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Lese-Tipp
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Die Drachenkönig-Trilogie besteht aus folgenden Bänden:
1) In der Halle des Drachenkönigs
2) Die Kriegsherren des Nin
3) Das Schwert und die Flamme
Man sollte die drei Romane nicht einzeln, sondern in einer Reihe zusammen lesen. Die Hauptfigur nämlich, ... Bericht lesen
Erfahrungsbericht von mima17 über Die Kriegsherren von Nin / Stephen Lawhead 22.07.2000
Produktbewertung des Autors:
Niveau
leichte Kost
Unterhaltungswert
hoch
Spannung
durchschnittlich spannend
Wie ergreifend ist die Story?
berührt ein wenig
Pro:
Action & Tempo, spannend
Kontra:
weiterhin dozierend und um den wahren Glauben ringend
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
DIE HANDLUNG: Im zweiten Band der Trilogie um den Drachenkönig wird des Kämpfer Quentins zartes Glaubenspflänzchen auf eine harte Probe gestellt: Eine raubende und mordende Invasionsarmee verheert das Königreich Mensandor, angeführt von dem fetten "Gott" Nin und seinen vier gnadenlosen Feldherren. Nur eine Handvoll Fürsten und die Feldherren des Königs stellen sich ihnen entgegen - viel zu wenige, um die Abertausende aufhalten zu können.
Daher zieht der junge Glaubenskämpfer Quentin zusammen mit Derwin, Toli und einem Meisterschmied in die Berge, um das sagenhafte Metall Lanthanil zu finden, aus dem die verschwundenen Ariga wundersame Waffen geschmiedet hatten. Mit einem aus Lanthanil geschmiedeten Schwert will Quentin bzw. Eskewar die Invasion der Barbaren stoppen.
Erst als diese bereits die Burg Askalon belagern, gelingt es Quentin, das Metall in einer Berghöhle zu finden, das Schwert zu schmieden und in letzter Sekunde das Barbarenheer in die Flucht zu schlagen. Aber da ist es schon zu spät, um den König zu retten, der in der Verteidigungsschlacht vor den Toren der Burg fiel. Quentin wird von den Fürsten zum neuen Priesterkönig gewählt.
Lese-Tipp °°°°°°°°°°°°°
Die Drachenkönig-Trilogie besteht aus folgenden Bänden:
1) In der Halle des Drachenkönigs 2) Die Kriegsherren des Nin 3) Das Schwert und die Flamme
Man sollte die drei Romane nicht einzeln, sondern in einer Reihe zusammen lesen. Die Hauptfigur nämlich, Quentin, entwickelt sich im Verlauf der Trilogie von einem unbedarften Novizen zum Retter der Welt, dem Priesterkönig. Er macht also ein spirituelles Wachstum durch, das so besser zu erkennen ist.
Dieses Wachstum hat - wie in jedem Artus- und Ritterroman - mehrere Stationen. So etwa die Todesnähe, der Zweifel am Glauben/Gott, Erfahrung der Liebe/Minne, Liebe zum König des Landes (eine Einheit!), Kampf gegen diverse böse Wesen: Gegner des Glaubens, Vernichter der Welt, Verkörperungen unchristlicher Tugenden usw.
Diese Wesen können auch in den eigenen Reihen zu finden sein, so etwa Jaspin, der Bruder des Königs in Band 1, und bei Fürst Ameron, der das Schwert des Königs raubt. Die meisten aber wollen nur die Macht an sich reißen: Nimrod, der Zauberer, seine Marionette Jaspin, und Nin der Verheerer. Natürlich werden sie von den Bewahrern christlicher Tugenden vernichtet.
Die Trilogie wird abgeschlossen mit dem Band "Das Schwert und die Flamme".
Der Autor °°°°°°°°°°°°°
Stephen Lawhead, geboren 1950 in den USA, wurde bei uns mit seinem "Pendragon"-Zyklus bekannt, der ebenfalls bei Piper herauskam. Inzwischen erschienen von ihm die Fantasy-Trilogie "Das Lied von Albion" (Brendow/Bastei-Lübbe) und drei SF-Romane (Bastei). Die fünf Bände des "Pendragon"-Zyklus sind davon sicherlich die besten. Sie werden auch keineswegs von Lawheads allererstem Zyklus übertroffen, "Saga des Drachenkönigs", die bereits 1985 in England erschien und in fast allen englischsprachigen Buchhandlungen mit Fantasy-Regal zu finden ist. Lawhead lebt mit seiner Familie in Oxford, England.
Michael Matzer(c)1999/2008ff
Info: The Warlords of Nin, 1985, 415 Seiten; aus dem US-Englischen übertragen Frieder Peterssen, München, R. Piper, 1997 (Hardcover)