Die New York Trilogie besteht aus den drei Bänden "Stadt aus Glas" (City of glass), "Ghosts" (Schlagschatten) und "Hinter verschlossenen Türen" (The locked room). Das Buch ist bei rororo erschienen und kostet als Taschenbuch ca. 15 DM und ist mit Sicherheit anders, als alles, was ihr bisher ... Bericht lesen
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Die New York-Trilogie
Jeder der drei Romane wirkt zunaechst wie eine klassische spannungsgeladene ... mehr
Kriminalgeschichte die den Leser mit raffiniert ausgelegten Koedern in den Bann zieht. Aber bald scheinen die vordergruendig logischen Zusammenhaenge nicht mehr zu stimmen. Die Rollen der Taeter und der Opfer der Verfolger und der Verfolgten verschieben sich auf raetselhafte Weise. Schritt fuer Schritt wird der Beobacheter - der Detektiv Autor Leser - aus seiner sicheren Distanz gelockt und in ein Spiel mit seinen eigenen Erwartungen verstrickt. (Sunday Times)Paul Auster wurde 1947 als Nachkomme eingewanderter oesterreichischer Juden in Newark New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Oeltanker zur See. 1971 - 74 lebte er in Frankreich hauptsaechlich in Paris. Nach seiner Rueckkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusaetzlich als Uebersetzer franzoesischer Autoren (Blanchot Bouchet Dupin Joubert Mallarmé Sartre) sowie als Herausgeber franzoesischer Literatur in amerikanischen Verlagen. 2006 erhaelt er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.
Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Oeltanker zur See. 1971 - 74 lebte er in Frankreich hauptsaechlich in Paris. Nach seiner Rueckkehr in die USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusaetzlich als Uebersetzer franzoesischer Autoren (Blanchot Bouchet Dupin Joubert Mallarmé Sartre) sowie als Herausgeber franzoesischer Literatur in amerikanischen Verlagen. 2006 erhaelt er den Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Literatur.
Erfahrungsbericht von Cora-Lee über Die New York-Trilogie / Auster, Paul 18. Dezember 2000
Produktbewertung des Autors:
Niveau:
anspruchsvoll
Unterhaltungswert:
sehr hoch
Spannung:
sehr spannend
Humor:
ziemlich humorvoll
Aufmachung:
schön
Pro:
einfach alles ! ! !
Kontra:
überhaupt nichts !
Empfehlenswert?
ja
Kompletter Erfahrungsbericht
Die New York Trilogie besteht aus den drei Bänden "Stadt aus Glas" (City of glass), "Ghosts" (Schlagschatten) und "Hinter verschlossenen Türen" (The locked room). Das Buch ist bei rororo erschienen und kostet als Taschenbuch ca. 15 DM und ist mit Sicherheit anders, als alles, was ihr bisher gelesen habt!
Zunächst einmal möchte ich kurz die einzelnen Teile zusammenfassen:
*** Stadt aus Glas *** Quinn, ein in New York lebender Schriftsteller, erhält einen rätselhaften Anruf von jemandem, der Paul Auster, den Privatdetektiv, sprechen möchte. Zunächst ist er verwirrt, doch nach wiederholten Anrufen entschließt er sich, den Auftrag unter Austers Namen anzunehmen. Er soll Peter Stillman vor dessen verrücktem Vater beschützen und fügt sich vollkommen und bedingungslos in die Funktion des klassischen Detektivs. Durch genaueste Beobachtungen versucht er, den Fall zu durchschauen und zu lösen, bis er schließlich feststellen muss, dass die Wahrheit nicht mit Hilfe von herkömmlichen Mitteln zu finden ist...
*** Schlagschatten *** Blue erhält von White den Auftrag, Black zu beobachten und alles in Protokollen festzuhalten. Also sitzt Blue bald in einem Zimmer am Schreibtisch und schreibt auf, was Black, der im Apartment gegenüber sitzt, tut - und das ist: schreiben. Über ein Jahr harren die beiden so aus, Blue verliert mitunter seine Frau und den kompletten Kontakt zur Außenwelt. Am Ende stellt sich die Frage nach Wahrheit und Identität, denn Blue und Black treffen schließlich einander...
*** Hinter verschlossenen Türen *** Ein Mann erhält einen Brief von der Frau seines aus den Augen verlorenen Jugendfreundes Fanshawe. Die Frau bittet ihn, sich Fanshawes literarische Manuskripte anzuschauen, die er nach seinem Verschwinden hinterlassen hat. Diese werden dann veröffentlicht und vom Erfolg gekrönt. Fanshawes Freund heiratet unterdessen die Frau seines verschollenen Freundes und adoptiert dessen Kind. Später wandelt er auf seinen Spuren, da er eine Biographie über den jetzt populären Schriftsteller schreiben soll. Auf der Suche nach Hinweisen, verstrickt er sich immer mehr in Identitätszweifeln...
