test-Zeit war immer der Abend, irgendwann zwischen 19 Uhr und 1.43 Uhr. Einzige Ausnahme: Der Strandkorb. Für wohlwollens-fördernde Maßnahmen (sanftes Licht, frühzeitig dekantierter Rotwein) war in jedem Fall gesorgt. Ausnahme: Der Strandkorb.
Genussvolles Lesen? Ja, wahrhaftig. Der zur Lektüre genossene Wein schmeckte nach alten Barrique-Fässern und Brombeeren, duftete nach Sonnenuntergang in der Toskana und Erde. Was definitiv dafür sorgte, die Abende mit den "Hütern der Rose" in vollen Zügen zu genießen. Wobei ich anmerken muss, das diese Formulierung irreführend ist, denn in "vollen Zügen" lässt sich grundsätzlich wenig genießen.
Doch ich schweife ab. Ab jetzt nur noch Fakten! Alles zur Frau, die mir die Abende versüßte (Rebecca Gablé) und ihrem aktuellem Buch, welches mich wahrhaftig in eine andere Welt abtauchen lies. Eine Welt, in der beinahe alle Männer schön und ritterlich, die meisten Frauen blass, schutzbedürftig und zugleich eigensinnig, vor allem aber wunderschön sind. Und alle Bauern arm...
WER HAT'S GESCHRIEBEN?
Eine der interessantesten und erfolgreichsten Autorinnen, die Deutschland derzeit zu bieten hat: Rebecca Gablé (Künstlername) heißt eigentlich Ingrid Krane-Müschen und wurde 1964 in einem kleinen Ort am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur machte sie zunächst eine Lehre als Bankkauffrau und arbeitete vier Jahre lang auf einem Stützpunkt der Royal Airforce. 1990 erschien ihr Debüt-Roman, dessen Titel sich aber nirgends finden lässt, nicht einmal auf ihrer eigenen Homepage. 1990 hängte Gablé ihren erlernten Job an den Nagel und begann ein Literaturstudium in Düsseldorf, dessen Schwerpunkt sich mehr und mehr zur Mediävistik - der Lehre des Mittelalters verlagerte.
1996 beendete Gablé ihre Studien, lehrte zwei Semester lang altenglische Literatur an der Uni Düsseldorf und arbeitet heute als freue Schriftstellerin und Literaturübersetzerin. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in Mönchengladbach, spielt gerne Klavier und soll angeblich sogar gelegentlich in einer Rockband singen. Dies offenbar allerdings nicht ganz so erfolgreich, wie in ihrem Traumberuf als Autorin...
Eine Bibliografie von Rebecca Gablé findet sich am Ende dieses ellenlangen Berichtes!
WORUM GEHT'S ?
Wir schreiben das Jahr 1413. Henry Plantagenet, Duke of Lancaster und König von England ist tot. Und obwohl nie ein Friedensvertrag mit dem Gegner Frankreich geschlossen wurde, ruht der 100jährige Krieg. Seinem Sohn Henry, vom Volke "Harry" genannt, hinterlässt er ein weitestgehend gefestigtes Land. Dieser hat sich bereits einen Namen gemacht: Sowohl als Stammgast und "intimer" Kenner der Londoner Hurenhäuser, als auch durch geschickte und mutige Kriegsführung als Feldherr.
Nicht weit von London, dem Sitz des königlichen Hofes, entfernt, wächst der 13jährige John auf. Als Sohn des königstreuen Ritters Robin of Waringham und Bruder zweier kampfgestählter Brüder, für ihre Tapferkeit und ihren Mut in vielen Schlachten gerühmt, hat John ein echtes Problem: Die Fußstapfen, in die er treten soll, sind einfach zu groß. Sein Traum, ebenfalls irgendwann selbst als Knappe an den Hof des jungen Königs berufen zu werden, droht zu zerplatzen, als sein Vater ihn in die Obhut des Bischofs Henry Beaufort geben will. Aus Angst, Priester werden zu müssen, flieht der Junge von der väterlichen Burg nach London, wo er prompt über die Füße seines trinkfesten Bruder Raymond stolpert. Raymond, der sich selbst als "Meister der Defloration" betrachtet und - außer der Kunst des Beischlafes und der Schwertführung - wenig tugendhaft scheint, liefert ihn bei König Harry ab, der Johns größten Wunsch erfüllt: Er nimmt den Knaben als Knappen in seinen Hofstaat auf.
