... Es geht mal wieder um einen historischen Roman von Iny Lorentz, um "Die Löwin".
Gliederung:
- Vorbemerkung
- Bezugsquellen/Daten
- Der Autor
- Inhalt
- Meine Meinung
- Fazit
***Vorbemerkung***
--------------------------
Nac hdem ich ja vor kurzem mit "Der Afghane" den historischen ... Bericht lesen
Die Löwin - Iny Lorentz
Brautschau in Schwaben! Herr von Rechlingen, vulgo Hartmann Trefflich, kein edel Geblüt, ... mehr
sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne dArc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
Die Löwin - Iny Lorentz
Brautschau in Schwaben! Herr von Rechlingen, vulgo Hartmann Trefflich, kein edel Geblüt, ... mehr
sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne dArc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne dArc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
sondern eher ein Ritter von der fiesen Gestalt, hat einen brillianten Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die Düpierte ist zu ihrem Vater nach Italien geflohen. Und mit Franz von Eldenberg und seiner Söldnertruppe ist nicht gut Hochzeit feiern. Ende eines trefflichen Plans! So jauchengrubenmäßig slapstickhaft beginnt der neueste Coup von Iny Lorentz, der derzeitigen Top-Marketenderin historisch-romantischer Spitzenerzeugnisse. Dann ist der Spaß auch schon vorbei -- es geht ins nördliche Italien des 14. Jahrhunderts, ein uneinheitliches, hochkompliziertes Staatengebilde, in dem Städte, Sippen, selbst einzelne Familienzweige um Macht und Landbesitz ringen. Vorneweg die Mailänder Visconti-Sippe, die sich ganz Italien einverleiben möchte. Das kleine fiktive Herzogtum Molterossa wird von Iny Lorentz zum Mittelpunkt der Kampfhandlung erkoren. In diesen politischen Dampfdruckkessel gerät die frisch angereiste Jungfer Caterina -- und findet sich als Waise wieder! Franz von Eldenberg, der sich als Francesco di Monte Elde einen hohen Ruf als Condottiere -- Söldnerführer -- erworben hat, war kurz zuvor mit seinem Sohn Jakob einem Komplott zum Opfer gefallen. Welch unheilvolle Rolle ausgerechnet Fabrizio, der Ziehsohn des Ermordeten, bei dem Meuchelmord spielt, wird Caterina bald klar. Als der Schurke schließlich die Eiserne Kompanie, die treue schwäbische Söldnerschar des Vaters an Gian Galeazzo Visconti verhökern will, wird die Löwin von Molterossa geboren. Kleines Herzogtum, ganz groß. Dass auch Caterina als Jeanne dArc der Frührenaissance eindeutig eine Nummer zu groß für ihn ist, muss selbst ein verschmähter Toscana-Irrläufer namens Botho Trefflich schmerzlich erkennen. Doch wo Iny Lorentz schreibend waltet, ist Trost nicht fern. Absolut routiniert erzählt -- absolute Hitgarantie! --Ravi Unger
Edelfräuleins Caterina einer groß angelegten Intrige zum Opfer gefallen ist, muss sie sich alleine durchs Leben schlagen. Der zwielichtige Fabrizio, Stellvertreter ihres Vaters, will ihr das Söldnerheer abkaufen, das sie geerbt hat. Doch sie gibt das Heer nicht auf, sondern führt es selber in die Schlacht, sehr zum Entsetzen der Feinde des Herzogs von Molterossa, in dessen Diensten sie nun steht.Sie versuchen Caterina auf ihre Seite zu ziehen, die sich nicht nur als Kriegerin, sondern auch als Verhandlungsführerin bewähren muss.Doch unter der Rüstung der Kämpferin schlägt das Herz einer liebeshungrigen Frau, die den Werbungen des Feindes zu erliegen droht.