Wie aufmerksame Leser bereits bemerkt haben, spielt Paul Auster gerne mit der Frage nach Identität und Wahrheit. Der Leser wird in seinen Erwartungshaltungen ständig enttäuscht, da die ihm vertrauten Denkmuster in Austers Welten nicht greifen. Ständig ist man versucht, zu interpretieren und genau so häufig wird man in seine Schranken verwiesen.
Ich glaube kaum, dass irgendjemand Paul Austers Meisterwerk wirklich versteht, denn man fragt sich am Ende jedes der drei Bände, was er uns nun eigentlich damit sagen wollte. Leider kann ich darauf keine Antwort geben.
Ich denke, dass Auster ein arroganter Typ ist, der gerne mit seinem Wissen und seiner "Belesenheit" prahlt, was an den vielen intertextuellen Referenzen wie Don Quijote und Wakefield deutlich wird. Es macht ihm Spaß, seine Leserschaft zu verwirren.
Ständig taucht die Frage auf, ob man durch das Schreiben und Lesen Realität erschaffen kann.
Ich könnte jetzt hier noch unendlich viele Gesichtspunkte anführen, unter denen dieses Werk zu betrachten ist, aber das wäre dann natürlich sehr beengend für jene, die vorhaben, es mal zu lesen.
Also beschränke ich mich darauf, es jedem, der gute zeitgenössische Literatur mag und sich auch gerne mal in die Irre führen lässt, ans Herz zu legen - ihr werdet es nicht bereuen. Die New York Trilogie ist ein sehr lesenswertes Buch, das allen, denen ich es bislang "aufgeschwätzt" habe, so gut gefallen hat, dass sie mehr von Auster lesen wollten...
Viel Spaß beim an-die-Grenzen-stoßen... ciao Coralie.
weitere Erfahrungsberichte
komplexes Werk Bewertung fürDie New York-Trilogie / Auster, Paulvon
marvel99
Pro: komplexe, tiefgreifende und bewegende Geschichten Kontra: keine
...innerhalb der Storyline sind genial, die Ergebnisse verworren und doch glaubhaft, schlicht als grandios zu bezeichnen. Text eins heißt Stadt aus Glas und beschreibt die Lebensgeschichte eines Kriminalautors namens Daniel Quinn der eines Abends einen Anruf bekommt, der eigentlich gar nicht für ihn bestimmt war. Seine Neugier obsiegt jedoch, also gibt er sich endlich als die Person aus, die der Anrufer zu sprechen wünscht und die Geschichte nimmt ihren ... ...nur auf die Suche nach sich selbst. Geschichte zwei sticht merklich hervor, weil die Charaktere sehr ungewöhnliche, weil farbige Namen haben. Sie heißt Schlagschatten und der Held hört auf den Namen Blue. Auch er soll jemanden beobachten und finden. Diese Aufgabe nimmt ihn so sehr ein, daß er, auch hier, an seiner eigenen Identität zu zweifeln beginnt. Hinter verschlossenen Türen ist die meiner Meinung nach stärkste Geschichte, die sich in diesem ...
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Ciao Mitglieder bewerteten diesen Erfahrungsbericht insgesamt als sehr hilfreich
Die New York - Trilogie - ein Buch, welches drei Erzählungen beinhaltet, die sich ungeahnterweise immer mehr ineinander verweben und vernetzten. Paul Auster, ein New Yoerker Schriftsteller versteht es, den Leser geschickt schon während der ersten Seiten des Buches durch kleine Details zu fesseln - und wenn man einmal angefangen hat, dieses Buch zu lesen, wird es schnell zur Droge.
Anfangs scheinen die Erzählungen nichts weiter als ganz normale Dedektivgeschichten ... ...(in der letzten Erzählung)jemand versucht, die Vergangenheit eines alten Freundes aufzurollen. Doch bei bloßer Dedektivgeschichte bleibt es nie - es endet in Wahnsinn, Sinn.- und Existenzfragen - Und alles nur deshalb, weil ganz normalen Menschen Ungewöhnliches passiert.
Besonders gut gefallen mir in diesem Buch die zahllosen kleinen Randgeschichtchen: die von einem Verlohrengeglaubten zum Beispiel, dessen Frau aus Verzweiflung schon einen Privatdedektiv ...