Das erneute Aufflammen des 100jährigen Krieges gibt John bald die Möglichkeit, aus dem Schatten seiner berühmten Rittersbrüder zu treten. An der Seite des charismatischen jungen Königs erlebt er die sagenumwogene Schlacht bei Agincourt, verliebt sich ausgerechnet in die "Sünde" Bischof Beauforts' (seine - natürlich - uneheliche Tochter Juliana) und brennt mit ihr durch...
Doch dann passiert das Unfassbare: Auf dem Höhepunkt seiner Macht stirbt der König an der Ruhr. Sein Sohn und Erbe ist gerade einmal acht Monate alt. Plötzlich entsteht ein Machtvakuum, denn eines ist klar: Bis dieser Säugling den Thron auf eigenen Beinen besteigen und das Land regieren kann, wird noch viel Wasser die Themse runterfließen. Zeitgleich bringt eine junge Französin, bekannt als Johanna, die Jungfrau von Orléans (Jeanne d'Arc) ordentlich Bewegung in den nicht enden wollenden Krieg zwischen England und Frankreich. Alle Freunde und Getreuen des Hauses Lancaster - natürlich auch John und seine Familie - bemerken bald, dass nicht nur das Leben des jungen Königs, sondern auch ihr eigenes bedroht ist. So werden sie zu "Hütern der Rose", des Symbols des Hauses Lancaster...
MAL REINLESEN?
So beginnt der neue Roman... (Auszug der öffentlichen Textprobe auf der Homepage von Rebecca Gablé, zu finden unter www.gable.de)
Waringham, April 1413 (Gespräch zwischen dem jungen John of Waringham und dem Stallmeister des herrschaftlichen Gestüts, Conrad) "Was für ein gottloses Wetter, um einen König zu krönen." Den ganzen Tag hatte es gestürmt, am Vormittag gar geschneit. Auch fragte sich, was ein solch ungewöhnliches, bedrohliches Wetter an einem so schicksalhaften Tag zu bedeuten haben mochte. "Was für ein König mag er werden, dass bei seiner Krönung die Elemente so toben?", fragte Conrad halblaut. "Hm. Und als er geboren wurde, fielen die Sterne vom Himmel." Conrad sah überrascht auf. "Wie bitte?" "Mein Vater hat es erzählt. In der Nacht, als Prinz Harry … ich meine, als der König zur Welt kam, war Vater mit dessen Vater zusammen in London. Sie saßen im Garten und sahen zahllose Sternschnuppen." "Das wundert mich nicht", bemerkte Conrad. Dann schaute er John an. "Für dich muss es besonders eigentümlich sein, dass der König gestorben ist. Bist du nicht an dem Tag geboren, als er gekrönt wurde?" Der Junge nickte. "Und deswegen kam es mir immer so vor, als wäre er in ganz spezieller Weise mein König. Ich habe immer davon geträumt, eines Tages in seinen Dienst zu treten, als sein Ritter oder gar ein wenig mehr als das. So wie mein Vater oder wie mein Bruder Edward. Ich habe mir ausgemalt, wie es wohl sein würde. Und nun hab ich ihn nie kennen gelernt." "Doch du wirst seinem Sohn dienen, wenn es dein Wunsch ist." "O ja. Das ist es. Lieber heute als morgen, glaub mir. Aber mein Vater …" Er unterbrach sich plötzlich und hob den Kopf. Seine Augen waren mit einem Mal groß und starr. Er schien vollkommen vergessen zu haben, wovon sie gerade gesprochen hatten. Conrad kannte diesen Ausdruck. Er packte den Jungen am Arm und rüttelte ihn leicht. "Was?" John blinzelte, aber er rührte sich immer noch nicht. "Troilus … die Zweijährigen." "Was ist mit den Zweijährigen?" John stand langsam aus dem Stroh auf. "Ich weiß nicht … sie fürchten sich." Conrad sprang auf die Füße, zog seinen Cousin mit in die unwirtliche Nacht hinaus, und raunte über die Schulter: "Tut mir leid, altes Mädchen, du musst ein Weilchen ohne uns auskommen." Mit langen Schritten durchquerte er den Stutenhof. John war aus seinem seltsamen Traumzustand erwacht und hastete neben ihm her. Sie sahen es, noch ehe sie das Ende der Gasse zwischen den beiden Stallreihen erreicht hatten: Vor ihnen war die Nacht viel zu hell. Sie tauschten einen entsetzten Blick und rannten los. Als sie die Koppel erreichten, blieben sie so abrupt stehen, als wären sie gegen eine Mauer gerannt. "Oh, heiliger Georg, steh uns bei", flüsterte John. Der Blitz, der sie vorhin so erschreckt hatte, war keineswegs im Dorf eingeschlagen, sondern hier auf dem Gestüt. Die Futterscheune brannte lichterloh. Und die kräftigen Böen hatten die Flammen auf das neue Stallgebäude der Zweijährigen überspringen lassen. Trotz des prasselnden Regens breitete sich das Feuer schnell auf dem strohgedeckten Dach aus. [...]