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Erfahrungsbericht von roli-b über Die Löwin / Lorentz, Iny 19. Februar 2007
Produktbewertung des Autors:
Pro:
nette "Nebenbei - Lektüre"
Kontra:
am Schluss geht es arg schnell
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Liebe Mitglieder und Leser/innen in der Ciao-Community. Bevor ich mit diesem Bericht anfange will ich erst mal meine Begeisterung über Eure Bewertungen meiner letzen Berichte zum Ausdruck bringen. Dass mein KAGO-Bericht hat über 85 BHs erhalten hat finde ich absolut Wahnsinn UND mein Hotel-Bericht zum FAIR RESSORT in Jena ist immer noch BESONDERS HILFREICH und hat bisher 76 BH-WERTUNGEN erhalten. Ich find das einfach unglaublich und sage DANKE, DANKE, DANKE!
Heute gibt's keinen sooooo megalangen Bericht, sondern wieder mal einen "normalen Bericht" aus der "Fortsetzungsreihe": Roland fährt Zug und liest….grins. Es geht mal wieder um einen historischen Roman von Iny Lorentz, um "Die Löwin".
Gliederung: - Vorbemerkung - Bezugsquellen/Daten - Der Autor - Inhalt - Meine Meinung - Fazit
***Vorbemerkung*** --------------------------
Nac hdem ich ja vor kurzem mit "Der Afghane" den historischen Romanen "fremdgegangen" bin, kommt nun wieder ein Bericht zu einem Buch von Iny Lorentz. Historische Romane find ich zwar unwahrscheinlich gut, aber es ist doch so, dass es de facto immer wieder um ähnliche Inhalte - nämlich das Rollenverständnis von Mann und Frau im Mittelalter und die daraus resultierenden Geschichten - geht. Wie dem auch sei, sie eignen sich auf jeden Fall als "nette gute-Nacht-Lektüre".
Iny Lorentz Die Löwin Erscheinungsdatum 2006 (für die Taschenbuch-Ausgabe) Verlag: Knaur-Verlag Seitenzahl: 563 ISBN-10: 3-426-63248-9 Preis: 8,95 € - für das Taschenbuch
Wie fast immer habe ich nichts dafür bezahlt, sondern mir das Buch in der Bücherei ausgeliehen.
***Die Autorin*** ----------------------
FAKEHINWEIS: Die Angaben zur Autorin sind aus meinen bisherigen Berichten zu Iny Lorentz übernommen und somit nicht wirklich neu!
Iny Lorentz, geb. 1949 in Köln arbeitete in verschiedenen Berufen und arbeitet seit 1980 als EDV-Spezialistin in einer großen Versicherung in München. Sie begann schon früh zu schreiben und veröffentlichte u.a mit ihrem Ehemann Elmar ein Kinderbuch.
Der Durchbruch als Autorin gelang ihr mit ihrem ersten historischen Roman im Jahr 2003 - das war "Die Kastratin".
Ihr neuestes Buch - erschienen Ende 2006 - ist "Die Pilgerin", über das ich schon berichtet habe.
***Inhalt*** ---------------
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich will und werde hier nur Teile des Buchs vorstellen und hab keinesfalls die Absicht euch hier den gesamten Inhalt zu verraten!
Die Geschichte beginnt im süddeutschen Schwabenland spielt aber hauptsächlich Ende des 14. Jahrhunderts in Norditalien.
