Die Legenden der Albae Band 2
19.11.2011
Pro:
Gute Anknüpfung an Vorband, tolle Weiterentwicklung der Geschichte
Kontra:
Hauptpersonen bleiben etwas blass, ohne Kenntniss des ersten Bandes schwer zu lesen
Empfehlenswert:
Ja
Details:
Niveau
Unterhaltungswert
Spannung
Wie ergreifend ist die Story?
mehr
 snoopinchen25
Über sich:
*** Keine Leserunden! Lese Gegen und stöbere gerne in neuen Berichten *** Schweres Brandunglück hier...
Mitglied seit:30.09.2006
Erfahrungsberichte:99
Vertrauende:35
Dieser Erfahrungsbericht wurde von 127 Ciao Mitgliedern durchschnittlich als sehr hilfreich bewertet
Nach dem ersten Band folgt natürlich der Bericht über den zweiten Band gleich hinterher. Heitz schreibt ja gern Fortsetzungsgeschichten, und so soll wohl auch ein dritter Band der Albae folgen. Mal abwarten, heute geht es jetzt erstmal um den zweiten Band. Fakten Titel Die Legenden der Albae – Vernichtender Hass Autor Markus Heitz Genre Fantasy Seitenzahl 652 Verlag Piper Verlag GmbH, München 2011 Preis 15,99€ ISBN 978-3-492-70197-6 Leserschaft Erwachsene
Autor Markus Heitz, geboren 1971 in Homburg, lebt als freier Autor in Zweibrücken. Seine Bestseller um die „Zwerge“ wurden in 8 Sprachen übersetzt. Auch das 9-bändige Epos über „Ulldart“ sowie seine weiteren Romane und Romanreihen begeistern die Fans. Markus Heitz gewann bereits sechsmal den Deutschen Phantastik Preis.Werke von Markus Heitz Die 4-teilige Reihe „Zwerge“ Die bisher 2-teilige Reihe „Die Legenden der Albae“ Die Werwolf-Romane „Ritus“ und „Sanctum“ Die Judas-Geschichten „Kinder des Judas“, „Judassohn“ und „Judastöchter“ Der Roman Blutportale Die 9-teilige Reihe „Ulldart“Außerdem schreibt Heitz Vorlagen für verschiedene Rollenspielsysteme wie z.B. Shadowrun oder Justifiers. (Kein Anspruch auf Vollständigkeit) (Quelle: wikipedia, Kurzbeschreibung des Autors im Buch sowie eigene Gedanken) Entnommen aus meinem Bericht „Die Zwerge“, hier auf Ciao.
Titelbild Wie schon beim letzten Band der Albae-Legende ist wieder der Kreis mit den Runen, Zeichen und Intarsien zu sehen. In der Mitte sieht man diesmal eine Albae-Kriegerin, die mit einem Schwert gerade zum Schlag ausholt. Wie immer ist das Bild sehr passend zum Inhalt gestaltet. Ansonsten seht euch einfach das Foto an. Klappentext Sie sind die Feinde der Zwerge und gebieten über die dunkelste Magie. Doch auch die Macht der Albae ist nicht grenzenlos. Ihre Feldzüge münden in einen erbarmungslosen Krieg, der das Land verwüstet und einen totgeglaubten Gegner auf den Plan ruft. Bald geht es für die Albae nicht mehr nur um Sieg oder Niederlage – sondern um das Überleben ihres Volkes…Inhalt Die Geschichte knüpft zeitlich nahtlos an den Vorgängerband an. Der steinerne Torweg wurde genommen, der Weg ins graue Gebirge und damit ins Geborgene Land ist frei für die Albae. Nun, da das erste Hindernis genommen ist, richten die Albae ihr Augenmerk auf ihre eigentliche Aufgabe: die Vernichtung der Elben. Sinthoras und Caphalor schmieden Pläne, wie eine Eroberung am Besten zu meistern sei. Dafür schicken sie Späher in alle Teile des Geborgenen Landes. Sie sollen zum einen die besten Wege für die Heere ausspähen, zum anderen die Lebensräume der Elben und Menschen