WIE ISSES?
Gut geschrieben, soviel vorweg. Auch wenn hier nicht alles so gülden glänzt, wie erhofft. Rebecca Gablé hat - wie erwartet - gut recherchiert. Gekonnt verknüpft sie Fakten und Fiktion. Die Rahmenhandlung des Romans hält sich konsequent an die tatsächlichen Abläufe, ohne dabei je wie eine Geschichtsstunde zu wirken. Im Gegenteil: Das Mittelalter lebt in Rebecca Gablé's historischen Romanen regelrecht auf, wird greifbar. Sowohl in seinem Grauen, seiner Brutalität und Engstirnigkeit, als auch in seiner verklärten Romantik und Faszination.
Die Mischung aus realen Protagonisten, die tatsächlich gelebt und gewirkt haben, sowie frei erfundenen Personen, welche - obwohl sie eigentlich nicht in die wahrhaftigen historischen Abläufe eingreifen können - die Geschichte "mitschreiben", ist erneut gelungen, lesenswert und von seltener stilistischer Perfektion.
Natürlich: Bei "Die Hüter der Rose" handelt es sich um eine Fortsetzung, auch wenn Rebecca Gablé selbst betont, es handele sich um ein eigenständiges Buch, welches nur gewissen Personen des Erstlings "Das Lächeln der Fortuna" wieder aufgreift und ihre Geschichte weiterschreibt.
Fortsetzungen haben ihr Gutes und ihr Schlechtes. Selbstverständlich erfreut es, bekannte Helden wiederzutreffen, mehr von ihnen zu erfahren, sie einfach ein Stück länger durch's Leben "begleiten" zu dürfen. Doch ebenso selbstverständlich stellt sich selbst der wohlwollendste Leser die Fragen
1. "Kann der Nachfolge-Roman die Qualität des ersten Teils halten? 2. Wird er den Erwartungen gerecht? 3. Gibt es genug Neues zu berichten, was eine Fortsetzung rechtfertigt?"
Die Antwort auf alle drei Fragen fällt gleich aus! Ja, fast!
Zunächst muß ich sagen: So sehr ich mich auch auf dieses Buch gefreut habe, so misstrauisch war ich anfangs. Was ist aus den "Helden" des ersten Teils geworden? Erkenne ich sie wieder? Zunächst überwog durchaus ein wenig die Enttäuschung. Da der Nachfolge-Roman die Geschichte des Erstlings nicht nahtlos fortsetzt, sondern einen gewaltigen Zeitsprung macht, sind viele der vertrauten Protagonisten bereits tot oder zumindest alt geworden. Die Hauptfigur - John of Waringham - ist Gablé-Lesern nur als Säugling bekannt...also eigentlich gar nicht. Sein älter Bruder Raymond - in Teil 1 ein sympathischer junger Ritter, scheint plötzlich zum durchaus netten aber rauflustigen Suffkopf mit sexueller Hyperaktivität verkommen zu sein. Schade. Doch immer mehr gelingt es der Autorin mich in den Bann einer "neuen" Story zu ziehen. In sofern hat Rebecca Gablé recht: So betrachtet ist "Die Hüter der Rose" keine reine Fortsetzung, sondern eine eigenständige Geschichte.
Eine eigenständige Geschichte, die allerdings gelegentliche Déjà Vu's nicht verhindern kann. So hatte ich durchaus den Eindruck, vieles von dem, was ich hier las, bereits zu kennen, auch wenn es neu geschildert wird. Furchterregende Schlachten, politische Taktiererei und Intrige, das Werben um die unerreichbare Dame des Herzens, Gefangenschaft, persönliche Krisen, Rückschläge und Erfolge. Und besonders auffällig: Die "Gabe" des jungen John. Das "Verstehen" von Pferden, dem Gablé-Kenner bereits eingängig bekannt aus dem Handlungs-Vorgänger...
Klar: Wer "Gute Zeiten, Schlechte Zeiten" guckt, erträgt genau diesen Umstand in jeder Folge, und das seit Jahren. Da passiert eigentlich auch immer das Gleiche. In Gablé's Roman hat es mich ebenso wenig wirklich gestört, wie die Fans besagter Fernseh-Serie. Auffällig bleibt es dennoch.
