Produktbewertung des Autors:
| Pro: |
schönes Leistung von Cate Blanchett, mitreissende Handlung, authentischer Hintergrund |
| Kontra: |
nichts |
| Kompletter Erfahrungsbericht |
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Heute möchte ich über einen Film berichten, den ich sehr schätze. Es ist eine Verfilmung des Lebens und der Arbeit der engagierten Journalistin Veronica Guerin, die in den 90ern in Irlands Hauptstadt Dublin als einzige Frau gegen die Machenschaften der Drogenbarone ankämpft und letzendlich dafür mit dem Leben bezahlt...
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~~~~~~~DVD~~~~~~~~~
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~~~"Die Journalistin"~~~
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mit
Cate Blanchett ---------- Veronica Guerin
Gerard McSorley ----------- John Gilligan
Ciarán Hinds ------------ John Traynor
Brenda Fricker ----------- Bernadette Guerin
Barry Barnes ------------ Graham Turley
Alan Devine ------------ Gerry Hutch
Gerry O`Brien ----------- Martin Cahill
(Kleine Nebenrolle für Colin Farrell...)
Regie >>>>>>>> Joel Schumacher
"Das Phantom der Oper" ----- "Bad Company" ------- "Nicht auflegen !" ------ "Tigerland"
Spielfilmlänge >>>>>>>>> 98 Minuten
Verleih >>>>>>>>>>> Buena Vista
Genre >>>>>>>>>>>>> Drama/Thriller
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~~~~~Extras~~~~~~
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Natürlich ist diese DVD auch mit Extras gespickt, wie z.B. nicht verwendeteten Szenen (die Ansprache Guerins vor dem Komitee zum Schutze von Journalisten), sowie die Ansprache selbigem mit der "echten" Veronica Guerin.
Desweiteren finden wir Audiokommentare vor und ein Interview mit dem Produzenten Jerry Bruckheimer.
Ausserdem ein Produktionstagebuch und die Option "Nichts ist, wie es scheint", die ich mir allerdings noch nicht angesehen habe.
Ich finde die Specials der DVD sehenswert, insbesondere natürlich die aufgezeichnete Ansprache Guerins vor dem Komitee, in welcher sie von den auf sie ausgerichteten Anschlägen berichtet und darauf hinweist, dass jährlich mehr als hundert Journalisten im Rahmen ihrer Arbeit ermordet wurden. Veronica macht real gesehen einen sympathischen, aber auch ehrgeizigen und starken Eindruck, sie war eine beeindruckende Persönlichkeit ihrer Zeit.
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~~~~~~~~~~~Handlung~~~~~~~~~~
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Mitte der 90er Jahre in Dublin, Irland. Als engagierte Journalistin eines Klatschblattes berichtet Veronica Guerin, Mutter eines Sohnes und eine lebenslustige, offene Frau, von den Machenschaften der Drogenmafia in der Stadt.
Tag für Tag begibt sie sich für ihre teils gefährlichen Recherchen in heruntergekommene Wohnblocke, wo sich 14 _ Jährige den nächsten Schuss setzen und kleine Kinder auf der verunreinigten Strasse mit gebrauchtem Junkie - Spritzbesteck herumspielen. Statt wie die meisten Bewohner des Elendsviertels geht sie auf die Jugendlichen zu, erkundigt sich interessiert nach dem Alter oder fragt, wer ihnen die Drogen verkauft. Als Antwort bekommt sie meist "Komm wieder und bring Geld mit".
Trotz Demonstrationen der Dubliner und detailgetreuen Zeitungsberichten schrecken die Gangster vor nichts zurück und halten sogar mit ihrem dicken Mercedes genau vor den Wohnblöcken, um wie beiläufig dubiose Beutelchen "fallen" zu lassen und Geld einzukassieren. Veronica verschafft sich über ihren zwielichten Hauptinformanten Traynor Zugang zur Unterwelt und klingelt letzendlich auch persönlich bei den Bossen, um sie mit Fakten zu konfrontieren, was ihr mehrfache Attentate und Drohungen einbringt.