erkunden und etwaige Schwierigkeiten entdecken. Da erfährt Sinthoras, dass seine totgeglaubte Gefährtin Timãnris noch lebt und er macht sich auf den Weg nach Dsôn. Währenddessen werden die Beteiligten des Feldzuges immer unruhiger, sie wollen endlich ihren Kriegszug ins Geborgene Land starten und Caphalor hat alle Mühe, sie ruhig zu halten bis sowohl Sinthoras als auch die Späher wieder zurückgekehrt sind. In seiner Not bittet er Carmondai, einen Künstler des Wortes und der Schrift, sich als Sinthoras zu verkleiden. So soll er den Albae Mut machen und einen Ausfall gegen die Elben der Goldenen Ebene anführen. Carmondai willigt ein und merkt schnell, dass er trotz seines Künstlerlebens auch Durchaus im Stande ist zu kämpfen. Sinthoras erlebt schöne Stunden mit Timãnris, doch als er in einem Anflug von Hass eine Statue zerstört, die ihn als Mörder von Timãnris ehemaligem Gefährten darstellt, wird er angeklagt und muss aus der Stadt fliehen. Als er später zurückkehrt, wird er verurteilt und in die Verbannung geschickt. Währenddessen schleichen sich die Späher der Albae in die Städte und Reiche im Geborgenen Land ein. Sie stiften Unruhe unter den Menschen und stellen die Elben als Bedrohung dar. Mit ihrem Versprechen, die Menschen zu schützen, wollen sie ihre Hilfe im Kampf gegen die Elben erwirken. Dieser Plan scheint zu gelingen, doch die Verbündeten der Albae, die mit Ihnen gemeinsam den Kriegszug gegen den Steinernen Torweg geführt haben, sind nicht mehr zu bändigen. Óarcos, Oger und Riesen stürmen ins Geborgene Land, brennen alles nieder und erobern mehr und mehr Fläche. Die Angst geht um im Geborgenen Land und für die Albae wird ihr Plan, das Land zu erobern, immer schwieriger. In Ishim Voróo, dem Land das das Albae-Reich Dsôn FaÑ—mon umgibt, werden mittlerweile die Aufräumarbeiten erledigt. Das Dämonenwesen hat auf seinem Weg zum Steinernen Torweg ganze Arbeit geleistet und die Fflecx, ein Volk der Giftmischer, völlig ausgerottet. Jungkrieger der Albae sollen dort nun nach dem Rechten sehen. Dabei entdeckt ArganaÑ—, einer der Krieger, eine Gefahr, die für die Albae schon lange als ausgerottet galt: Die Dorón Ashont. Diese auch Acronta genannten Wesen sind riesengroße Kreaturen, sehr schlau, sehr schnell und mit ihren nadelspitzen Zähnen sehr gefährlich. Den alten Sagen zum Trotz haben einige überlebt und planen nun einen Angriff auf Dsôn FaÑ—mon, das Aufgrund des Kriegszuges nahezu ungeschützt ist. (Für alle die die Zwerge-Bücher gelesen haben: ein Acronta war auch der Diener von Andôkai der Stürmischen, eine der Magierinnen im Geborgenen Land. Dies aber nur als Anmerkung für Insider). Die Dorón Ashant belagern die vorgelagerten Inselfestungen des Albae-Reiches und schaffen es tatsächlich, ins Reich einzudringen. Die Albae, die anfangs nicht an die Bedrohung dieser Sagengestalten glaubten, werden schnell eines Besseren belehrt. So haben die Albae an zwei Fronten zu kämpfen. Zum einen müssen sie das Geborgene Land erobern, zum Anderen ihre Heimat schützen. Ob ihnen das gelingt und was es noch für überraschende Wendungen gibt, das will ich hier nicht verraten. Und auch auf Sinthoras und Caphalor wartet noch die ein oder andere Überraschung.