Catarina Eldenberg, die Tochter von Franz von Eldenberg wächst auf der Burg der Eldenbergs, ohne ihre früh verstorbene Mutter (die Tochter des italienischen Marchese Olivialdi) und ohne Ihren Vater auf. Ihr Vater, Franz von Eldenberg weilt meist in Italien und ist dort ein hoch geachteter Feldherr und Anführer eines großen Söldnerheers, der "Eisernen Kompanie", die noch nie eine Schlacht verloren hat. Mit gerade einmal 20 Jahren flieht Catarina vor den Nachstellungen ihres Nachbarn Hartmann Trefflich, der sie zu einer Ehe mit seinem Sohn zwingen will, über die Alpen um bei ihrem Vater Schutz zu suchen. Was Catarina bei ihrem Aufbruch nach Italien aber nicht weiß ist, dass just zu dieser Zeit ihr Vater, der gegen den aufstrebenden Herzog von Mailand ist und um keinen Preis bereit ist in die Dienste des Mailänder Herzogs zu treten, einer Intrige zum Opfer fällt. Als Catarina nach einer beschwerlichen Reise bei der "Eisernen Kompanie" ankommt sind ihr Vater und ihr Bruder bereits ermordet und ihr Neffe Fabrizio Borelli beansprucht nun die Führung der "Eisernen Kompanie". Wer soll die Führung auch sonst übernehmen, da Eldenberg ja keinen weiteren männlichen Erben hat. Borelli will, mit der Eisernen Kompanie, in die Dienste des Mailänder Herzogs treten und so Ruhm, Ehre Ansehen und Geld erwerben, also alles das tun, was sein Ziehvater, Franz von Eldenberg, in Italien genannt "Monte Elde" stets strickt abgelehnt hat. Catarina wird das Drängen Borellis ihr die Eiserne Kompanie abzukaufen unheimlich und wittert, dass hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Entgegen allen bisherigen Sitten und vor allem entgegen dem damaligen Frauenbild entschließt sich Catarina ihr "Erbe" anzutreten und als Capitana der Eisernen Kompanie zu reiten und die Verträge, die ihr Vater abgeschlossen hat, zu erfüllen. Borelli wird aus dem Feldlager der Eisernen verjagt - mit ihm desertieren zahlreiche italienische Söldner und Offiziere, die sich nicht dem Kommando einer Frau unterordnen wollen. Catarina gelingt es aber, mit tatkräftiger Hilfe von Hans Steifnacken, einem sehr erfahrenen Unteroffizier, der das Vertrauen vieler Söldner der Eisernen Kompanie genießt, die Eiserne Kompanie zusammenzuhalten. Als Tochter von "Monte Elde" genießt Catarina bei den Söldnern hohes Ansehen…dies ist aber keinesfalls ihrer Frauenrolle geschuldet, sondern allein ihrem ermordeten Vater, der von seinen Soldaten schier vergöttert wurde. Die Führung der Kompanie zu übernehmen ist aber nur ein erster Schritt. Es stehen ihr noch viele Bewährungsproben bevor, da der Mailänder Herzog Visconti unermüdlich und schier übermächtig seinen Herrschaftsbereich ausdehnt und immer mehr Städte sich dem Mailänder zuwenden. Besonders brisant ist in den politischen Ränkespielen Norditaliens, dass auch der Marchese Olivaldi, Catarinas Großvater auf der Seite des Mailänder Herzogs steht…. Außerdem ist immer noch unklar, wer Monte Elde ermordet hat. Catarina brennt darauf den/die Mörder ihres Vaters zu finden und den Tod ihres Vaters zu rächen…. Und dann ist da auch noch eine Liebesgeschichte…….
Gelingt es Catarina als Capitana der Eisernen Kompanie Fuß zu fassen? Oder leidet die Achtung der Eisernen Kompanie bei ihren Feinden so stark, dass der von Franz von Eldenberg erworbene Ruf schnell verblasst….wie besteht Catarina ihre "Feuertaufe" in der ersten Schlacht? Gelingt es dem Bündnis des Herzogs von Molterossa die Expansionspläne des Mailänder Herzogs einzudämmen? Wer hat Franz von Eldenberg ermordet? Gelingt es Catarina die Mörder ihres Vaters zu finden und den Tod ihres Vaters zu rächen? Muss Catarina auch gegen ihren Großvater zu Felde ziehen? Und….natürlich…..was ist das für eine Liebesgeschichte? Gibt Catarina ihre Rolle als Heerführerin zugunsten einer Eheschließung auf?
Diese und noch viele weitere Fragen beantwortet….na klar….Iny Lorentz in dem Buch "Die Löwin".
