Die Mammutjäger / Jean M. Auel

Die Mammutjäger / Jean M. Auel

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ISBN: 9783442312061

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1-6 von 7 Erfahrungsberichten    
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Teil 3 : Ayla und die Mammutjäger
Erfahrungsbericht von Sushi03 über Die Mammutjäger / Jean M. Auel
08.02.2004


Produktbewertung des Autors:   


Pro: die Liebe zwischen Jondalar und Ayla ist einfach bezaubernd
Kontra: einfach zu sehr Einzelnde, nicht unbedingt unwichtige Details zu genau beschrieben, zu viele Wiederholungen

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht

[Update: 9.10.2005]

Hallo allerseits !

Nun überarbeite ich meinen letzten Teil den ich vor einiger Zeit geschrieben habe. Es ist immer wieder interessant zu lesen, was man zirka vor zwei Jahren geschrieben hatte. Echt verblüffend.

Viel Spaß nun mit meiner neuen überarbeiteten Version.

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Jean M. Auel

"Jean Marie Untinen wurde am 18. Februar 1936 in Chicago, Illinois geboren. Sie war das zweite von fünf Kindern. Ihr Vater war Maler. Nach der High School heiratete sie Ray Bernard Auel und zog fünf Kinder auf. 1964 wurde sie Mitglied von Mensa. Sie erhielt ihr Masters Degree 1976 - gleichzeitig für eine Elektronikfirma arbeitend und die Abendschule besuchend. Zu dieser Zeit gab sie ihre Stelle auf, um etwas passenderes zu finden."

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"Dies ist die Geschichte von Ayla und Jondalar - sie eine unvergessliche Frauengestalt, die, allein im Tal der Pferde lebend, in einer feindlichen Umwelt zu überleben lernt;
er, ein Werkzeugmacher, der an der Quelle des Großen Mutter Flusses, der Donau, aufbricht und eine abendteuerliche Reise bis zu ihrer Mündung unternimmt. Als sie einander begegnen, enden ihre Einzelschicksale, und ihre gemeinsame Geschichte beginnt, die Geschichte der Erdenkinder vor 30.000 Jahren, deren Nachkommen wir sind."

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Einleitung

Endlich ich habe den dritten Teil dieser Saga aus der Stadtbibliothek entliehen. Zugegebenerweise hätte ich mir die Bände einfach kaufen können, aber derzeit reicht mir es diese Romanreihe auszuleihen. Jedoch ist das gar nicht so einfach, denn es gibt viele Besucher in so einer Bibliothek und manche habe genau den gleichen Gedanken wie ich und leihen das Buch vor mir aus. Natürlich kann das sehr ärgerlich sein, wenn man unbedingt weiterlesen möchte.
Von meinen vorherigen Berichten, konntet ihr bereits entnehmen, dass ich diese Saga liebe. Dennoch muss ich zugeben, dass ich bei diesem Buch mehr zu bemängeln habe, als bei den anderen Teilen. Was ich damit meine, werdet ihr früh genug lesen.
Nun werde ich die Handlung der letzten beiden Bände "kurz" versuchen zusammenfassen, was natürlich nicht ganz einfach ist.

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Vorgeschichte

Ayla lebte ab ihren 5 Jahren bei den Flachköpfen, wie sie von den Ayla's Leuten genannt werden. Der Clan adoptierte das kleine Mädchen, weil sie ihre Leute durch ein Erdbeben verloren hatte.
Ihre Kindheit sowie als sie zu einer Frau heranwuchs, war nicht erfreulich. Sie wurde immer als eine Außenseiterin behandelt, was sie anfangs nicht verstand. Dazu kommt noch, dass sie tyrannisiert wurde vom Sohn des Anführers. Broud beneidete und hasste sie und tat alles um ihr ein Leben so unerträglich wie möglich zu machen. So geschah es, dass er Ayla vergewaltigte. Sie wurde schwanger und gebar ihr erstes Kind. Sie nannte ihren Sohn Durc, welcher ein Mischling aus zwei Geister war.
Als Broud zum Anführer wurde, wurde Ayla zum Tode verflucht.
Sie wanderte sehr weit weg bis sie in ein Tal ankam, wo sie ihr Lager aufschlug. Sie lernte bald alleine zu Leben und freundete sich mit einer Stute und einen Babylöwen an. Die Stute nannte sie Winnie und den Löwen Baby.
Jahre lang lebte sie dort alleine, als eines Tages zwei Männer in ihren Leben traten. Jedoch starb der Eine und der Andere überlebte knapp. Sie pflegte ihn gesund und konnte es kaum glauben, das einer der Ihren in ihr Tal gefunden hatte.
Sie kannte aber deren Sprache nicht, aber erlernte es von dem überlebenden Jondalar. Beide verliebten sich ineinander.
Er lernte ihre Welt kennen und sie Seine.