Fazit
Qualität Einband und Seiten Wie immer ein Satz zur materiellen Qualität des Buches. Einband und Seiten sind im Softcover-Format. Der Umband ist doppelt, das heißt man kann vorne und hinten den Einband noch herausklappen. Das verleiht dem Buch mehr Stabilität und macht es nicht so anfällig für Macken. Die Seiten sind dick und nicht durchscheinend, also sehr gut.
Zusätzliche Seiten (Karte, Personenverzeichnis) Auch dieses Buch enthält zusätzliche Seiten, die zum besseren Verständnis der Geschichte dienen. Es beginnt mit einer Karte von Ishím Voróo und einer Übersichtskarte über das Sternenreich Dsôn FaÑ—mon. Daran anschließend folgt eine Liste aller handelnder Personen und Begrifflichkeiten sowie kleine Erklärungen dazu. Das Buch beginnt mit einem Prolog, dann folgen 24 Kapitel und zum Abschluß noch ein Epilog. Also der altbekannte Aufbau, wie man ihn von Markus Heitz kennt. Die Kapitel sind nochmal in Abschnitte unterteilt. Am Anfang jedes Abschnittes steht das Land, der Ort und die genaue Zeit, in der der nächste Abschnitt der Geschichte spielt. Sehr übersichtlich gestaltet, so weiß man immer wo sich die handelnden Personen gerade befinden und kann auch mal auf der Karte am Anfang des Buches nachschauen.
Aufbau der Geschichte, Anknüpfung an Vorband Gut gefallen hat mir, dass das Buch nahtlos an den Vorgängerband anknüpft. Es sind lediglich ein paar Tage vergangen zwischen den beiden Büchern. Der steinerne Torweg ist gefallen und das Geborgene Land wartet auf seine Eroberung. Genau mit dieser Geschichte startet dann auch das erste Buch der Zwerge-Saga, so dass man einen nahtlosen Übergang hat.
Spannungsbogen, Story Die Geschichte hat in meinen Augen einen sehr guten Aufbau. Es folgen Höhen und Tiefen, Spannung und lockeres dahinplätschern der Geschichte. Das Ganze ist niemals langweilig und man verliert nie die Lust am Weiterlesen. Zumindest ging es mir so. Hat man den ersten Band direkt davor gelesen, dann findet man sich nahtlos in die Geschichte ein. Ansonsten muss man schon das eine oder andere Mal überlegen wie der Zusammenhang ist. Heitz hat aber auch kurze Erklärungen und Hinweise auf den Vorgängerband eingeflochten. Allerdings sollte man das Buch nicht eigenständig lesen sondern schon den Vorgängerband kennen, sonst gestaltet sich der Zusammenhang doch etwas schwierig. Der Spannungsbogen ist von Heitz gut konstruiert. Die wechselnden Schauplätze sorgen dafür dass die Geschichte nie abflacht. Ist an einem Ort der Höhepunkt erreicht, dann wechselt er zum nächsten Schauplatz und da geht es schon wieder mit Tempo und Spannung weiter. Die Geschichte hat einen guten Verlauf, ist logisch aufgebaut und verliert nie an Tempo. Allerdings kann ich auch nicht behaupten dass es einen wirklichen Höhepunkt gibt, an dem die Geschichte sozusagen den Zenit erreicht. Naja, vielleicht kurz vor Ende, als Dsón FaÑ—mon… nein, dass kann ich ja jetzt nicht verraten. Interessant fand ich, wie Heitz die Verbindung zu den späteren Zwergebänden herstellt. Der Dämon beispielsweise taucht bei genauerem Überlegen im ersten Band der Saga nämlich durchaus auf. Und natürlich sind Sinthoras und Caphalor auch mit von der Partie. Ich finde es faszinierend wie Heitz es geschafft hat, die Geschichte in die Vergangenheit zu entwickeln. Denn die Zwerge-Bücher wurden vor den Legenden der Albae geschrieben.