Das Bild des Mittelalters, welches die Autorin vermittelt, ist sowohl detailgetreu und facettenreich, gut vorstellbar und berührend, zugleich aber - in meinen trüben Augen - manchmal etwas klischeebeladen. Ritterliche Rituale, wackere Männer, liebreizende und hoch-erotische Frauen und Verführerinnen, ketzerische Bauern und geschmähte Bastarde... als das ist schön zu lesen, gelegentlich wirkt es aber eine Spur zu flach. Denkt man darüber nicht nach, erhöht es den Genuss des Buches um ein Vielfaches.
Ob es genug "Neues" zu erzählen gibt, um diese Fortsetzung zu rechtfertigen? Ja, schon! Schließlich spielt der Roman in einer der mitreißendsten und bewegtesten Epochen der englischen Geschichte. Dennoch - wie bereits geschildert - gibt es fiktiven Teil der Handlung einiges, was dem erfahrenen Gablé-Leser bekannt vorkommen mag.
Was auffällt: Nebenfiguren bleiben in diesem Werk - im Gegensatz zu "Das Lächeln der Fortuna" deutlich blasser. Die Konzentration der Autorin gilt wesentlich deutlicher den wenigen Haupt-Protagonisten.
UND? KAUFEN ODER NICHT?
Ein klares "Ja"! Zwar überspringt der neueste Roman von Rebecca Gablé nur hauchdünn die Latte der Erwartungen, die durch "Das Lächeln der Fortuna" doch extrem hoch gehängt war, doch er reißt sie nicht. Das Buch ist gut. Nicht ganz so exzellent wie sein Handlungs-Vorgänger, doch nach wie vor mehr als lesenswert. Für Freunde des historischen Romans ebenso, wie für Gablé-risten.
Besonders genussvoll wird die Lektüre - wie oben bereits angemerkt - natürlich durch ein gutes Glas Rotwein. Und in schwelgender Erinnerung an die schönen Abende mit Rebecca - oder vielmehr ihrem Buch - vergebe ich 8,5 von 10 möglichen Punkten, macht abgerundet vier von fünf Ciao-Sternen.
UND SONST SO?
Alle statistischen Infos...
"Die Hüter der Rose" Ehrenwirth Verlag, Bergisch Gladbach 1113 Seiten gebunden mit Schutzumschlag ISBN 3-431-03635-X Preis: € 24,90
Oder als Hörbuch auf zehn CD's Gelesen von Martin May Lübbe Audio ISBN 3-7857-3050-0
BIBLIOGRAFIE
· Jagdfieber. 1995, Krimi · Die Farben des Chamäleons. 1996, Krimi · Das Lächeln der Fortuna. 1997, Historischer Roman · Das letzte Allegretto. 1998, Krimi · Das Florians-Prinzip. 1999, Krimi · Das Zweite Königreich. 2000, Historischer Roman · Der König der purpurnen Stadt. 2002, Historischer Roman · Die Siedler von Catan. 2003, Historischer Roman · Die Hüter der Rose. 2005, Historischer Roman
Ach ja: Rebecca Gablé hat nicht nur eine eigene Homepage, sie kann auch be-mailt werden. Wer also persönlich seinen Lese-Genuss oder -Verdruss kundtun will, wendet sich an rebecca@gable.de.
P.S.: Ich weiß! Viel verlangt, so viel zu lesen. Hoffe, es hat sich dennoch für den einen oder anderen gelohnt. Für den Verzicht auf Belanglos-Kommentare wäre ich dankbar.
Wer den Handlungs-Vorgänger-Roman von Rebecca-Gablé, "Das Lächeln der Fortuna" nicht kennt und sein Wissen hierzu ebenso vertiefen möchte, dem lege ich eine "alte Kamelle" von mir an's Herz:
Eine Rezension, die ich noch unter meinem alten Ciao-Namen "Catopa" dereinst, 2001, geschrieben habe. Nicht mehr zu bewerten, aber vielleicht wert, gelesen zu werden, wenn das Buch interessiert.
Pro: Historisch korrekt Kontra: Schwache Charaktere, dünne Story
...Vor einigen Jahren erschien ein Historischer Roman "Das Lächeln der Fortuna" von der Deutschen Autorin "Rebecca Gable". Diese Geschichte rund um die Ritterlaufbahn des Robin of Waringham faszinierte mich, am Ende des Romans war habe ich nicht daran gedach ...
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Pro: Die Fortsetzung des "Lächelns" spielt in einem besonders interessanten Abschnitt des Mittelalters, etwas "mittelalterlicher" angehaucht als der Vorgänger Kontra: Nach wie vor Schwarzweißmalerei bei den Charakteren, dasselbe Schema wie bei jedem Gablé-Roman
..."Die Hüter der Rose" ist der fünfte historische Roman der deutschen Bestsellerautorin Rebecca Gablé (* 25.09.1964), die sich mit dem Roman "Das Lächeln der Fortuna" und ihren weiteren historischen Werke einen Namen gemacht hat. Sie studierte nach mehrjähr ...