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Niveau:
Unterhaltungswert:
Spannung:
Humor:
Aufmachung:
hilfreich
18.08.2000
Mein Lieblingsbuch Bewertung fürDie New York-Trilogie / Auster, Paulvon
royalblue
Pro: Spannung, Anspruch, Erzählwitz Kontra: keine
Die New York- Trilogie ist das beste Buch, das ich je gelesen habe. Wie in allen seinen Erzählungen besticht Auster durch seinen geradezu genialen Erzählstil. Er erzählt Handlungen, die zwar vom rein logischen Denken her vorstellbar sind, die aber gleichzeitig so absurd sind, daß sie wiederum unvorstellbar sind. Die Charaktere sind allesamt ein wenig bizarr gezeichnet, gleichwohl bleiben sie nachvollziehbar in ihren Gedanken und Handlungen. Über ... ...drei Stories im Buch durchzieht. Die Handlung ist intelligent beschrieben und absolut fesselnd, was wiederum an den überraschenden Wendungen liegt. Wer vor vermeintlich zu anspruchsvoller Unterhaltung zurück schreckt, sollte dieses Buch als Einstieg nutzen, um Auster kennenzulernen. Die drei Geschichten sind individuell voneinander lesbar, ergeben aber auch zusammen einen Sinn, was wiederum erkennen läßt, wie intelligent Austers Schreibstil ist. ...
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Pro: spannend, ironisch, verwirrend Kontra: man möchte nicht aufhören zu lesen; also keine!
Die New York-Trilogie ist kein normaler Roman. Sie setzt sich genauer gesagt aus drei einzelnen Stories zusammen: "Stadt aus Glas", "Schlagschatten" und "Hinter verschlossenen Türen". Das Buch von Paul Auster, der in Deutschland vor allem wegen seinem Drehbuch für den Film "Smoke" mit H.Keitel bekannt wurde, erschien 1989 in Deutschland. Die drei Geschichten sind klassische Detektivstories: ein Detektiv wird beauftragt, eine Person zu beobachten. ... ...tauchen bekannte Motive auf. Durch die gedruckten Skizzen kann der Leser den Weg des Detektivs genau verfolgen. Ein schöner Nebeneffekt: nachdem man das Buch gelesen hat, kennt man sich in New York recht gut aus.
In diesem Buch erkennt man Austers Talent, scheinbar nebensächliche Dinge und stinknormale Menschen so zu beshreiben als wären sie große Helden oder Entdecker. dies führt bei mir immer dazu, dass ich die Bücher in extrem kurzer Zeit lese. ...
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...ein wenig aufs Glatteis, Geschichten, die wie ein Krimi beginnen,
enden unter Umständen im Nichts. So auch der Fall im ersten Teil, der "Stadt auf Glass", in der der Schriftsteller Quinn,
der sich als Detektiv ausgibt einen Fall auflklären soll, was am Ende aber nicht zu der erwünschten Auflösung führt.
Auster versteht es geschickt andere Texte in seine eigenen mit einfließen zu lassen, so schreibt er nicht nur über Don
Quijote, sondern läßt ... ...zueinander haben und haben können. Die Bücher fordern dazu auf sich mit ihnen auseinanderzusetzen, und man wird
hierbei auf einige erstaunliche Erkenntnisse kommen, die einen Literaturgenießer sicher ein ganz besonderes
Lesevergnügen bescheren. Wer sich nicht auf diese Detektivgeschichten (die nicht immer ein Ende haben) einlassen
möchte, sollte vielleicht erstmal den "Mond über Manhatten" probieren, der den Leser ebenfalls fasziniert, und auch ...
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...PaulAuster
Mond über Manhattan
rororo, 12,90
Dieser Roman des amerikanischen Schriftstellers PaulAuster, der seinen größten Erfolg mit seiner NewYorkTrilogie hatte und mittlerweile auch durch seine Filme 'Smoke' und 'Blue in the face' neues Terrain betreten hat, führt den Leser in die Welt eines jungen Mannes in NewYork, der sich zwischen Studium und Müßiggang auf Selbstfindung begibt und dabei zusehends zu einer kuriosen Gestalt wird, die von der Umgebung argwöhnisch betrachtet wird, bis das Schiksal letzten Endes eine unerwartete Wendung nimmt, und dem Protagonisten innere Ruhe beschert.
Austers packender Stil und die komplexe Erzählstruktur lassen diesen Entwicklungsroman zu einem Lesevergnügen werden, für das sich wohl besonders Leser zwischen 16 und 26 begeistern können....
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...Ja, davon hat man doch schon oft genug geträumt (wenigstens ist das bei mir so )daß man einfach so losfliegt, die Beine sich abheben !
Aber so einfach wars für diesen Jungen nicht, er hat dafür lange üben müßen, aber dann hat er es geschafft und daß war dann unglaublich.
PaulAuster erweist sich als großartiger Erzähler,dem es gelingt,Schicksale zu schildern, daß der Leser einfach Anteil nehmen muß. Die Rollen werden in eine spannungsgeladenen Geschichte versponnen, die den Leser raffiniert in den Bann ziehen, auch Bücher für Leute die nicht triviale Bücher lesen möchten.
Auch schon gelesen von PaulAuster: Bertet **
Die NewYorkTrilogie-Kriminalgeschichten ****
Lulu on the Bridge ,vefilmt,Regie PaulAuster *****
Leviathan *****...
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weniger hilfreich 29.01.2001
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