Personen Die beiden Hauptpersonen Sinthoras und Caphalor rücken in diesem Band etwas in den Hintergrund. Vor allem Caphalor wird sehr blass und Sinthoras fällt eher unangenehm auf, wenn er einmal einen Auftritt hat. Schade, ich hätte gern mehr von diesen beiden ungleichen Helden gehört. Stattdessen tauchen neue Personen auf die die Geschichte vorantreiben. So zum Beispiel der Alb Carmondai, der als Meister des Wortes und der Schrift eigentlich den Kriegszug dokumentieren soll. Doch mehr und mehr treten andere seiner Qualitäten in den Vordergrund und seine Rolle wandelt sich. Auch die weiblichen Albae Morana und Imàndaris geben der Geschichte eine neue Wendung und zeigen warum weibliche Albae ihren Männern in nichts nachstehen.
Sprache, Stil Der Sprachstil ist wie immer klar, strukturiert und gut zu lesen. Keine Schachtelsätze, kein unverständliches Kauderwelsch. Klar und einfach und wie immer ein Genuss. Lediglich die vielen Namen und Orte bringen einen Anfangs ins Stocken. Aber wer Fantasy mag, der kennt solche Probleme und wer wie ich schon alle Bücher von Markus Heitz gelesen hat, für den ist das kein Problem.
Persönliches Empfinden Ihr merkt schon, auch von diesem Buch bin ich restlos begeistert. Der Übergang von Band Eins zu Band Zwei ist hervorragend gelungen, die Geschichte ist logisch aufgebaut, hat Höhen und Tiefen, aber keine Schwächen. Die Personen entwickeln sich weiter, Neue tauchen auf, trotzdem bleibt die Grundsubstanz des Buches erhalten. Wer Fantasy mag, wer Markus Heitz mag und wer die dunklen Seelen der Albae faszinierend findet, für den ist dieses Buch absolut empfehlenswert.
Preisvergleich
sortiert nach Preis
|
Piper ebooks Vernichtender Hass / Die Legenden der Albae Bd.2 ...
Sie sind die Feinde der Zwerge und gebieten über die dunkelste Magie - doch auch ...
|
€ 11,99
Händler kann Preis erhöht haben |
136 Bewertungen
|
Versandkosten: EUR 0,00
Verfügbarkeit: Auf Lager
|
zum Shop
buecher.de
|
|
Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass - Markus Heitz
Seiten: 656, Ausgabe: 6, Broschiert, Piper
|
€ 15,99
Händler kann Preis erhöht haben |
157 Bewertungen
|
Versandkosten: EUR 3,21
Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen...
|
zum Shop
Amazon.de Marketplace Bücher
|
|
Die Legenden der Albae 02: Vernichtender Hass - Heitz, Markus
Buch, gebundene Ausgabe, 656 S., Erschienen: 2011
|
€ 16,99
Händler kann Preis erhöht haben |
21 Bewertungen
|
Versandkosten: versandkostenf...
Verfügbarkeit: sofort lieferbar
|
zum Shop
Buch24
|
* Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt und ggf. zzgl. Versandkosten. Preise, Verfügbarkeit und Versandkosten können im jeweiligen Shop zwischenzeitlich geändert worden sein, da eine Echtzeit-Aktualisierung technisch nicht möglich ist. Maßgeblich sind immer die Preise und Angaben auf der Händlerseite. Alle Angaben ohne Gewähr.
Aktionen zu diesem Erfahrungsbericht
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
* Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt.; Alle Angaben ohne Gewähr.
Das könnte Sie interessieren
Verwandte Tags für Die Legenden der Albae: Vernichtender Hass / Markus Heitz
|
|
12.05.2012 13:47
bh
25.01.2012 00:29
Prima geschrieben - Mühen wird belohnt - BH
24.01.2012 20:59
BH