Guerin jedoch lässt sich von nichts aus der Ruhe bringen, auch als ihr eigener Mann und ihr Bruder sie anflehen, aufzuhören. Doch sie weiss, dass damit ihre grosse Passion, Dublin endlich zu "reinigen", den Drogenbaronen den Garaus zu machen, unnütz wäre. Sie stichelt, kämpft, hinterfragt alles und jeden, setzt sich mit der Polizei in Verbindung und als ein Maskierter ihr ins Bein schiesst, steht sie nach einer Woche Krankenhaus wieder mit der Kamera in den Elendsbezirken.Man stellt die ganze damalige Dubliner - Szene übrigens sehr eindrucksvoll dar, meist bedeckt ein dunkler Schleier die Stadt und die Menschewn sind gesellig, aber auch eigensinnig - nur wenn Guerin wieder einmal wegen dem 100. Strafzettel wgn. zu schnellen Fahrens vor Gericht steht und den Führerschein trotzdem behalten darf, scheint anschliessend die Sonne vom Himmel zu strahlen *g*.
So schreibt Veronica Tag und nacht, merkt oft nicht einmal, dass ihr Sohn seit 3 Stunden schläft, wenn sie ihrem Mann zusichert, den Kleinen ins Bett zu bringen.
Trotz allem steht ihr Mann fest hinter ihr, auch wenn er ihren Job hasst. Aus seiner Sicht ist es wohl "ein Tropfen auf den heissen Stein". Auch nicht selten flüchtet sie in die Arme ihrer grossherzigen, treusorgenden Mutter, wenn sie zum Beispiel von Drogenboss Gilligan, der sich neben seiner Frau auch Huren hält, übel zugerichtet wird, nachdem sie ihn bewusst konfrontiert und provoziert.
Dieser Mut wird ihr allerdings zum Verhängnis....
Nach Veronica`s Tod erwachte der Protest der Stadt zum Leben, die Besitze der Drogenbarone wurden sichergestellt und Betreffende kamen auf Lebzeit hinter Schloss und Riegel.
Ausserdem wurden viele Gesetze enger geschnürt
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~~~~~~Fazit~~~~~~
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´"Die Journalistin" mit Cate Blanchett ist ein wirklich beeindruckender und bewegender Film, der auf dem Leben der wahren Veronica Guerin basiert. Guerin wurde aufgrund ihrer Aktivitäten schliesslich in einem Attentat von zwei maskierten Männern am hellichten Tage an einer Strassenkreuzung erschossen.
Dem Werk ist vor allem hoch anzurechnen, dass es keinerlei Hollywood "Schmalz" braucht, um tiefsinniges Kino zu schaffen. Alle Charaktere des Films spielen in meinen Augen brilliant, allen voran natürlich Mimin Blanchett, die einfach hervorragend ihre Stimmungen auszudrücken weiss. Da sieht man sie einmal völlig enthusiastisch mit den Kids ihrer Freunde Fussball spielen und in der nächsten Minute wird ihr von einem Stricher billiger Sex angeboten.
Der wandlungsfähigen Schauspielerin gelingt grandios die bisweilen sehr anspruchsvolle Gratwanderung zwischen Angst, Hoffnungslosigkeit und engagiertem Mut, der sie immer wieder dazu anstachelt, Furchtgefühle zu verdrängen un dem nachzugehen, wofür sie intensiv kämpft : Dublin von den Drogen -Bossen und der damit verknüpften Unterwelt zu befreien.
Desweiteren Guerins Informant Traynor, auch sehr gut gespielt von Ciarán Hinds, dem die Darstellung des innerlich zerrissenen und doch Publicity - süchtigen Kleinganoven herausragend gut gelingt und damit einen der ambivalentesten Charaktere der letzten Jahre bietet.