***Meine Meinung*** ---------------------------
Iny Lorentz hat den Roman "Die Löwin" geschickt in den historischen Hintergrund eingebaut. Italien ist im 14. Jahrhundert ein wahrer Flickenteppich vieler kleiner und kleinster Herrschaftgebiete. Erst 1378 begann der damalige Mailänder Herzog Visconti damit Schritt für Schritt seinen Machtbereich auszudehnen mit dem Ziel die Herrschaft über Norditalien und damit die Köngiswürde Italiens zu erringen. Iny Lorentz wirkt dabei nicht belehrend, schafft es aber mit ihrer fiktiven Geschichte über die Capitana der Eisernen Kompanie und dem fiktiven Herzogtum Molterossa dem Leser "spielerisch" die Geschichte näher zu bringen, so dass man zwar primär eine fiktive und entspannende Geschichte liest, gleichzeitig aber doch ein wenig über die damalige politische Situation Italiens erfährt.
Natürlich ist nicht nur der historische Hintergrund von Iny Lorentz gut dargestellt - klar wie immer gibt es eine starke Frau, die diesmal zwar nicht in Männerkleidung auftritt, aber als Heerführerin in einem zutiefst männlichen Beruf auftritt und dort so allerhand Abenteuer zu bestehen hat. Ich fand es interessant zu lesen, wie es Caterina gelingt allen Widrigkeiten zu trotzen und immer und immer wieder zum Erfolg zu kommen.
Auch für die etwas "zarter besaiteten" Leserinnen und Leser ist dieses Buch gut geeignet. Es gibt keine wirklich megablutigen Kampfszenen und auch die ansonsten bei Iny Lorentz recht häufig vorkommenden Sex- und/oder Vergewaltigungsgeschichten gibt es in die Löwin nicht.
Alles in allem ist das Buch, so wie man es von Iny Lorentz gewohnt ist recht spannend und flüssig geschrieben, auf einem literarisch nicht zu hohen Niveau und somit als Urlaubs- und Gute-Nacht-Lektüre gut geeignet.
Einzig, was auch nicht verwunderlich ist, da das Buch nun mal in Italien spielt, die zahlreichen italienischen Namen der unterschiedlichen Feldherren und Fürsten sind ein klein bisschen gewöhnungsbedürftig….nun wer damit Schwierigkeiten hat, auch kein Problem, es gibt im Buch (hinten) eine Aufstellung der wesentlichen Akteure, so dass man da bei Bedarf jederzeit nachschlagen kann.
Wie auch schon bei "Die Goldhändlerin" so muss ich aber auch hier wieder ein wenig den Schluss des Buches kritisieren. Während im Laufe des Buchs viele Dinge in epischer Breite dargestellt werden, geht es Schluss dann doch schlag auf Schlag und in gerade mal 50 Seiten werden dann die wesentlichen Verstrickungen sehr schnell aufgelöst….hier hätte man sicherlich noch ein bisschen mehr zu schreiben können oder das Ganze für den Leser etwas schlüssiger darstellen können.
***Fazit*** --------------
"Die Löwin", ist ein weiterer historischer Roman von Iny Lorentz, der mir durchaus gefallen hat.
Er ist flüssig geschrieben und gut zu lesen, aber ohne "gravierende Höhepunkte". Ich denke, dass das Buch eine Leseempfehlung verdient hat und vergebe gerade noch 4 Sterne.Ich wünsch euch wie immer viel Spaß beim Lesen meines Berichts und freue mich auf Anregungen, Ergänzungen, Kommentare und Bewertungen.
Pro: Nach Ingangkommen der Handlung, folgt eine spannende Szene nach der anderen Kontra: Langwieriger, schwer zu lesender Anfang, zu viele verschiedene Namen, zu viele italienische Begriffe
...mitbekommen habe, wie gerne ich die Bücher von Iny Lorentz lese. Eifrige kleine Helfer haben sich die Namen der Bücher aufgschrieben, die mir noch fehlen und mir diese dann zum Geburtstag geschenkt. Darunter auch die Löwin als Taschenbuch, dass im Knaur Verlag unter der ISBN 3-426-63248-2 erhältlich ist. Für gewöhnlich kostet es EUR 8,95 (doch davon weiß ich ja nichts, war ja ein Geschenk).