[Wer mehr über die ersten beiden Bände wissen möchte, der sollte meine beiden vorherigen Berichte durchlesen]

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Handlung

Jondalar konnte Ayla davon überzeugen ihre "Heimat" zu verlassen. So begab sich Ayla mit Jondalar auf dem Weg in eine neue Welt. Ihre Stute Winnie und dessen Fohlen Renner nahmen sie selbstverständlich mit.

Bald darauf knüpften sie den ersten Kontakt von ihrer Art. Ayla ängstigte sich vor ihnen. Diese zeigten sich höchst interessiert, weil die Fremden anscheinend eine Gabe besaßen mit Tieren umgehen zu können. Damals dachte man nicht darane, Tiere als Transportmittel oder als Kamerad zu sehen, sondern sah in ihnen bloss Fleischresourcen.
Ayla und Jondalar wurden von ihnen ins Lager eingeladen, genannt das Löwenlager.
Es dauerte nicht lange bis sie von Aylas schreckliche bzw. erfahrenswerte Vergangenheit erfuhren. Ayla war von den nicht Leuten, wenn man sie so nennen konnte, verbannt von ihren Clan des Höhlen Löwen, wo sie ihren einzigen Sohn Durc zurücklassen musste. Zunächst war es für die Leute im Lager schockierend, dass jemand unter ihnen war, der von Tieren aufgezogen wurde. Doch besannen sie sich, denn Ayla hatte soviele Fährtigkeiten z.B. beherrschte sie die Heilkunst fast perfekt, konnte mit Tieren umgehen, konnte Feuer machen. Diese Flachköpfe können nicht allzu dumm gewesen sein. Besonders als sie erfuhren, dass auch diese Flachköpfe miteinander kommunizieren, wurde auch beim Letzten das Interesse geweckt. Dennoch konnte Ayla sie nicht ganz überzeugen und sie würden immer in ihnen die Flachköpfe und in Mischlinge Scheusale sehen.
Sie lernte langsam die Mamutoi Sprache und sie gab ihnen ihr Wissen weiter. Sie war immer für eine Überraschung gut, nicht nur das sie heilen und rufen (mit Tieren umgehen können)konnte, sie war auch eine Seherin, musste darin nur noch mehr geschult werden. Dem Volk war klar, dass Ayla eine Besonderheit darstellte. Sie war für etwas ausgewählt.
Mamut erahnte es, ein weiser Mann, welcher Creb vom Clan ähnelte.
Talut und Tulie, die Anführer des Löwenlagers, konnten Ayla zu dem nicht eine von den nicht Leuten lassen und bald kam der Wunsch auf sie zu adoptieren.
Frebec war der Einzige der dagegen war, weil er mit niemanden das Feuer teilen wollte, die nur annähernd etwas mit den Flachschädeln zu tun hatte. Doch überzeugt Ayla ihn und wurde von Mamut adoptiert. Sie war nun Ayla von den Mamutoi.
Sie lernte außerdem Rydag kennen. Ein Mischling vom Clan und Aylas Gleichen. Rydag spielte für Ayla eine besondere Rolle, weil er Durc in vielen Dingen ähnelte und doch waren sie unterschiedlich. Rydag war sehr schwach und drohte bald zu sterben, wann wusste niemand genau. Im Laufe der Geschichte bemerkte Ayla, dass der Junge nicht kommunizieren konnte, weil ihn die entsprechenden Fähigkeiten dazu fehlten und brachte ihn die Gepärdensprache bei. Überraschenderweise lernte er sehr schnell. Im Löwenlager waren alle sehr überrascht über seine Entwicklung und lernten mit ihn die Gebärdensprache. Endlich fühlte sich der Junge nicht mehr als Aussenseiter.

