Die Akte: Manipulation durch Medien

3  20.04.2007

Pro:
Medien könnten diese Macht nutzten um die Politik POSITIV zu beeinflussen

Kontra:
Medien können Macht missbrauchen

Empfehlenswert: Nein 

Domihoehne

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Mitglied seit:25.05.2002

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Vorwort
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Die Medien - Man erlebt sie täglich. Sie es im Autoradio, Fernsehen oder gar der Zeitung. Wer diese Medien leitet hat auch die Macht über sie. Die meisten der Besitzer oder gar Journalisten, die diese Medien mitgestalten, missbrauchen diese Macht nicht. Vielmehr nehmen sie ihren Auftrag, den sie gegenüber den Menschen haben, war und setzen diesen auch in die Tat um. Doch leider tun dies nicht alle Zeitungen oder Medien.

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Die Akte Schleichwerbung
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So hört man in der letzten Zeit immer wieder im Fernsehen von Schleichwerbung. Angefangen hatte dies sogar in einem rechtlich-öffentlichem Programm und zwar der ARD. Dort gab es Vorwürfe das man in der Sendung Tatort Werbung geschickt eingebaut hätte. Diese Vorwürfe konnte man zu diesem Zeitpunkt auch auf viele andere Sendungen setzten. Dabei nicht nur in der ARD, sondern auch vielmehr in den privaten Fernsehsendern. Hieran kann man einen Teil der "Medienmacht" sehen: Fernsehsender können geschickt Produkte bewerben oder auch testen, aber es so aussehen lassen als das diese Produkte gut sind. Oder dass man instinktiv Werbung wahrnimmt und dadurch beeinflusst wird. Dies ist besonders wichtig da versteckte Werbung effektiver sein soll als normale Werbeblocks. Das liegt nicht zuletzt daran als, dass man keine versteckte Werbung erwartet.

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Manipulierende Nachrichten
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Ebenfalls ein Aspekt der Macht der Medien ist, dass Nachrichten verfälscht werden könnten, um etwas ganz bestimmtes zu erreichen. Dies kann sogar auch im Werbebereich liegen (s. weiter unten). So habe eine Zeitung durchaus die Chance eine Nachricht leicht zu verfälschen um Firmen insofern zu entlasten als das das Image der Firmen nicht bei den Verbrauchern sinkt (wofür in den meisten Fällen die Redaktion Geld bekommt oder der Inhaber der Zeitung ebenfalls Inhaber der Firma war). Dies ist selbstverständlich auch bei Personen möglich. So sehen dann Unfälle die durch eine Firma verursacht worden sind weniger dramatisch aus oder die Firma wird trotz allem in ein besseres Licht gerückt. Den meisten Lesern fällt diese kleine Änderung noch nicht mal auf, denn wer beschäftigt sich mit diesen Themen schon eingehender?
Wie eben genannt kann eine Artikelverfälschung auch durch Werbung verursacht worden sein. So hat die BILD-Zeitung im letzten Jahr mehrere Billigfluglinien getestet und hat viele davon schlecht bewertet. Unter denen welche gut abschnitten war eine Firma dabei, die u.a. auf der Online-Präsenz der BILD-Zeitung Werbung machte. Dies kann natürlich ein Zufall gewesen sein, aber in solchen Fällen sieht es trotzdem immer sehr komisch für mich aus.
Ein weiterer Grund für verfälschende Nachrichten ist eine Parteilichkeit. So sagen zwar die meisten Zeitungen, sie seien unparteilich aber wie soll man das als Verbraucher feststellen können ? So könnte eine Zeitung durchaus "ihrer" Partei helfen in dem sie abgeänderte Nachrichten rausgibt, die andere Parteien schlechter aussehen lässt. Selbst so etwas kann man nicht unbedingt auf dem ersten Blick erkennen.