Das Cover:
Hier kann man nur erahnen, dass es sich um ... ...und ein blaues Kleid sieht. Die Frau hält eine Kette mit einer Perle in den Fingern. Was dies mit dem Buch zu tun hat, konnte ich nicht erkennen. Die Story:
Caterina von Eldenberg ist die älteste Tochter des Condottiere Francesco di Monte Elde (oder auch Franz von Eldenberg) und ist in arger Bedrängnis. Der Kaufmann und Nachbar Hartmann Trefflich, Herr von Reichlingen, möchte sie, die ja eigentlich völlig schutzlos ist, an seinen Sohn Botho verheirateten. ...
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Pro: Interessante Einblicke in das Mittelalter Kontra: viele italienische Namen erschweren den Überblick
...etwas Besonderes, eine angenehme Schlechtwetterlektüre, die mich mehr fesselt als so mancher Fernsehkrimi. Originalausgabe September 2006 im Knaur Taschenbuchverlag, wie immer kostenlos aus meiner Gemeindebibliothek. Zur Autorin selbst verweise ich auf meine vorherigen Berichte.
Die Löwin aus der Wolfsgrube
Der Herr von Rechlingen, kein edler Ritter, sondern bürgerlicher Geldverleiher mit dem Wahn, dank seines Geldes und der Schulden des ... ...von Rechlingen, Caterina zuerst über die Tilgung der Schulden ihrer Familie zur Heirat mit seinem Sohn zu locken, als dies mißlingt, gebraucht er Gewalt. Er läßt Caterina bei Sturm und Regen in eine ehemalige Wolfsgrube werfen, um ihren Stolz zu brechen und riskiert dabei sogar ihr Leben. Als die tapfere Caterina sich aus dem widerlichen Erdloch befreien und fliehen kann, schwant Trefflich Übles. Die verlorene Braut ist zu ihrem Vater nach Italien ...
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sehr hilfreich
07.11.2008
Die Löwin Bewertung fürDie Löwin / Lorentz, Inyvon
jacquelinestauch
Pro: Spannung, historische Hindergründe Kontra: zuviel italienische Namen auf einmal
...das den Namen
Die Löwin
trägt.
Autor/in
Wer ein Fabel für historische Romane hat , den dürfte den Namen Iny Lorentz bekannt sein. Neben "Die Wanderhure", was nun zu den Bestsellern unter den historischen Romanen zählt, hat Iny Lorentz auch noch andere Bücher geschrieben. Aber alleine schreibt sie ja nicht, denn ihr Mann Elmar Lorentz steckt mit unter dem Pseydonym "Iny Lorentz".
Iny Lorentz wurde 1949 in Köln geboren und brachte ... ...Plan. Der listige Geldsack lockt die schöne Nachbarstochter Caterina von Eldenberg auf seine Burg. Da deren Vater Franz tief in Trefflichs Schuld steht, glaubt dieser, leichtes Spiel zu haben. Doch alles Drängen, ihr seinen bärenhaften Sohn Botho als Ehemann anzudienen, um den Adelsstand zu erlangen, stößt auf wenig Gegenliebe. Der brutale Trefflich gibt Bedenkzeit in der burgeigenen Wolfsgrube. Die tapfere Caterina kann sich aus dem widerlichen ...
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Pro: Die Hintergründe Kontra: man muß Interesse an Politik haben
...meine Sammlung vervollständigen und auch die anderen Bücher von ihr lesen, dazu gehört auch die Löwin.
Aber zuerst ein paar allgemeine Informationen.
