Erfahrungsbericht über "Die Mitarbeiterbeurteilung"

veröffentlicht 02.07.2010 | Celsius-Monster
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Kontra die Darstellung, etwas alt
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Anregungen und Tipps
Aufmachung

"Fehlerfreies Beurteilen?"

Die Mitarbeiterbeurteilung / Boorberg Verlag

Die Mitarbeiterbeurteilung / Boorberg Verlag

Die Mitarbeiterbeurteilung

Das Werk, was ich euch nun darlegen möchte, ist ein Werk von Adrina, Albert und Riedel und es nennt sich „Die Mitarbeiterbeurteilung“ und ich habe es derzeit in der 4. Auflage hier liegen und schon vor einiger Zeit gelesen. Hier oben ist leider die 2. Auflage abgebildet, deswegen möchte ich gern ein Foto der 4. Auflage beifügen. Das Buch ist gebunden, aber klein und kompakt im A5 Format, ganz praktisch für den Transport ;-). Aber auf den Inhalt kommt es ja an, und ob es da auch er schwere Kost ist, das erfahrt ihr nun.

Meine Erfahrungen mit dem Werk

Wie bin ich überhaupt daran gekommen? Ganz einfach, ich hatte am Anfang meiner Recherchen ein bisschen in die falsche Richtung gesucht. Letztlich stand der Aspekt der Motivation bei mir im Vordergrund, zu diesem Zeitpunkt wollte ich allerdings noch in eine etwas andere Richtung argumentieren und habe mir auch sehr viele Bücher zum Bereich der Mitarbeiterbeurteilung durchgelesen.

Zunächst mal habe ich gelernt, welche Bedeutung die Mitarbeiterbeurteilung überhaupt hat. Ökonomische und rechtliche Aspekte sind dabei genauso wichtig wie die Beurteilung aus der Sicht des Mitarbeiters. Beides wird hier natürlich auf einer sehr verständlichen Ebene nahe gelegt. Zudem habe ich gelernt, zu welchen Fehlern es überhaupt kommen kann bei so einer Beurteilung. Jeder Mensch arbeitet ja nicht fehlerfrei, so dass es im Rahmen einer Beurteilung immer zu Fehleinschätzungen kommen kann. Diese gilt es natürlich zu vermeiden. Dabei gibt es verschiedene Ursachen, zum Beispiel können Fehler auf Seiten des Beurteilten, auf Seiten des Beurteilenden, aber auch Fehler durch das System selbst zustanden kommen. Das muss vermieden werden, um eben eine gültige Bewertung zu bekommen, die es auch ermöglicht, dass man Mitarbeiter untereinander vergleichen kann, beispielsweise um daraus auch mögliche Rückschlüsse auf die gerechte Vergütung zu ziehen.

Der Beurteilungsprozess selbst ist natürlich auch nicht immer fehlerfrei. Hier müssen Instrumente integriert werden, mit denen eine Beurteilung möglich ist. Hier möchte ich anmerken, dass das Buch aus dem Jahre 1991 kommt, es also inzwischen ganz andere technische Möglichkeiten und Hilfsmittel gibt, eine solche Beurteilung durchzuführen. Vor diesem Hintergrund betrachtet ist das Buch sicherlich nicht mehr besonders aktuell, so dass die dargestellten Ergebnisse und Erkenntnisse sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind. Vielmehr sollte ergänzende Literatur herangezogen werden. Dennoch dient das Werk natürlich sehr gut dazu, die Grundlagen zu verstehen, vor allem dann, wenn eine wissenschaftliche Arbeit zum Thema angefertigt werden soll.

Und kann ich nun in der Praxis beurteilen?

Klar, weil ich nun in der Lage bin, ganz klassisch, einfach mal einen Beurteilungsbogen zu entwerfen oder vielleicht sogar ein Beurteilungsgespräch zu führen. Ich habe das selbst auch schon einige Male gemacht im Zuge der Bewertung einiger Zivis, die bei uns tätig gewesen sind. Das ist natürlich alles auf einer eher vertrauensvollen Basis, in einem großen Unternehmen sieht das noch anders aus. Dennoch ist es schon erstaunlich, dass Tipps und Hinweise durchaus auch im kleinen Kreis hervorragend anzuwenden sind.

Aber immer die Objektivität waren

Das ist eben das aller größte Problem, die große Schwierigkeit. Dies sehen auch die Verfasser des Buches so. Eine Objektivität muss gegeben sein. Eine fehlerfreie Beurteilung ist besonders wichtig. Außerdem ist natürlich auch der rechtliche Rahmen nicht zu vernachlässigen, auch darauf sollte geachtet werden, wenn ein Mitarbeiter beurteilt wird, und die gewonnen Ergebnisse im Unternehmen selbst eventuell noch anderweitig verwendet werden.

Fazit

Das Werk ist, auch wenn es natürlich schon alt ist, und aktuellen technischen Standards nicht entspricht, wirklich gelungen. Etwas schade finde ich hingegen die komplizierte Darstellung. Ein enges Schriftbild, schwierige Schriftarten und eine etwas merkwürdige Formatierung tragen nicht gerade dazu bei, dass das Buch besonders leicht und schnell zu lesen ist. Vom Schwierigkeitsgrad her aber auch für Nicht-BWL-Studenten sicherlich geeignet.

Viele Grüße

Celsius-Monster
02.07.2010

Community Bewertungen

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Kommentare zu diesem Erfahrungsbericht

  • marti22 veröffentlicht 04.09.2010
    schon wieder.... :)) LG Tina
  • icehockeybea veröffentlicht 05.07.2010
    wieso müssen Sachbücher immer so kompliziert formuliert sein, so ne blöde Schrift haben und so eng gedruckt sein.. das macht sie doch noch unliebsamer, bevor man sie liest.. aber keien Sorge.. das geht nicht nur Euch BWL Studenten so..Gruss, verena
  • calimero1111 veröffentlicht 04.07.2010
    sydneysider, jährliche mitarbeiterbeurteilungsgespräche sind mittlerweile in ALLEN grossen Konzernen in D üblich! Schon vor 10 Jahre musste ich die immer machen...
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Produktdaten : Die Mitarbeiterbeurteilung

Produktbeschreibung des Herstellers

ISBN: 9783415044999 - Verlag: Boorberg, R

Haupteigenschaften

Produktform: Einband - flexibel (Paperback)

Edition: bearbeitete Ausgabe

Nummer der Ausgabe: 8

Ausgabe: 8., Auflage

Seitenzahl: 70

Erscheinungsdatum: 2010

EAN: 9783415044999

Bestellnummer : 04499

Titel: Die Mitarbeiterbeurteilung

Sprache: Deutsch

Höhe: 208 mm

Breite: 145 mm

Lieferstatus: lieferbar

Verlag: Boorberg, R

Kategorie: Recht / Sonstiges

Medium: Taschenbuch

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