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...Rebecca Gable hat mit ihren historischen Romanen "Der König der purpurnen Stadt", "Das Lächeln der Fortuna", "Das zweite Königreiche" und dem ebenfalls nicht ganz ohne historischen Hintergrund auskommenden Roman " Die Siedler von Catan" eine Millionenlese ...
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Pro: hervorragend rechechiert!super spannend!tolle fortsetzung Kontra: nichts für Feinde des "Das Lächeln der Fortuna"
...Da habe ich mir mal - statt für die Uni zu pauken, wie es sich versteht - mal die Fortsetzung der Waringham-Saga gekrallt und beschloss, sie durchzulesen.
Es geht ungelogen genauso gut wie der erste Teil - Das Lächeln der Fortuna.
Wir schreiben das J ...
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Pro: Thema, Schreibstil Kontra: teilweise zu nachvollziehbare Handlung
Vorneweg: Ich liebe historische Romane, je dicker desto besser!
Und dieser hat es mir angetan. Dick, Mittelalter, starke Männer, Liebe und Intrigen!
Ich habe mir das Buch in der lokalen Bücherei ausgeliehen und verschlungen. Durch Recherche stieß ic ...
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..."Die Hüter der Rose" ist ein 1115 Seiten umfassender historischer Roman von Rebecca Gablé.
Inhalt
*******
England im Jahr 1413. John ist der jüngste Sohn des Earl of Waringham. Als er befürchtet, sein Vater wolle ihn der Obhut des Kardinals Henry Beaufort übergeben, damit er eine kirchliche Laufbahn einschlage, verlässt John heimlich das elterliche Anwesen in Waringham und schlägt sich bis nach London durch, wo er in den Dienst des Königs von England eintreten will. Und tatsächlich wird er schließlich unter den Knappen König Harrys aufgenommen, wo er schon bald Freundschaft mit dem Waliser Owen Tudor und dem Earl of Somerset, einem Cousin des Königs, schließt. Mit dem fiesen Arthur Scrope macht er sich aber auch schon bald einen erbitterten Feind.
König Harrys Ziel ist und bleibt jedoch die Eroberung Frankreichs, so dass er die Kronen...
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..., erschafft einen fulminanten Lesestoff, der keineswegs enttäuscht sondern die Leser der vorherigen Bücher insgesamt sicherlich wieder begeistern wird.
Die Waringham-Saga
1. Teil: Das Lächeln der Fortuna
2.Teil: Die Hüter der Rose
3.Teil: Das Spiel der Könige
4.Teil: Der Dunkle Thron
Das Buch
Rebecca Gable
Der dunkle Thron
Hardcover
Preis: 24,99 Euro
Verlag Lübbe Ehrenwirth
erschienen September 2011
960 Seiten
? ISBN-10: 3431038409
? ISBN-13: 978-3431038408
Mein Fazit
Es gibt Bücher, da kann man warten, bis diese als Taschenbuch erscheinen. Es gibt Bücher, da kann man das nicht. Das Buch "Der goldene Thron" ist ein Buch der letzten Kategorie und erfreulicherweise eines, das den recht hohen Preis von 24,99 Euro für die gebundene Ausgabe schnell vergessen lässt: Unheimlich spannend wird eine Saga fortgeschrieben...
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Pro: gut recherchiert, spannend Kontra: schlaflose Nächte, weil man einfach nciht mit dem Lesen aufhören kann
...insgesamt über fast zwei Jahrhunderte des mittelalterlichen Englands.
Die Trilogie besteht aus den Teilen
* Das Lächeln der Fortuna
* Die Hüter der Rose
* Das Spiel der Könige
Die Familie der Waringhams ist zwar eine Erfindung der Autorin aber ihre Geschichte fügt sich wunderbar in die tatsächlichen "Rosenkriege" des mittelalterlichen Englands ein. Alle anderen Akteure dieser Geschichte und auch die Grundhandlung des Romans sind historisch belegt.
Rebecca Gablé hat nicht nur mit diesem letzten Teil sondern mit der gesamten Trilogie eine hervorragend recherchierte historische Romanhandlung geschaffen. Tatsachen und Fiktionen laufen harmonisch ineinander über und man wird beim Lesen sofort in das Geschehen hineingezogen.
Die Identifizierung mit den Hauptfiguren der Handlung fällt dem Leser nicht schwer. Beim Lesen wird man schnell...
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