Klappentext
Italien im 14. Jahrhundert: Nachdem die Familie des jungen Edelfräuleins Catarina einer groß angelegten Intrige zum Opfer gefallen ist, muss sie sich alleine durchs Leben schlagen. Der zwielichtige Fabrizio, Stellvertreter ihres Vaters, will ihr das Söldnerheer abkaufen, das sie geerbt ... ...es selber in die Schlacht - sehr zum Entsetzen der Feinde des Herzogs von Molterossa, in dessen Diensten sie nun steht. Sie versuchen Catarina auf ihre Seite zu ziehen, die sich nicht nur als Kriegerin, sondern auch als Verhandlungsführerin bewähren muss. Doch unter der Rüstung der Kämpferin schlägt das Herz einer liebeshungrigen Frau, die den Werbungen des Feindes zu erliegen droht …
Wo gibt es das Buch?
Die gebundene Fassung habe ich zu einem ...
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...Mittlerweile habe ich nun den 3. Teil der Triologieserie der Wanderhure fertig gelesen und würde am liebsten wieder von vorn beginnen mit lesen.
Aber bevor mich dieser Esel reitet möchte ich euch den 3. Teil nicht vorenthalten.
@@@ Produkt @@@
"Das Vermächtnis der Wanderhure" von InyLorentz
@@@ Preis/Erwerbsort @@@
Das Buch habe ich im Hardcoverformat für 16,90 Euro im Buchhabel erworben.
Mitlerweile gibt es als Taschenbuchformat für 8,95 Euro bei amazon.de zu erwerben.
@@@ Autor @@@
Die Schriststellerin nennt sich InyLorentz.
Eigentlich verbirgt sich hinter diesen Namen nicht nur InyLorentz, sondern auch ihr Gatte Elmar Lorentz.
InyLorentz, die 1949 in Köln geboren worden ist, ist seit 1982 mit Elmar Lorentz verheiratet.
Die Kastratin
Die Goldhändlerin
Die Wanderhure
Die Tatarin
Die Kastellanin...
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...Liebe Leserinnen und Leser!
Schon vor einiger Zeit hatte ich euch zwei Bücher vorgestellt von denen ich hellauf begeistert war. Die Rede ist natürlich von der "Wanderhure" und der "Kastellanin" von der deutschen Autorin InyLorentz! Heute möchte ich euch den letzten Teil der bisherigen Trilogie vorstellen.
Dieses Buches, welches sich wieder rund um Marie Schärer dreht, trägt den verheißungsvollen Namen
<< >> Das Vermächtnis der Wanderhure << >>
>>>> INYLORENTZ <<<<
InyLorentz wurde in Köln geboren und hat in verschiedenen Berufen gearbeitet. Seit den frühen achtziger Jahren hat sie mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht. Heute ist sie bei einem Berliner Unternehmen als Programmiererin tätig.
Romane wie:
- Die Kastratin
- Die Goldhändlerin
- Die Tatarin
- Die Löwin
haben ihr zu großem Erfolg verholfen...
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Pro: leicht zu lesen, schöner Erzählstil Kontra: holpriger Schluss, zum Teil arg klischeehaft
...Ich habe jetzt mit "Die Kastratin", "Die Löwin", "Die Goldhändlerin", "Die Tartarin", "Die Pilgerin", "Die Wanderhure", "Die Kastellanin" und "Das Vermächtnis der Wanderhure" jede Menge Von InyLorentz gelesen und denke, dass ich mir somit an dieser Stelle auch ein "Gesamturteil" erlauben kann. Daher kann ich zusammenfassend sagen, dass die Bücher von InyLorentz alle nach einem ähnlichen Schema ablaufen und somit der Leser bei einem Buch von InyLorentz "gewohnte Kost" geliefert bekommt - wer hingegen gezielt nach dem ein oder anderen echt gelungenen Werk such, dem empfehle ich (Reihenfolge beliebig) "Die Goldhändlerin", "Die Löwin" oder die "Wanderhure".
Nun aber zum eigentlichen Bericht:
Sie wandert wieder?..
so hatte ich meinen Bericht zum zweiten Teil der Triologie der Wanderhure Marie begonnen und auch im dritten Teil...
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sehr hilfreich 26.03.2007
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