Alles in allem würde ich den Film jedem ans Herz legen, der sich für die Verfilmung des Lebens einer sehr starken und tapferen Frau im Kampf gegen eine ganze Horde Gangster interessiert.
Dieser Film ist Charakterstudie und Polit - Thriller in einem und verliert zu keiner Zeit an Spannung und Intensivität.
Sehr empfehlenswert und 5 Sterne wert.
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Die "echte" Veronica Guerin
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Veronica fiel schon als kleines Mädchen auf, weil sie überall die Erste sein wollte und allen voran mit Ihren Ideen war, die sie oft in Schwierigkeiten brachten. Sie hat für Irland Fußball gespielt und war sogar einmal Europäische Baskettballspielerin des Jahres in Irland. Sie hat nach Ihrem Studium in der Buchhaltungsfirma Ihres Vaters Christopher gearbeitet.
1982 wurde sie in das Gremium des National Institute of Higher Education gewählt und im folgenden Jahr vom Taoiseach ( der Premierminister von Irland ) beauftragt, als Assistentin der Fianna-Fail-Delegation an den New-Ireland-Forum-Verhandlungen teilzunehmen. Sie hat später eine PR Firma gegründet und 1985 Graham Turley geheiratet. Bevor sie beim Sunday anfing, war sie eine engagierte und couragierte Enthüllungsjournalistin. Ein Job der Ihr auf den Leib geschnitten worden war.
Sie war immer eine Einzelgängerin mit einem guten Gespür für eine gute Story. Jede Woche schrieb sie über die Drogenszene in Dublin, und so wurde sie schnell berühmt. Sie war in Irland in Ihren Kreisen auch berühmt, weil zur damaligen Zeit die Journalisten die Neuigkeiten über Telefon und Pressekonferenzen austauschten, nicht über Zeitungsberichte. Bei der Dubliner Polizei der Gardai, war sie bald berühmter als jeder andere.
Nach ihrem Tod hat man in Irland erst angefangen, richtig gegen den Drogenhandel zu wettern.
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Danke für`s Lesen, eure eve
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DAS war eine wirklich gute Journalistin.....
| weitere Erfahrungsberichte |
Ein Leben für eine Story
Bewertung für Die Journalistin (2003) von
Jean-Luc_Picard
Pro: Cate Blanchett, sehr authentisch
Kontra: leichtes Hollywood-Ende
...Hat euch bis vor kurzem der Name Veronica Guerin etwas gesagt? Also mir ehrlich gesagt nicht! Veronica Guerin, Veronica Guerin, wer kann das bloß sein?? Nicht mal die leiseste Ahnung. Vielleicht hat man auch gerade deswegen den englischen Filmtitel in "Di ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich |
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sehr hilfreich
23.09.2003
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Wenigstens kein Fahrverbot
Bewertung für Die Journalistin (2003) von
kinofuerkenner.de
Pro: Regie-Routinier Joel Schumacher, Cate Blanchett
Kontra: Produzent Jerry Bruckheimer
...Handlung
Jeder im Dublin der 90er Jahre kennt Veronica Guerin (Cate Blanchett), die mutige und aufsässige Journalistin des Dublin Sunday Independent, die so gerne alle Geschwindigkeitsbegrenzungen ausser Acht lässt in ihrem schicken roten Sportwagen. Ger ...
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sehr hilfreich
19.09.2003
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Ich liebe dich Cate
Bewertung für Die Journalistin (2003) von
Tuvok1
Pro: Die schauspieler, die Geschichte, Cate sowieso
Kontra: etwas zu kurz und einiges zu wenig ausgebaut
Die Journalistin
Dublin, 26.Juni 1996. VERONICA GUERIN ( Cate Blanchett ) hat Glück gehabt, das Ihr beim Gericht nicht für alle Zeiten der Prozess gemacht wurde. 1.200 unbezahlte Strafzettel wegen Falschen Parkens, Hunderte wegen schnellen Fahren, si ...
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sehr hilfreich
29.03.2004
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