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Politik beeinflussend
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Ebenfalls haben vor allem Fernsehsender eine große Rolle in Sachen Politik. So ist seit Monaten die Killerspiel Diskussion in aller Munde und eine Menge Fernsehsender machen mit. Sie gestalten Sendungen oder sogar ganze Sendeformate nur mit diesem Thema. So haben ARD und ZDF immer wieder Sendungen wo sie angeblich Szenen aus solchen Killerspielen zeigen und sagen was man da machen muss. Jeder der sich allerdings mit diesem Computerspiel, dass gezeigt wird, etwas besser auskennt wird merken, dass das was erzählt wird überhaupt nicht richtig ist. So wurde dem Spiel GTA nachgesagt: man müsse unschuldige Frauen im Gefängnis vergewaltigen (Mittags Magazin des ARD). Doch wer GTA spielt weiß, dass so etwas überhaupt nicht im Spiel vorkommt. Mit der Ausnahme wenn man den so genannten "HotCoffeMod" installiert, der aber gar nicht im Spiel beigeliefert ist und somit standardmäßig nicht im Spiel enthalten ist. Deswegen dürfte so etwas gar nicht Gegenstand einer guten journalistischen Sendung sein! (wie ein Journalist aber wissen sollte, denn im Pressekodex heißt es: §2 Bei der Veröffentlichung [...] müsse mit Umstands gemäßer Sorgfalt der Wahrheitsgehalt der Nachrichten überprüft werden)
Bisher hat sich nur die RTL-Sendergruppe dazu entschlossen nicht auf den Zug "Killerspiele sind böse" auf zuspringen sondern im Bahnhof zu warten und zu beweisen warum sie es nicht sind. Dazu gab es einen 15 Minütigen Beitrag im Wissensmagazin Welt der Wunder (4. März). Somit hat sich einer der wichtigeren deutschen TV-Sender entschlossen nicht das gleiche zu sagen wie die Politik sondern Politik kritisch zu sein, womit sie auch zum Teil ihren Auftrag als Journalisten gerecht wurden.

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Fazit
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Die Medien egal welcher Art haben eine große Macht. Sei es in Politik, Werbung oder einfach nur Nachrichten. In den meisten Fällen kann man den meisten Medien noch vertrauen, aber längst nicht allen. So sollte man am besten, wenn einem etwas komisch vorkommen sollte an einem Bericht, erst einmal im Internet überprüfen ob dies seine Richtigkeit hat. Allerdings muss jeder selbst entscheiden wie weit sein Vertrauen in die Medien ist. Zu den Medien zählen aber nicht nur TV, Zeitung und Radio. Selbst das Internet mit seinen ganzen Online-Zeitschriften oder auch Online-Radio ist ein Medium, was auch missbraucht werden kann (s. Oben).

Ich hoffe, dass mein Text verständlich war und ich einigermaßen erklären konnte wo unsere heutigen Medien ihre Machtbereiche haben.

Mit freundlichen Grüßen
Domihoehne

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Mundi1

Mundi1

21.04.2007 13:43

Wenn die Verbraucher endlich begreifen würde, dass außer vielleicht der engsten Familie, niemand was zu verschenken hat und hinter jedem Bericht Eigeninteresse einer Lobby steckt. Fazit: Mutter Theresa ist tot. lg Mundi

Jerex

Jerex

21.04.2007 11:36

Ja, eigentlich ist es doch seltsam, dass gerade RTL nicht mit auf diesen Zug aufgesprungen ist. Normalerweise ist ja gerade dieser Sender nicht für seine Seriösotät bekannt.... ;) ABgesehen davon denke ich aber, ein gutes Beispiel zur Manipulation durch Medien ist die Herausgabe von Umfrageergebnissen vor Wahlen. Sollte eigentlich verboten sein, weil man dadurch den Leuten schon vorab eine Meinung aufdrückt, wie die Wahl ausgehen könnte. Ich denke, viele lassen sich dadurch beeinflussen und wählen lieber eine andere Partei (frei nach dem Motto: "Na Hauptsache, DIE gewinnen nicht..." Ich denke aber, dass Manipulation inzwischen so subtil geworden ist, dass wir sie in den meisten Fällen gar nicht mehr wahrnehmen, selbst wenn wir die Augen offen halten. Und gute Nachrichten "alternativer" Art gibt es auch immer weniger. Selbst die ehemals kritischen Zeitungen springen ja oft auf Mainstream-Züge mit auf.

heba

heba

20.04.2007 19:41

Eines hast du vergessen, daß die Medien bei uns der Politik mit Beeinflussung der Volks-Meinung dienen und im Sinne oder Auftrag (?) der Politik berichten. Wir haben immer mehr angepasste Einheitspresse, was wirklich läuft, wird gerade durch Medien gedeckt und somit die Korruption und Verlogenheit gefördert. Das beste Beispiel : Wenn heute Wahl wäre, würden sich die Stimmen so ... verteilen !!! Und das bis wenige Stunden vor jeder Wahl...Ist doch eindeutig Manipulation und gehört schon längst verboten...Sind doch sogar zum Teil in Parteienbesitz...

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