Derweilen entwickelte sich eine Kluft zwischen Jondalar und Ayla. Ihre Liebe war in Gefahr. Eigentlich waren alles nur Missverständnisse durch ihre verschiedenen Kulturen und Sitten. Es kam ein neuer Mann in Aylas Leben namens Ranec.
Es spitzte sich alles zu als Ranec mit Ayla Wonnen austauschte, denn auch er begehrte diese wunderschöne Frau. Den ganzen Winter hindurch tauschten Ayla und Jondalar keine Wonnen aus. Als dann zum Frühlingsfest die Verlobung von Ayla und Ranec bekannt gegeben wurde; war für Jondalar alles klar. Sie gehörte ihn nicht, sie hatte ihre Wahl getroffen und dennoch konnte er sie nicht einfach so los lassen. Schicksal oder Prüfung vom Totem ?
Für wen wird sich Ayla am Ende entscheiden ?
Als kleine Anmerkung zum Schluss, sie zog noch einen kleinen Wolfsjungen auf, namens Wolf.

[Es passieren noch viele weitere interessante Punkte, aber das müsst ihr selber nachlesen.]
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Meine Meinung:

Dieses Buch hat mir von der Handlung gut gefallen, aber wie manches verarbeitet/beschrieben wurde, kam schlecht rüber.
Wie immer, verstrickt sich die Autorin in langhaltigen Beschreibungen, und die unnötigen Wiederholungen tragen noch einen Teil zur Langweile bei. Immer weider wird erzählt, wie sie beim Clan gelebt hat, wie es im Tal war. Eigentlich hätte man sich es sparen können, die anderen Bücher zu lesen.

Außerem fällt ab dem dritten Buch sehr auf, dass Auel Ayla abgöttlich liebt. Zwar ist sie die Hauptperson, aber jeder Mensch hat Fehler und Makel. Sie anscheinend nicht.
Das Einzige was sie wohl nicht konnte, war Singen. Ich finde es schon nervend, dass andauernd Ayla's Gedanken zitiert werden sowie auch Jondalars. Beide machen sich Vorwürfe und können nicht mal miteinander Reden. Natürlich kann die Autorin uns ihre Gedanken mitteilen, aber nicht über ein ganzes Buch. 5 Seiten hätten wohl genügt.
Dazu kommt, dass die Autorin zu gerne Beschreibungen über die Wonnen zwischen Ayla beschreibt mit wem ist relativ egal. Anfangs echt interessant, doch nach fünffacher Ausführung wirds langsam unheimlich.

Dennoch gab es interessante Ausführungen z.B. die Entwicklung zwischen Rydag und Ayla, Renner und Jondalar etc.
Es ist sehr interessant zu Lesen, wie ein Mann versucht ein Fohlen zu zähmen.
Zwar ist es schade, dass anscheinend die Bände der Saga immer schlechter werden (mehr dazu in Teil 4 und 5), aber leider kann man Auel nicht beeinflussen. Ihr Schreibstil ist dennoch sehr flüssig und interessant, sehr ausbaufähig.

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Allgemeine Informationen

Broschiert - Heyne
Erscheinungsdatum: Mai 2002
ISBN: 3453215249

Broschiert - 789 Seiten - Heyne
Erscheinungsdatum: April 2002
ISBN: 3453025849

------------ nicht mehr erhältlich

Gebundene Ausgabe - 789 Seiten - Ullstein Hc
Erscheinungsdatum: 1991
ISBN: 3550085893

Broschiert - 789 Seiten - Heyne
Erscheinungsdatum: 1996
ISBN: 3453096347

Taschenbuch - 790 Seiten - Ullstein, Bln.
Erscheinungsdatum: 1986
ISBN: 3550061285

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Fazit

Wie auch in meinen ersten beiden Teilen meiner Berichte, kann ich nur jeden wärmstens diese Saga emfehlen. Besonders die unter euch die auf Historische Romane und langen Beschreibungen gefällt.
Ich bin schon sehr auf den vierten Band gespannt.

Mein Entschluss ist, dass wer die bisherigen Bände gelesen hat, sollte auch diesen Lesen, wenn er auch nicht zu den Meisterwerken zählt. Denn der dritte Band dient zum besseren Verständnis der gesamten Handlung. Also wer manches nicht genau mitbekommen hat, kann da auf Antwort hoffen.

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Danke, das ihr meinen Bericht gelesen habt. Ich freue mich immer auf Kommentare und Bewertungen.
   
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Bewertung für Die Mammutjäger / Jean M. Auel von naibaf13

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Kontra: Viele Wiederholungen machen das Buch langatmig!

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01.06.2001
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Kontra: Wiederholungen, vereinzelte Tippfehler

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20.09.2000


Die Mammutjäger / Jean M. Auel

Haupteigenschaften

Autor: Jean M. Auel

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